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Line Array 2.0 Artikel im VPLT Magazin

  • karel noon
  • 16. Oktober 2007 um 12:19
  • karel noon
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    • 16. Oktober 2007 um 12:19
    • #1

    Hallo, ich habe gestern das neue VPLT magazin durchgeblättert, und mich doch etwas an dem artikel über line arrays gestört.

    wie kann ein verband, der die interessen unserer branche vertreten möchte so einen mist schreiben? die genannten fakten sind fast alle einseitig, moderne hornsysteme mit definiertem abstrahlverhalten werden komplett ignoriert, es werden ein paar stichwörter in den raum geworfen die jeder HKS jetzt zu einem experten machen werden.

    sehen das noch andere so? oder sagt man sich "ich lese das ding eh nicht"

    ich weiß schon das die lürze des artikels nicht ausreicht um ausführlicher zu werden, aber sollte man nicht trotzdem etwas reflektierter an die sache herangehen, anstelle von "line arrays" sind das goldene kalb zu schreiben???

    p.s. ich möchte nicht über LAs diskutieren, sondern über den inhalt des artikels, und die art des umgangs mit so einem thema von "unserem" verband aus.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Volker Holtmeyer
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    • 16. Oktober 2007 um 14:24
    • #2

    Da das Heft auf der Seite des VPLT noch nicht zum Download bereit steht, hier mal der Text für alle, die mitdiskutieren wollen:

    Zitat


    Line-Array 2.0

    Bei Großbeschallungen sind Line-Array-Lautsprechersysteme längst zum Standard geworden. In der neuen Rubrik „knowledge“ wird erläutert, warum.

    Line-Array-Systeme haben zumeist die Cluster aus mehreren horizontal und vertikal aufgereihten Hornlautsprechern abgelöst. Wenngleich es bei kleineren Beschallungsaufgaben vehemente Verfechter konventioneller Lautsprecherkonzepte gibt, kann auch dort der Einsatz von Line-Arrays durchaus sinnvoll sein.

    Hier kommt bei nur wenigen Line-Array-Elementen zwar der oft zitierte „Line-Array-Effekt“ (Ausbreitung einer Zylinderwelle), bedingt durch die geringe Länge des Arrays, nicht sonderlich zum Tragen, aber es bestehen durchaus noch andere Vorteile gegenüber konventionellen Lautsprecherkonzepten. Das wird bei der Diskussion um den Sinn von Line-Arrays bei kleineren Anwendungen oft vernachlässigt.

    Genau hier setzen Line-Array-Systeme der quasi zweiten Generation an, die gezielt nicht darauf ausgelegt sind, lange Arrays zu bilden, aber dennoch entscheidende Vorteile gegenüber üblichen Lautsprechern ausspielen können:
    1. Keine Interferenzen zwischen den einzelnen Lautsprechern
    2. Gleichmäßige Pegelverteilung über große Distanzen
    3. Bessere Skalierbarkeit gegenüber konventionellen Hornlautsprechern

    Schauen wir uns dazu einmal an, wie ein konventionelles Lautsprecher-Cluster agiert. Grundsätzlich gilt, dass beim gleichzeitigen Betrieb mehrerer Lautsprecher unweigerlich Interferenzen im Abstrahlbereich auftreten, da die Signale der einzelnen Quellen bedingt durch den räumlichen Versatz mit einer zeitlichen Differenz beim Zuhörer eintreffen. Wenn der Versatz eine halbe Wellenlänge (oder ein ungeradzahliges Vielfaches davon) ist, kommt es zu einer destruktiven Interferenz, was sich in einer Pegelauslöschung äußert.

    Übliche Cluster-Lautsprecher haben im Mittel- und Hochtonbereich einen definierten Öffnungswinkel von 40 - 60° (ggf. auch weniger). Das bedeutet, dass der Pegel außerhalb dieses Winkels rasch abfällt. Dort wo sich die Abstrahlbereiche der einzelnen Lautsprecher aber überlappen, entstehen die beschriebenen Interferenzen, da vom Zuhörer zu den einzelnen Lautsprechern ein relativ großer Weglängenunterschied besteht.

