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Kabeltester

  • Christian Engel
  • 17. September 2007 um 14:59
  • Christian Engel
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    • 17. September 2007 um 14:59
    • #1

    Mahlzeit,

    bin dabei einen Kabeltester zu bauen. Vorerst nur für XLR und Klinke-Verbinder. Die Ergebnisauswertung und -anzeige wird via Mikrocontroller und LED bzw. evtl. LCD realisiert.
    Was denkt ihr? Welche schaltungstechnischen Maßnahmen bis auf die einfache Durchgangsprüfung sind zu realisieren?

    Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • buzz
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    • 17. September 2007 um 15:09
    • #2

    Ich hätte gerne mal in einem Kabeltester die Durchgangsprüfung "für fortgeschrittene", d.h. eine Wackelkontakt & Kabelbruchauswertung...
    d.h. wenn sich beim Bewegen von Steckern oder Leitung etwas am Durchgang / Widerstand ändert, dann hätte ich das gerne signalisiert.


    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • elektrikus
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    • 17. September 2007 um 16:59
    • #3

    Hallo Zusammen,

    Christian Engel:
    Eine "einfache Durchgangsprüfung" ist sicherlich nicht kompliziert. Wie willst Du festlegen, wie groß der Kabelwiderstand maximal sein darf? Zwischen 0,5m Patchkabel und 50m Multicore liegt der Faktor 100! Eventuell einen Umschalter für verschiedene Kabellängen vorsehen?!
    Ich habe mal einen einfachen Kabeltester (mit mechanischer Umschaltung) gebaut und ein Multimeter als Anzeige verwendet, das erfordert allerdings jedesmal Nachdenken bzw. Rechnen.
    Es muß natürlich signalisiert werden, welcher Pin vom Ende A mit welchem Pin von Ende B Kontakt hat, es gibt ja auch Kabel mit gewolltem Phasendreher oder Adapterkabel.


    buzz
    Da gibt es doch was von ebtech: swizzarmy cable tester, kostet allerdings 100 EUR.
    Gibt es auch von Ohringer (CT100) für weniger als 30 EUR.
    Die Unterbrechung einer Ader wird nicht nur temporär, sondern dauerhaft angezeigt, erst nach Drücken des Reset-Knopfes erlischt die LED wieder.
    Der swizzarmy Kabeltester hat noch Testtöne (Sinus), beim Ohringer ist das Testsignal ein Rechteck.

    Ich möchte die Wackelkontakt- und Kabelbruchauswertung nicht mehr missen.

    Gruß
    Elektrikus

    Wer amtliche Signaturen nachmacht oder verfälscht,
    oder nachgemachte oder verfälschte amtliche Signaturen in den Umlauf bringt
    wird mit Ohringer nicht unter 2 Jobs pro Woche bestraft.

  • t-bone
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    • 17. September 2007 um 19:45
    • #4

    Die Auswertung ist relativ leicht zu realisieren.......

    Das kann man mit nem handelsüblichen JK-Master-Slave-Flipflop (7476) realisieren.
    Die FF reagieren in dem Falle auf die Fallende Flanke.
    Das IC soll dann immer nur sagen wir mal 10sec. aktiv sein und in der Zeit schickt man dann eine Gleichspannung von 5V durch das Kabel und jedes mal wenn das Kabel ne Unterbrechung hat, liegen am Eingang des IC´s 0V an, sprich man hat ne fallende flanke -> FF gibt signal raus. Daran kann man dann die nächsten JK-M-S-FF dran hängen und einen Zähler bauen.
    Allerdings muss man hierbei noch mit Pull-down Wiederständen am Eingang erbeiten, denn das IC erkennt an einem nicht belegtem Eingang ein High-Signal!

    Anstatt eines LCD´s kann man ja ne einfache 7-Segment Anzeige nehmen, welche dann jede Unterbrechung mitzählt.

    Ach ja, wie man die Unterbrechungen feststellt......einfach in den 10sec. ständig an dem Stecker/Kabel hin und her ruckeln.

    Sicherlich lässt sich das auch mit nem Microcontorller realisieren, aber so erspart man sich unnötige Programmiererei.

    wenn ich es etwas blöde erklärt habe, dann bitte melden
    :D


    gruß
    Jan

  • DJheini
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    • 17. September 2007 um 19:45
    • #5
    Zitat von "Elektrikus"

    Eventuell einen Umschalter für verschiedene Kabellängen vorsehen?!

    Gruß
    Elektrikus

    Das wird nicht reichen, die Eingabe des Kabelquerschnitts müßte noch dazukommen.

