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Wieviel meter schafft das DMX signal?

  • fever
  • 11. September 2007 um 22:24
  • fever
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    45
    • 11. September 2007 um 22:24
    • #1

    Hallo alle zusammen,

    eine frage an euch ab wann sollte ich ne booster für DMX leitung einsetzen??

    muss distanzen 50-100 meter schaffen.

    wenn ich weiter schleife von dimmer zu dimmer wird das signal aktiv verstärkt oder findet sowas sich in den ober klasse?


    Mfg andre

  • ljbigfish
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    1.080
    • 11. September 2007 um 22:34
    • #2

    Abend,
    mit halbwegs brauchbarem DMX-Kabel sollten 50-100Meter kein Problem seien. auch ohne Booster.
    Der DMX-Bus muss dann aber wirklich terminiert werden.

    Gruß Simon

  • treibsand
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    1
    • 12. September 2007 um 07:51
    • #3

    Nö. Muss er nicht zwangsweise...

    Meine Standardtrommel FoH-Dimmercity hat 60m, von da geht's oft durch mehrere Dimmer und/oder zu Wackellampen.
    Bislang war das einzige Problem eine gedrehte Phase...

    Mal ernsthaft:
    DMX ist für weitaus grössere Distanzen konzipiert. 100m geht einwandfrei. Wenn es da Schwierigkeiten gibt, liegt es nicht an der Kabellänge!

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • fever
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    45
    • 12. September 2007 um 13:57
    • #4

    Danke euch beiden damit wär ja meine frage beantwortet!

    obwohl ich mich frage wieviel spannung eigentlich so ein DMX-Signal hat dann kann man sich ja leicht selber ausrechnen bei wieviel meter; welcher Leitungswiderstand= größt mögliche Länge

    gruss andre

  • treibsand
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    1
    • 12. September 2007 um 14:18
    • #5

    Na, die Rechnung tät mich bei Digitalsignalen interessieren...

    Ansonsten: WWW (Wikipedia Wirds Wissen)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tonzwerg
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    • 12. September 2007 um 15:35
    • #6

    das hat jetzt weniger mit dem leitungswiderstand als mit der kapazität zu tun. je nachdem, wie stark die signalflanken noch als solche zu erkennen sind, sind datenfehler dann die folge.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • denis hessberger
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    • 13. September 2007 um 12:49
    • #7
    Zitat von "fever"

    Hallo alle zusammen,


    Hi

    Zitat

    eine frage an euch ab wann sollte ich ne booster für DMX leitung einsetzen??

    muss distanzen 50-100 meter schaffen.

    habe schon distanzen bis zu 300m oder mehr ohne booster direkt aus ner hog raus gemacht. sicherer bist du natürlich, wenn du nen booster davor hängst. prinzipiell brauch man sich bei guten kabeln da aber eigentlich keinen kopf machen.

    Zitat

    wenn ich weiter schleife von dimmer zu dimmer wird das signal aktiv verstärkt oder findet sowas sich in den ober klasse?

    mir wäre kein dimmer bekannt, der das signal verstärkt. wenn überhaupt ist vllt eine galvanische/optische trennung vorhanden.

    grüße aus karlsbad,

    denis

    Denis Hessberger

  • knirps
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    • 13. September 2007 um 13:09
    • #8

    Hi,
    nach der EIA-485 auf der ja DMX basiert, sind Leitungslängen von 1,2Km bei 1MBits Datendurchhsatz (DMX fährt nur mit 1/2MBits) kein Problem.

    Gruß
    Moritz

  • treibsand
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    1
    • 13. September 2007 um 14:14
    • #9
    Zitat von "Denis Hessberger"

    mir wäre kein dimmer bekannt, der das signal verstärkt. wenn überhaupt ist vllt eine galvanische/optische trennung vorhanden.


    Eine galvanische Trennung käme quasi einer Verstärkung gleich. Das Signal würde ja elektronisch "aufbereitet" und neu ausgegeben.

    Da IMHO kein Dimmer/intelligentes Licht die Signale überhaupt entkoppelt, kommst du schnell auch Leitungslängen, die weit über 100m liegen.

    FoH -> Dimmercity 75m (auch, wenn die Hälfte aufgetrommelt bleibt...)
    Dimmercity -> 1. Movinghead 10m
    1. Movinghead -> 2. MH 10m
    ---> ins Rigg 20m
    ... -> noch 'n Scanner...
    und ins Strobo.

    So bist du schnell auf einer mitteleren Produktion in doch recht passablen Metern DMX gelandet...

