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Klipschörner

  • changer
  • 19. September 2007 um 16:18
  • changer
    Beiträge
    161
    • 19. September 2007 um 16:18
    • #1

    Hallo zusammen,

    Der Klipsch Paule hat bei seinen Basshornkonstruktionen eine Eigenart.
    Direkt am Hornhals wird der Schall nach links und rechts zweigeteilt /umgeleitet. Das Eigenartige ist nun, dass die beiden Kanäle (nach links und nach rechts) jeweils den gleichen Anfangsquerschnitt haben wie die Halsfläche. Mit anderen Worten, direkt nach dem Hornhals verdoppelt sich der Hornquerschnitt schlagartig.

    Kann sich jemand vorstellen warum dies so gemacht wurde?

    Grüsse, ROBERT

  • hp
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    743
    • 21. September 2007 um 11:35
    • #2

    Gibt es einen Link zu dem Plan ?
    Ohne Zusammenhang kann sich wirklich niemand etwas "vorstellen".

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • changer
    Beiträge
    161
    • 21. September 2007 um 14:00
    • #3

    Hallo,

    Jaja, hab auch schon dran gedacht einen link zu nennen, hier isser:

    http://baseportal.de/cgi-bin/baseportal.pl?htx=/Data/exdreamaudio/bauplaene&db=bauplaene&cmd=list&range=0,20&cmd=all&Id=8

    Wie man sieht ist der Hornhals 335mm hoch und 77mm breit. dann zweigt nach links und nach rechts je ein Kanal ab mit selber Höhe und einer Breite von 78 mm. Somit, sprunghafte Verdoppelung der Querschnittsfläche. Ist ja alles andere als lehrbuchmässig...vielleicht weiss jemand was Kluges dazu?

    Grüsse, ROBERT

  • CityDuke
    Beiträge
    1.148
    • 21. September 2007 um 14:10
    • #4

    Ist doch nurn gefaltetes Horn!? Oder überseh ich grade was

    Tu immer das Richtige - Das belohnt einige und erstaunt den Rest!

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 21. September 2007 um 16:01
    • #5

    lies mal unter dem stichwort "gummihals" bzw. "rubber throat" nach. das hat nämlich p.klisch geprägt.


    ansonsten setzt der hochfrequenzler gezielt solche querschnittssprünge ein, da man damit eine leitung mehr induktiv oder kapazitiv machen kann.
    ist das leitungsstück viel (!) kürzer als lambda, wirkt ein kurzes verengtes stück als induktivität. auf diese weise könnte man z.b. eine leitung elektrisch etwas verlängern (--> anpassung zu kurzer antennen).

    andererseits könnte man sich vorstellen, daß durch die sprungstelle gezielt eine stehwelle bei höheren frequenzen hervorgerufen wird, um das verhalten zu höheren frequenzen hin zu beeinflussen...


    gruss wolfgang

    Gruss
    Wolfgang

  • hp
    Reaktionen
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    743
    • 23. September 2007 um 21:23
    • #6

    changer

    Diese Box habe ich nie gehört , daher kann ich nichts dazu sagen .

    Allgemein betrachtet , kann man mit einem sich am Hornhals
    schneller öffnenden Trichter den Klirrfaktor verringern .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • changer
    Beiträge
    161
    • 24. September 2007 um 16:49
    • #7

    @ DJ-Duke: gefaltetes Horn ja, aber die Horngeometrie ist auffällig

    @ Wolfgang: danke für den Tip, ich fange an zu verstehen, muss aber wohl noch einiges studieren bevor ich den ganzen Peil habe. Bist Du zu dem Thema RICHTIG fit?

    @ HP: mein bescheidenes Wissen über Basshörner sagt mir, dass der Hornhals als solches schon nicht zu klein sein darf um Klirr „in Grenzen“ zu halten. Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein Kompressionsverhältnis von etwa 3,5:1 und ich vermute, dass die sprunghafte Verdoppelung des Querschnittes eher für zusätzliche Unregelmässigkeiten sorgt. Kann aber auch sein, dass dadurch am Ende sogar ein erwünschter, positiver Effekt auftritt.

    Who knows...?

    Grüsse, ROBERT

  • hp
    Reaktionen
    131
    Beiträge
    743
    • 24. September 2007 um 21:57
    • #8

    changer

    Ach so , jetzt versteh ich erst die Frage richtig....

    Wo siehst Du da eine "sprunghafte Verdoppelung" der Halsfläche ?
    Der Abstand von Mitte->Hornhals bis Mitte->Beginn der Verzweigungen beträgt jeweils ca. 57 mm.
    (Die Verzweigungen beginnen jeweils 38.5 mm von der Mitte der Boxenbreite !)

    Daraus ergibt sich ein Konischer Trichter mit einem Winkel von etwa 70 Grad.
    Dieser Winkel wird (weitgehend) bis zum Hornmund fortgeführt .

    Hyperbolische Trichter öffnen sich vom Hals aus erst langsam und dann immer schneller .

    Je mehr man sich von der Hyperbel zum Konus hin nähert , um so geringer ist grundsätzlich der Klirrfaktor .
    Das heißt aber nicht ,daß man keine hyperbolischen Hörner bauen kann .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • stefan pälchen
    Beiträge
    21
    • 26. September 2007 um 16:51
    • #9

    viel ahnung von boxenkonstruktion und "profi-pa" habe ich nicht, allerdings habe ich 6 von diesen hörnern.
    sonst stelle ich immer alle sechs in einer reihe nebeneinander. mir ist allerdings aufgefallen, als ich links und rechts,im abstand von ca.3m jeweils so ein horn gestellt hab(+topteil darauf) und man mit 3 metern abstand direkt vor so einem "türmchen" stand kein bass spürbar war. ging man allerdings zwei schritte zur seite, war der "druck" da. daraufhin hab ich mal ausprobiert einen bass in jede ecke des raumes zur mitte zugerichtet hinzustellen und war erstaunt über das ergebnis. klang sehr geil. kein "bassloch" im raum. daher scheint auch die bezeichnung eckhorn zu kommen. oder sehe ich das falsch?

  • hp
    Reaktionen
    131
    Beiträge
    743
    • 7. Oktober 2007 um 20:47
    • #10

    @ stefan

    Außerhalb des Stereodreiecks treten nun mal "Interferenzlöcher" auf ,
    dies ist eine phys. Gesetzmäßigkeit , unabhängig von der Gehäusebauart .

    Stellt man eine Box mit Kugelcharakteristik in eine Raumecke ,
    erhöht sich der Pegel bis zu einer bestimmten Frequenz
    (abhängig vom Abstand zur Wand) um 3 db je Begrenzungsfläche ,
    auch das ist Physik .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

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