Hallo,
irgendwie mag ich reconen nicht.
Kennt jemand PA Hesteller, die eine (funktionierende) Temperaturmessung an den Voice Coils anbieten ?
Die ueblichen Sense-Leitungen scheinen das ja nicht zu uerberwachen ...
Mt besten Gruessen
Lutz ![]()
Hallo,
irgendwie mag ich reconen nicht.
Kennt jemand PA Hesteller, die eine (funktionierende) Temperaturmessung an den Voice Coils anbieten ?
Die ueblichen Sense-Leitungen scheinen das ja nicht zu uerberwachen ...
Mt besten Gruessen
Lutz ![]()
macht d&b sowas nicht?
ansonsten reconen wir hier im jahr so 2-3 pappen, was ich für sehr erträglich halte. vielleicht stimmt bei euren set ups etwas nicht?
hmmm.
eine schwingspulen-temperaturüberwachung ist doch vor allem dann nützlich, wenn man ein system an seiner leistungsgrenze betreibt.
vor allem aus klanglicher sicht aber sollte man lautsprecher, die am absoluten limit laufen, möglichst vermeiden.
natürlich kann es mal vorkommen (feedback oder falsche auslegung der PA), aber die regel sollte es wegen des dann entstehenden klirrs doch besser nicht werden.
also schadet es IMHO nicht, wenn ein limiter ein bisschen "zu früh" eingreift.
die leistungsfähigkeit heutiger schallwandler ist doch ausreichend.
wenn ein system im sinnvollen bereich gefahren wird, erübrigt sich aus meiner sicht eine solche schwingspulenüberwachung.
denn die kostet durch die zusätzlich erforderliche technik wiederum mehr geld, das man sinnvollerweise besser in mehr oder etwas grössere boxen stecken könnte.
hallo
bei D&B wird die temperatur nicht gemessen sondern wird vom controller anhand der ausgangsspannung und des presets simuliert, und regelt bei bedarf zurück!
die sens-drive leitung ist dafür da um die von der leitunglänge verschiedene impedanzen auszugleichen!
grüsse
nur läßt sich dann bei kenntnis des chassis auch auf die temperatur schließen. die ändert sich ja bekanntlich bei steigender betreibstemperatur.
grundsätlich denke ich aber auch so wie mein vorredner: wenn ich die chassis drei tage länger nutzen will, so bekommen sie eben nicht die maximal mögliche leistung.
Hallo Lutz
reconen mag niemand gerne. Spulen vor Ueberhitzung schützen geht bei uns so:
- vernünftige Endstufenleistung
- korrektes Limiting, dies bezieht sich neben dem Schutz vor Ampcliping auch auf sauberes Leveling um die Thermik unter Kontrolle zu halten.
Wir haben bei ca. 500 LS-Chasis im Verleihstock die letzten 3-4 Jahre nicht eine Spule abgeheizt. Vereinzelte Schäden gab es auch bei uns aber mit Ursachen wir HT bekommt aus Versehen fullrange oder Box stürtzt ab und Magnet ist verschoben usw.
Die beste Versicherung gegen LS Schäden ist genügend Holz hinzustellen. Ein LS am Limit klingt eh nicht mehr vernünftig.
Gruss, Andi
Zitat von "test"macht d&b sowas nicht?
ansonsten reconen wir hier im jahr so 2-3 pappen, was ich für sehr erträglich halte. vielleicht stimmt bei euren set ups etwas nicht?
Hallo,
bei wieviel laufenden Einheiten? 2-3 wäre mir persönlich 2-3 zuviel. Ok, Schäden kann es immer geben, aber das für erträglich zu halten halte ich nicht für erträglich ![]()
Grüße
Hi,
so grundsätzlich könnte man schon einen echten thermischen Schutz realisieren, ist nur sehr aufwendig. Ich hatte dazu mal ne Anfrage im forum http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=523399&highlight=#523399 , nur war die Reso so gering, daß ich mir das nicht aufhalsen wollte. Wenn viele hier schreien würden und ich nen Bild bekäme, was der (Profi-)Anwender zum einen an Bedienung akzeptieren und zum anderen haben möchte (eine "normale" Limiterfunktionalität sollte neben dem thermischen Schutz sinnigerweise mit rein), dann...
