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(Zahlungs-)Moral von Kunden

  • zegi
  • 28. Oktober 2007 um 22:48
  • zegi
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    • 28. Oktober 2007 um 22:48
    • #1

    Liebe Gemeinde

    Immer wieder erlebe ich, wie Abmachungen seitens der Kunden schlecht eingehalten werden, oder gar nicht erfüllt werden.

    Man offeriert für einen Anlass und wartet Ewigkeiten auf eine Antwort. In "letzter Minute" kommt dann eine Zusage und verursacht so viel Stress (da keine Vorbereitungszeit mehr), dass man sich gewünscht hätte, er hätte abgesagt.

    Oder es wird vereinbart, dass der Kunde Helfer für Auf-/Abbau stellt, die dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nie auftauchen. Bei einmaligen Aufträgen (Geburtstage oder Hochzeiten) hat man dann auch nicht mehr die Möglichkeit, diese Dienste in Rechnung zu stellen, weil man dann befürchten muss, gar keine Kohle zu sehen. Betreiben lohnt sich (zumindest in der CH) nicht, es sei denn, es ist einem egal, dass das Betreiben an sich mehr kostet als der geschuldete Betrag, mal abgesehen davon, dass es viel Zeit und Nerven kostet.

    Wenn abgemacht ist "zahlbar in bar an der Veranstaltung" ist die Kohle oftmals auch nicht da: "Ach in bar war abgemacht? Hast du nicht einen Einzahlungsschein dabei? Ich werde es dir noch diese Woche überweisen." Und mit Glück ist es innerhalb von 2 Monaten auf dem Konto.

    Die Dienstleistung ist ausserdem "schon sehr teuer". Obwohl dem DJ gerne 400 Euro und mehr bezahlt werden, ist es dann halt schon fast frech, dass die Techniker nebst der Miete für das Material auch noch einen Stundenlohn haben möchten.

    So was nervt. Und leider hat man nicht allzu viele Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Klar könnte man abschalten und abräumen, wenn das Geld nicht wie abgemacht bar bezahlt wird - nur ob man dann überhaupt noch etwas bekommt, ist fraglich. In der Praxis ist man als Vermieter leider am kürzeren Hebel.

    Einem Kollegen wurden aufgrund grob unsachgemässer Bedienung des Mixers (DJ drehte das Bass-Poti auf rechtsanschlag und Gain ebenso) zwei Subs abgeschossen. Kommentar der Veranstalter auf die Frage, wer für den Schaden aufkomme: "Das war wohl keine gute Anlage. Das ist nicht unser Problem." --> Für den Kollegen hiess es, ausser Spesen nix gewesen.


    Klar sind nicht alle Jobs so mies. Aber habt ihr auch solche Probleme? Gibt es Möglichkeiten, dem aus dem Weg zu gehen?

    Der Ton macht die Musik.

  • tufkajck
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    • 29. Oktober 2007 um 00:15
    • #2

    Vertrag
    Limiter
    Mehr Subs
    Umschulung

  • rockland
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    • 29. Oktober 2007 um 03:32
    • #3

    Ohne weiteren Komentar schließe ich mich Jack´s Meinung an.
    Besser und konkreter hätte man´s nicht formulieren gekonnt !!

  • Thomas
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    • 29. Oktober 2007 um 06:54
    • #4

    Naja ich kann mich schon sehr gut in zegis situation hineinversetzen.
    und die 4 schlagwörter helfen in der realität zum teil wenig.

  • tufkajck
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    • 29. Oktober 2007 um 07:25
    • #5

    Thomas
    Ich verdiene meinen Lebensunterhalt in dieser Realität.
    Weinen hat mir nicht geholfen. Auch keine Schlagwörter.
    Aber Erfahrungen. Und eben:

    Verträge, die ich dem Kunden unter die Nase halten kann.

    Limiter. die meine Lautsprecher schützen.

    Im Zweifelsfall mehr Lautsprecher, die dann heben.