    Irgendwann machen dann Splitter/Booster Sinn.
    Aber darüber habe ich mir die ersten Jahre auch keinen Kopf gemacht. :oops:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Michael D
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    • 13. September 2007 um 20:05
    • #10

    Die Kapazität wird von der Induktivität kompensiert. Raus kommt der Wellenwiderstand. Problematisch wird irgendwann die Dämpfung und die Dispersion wodurch das Signal zu schwach zum detektieren wird und nach und nach die Frequenzanteile verloren gehen in denen im Prinzip die Information steckt. Wenn ein Stecker in der Kabelstrecke liegt oder der Abschlusswiderstand fehlt gibt es dort eine Wellenwiderstandsänderung und damit Reflexionen als zusätzliche Störquelle. Ab wann Reflexionen problematisch sind kann man sich leicht ausdenken und ausrechnen: Wenn ein Signal mit 250KBit (wie bei DMX) ausgesendet wird ist jedes Bit und damit der kürzeste stabile Signalpegel 4 us lang (stabiler Signalpegel und Bitrate sind nicht immer gleich, man Baud). Wenn man jetzt annimmt, dass sich das Signal mit 0.7 facher Lichtgeschwindigkeit ausdehnt weiss man wie weit es in 4us kommt. Jetzt muss man noch überlegen, wie lange es von diesen 4us stabil beim Empfänger anliegen muss, ich würde mal sagen so 80-90% sollten gut reichen. Exakt kann man das natürlich nur ausrechnen, wenn man die Änderung des Wellenwiderstandes an jeder Verbindung kennt und damit den Reflexionsfaktor und genau weiss wie die Empfänger arbeiten usw. aber für ne grobe Vorstellung reichen obige angaben.

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • schumi15
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    • 27. September 2007 um 18:03
    • #11

    Es gab/gibt durchaus Dimmer die eine galvanisch/optische Trennung mit Treiber zwischen Aus- und Eingang des DMX-Signals haben (z.B. LLT DIDI und D212B) allerdings entspricht das nicht völlig der elektrischen Definition von DMX, deshalb gibts beim Nachfolger jetzt"nur" noch eine galvanische Trennung zwischen Gerät und Signal.
    Auch ich sehe ab ca. 300m Leitungslänge Sinn in der Verwendung eines Boosters/Spiltters

    HTH Bruno

  • test
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    • 27. September 2007 um 18:22
    • #12

    einige high end geräte haben das auch gleich drinn. das dataflash liest das komplette signal aus und generiert ein neues

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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    • 27. September 2007 um 18:46
    • #13
    Zitat von "Michael D"

    Die Kapazität wird von der Induktivität kompensiert.

    Leider nicht.


    Das Problem bei DMX ist auch nicht die Dämpfung, sondern stehende Wellen: Wird die Leitung nicht mit dem Wellenwiderstand abgeschlossen, dann wird das Signal mehr oder weniger stark reflektiert, läuft zurück und überlagert sich mit dem Nutzsignal.

    Eine lange Leitung zwischen Pult und dem ersten Gerät ist ziemlich unproblematisch, was von dort zum Pult zurückläuft, wird am Pult "absorbiert". Kritisch sind lange Leitungen zwischen dem ersten und dem letzten Gerät.

    Ausführlicher ist es hier erklärt: http://www.paforum.de/buecher/buecher_licht.html#ebner

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Michael D
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    • 28. September 2007 um 14:55
    • #14
    Zitat


    Michael D hat Folgendes geschrieben:
    Die Kapazität wird von der Induktivität kompensiert.

    Leider nicht.