    Ein typisches Line-Array-Element ist bezüglich seiner Abstrahleigenschaften völlig anders konstruiert als ein konventioneller Cluster-Lautsprecher. Hier hat jedes einzelne Element einen sehr engen vertikalen Öffnungswinkel. Zusätzlich ist die Konstruktion so gewählt, dass die einzelnen Quellen möglichst nahe beieinander sind. Damit wird erreicht, dass der Weglängenunterschied zu den einzelnen Quellen möglichst klein ist. Außerhalb der Hauptabstrahlachse wird der Weglängenunterschied naturgemäß stetig größer; durch den geringen Öffnungswinkel der einzelnen Quellen ist die Auswirkung der Interferenzen jedoch wesentlich geringer als bei einem konventionellen Cluster.

    Wie leicht einzusehen ist, stellen sich die vertikalen Abstrahleigenschaften eines Line-Array-Elementes als Kompromiss dar – auf der einen Seite werden mit einem kleinen Öffnungswinkel negative Interferenzeffekte minimiert, auf der anderen Seite ist ein geringer Öffnungswinkel aber hinderlich, wenn man das Array curven möchte, um eine große vertikale Abstrahlung zu erreichen.

    Große Line-Arrays tendieren hier eher in Richtung eines engen Öffnungswinkels, um möglicht viele Elemente zu einer langen Linienquelle zusammenfügen zu können. Bei Line-Arrays speziell für kleine Anwendungen geht man nun genau den umgekehrten Weg und sieht einen eher großen Öffnungswinkel vor, um mit wenigen Elementen – oder gar nur einem einzigen Element – schon eine brauchbare vertikale Abstrahlung zu bekommen.
    Die JBL VRX-Serie ist beispielsweise ein solcher Vertreter. Hier ist man sogar noch einen Schritt weiter gegangen und gibt ein festes Curving vor. Es werden also keine unterschiedlichen Winkel zwischen den einzelnen Elementen eines Arrays eingestellt. Das hat zum Einen den Vorteil, dass man sich keine Gedanken um das Curving machen muss und zum Anderen können so die Waveguides der Hochtöner exakt für diesen einen Winkel optimiert werden.

    Bei einem konventionellen Line-Array wird durch das Curving, mit kleinen Winkeln zwischen den oberen Elementen und stetig größer werdenden Winkeln zu den unteren Elementen, eine gleichmäßige Pegelverteilung im Zuhörerbereich erreicht. Dieses Verfahren wird zuweilen auch als „Divergence Shading“ bezeichnet. Bei einem fixen Curving geht das natürlich nicht. Hier wird beispielsweise beim JBL VRX-System mit einem so genannten „Amplitude Shading“ gearbeitet, wobei sich der Pegel der Hochtoneinheiten direkt am Lautsprecher entsprechend einstellen lässt, so dass die unteren Elemente (die die kürzeste Entfernung zum Zuhörer haben) im Pegel reduziert werden.

    Mit der Pegelanpassung wird aber noch ein weiterer wichtiger Punkt gewissermaßen „nebenbei“ erledigt. Und zwar entsteht bei der Array-Bildung mit mehreren Lautsprechern eine akustische Kopplung, die sich vornehmlich in einem höheren Tieftonpegel darstellt. Je größer das Array ist, desto ausgeprägter ist dieser Effekt der Tieftonzunahme. Durch das Anheben des Hochtonbereichs wird der Frequenzgang somit wieder ausgeglichen.

    Wie man sieht, können also auch Line-Arrays, die nicht sehr lang sind, durchaus Vorteile gegenüber herkömmlichern Lautsprechern bieten - zu vorderst die kohärente Abstrahlung aller Komponenten, dann die praxisgerechte Skalierbarkeit der Systeme und nicht zuletzt die gleichmäßige Pegelverteilung auf der Zuhörerfläche.

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    • 16. Oktober 2007 um 19:51
    • #3
    Zitat von "mediennutte"

    wie kann ein verband, der die interessen unserer branche vertreten möchte so einen mist schreiben?

    Wie definierst Du "unsere Branche"?

    Rental-Firmen, Hersteller oder beide?


    Am Rande: Nun ja, man hätte diesen Artikel ausgewogener schreiben können. Aber von "Mist" ist er weit entfernt. (Wer mal wirklichen Mist lesen möchte, der tue sich die Serie des PP zum Thema "Beschallung unter Pegelbegrenzung" an...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • christian jentschke
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    • 16. Oktober 2007 um 20:27
    • #4

    Ich verstehe nicht wirklich, was jetzt an diesem Artikel so schlimm sein soll. Es werden doch nur in Kurzform das Prinzip und die Vorteile von LAs erläutert, und das in einer für den interessierten Laien durchaus brauchbaren Form, wie ich finde. Es wird doch dabei in keiner Weise die Existenzberechtigung von Hornsystemen in Frage gestellt, zumal dies auch überhaupt nicht das Thema des Artikels ist, oder stehe ich jetzt irgendwie total auf dem Schlauch?