    Und trotzdem bin ich im Job geblieben, weil mir nichts anderes so gefällt.

    zegi

    Die Kunden sind z.T so. Das müsen wir erkennen und uns drauf einrichten.
    Ein Vertrauensverhältnis sachaffen. Wenn der Kunde das Gefühl bekommt, dass du für ihn schaust, deine Erfahrung für ihn einsetzt und ihn vor eigenen Fehlern (Materialauswahl, Wahl der Location, Band...) bewahrst und im Fall von Ärger mit dritten zu ihm hälst, wird er sich moralisch auch mehr verpflichtt fühlen, seinen Pflichhten nachzukommen.
    Manchmal wird dem Kunden auch nicht klar, dass wir eben nicht mit demselben Material arbeiten, wie der Hobby D.J., der s für ein Taschengeld macht und er bei uns einfach andere Qualität kriegt. Das muss man manchmal zeigen. Dass die ihren Preis hat, wird der Kunde dann verstehn.

  • zegi
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    • 29. Oktober 2007 um 07:51
    • #6
    Zitat von "Jack"

    Vertrag
    Limiter
    Mehr Subs
    Umschulung


    ...wieso nur habe ich geahnt, dass so eine Antwort kommt... :roll:

    Im Prinzip wollte ich nicht so ins Detail gehen, aber was solls. Verträge sind schön und gut. Auch eine mündliche Abmachung ist ein Vertrag. Aber ob schriftlich oder mündlich, gibt es immer die Möglichkeit, sich zu drücken. Und wenn sich ein Kunde von seiner Pflicht drücken will, wird es aufwändig und (zu) teuer, sein Recht einzufordern. Das ist nunmal so. Hier in der Schweiz sagt man, wenn es nicht mindestens um 20'000 CHF geht, soll man es lassen (vom finanziellen Standpunkt her gesehen).

    Bei dem einen Ereignis (war nur ein Beispiel), wo die Subs in Staub aufgegangen sind: Da waren genügend Subs vorhanden, der Pegel war bereits höher als erlaubt und ein Limiter wäre sicher sinnvoll gewesen. Der Kollege macht das übrigens schon lange Zeit hauptberuflich und erfolgreich - war also nicht ein "Raveland-Jünger", der seine Taschengeld-Anlage aufgebaut hatte. Aber wie es halt so ist, wenn man viele Angestellte hat, kann es in der Hitze des Gefechts mal vorkommen, dass dann jemand das eine Case mit dem Limiter im Lager gelassen hat. Es geht mir nicht darum, diese Situation zu zerpflücken - es war dumm, den Limiter nicht holen zu lassen, jedoch wäre das meistens kein Problem, solange die Anlage gross genug dimensioniert ist und der DJ weiss, was er tut.


    "Umschulung" finde ich den wertlosesten Kommentar. Ich berichte von Problemen und hoffe auf (etwas kreativere) Ideen, wie man diese in den Griff bekommen könnte und man legt mir nahe, die Branche zu wechseln. Es sind nicht die Probleme, die dominieren. Trotzdem möchte ich Erfahrungen austauschen um das Unangenehme auf ein Minimum zu reduzieren.

    Der Ton macht die Musik.

  • tufkaleho
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    • 29. Oktober 2007 um 08:10
    • #7

    Ich finde da muss man auch mal hart durchgreifen können.
    Den DJ hätte ich an Ort und Stelle geföhnt und postwendend wegen Sachbeschädigung angezeigt, gerade bei so Hobby-DJs sollte das gut funktionieren.
    (Wenn ich in ein Restaurant gehe und dort einen Satz Teller hinschmeisse muss ich die immerhin auch bezahlen)

    Es kann nicht gehen dass man sich seine Anlage von so einem Ar******* beschädigen lassen und dann noch selbst für die Reperatur zahlen muss.
    Bei sowas dürfte vielleicht auch eine Art Checkliste helfen, die dem Kunden bzw. dem bedienenden Personal ausgehändigt wird und auf mögliche Bedienfehler hinweisst. Das Ding unterschreiben lassen und gut ist ..