    Wie meinst du das? Zwischen den Leitern eines Kabels gibts eine Kapazität und längs der Leiter wirkt eine Induktivität. Wenn man beides zusammen betrachtet erhält man den Wellenwiderstand der Leitung und im Prinzip verhält diese sich dann wie ein Verbraucher mit eben diesem Widerstand am Sender wenn sie korrekt abgeschlossen ist. Das is ja gerade der Gag mit dem man Überschwinger usw. verhindert und ein Signal mit guter Qualität theoretisch beliebig weit übertragen kann. Das funzt bei billigen Kabeln natürlich nicht so gut, weil dort der Abstand der Leiter z.B. nicht so konstant gehalten wird und sich der Wellenwiderstand dann laufend ändert (-> Reflexionen). Grund warum es doch nicht unendlich weit geht is der ohmsche Widerstand der sich als Dämpfung bemerkbar macht und immerhin fliesst ja ein gewisser Strom aufgrund des Wellenwiderstands des nachfolgenden Kabels bzw. des Abschlusswiederstand, d.h. am Kabel fällt ein Teil der Spannung ab.
    Ausserdem limitiert Dispersion die übertragbare Bandbreite pro Strecke, aber ich glaub das is bei DMX noch nicht wirklich relevant.
    Reflexionen sollte es theoretisch nicht geben wenn die Leitung am Ende richtig abgeschlossen ist und richtiges Kabel verwendet wird, dann kommt man mit DMX durchaus recht weit bis man eben von der Dämpfung gestoppt wird. Ich gebe dir allerdings recht, dass bei den ganzen Steckverbindern die eine typische DMX Line so enthält vermutlich tatsächlich Reflexionen das limitierende Problem sind (Steckverbinder) stellen eine Änderung des Wellenwiderstandes dar und sorgen damit für Reflexionen). Aber wie man das ja von den VA Profis kennt: Die Stecker müssen so stabil sein, dass da auch ein Truck drüber fahren kann, da ist kein Platz für Stecker, die nur geringe Reflexionen erzeugen. ;)

    http://www.digital-enlightenment.de/
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    • 28. September 2007 um 16:26
    • #15
    Zitat von "Michael D"

    Wie meinst du das? Zwischen den Leitern eines Kabels gibts eine Kapazität und längs der Leiter wirkt eine Induktivität. Wenn man beides zusammen betrachtet erhält man den Wellenwiderstand der Leitung und im Prinzip verhält diese sich dann wie ein Verbraucher mit eben diesem Widerstand am Sender wenn sie korrekt abgeschlossen ist. Das is ja gerade der Gag mit dem man Überschwinger usw. verhindert und ein Signal mit guter Qualität theoretisch beliebig weit übertragen kann. Das funzt bei billigen Kabeln natürlich nicht so gut, weil dort der Abstand der Leiter z.B. nicht so konstant gehalten wird und sich der Wellenwiderstand dann laufend ändert (-> Reflexionen). Grund warum es doch nicht unendlich weit geht is der ohmsche Widerstand der sich als Dämpfung bemerkbar macht und immerhin fliesst ja ein gewisser Strom aufgrund des Wellenwiderstands des nachfolgenden Kabels bzw. des Abschlusswiederstand, d.h. am Kabel fällt ein Teil der Spannung ab.

    Nein, Induktivität ist ein Reihe zum ohm'schen Widerstand, Kapazität parallel dazu, das bildet einen Tiefpass, bei hohen Frequenzen ist der ohm'sche Widerstand von untergeordneter Bedeutung.

    Wenn's nur der ohm'sche Widerstand wäre, dann wäre die Dämpfung nicht frequenzabhängig.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • waldschrad99
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    • 10. Oktober 2007 um 01:19
    • #16

    erledigt

    Einmal editiert, zuletzt von waldschrad99 (1. Oktober 2010 um 23:09)

  • christoph pauli
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    • 11. Oktober 2007 um 15:58
    • #17

    hallo zusammen,

    also es kommt darauf an ob man minderqualitätsscheißkabel :D oder was gescheites hat.

    Ich selbst habe schon dmx über 350m zu einem Wackler und Dimmer gelegt. Wichtig ist nur das Terminiert wird und natürlich ein amtliches pult.

    Greez

  • Bertram Schall
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    117
    • 11. Oktober 2007 um 18:19
    • #18

    Ein "amtliches" Pult hat nicht wirklich was mit dem Signal selbst zu tun. Die Transceiver sind in der Regel die gleichen... Zählen tut Leitungsqualität und Terminierung

    http://www.ton-fasching.com

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    • 11. Oktober 2007 um 18:28
    • #19
    Zitat von "Christoph Pauli"

    Ich selbst habe schon dmx über 350m zu einem Wackler und Dimmer gelegt. Wichtig ist nur das Terminiert wird und natürlich ein amtliches pult.

    Vermutlich hätte das auch ohne Terminierung, ohne amtliches Pult und mit normaler Mikrofonleitung funktioniert, solange nicht in der Hälfte der Strecke irgendwo ein Gerät ist.

    Interessant ist nicht die Strecke zwischen Pult und erstem Gerät, sondern zwischen erstem und letzten Gerät.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • waldschrad99
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    • 11. Oktober 2007 um 19:08
    • #20

    erledigt

    Einmal editiert, zuletzt von waldschrad99 (1. Oktober 2010 um 23:10)

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