    Zitat von "cen-music"

    Mahlzeit,

    bin dabei einen Kabeltester zu bauen. Vorerst nur für XLR und Klinke-Verbinder.

    Grüße, Chris

    Dafür könntest du ja prima die Neutrik Kombobuchse einsetzen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • t-bone
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    • 17. September 2007 um 19:48
    • #6
    Zitat von "DJheini"

    Das wird nicht reichen, die Eingabe des Kabelquerschnitts müßte noch dazukommen.


    Die Stecker auch, andere Stecker, andere Übergangswiederstände :wink:

  • Christian Engel
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    • 17. September 2007 um 19:53
    • #7
    Zitat von "T-Bone"

    Sicherlich lässt sich das auch mit nem Microcontorller realisieren, aber so erspart man sich unnötige Programmiererei.


    Eben darum geht's ja aber :D Ich wollte meine Kenntnisse in Mikrocontrollerprogrammierung mal wieder etwas auffrischen und bin dabei über die Idee, einen kleinen aber feinen Kabeltester zu bauen, gestoplert.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • DJheini
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    • 17. September 2007 um 19:54
    • #8
    Zitat von "T-Bone"

    Die Stecker auch, andere Stecker, andere Übergangswiederstände :wink:

    Obwohl so eine hohe Auflösung, die den WIDERSTAND des Steckers
    berücksichtigt, sicher nicht nötig ist. Na ja, wo will man da die Grenze setzen?

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • t-bone
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    • 17. September 2007 um 20:03
    • #9
    Zitat von "cen-music"


    Eben darum geht's ja aber :D Ich wollte meine Kenntnisse in Mikrocontrollerprogrammierung mal wieder etwas auffrischen und bin dabei über die Idee, einen kleinen aber feinen Kabeltester zu bauen, gestoplert.

    Das Programm hab ich auch noch in meinen Schulackten vom letzten Jahr rumfahren, kann cih dir auch mal geben wenn du möchtest, ist ja mit ner Wahrheitstabell rel. leicht zu realisieren.

    [edit] man kann ja auch die 7-Segment oder den LCD über den microcontroller steuern, macht sicherlich spass das zu programmieren!

    DJheini, ja, tut mir leid wegen dem "e" bei Widerstand :D

  • Christian Engel
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    • 17. September 2007 um 20:07
    • #10

    Klar, schick mal bitte rüber... Sowas ist immer interessant zu realisieren!

    Bezüglich der Auflösung: hier möchte ich erstmal bei den internen AD-Wandlern der Mikrocontroller bleiben und diese nutzen. Ich denke, dass 10 bzw. 12Bit an Auflösung ausreichen werden.

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • t-bone
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    • 17. September 2007 um 20:11
    • #11

    Muss ich erst suchen, mit pech hab ich das auch nimmer, dann versuch ichs nochmal selbst zu realisieren, sollte ja nicht schwer sein. Kommt ja auch immer drauf an mit was für nem Programm man arbeitet :D

  • audiobo
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    • 20. September 2007 um 14:39
    • #12

    `ne Kapazitätzmessung/Messung mit Wechselspannung könnte ab und an von Nutzen sein, sowie ein einfacher Signalgenerator (am besten +4dBu) mit 2-3 Frequenzen.

  • t-bone
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    • 18. Oktober 2007 um 19:34
    • #13

    Hi, ich hoffe der Thread ist nicht wegen mir "eingeschlafen" :oops:

    also hier mal ein Assembler Programm, welches ich mit Ride IDE programmiert hab:

    _____________________________________________________________

    LEDs EQU P2 ;Zuweisung LEDs an P2

    MOV A,#00000001b ;Akku mit Startwert laden

    anf: MOV R2,#4 ;Zeitschleife
    warte2: MOV R1,#3
    warte1: MOV R0,#2

    warte: DJNZ R0,warte
    DJNZ R1,warte1
    DJNZ R2,warte2

    MOV LEDs,A ;Ausgabe an LEDs
    RL A ;Einmal links schieben im Akku
    SJMP anf ;von vorne

    end

    _____________________________________________________________

    Du musst halt die Zeitschleife anpassen, je nachdem wie schnell die Kanäle durchgeschaltet werden sollen.

    Wie man aber sehen kann ist das Programm doch sehr einfach und mager und halte daher einen Mikrocontroller für etwas Fehl am Platz, lieber mit ein paar kleinen IC´s gemacht und es kostet gleich die Hälfte! :D

    Imho macht ein Mikrocontroller nur dann spass, wenn man ihn selber programmiert 8) :wink:


    gruß
    Jan


    [edit] mist, eigentlich sollten da diverse Leerzeichen noch drinsitzen, die hat es aber scheinbar weggelöscht.

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