  • tufkajck
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    • 29. Oktober 2007 um 08:31
    • #8
    Zitat von "zegi"


    ...wieso nur habe ich geahnt, dass so eine Antwort kommt... :roll:

    Im Prinzip wollte ich nicht so ins Detail gehen, aber was solls. Verträge sind schön und gut. Auch eine mündliche Abmachung ist ein Vertrag. Aber ob schriftlich oder mündlich, gibt es immer die Möglichkeit, sich zu drücken. Und wenn sich ein Kunde von seiner Pflicht drücken will, wird es aufwändig und (zu) teuer, sein Recht einzufordern. Das ist nunmal so. Hier in der Schweiz sagt man, wenn es nicht mindestens um 20'000 CHF geht, soll man es lassen (vom finanziellen Standpunkt her gesehen).

    quote]

    Sei jetzt nicht gleich beleidigt.

    Grössere Anlagen mit starken amps findich gehören heute nur noch it Kontroller und alle Wege geschützt. Das kostet nicht mehr viel, im Verhältnis wie es Kosten sparen kann.
    Wir haben regelmässig D.J.s, die öfter mal über die Grenzen fahren. Das wird dann eben laut und klingt nicht mehr sooo schön, man muss sie zurückpfeifen, aber es geht nichts mehr kaputt.

    Auch für 1000.- CHF lohnt es sich, mal den Kunden anzurufen oder vorbeizugehen. Wir haben leider auch manchmal so Leute, wo wir das Geld halt in Raten abholen müssen. Besser so als gar nicht.
    Betreiben kostet nicht die Welt und nur die Androhung bringt private Kunden schnell zur Vernunft. Geschäftlihe erst Recht..

  • Mechwerkandi
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    • 29. Oktober 2007 um 08:55
    • #9
    Zitat von "zegi"


    Klar sind nicht alle Jobs so mies. Aber habt ihr auch solche Probleme?

    Mal ehrlich, was erwartest Du eigendlich?

    Die Branche ist über-vollgestopft mit un- bzw. geringqualifizierten, technikgeilen Heissluftgeneratoren und Dampfplauderern.

    Was das für ein Klientel an sich zieht, ist unschwer zu überblicken.

    Such Dir eine Nisch am Markt, wo man Dich in Ruhe lässt, oder einen anderen Job.

  • treibsand
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    • 29. Oktober 2007 um 08:57
    • #10

    NAja, es gibt ja die Grauzone zwischen grosser Company und dem Kleinverleiher, wo sicherlich auch einiges an VAs unter einer bestimmten Grösse abgearbeitet wird.

    Da hilft dann tatsächlich nur entweder hart gegen den Kunden durchgreifen (keine Vorkasse :arrow: Anlage wird vor VA wieder abgebaut bzw. garnicht erst aufgebaut) und dem Kunden im Schadensfall so stark vors Schienbein treten, dass er handelt bzw. zahlt.
    Wenn dabei ein bis zwei Kunden verprellt werden, muss man das eben in Kauf nehmen. Man darf sich nur nicht auf solche Geschäftsgebahren einschiessen, sonst ist der Ruf schnellstens ruiniert.

    Das ist jedenfalls das Marktsegment, wo die Verleiher das dickste Fell brauchen.
    Wenn es um professionelle Veranstalter, Agenturen etc. und grössere VAs geht, wird man sich schneller einig oder hat keinerlei Probleme, auch mal sein Recht einzuklagen.

    Dementsprechend würde ich zu Jacks 4 genannten Punkten nurnoch "es leider akzeptieren" hinzufügen :?

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mringhoff
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    • 29. Oktober 2007 um 09:36
    • #11

    Zahlungsmoral:
    kann ich bestätigen, es gibt einfach sehr verschiedene Kunden.
    Bei uns hat sich bewährt, alles schriftlich zu machen. Auch die kleinste Kleinkrambestellung wird anschliessend per E-Mail mit pdf-Anhang "bestätigt"
    Bei einer "mobilen Disko", die auf eine Privatfeier geht, steht die Bezahlungweise (nach der Veranstaltung an den DJ in bar) im Angebot drin. Falls der Job bestätigt wurde (schriftlich!), kommt dann noch ein paar Tage vor der Feier eine E-Mail von uns, wo div. Dinge noch geklärt werden, Handynummern vom DJ übermittelt oder einfach nur gemeldet wird, daß alles läuft. In dieser Mail steht dann auch noch drin, daß die Bezahlung wie vereinbart in bar am Abend an den DJ erfolgt.