  • Swagger-Jacky
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    172
    • 16. Oktober 2007 um 20:47
    • #5

    Sehe ich genauso.
    Es geht in diesem Artikel speziell um Line Array´s und noch dazu wirklich sehr gut erklärt.

    Gruß Jacky

  • sven
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    • 17. Oktober 2007 um 18:08
    • #6

    ganz persönlich mus ich leider sagen, dass das vplt-mag immer mehr "Meldungen zu Produktneuigkeiten" beinhaltet, was für mich auch kein Problem ist, denn das kann ich an folgenden Kriterien (für eine solche Meldung zu Produkten) festmachen:

    - keine Quellenangaben Fotos, Grafiken o.ä.
    - (fast) alle Bilder zeigen produktbezogene Anwendungen eines Herstellers
    - der Verfasser bleibt mir unbekannt
    - ein Produkt oder Hersteller wird namentlich zwei oder sogar mehrmals erwähnt

    Also: nice to read, ob ich mir morgen gleich einen ganzen Haufen der JBL VRX Serie kaufe, weiß ich noch nicht... und die Fotos auf Seite 5 sind auch schön :wink:

    Aber so ein Druckwerk will ja auch bezahlt sein und der redaktionelle Anteil ist finde ich ganz gelungen.

    Nicht zu vergessen ist auch für welche Zielgruppe dieses Magazin verfasst wird

  • Jim
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    • 18. Oktober 2007 um 03:04
    • #7

    Solch einen Superblödsinn hab ich schon lange nicht gelesen.

    Line-Array-Systeme haben zumeist die Cluster aus mehreren horizontal und vertikal aufgereihten Hornlautsprechern abgelöst. Wenngleich es bei kleineren Beschallungsaufgaben vehemente Verfechter konventioneller Lautsprecherkonzepte gibt, kann auch dort der Einsatz von Line-Arrays durchaus sinnvoll sein.

    Hier kommt bei nur wenigen Line-Array-Elementen zwar der oft zitierte „Line-Array-Effekt“ (Ausbreitung einer Zylinderwelle), bedingt durch die geringe Länge des Arrays, nicht sonderlich zum Tragen, aber es bestehen durchaus noch andere Vorteile gegenüber konventionellen Lautsprecherkonzepten.

    Genau hier setzen Line-Array-Systeme der quasi zweiten Generation an, die gezielt nicht darauf ausgelegt sind, lange Arrays zu bilden,

    2. Gleichmäßige Pegelverteilung über große Distanzen

    Ein Line-Array besteht leider auch nur aus mehreren vertikal aufgereihten Hornlautsprechern.

    Ein Line-Array mit nur wenigen Elementen ist kein Line-Array.

    Ein zweites Generation Line-Array ist keins und kann schon garnichts auf große Distanzen verteilen.

    Mit solchem Mist wird der Deutsche Nachwuchs verseucht und läuft dann in völliger Überzeugung rum, ein "Line-Array der 2. Generation" wäre das aller Heilmittel.

    so long Jim

  • mringhoff
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    • 18. Oktober 2007 um 09:11
    • #8
    Zitat von "ADMIN"


    Wie definierst Du "unsere Branche"?

    Rental-Firmen, Hersteller oder beide?

    Da liegt der Hund begraben :)

    Wenn schon der hauptamtliche, also bezahlte Geschäftsführer des Vereins gleichzeitig Eigentümer und Geschäftsführer eines großen Herstellers für Nebelmaschinen ist, und man sonst auch mitbekommt, wie man sich dort bemüht, das Unternehmen VPLT mit einer Tochterfirma für den Verkauf von teuren Fachschulungen, nicht gerade geringen Mitgliedsbeiträgen, sowie einer werbefinanzierten "Mitglieder"-Zeitung gewinnorientiert expandieren zu lassen, dann braucht man sich über Herstellernähe nicht wundern...