Grüße
Mattias
Zitat von "wora"... vor allem aus klanglicher sicht aber sollte man lautsprecher, die am absoluten limit laufen, möglichst vermeiden.
...
... die leistungsfähigkeit heutiger schallwandler ist doch ausreichend.
...
wenn ein system im sinnvollen bereich gefahren wird, erübrigt sich aus meiner sicht eine solche schwingspulenüberwachung.
denn die kostet durch die zusätzlich erforderliche technik wiederum mehr geld, das man sinnvollerweise besser in mehr oder etwas grössere boxen stecken könnte.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Eine Anmerkung zu Simulationen: Ein Temperatursimulation macht gewisse Annahmen, die in der Praxis nie 100 %-ig vorhanden sind. Mal einige Beispiele:
- Umgebungstemperatur der Box
- ggf. (bei Outdoorbetrieb) Sonneneinstrahlung auf die Box
- Luftfeuchtigkeit in der Box
- Veränderungen der Oberfläche von Schwingspulen nach jahrelangem
Betrieb - ggf. mit Auswirkungen auf Temperatur- (ab-) strahlung
- mechanische Alterung (d.h. der Antrieb "sieht" andere Bedingungen)
P.S.: Firmen, die in ihren Werbebotschaften mit Simulationen der Schwingspulentemperatur prahlen, werden ihre Systeme vermutlich aber eher nicht wirklich am Limit betreiben, sondern (wie andere auch) eine "Sicherheitsreserve einbauen" (.... schließlich sind Entwicklungsingenieure ja - hoffentlich - nicht blöd
).
Genau,
eine Simulation muß zu viele Annahmen machen, ferner erfordert die dann noch Angaben zum Amp, dessen korrekte Einstellung (wie Empfindlichkeit...) und anderes (parallelschalten Chassis...). Da ists besser, man mißt das, was aus dem AMP in die Box geht (so hat man die "wahren" Werte) und beackert anhand der Belastung das Eingangssignal für den AMP (die Begrenzung greift dann unabhänigig von der eingestellten Empfindlichkeit am AMP (sprich Regeln statt Steuern)).
Ein "Problem" ist, den ohmschen Wert des Speakers von dem des Kabels zu "isolieren", macht man das nicht, würde eine zu geringer Temperhöhung gemessen. Da gäbe es aber Abhilfe durch Eingabe der Werte, oder was besser ist, durch messen derselben mittels des Begrenzergerätes (z.B. "LS-Buchsen" am Gerät um dort die Kabel anzuschließen). Weiteres Problen ist die Grenztemperatur der VC, entweder wird diese in °C eingegeben oder über Typeneingabe in ner Datenbank. Um gleich die mechanische Grenze (Limiter/Kompressor) mitzuberücksichten wär ne Datenbank wünschenswert, aber da brauchst Herstellerangaben oder eigenständige Messreihen. Im Zuge der hohen Rechenleistungen in DSPs, die sicher das intelligente Herz wären, dürfte das als "add-on" kein technisches Problem sein (wie der Rest auch). Die entscheidende Frage ist nur, wer macht/bezahlt den Entwicklungsaufwand und ist ein Kunde bereit, für eingesparte tote Treiber (vom Bass bis HT) vorweg zu investieren? Wobei der Schutz durchaus nicht nur den Sofortexitus verhindern könnte, sondern auch beschleunigten, schleichenden Tod (Alterung der Verklebungen infolge hoher aber noch zulässiger Temperaturen, extreme Auslenkungen...)!
Soweit, ihr merkt ich kanns nicht lassen, Grüße
Mattias