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  • karel noon
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    • 18. Oktober 2007 um 11:23
    • #9

    "unsere branche" :licht ton und veranstalltungen im algemeinen, was sonnst :wink:

    zum rest sage ich erstmal nichts, da möchte ich erst noch andere meinungen hören, aber ein paar interessante antworten gab es hier schon

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  • guma
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    • 18. Oktober 2007 um 20:52
    • #10
    Zitat von "ADMIN"

    Am Rande: Nun ja, man hätte diesen Artikel ausgewogener schreiben können. Aber von "Mist" ist er weit entfernt. (Wer mal wirklichen Mist lesen möchte, der tue sich die Serie des PP zum Thema "Beschallung unter Pegelbegrenzung" an...)

    Zum PP-Artikel: Ja, sehr merkwürdig, vor allem weil es zu der lokalen Problematik schon vor zwei, drei Jahren mal einen umfangreicheren Artikel gab, der sich auf einen sachlichen und sinnvoll deskriptiven Inhalt beschränkte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der 'Schabbach' so ganz hinter dem Artikel steht, sieht eher wie von der Herstellerseite als: "Wir müssen da mal was machen" erzeugt aus. Ich mag das Produkt und den deutschen Vertrieb aber: "Jungs das habt ihr doch nicht nötig !"

    Einmal editiert, zuletzt von guma (19. Oktober 2007 um 12:13)

  • timotimo
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    • 18. Oktober 2007 um 22:57
    • #11

    Wer hat es denn nun geschrieben? Volker? :)

    Mich stört schon etwas die einseitige Darstellung. Und wenn da steht, bei "nicht langen" Arrays: "Keine Interferenzen zwischen den einzelnen Lautsprechern" raufe ich mir die Haare....

  • slayer
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    • 19. Oktober 2007 um 11:38
    • #12
    Zitat von "VPLT"

    Übliche Cluster-Lautsprecher haben im Mittel- und Hochtonbereich einen definierten Öffnungswinkel von 40 - 60° (ggf. auch weniger). Das bedeutet, dass der Pegel außerhalb dieses Winkels rasch abfällt.

    und ich dachte immer das dies der vorteil eines hornsystems ist?
    was bei diesem artikel völlig unter den tisch fällt: wer braucht bei kleinen anwendungen, indoor die öffnungswinkel eines LA?
    in diesem segment wo das LA 2.0 hindiskutiert wird sehe ich als bestehenden kompromiss L-Acoustic arcs.

    ich persönlich habe meine meinung zum nutzen der VPLT, darum gebe ich auf solche artikel auch nicht sonderlich viel. das artikel in der presselandschaft immer einseitiger werden und immer mehr werbung gleichen ist ja nicht nur in "unserer branche" so.

    hauptsarre gitarre !

  • simonstpauli
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    • 19. Oktober 2007 um 11:56
    • #13
    Zitat


    ..Übliche Cluster-Lautsprecher haben im Mittel- und Hochtonbereich einen definierten Öffnungswinkel von 40 - 60° (ggf. auch weniger). Das bedeutet, dass der Pegel außerhalb dieses Winkels rasch abfällt. Dort wo sich die Abstrahlbereiche der einzelnen Lautsprecher aber überlappen, entstehen die beschriebenen Interferenzen...

    es ist ja unbestritten, daß interferenzen entstehen, wenn sich abstrahlbereiche überlappen.

    an dieser stelle widerspricht sich der autor selbst, denn idealerweise stelle ich hornsysteme so auf, daß sich die abstrahlbereiche möglichst wenig überlappen. da die abstrahlcharakteristik frequenzabhängig ist, funktioniert das nicht ideal aber durchaus zufriedenstellend.

    was in dem artikel völlig außer acht gelassen wird:
    im stereo-setup gibt es bei beiden systemen interferenzen. und hier sehe eine definierte, mehr oder weniger schmale abstrahlung eher als vorteil.

    in diesem sinne: ja, der artikel ist einseitig, ja, es wird ein hersteller gefeatured und ja, das kennen wir doch aus den verschiedenen branchen-bravos, ohne namen zu nennen denke ich ist bekannt, welche blätter ich meine.

    letztendlich entscheidet das ergebnis und der aufwand.

    line-array steht doch bestimmt schon auf jedem "buzzword-bingo"-schein, oder?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tufkaklto
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    • 19. Oktober 2007 um 12:48
    • #14

    Ich find das gar nicht schlecht geschrieben.

    ich würde als Zielgruppe dessen zwar auch eher " Neueinsteiger " der Materie betrachten, und dafür finde ich es einfach und gut erklärt.

    Das Personen, die schon länger mit Lines arbeiten, da etwas anderen Background haben, ist wohl auch klar.

    Aber als Mist würde ich das keinesfalls betrachten, wäre schön, wenn das so mancher lesen würde :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • mringhoff
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    • 19. Oktober 2007 um 12:59
    • #15

    Ich finde, daß der Artikel eine als Fachbeitrag getarnte PR-Massnahme des dort allein und einzig genannten Herstellers ist. Wer wirklich ein Einsteigerartikel über Line-Arrays schreiben will, der geht anders vor.
    Nicht umsonst steht da kein Autor dabei....

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  • Volker Holtmeyer
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    • 20. Oktober 2007 um 16:10
    • #16

    Wer aufmerksamer PA-Forums-Leser ist und eins und eins zusammenzählen kann, dem fällt es sicher nicht schwer zu ahnen, wer den Artikel geschrieben hat ... :roll:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • fschleif
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    • 23. Oktober 2007 um 09:23
    • #17

    Ich finde den Artikel auch recht brauchbar. Die Hauptkritikpuntke, die hier genant werden, können mit dem Hiweis auf didaktische Reduktion zurück gerwiesen werden.

    Bzgl Interferenzen: Eine Line LEBT geradezu von Interferenzen. Nämlich schlicht von der Wellenaddition nach Huygens. Das ist nichts anderes als Interferenz, allerdings konstruktiv und kohärent. Interferenz ist und bleibt es aber...

  • karel noon
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    • 23. Oktober 2007 um 12:49
    • #18

    Didaktische reduktion also :D

    ich sehe das ja etwas anders, und meine kritik bezog sich wirklich hauptsächlich auf den werbeaspekt, in zusammenhang mit dem bewusten erzählen und weglassen von durchaus richtigen fakten.

    ich mache es auch weniger dem autor zum vorwurf, dessen motive mir durchaus verständlich erscheinen, und auch nachvollziehbar sind, aber wenn der VPLT auch noch einen restfunken an glaubwürdigkeit behalten möchte, so sollte er das mit anderen mitteln versuchen.

    ich stoße mich eben daran das der artikel den anschein erweckt grundlagen zu vermitteln, dabei aber diese so geschickt nutzt das der unbedarfte leser nur eine lösung kennenlernt.

    in anderen zeitschriften sind werbeanzeigen die als redaktioneller teil gestaltet sind (bestes beispiel gesundheitsdinge in zeitungen oder ADAC magazin :wink: ) zumindest mit dem zusatz werbung gekenzeichnet.

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  • mringhoff
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    • 23. Oktober 2007 um 13:33
    • #19

    Sehe ich ähnlich.
    Bei "normalen" Zeitschriften ist das halt eine Art von Werbung. Wer etwas aufmerksamer unsere Fachblättchen durchsieht, dem fällt auf, daß oftmals ein "Testbericht" oder redaktionelle Erwähnungen einherläuft mit einer entsprechenden Anzeige im Heft.

    Bei einer "Mitgliederzeitschrift" eines "Interessenverbands" finde ich solche Methoden eher nicht angebracht, da leidet nicht nur die Glaubwürdigkeit des Heftes, sondern auch die des ganzen Vereins.

    Aber eine werbefinanzierte Mitgliedszeitschrift bringt viele Euros in die Kasse. Eine gewinnorientierte Eventakademie und teure Mitgliedsbeiträge reichen wohl nicht aus, die Interessen der Branche zu vertreten.
    Es kommt nur langsam die Frage auf welche Interessen von diesem Verband vertreten werden. Die Frage vom Micha weiter oben kommt ja nicht von ungefähr :)

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  • Kai Pirinja
    Beiträge
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    • 23. Oktober 2007 um 13:35
    • #20
    Zitat von "mediennutte"

    in anderen zeitschriften sind werbeanzeigen die als redaktioneller teil gestaltet sind (bestes beispiel gesundheitsdinge in zeitungen oder ADAC magazin :wink: ) zumindest mit dem zusatz werbung gekenzeichnet.


    Dann müsste in der PMA auf jeder Seite der Zusatz "Werbung" stehen! :D

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

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