    Bisher hat das eigentlich immer gut funktioniert. Ein paar Helden gibts natürlich immer noch, die das dann aus welchem Grund auch immer vergessen haben und erstmal auf Flitterwochen fliegen. Das ärgert schon, aber bislang ist das Geld immer noch gekommen, wenn auch um einiges später.

    Zahlungsausfälle:
    Hier hat sich bewährt, je nach Zuverlässigkeit/Bonität des Kundens in der Rechnung erstmal ein kurzfristiges Zahlungsziel (z.B. 8 Tage) zu setzen und nach einer angemessenen Nachfrist für Bank-/Postlaufzeiten (z.B. 3-4 Werktage) auch zeitnah zu mahnen.
    Auch hier, soll dann alles ohne größere Verzögerung laufen, auch wenn der Kunde mit diversen Ausreden, den Zahlungsverzug erklärt.
    Die Ernsthaftigkeit der Mahnung kann man (und sollte man spätestens auch ab der zweiten Mahnung) mit Verzugszinsen und Mahngebühren unterstreichen.

    Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz ist, aber in D ist das "betreiben" (also das gerichtliche Mahnverfahren) nicht teuer. Es kommt auch die Forderungshöhe an. Kleine Beträge kosten auch nur wenige Euros.
    Hier muss man sich nur fragen, ob das einem der ganze Zeitaufwand wert ist.
    Die Kosten werden selbstverständlich dem Schuldener belastet.
    Nur wenn man weiß, daß der Schuldner nachweislich zahlungsunfähig ist und man wohl auf die Kosten sitzen bleibt, würde ich es bei kleineren Summen dann sein lassen.
    Bei größeren Summen bleibt noch zu überlegen, ob man sich nicht doch einen Vollstreckungstitel holt, um in langfristiger Zukunft noch etwas holen zu können.

    Equipmentschutz:
    Hier muss ich den Vorrednern recht geben. Es gibt technische Möglichkeiten, seine Anlage vor Fehlbedienung zu schützen, vor allem, wenn diese nicht fahrlässig erfolgt, sondern lediglich durch laute Partymusik.
    Wenn man eine Komplettanlage vermietet und installiert, dann ist das auch üblich.
    Defekte Treiber allein durch laute Musik oder "rote" DJs sind bei uns schon seit Jahrzehnten nicht mehr vorgekommen.

    Kann man dem Kunden (bzw. dessen DJ) nachweisen, daß der Schaden durch extreme Fehlbedienung trotz abgestimmter und kontrollierter Anlage entstanden ist, dann steht nichts im Weg, den Schaden auch in Rechnung zu stellen.
    Auf die ersten Aussagen vor Ort, womöglich noch spätnachts unter Alkoholeinfluss würde ich nichts geben.
    Voraussetzung ist natürlich immer, einen nachweisbaren schriftlichen Auftrag mit den unterzeichneten Mietbedingungen, in denen natürlich erwähnt ist, daß Schäden an der Mietsache durch den Mieter zu ersetzen sind...

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  • zegi
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    • 29. Oktober 2007 um 13:04
    • #12

    Danke soweit. Einige Anregungen werde ich mir zu Herzen nehmen.

    Die Diskussion verlagert sich offensichtlich auf zwei Ebenen: Die Grundsatzebene wie Abmachungen, Mahnungen, etc. gehandhabt werden und das eine Thema mit den Subs.

    Zum Grundsätzlichen: Sofern es möglich ist, werde ich künftig alle Jobs nur noch mit schriftlichen Vereinbarungen von A-Z durchführen. Ich verspreche mir dadurch eine Verbesserung der genannten Probleme. Allerdings bin ich mir sicher, es wird immer noch viele Aufträge geben, wo das schwierig wird.

    Zum Subwoofer-Thema: Warum der Kollege nicht einen Limiter/Controller im Signalweg hatte, ist mir auch unerklärlich. Wenn ich selber ein PA aufbaue, hat es entweder entsprechende Schutzschaltungen integriert (bei aktiven Komponenten) oder wird per Controller gefahren.

    Zu der Grauzone zwischen Grossverleih und Hobbyverleih: Ich würde mich in der Grauzone ansiedeln. Ich habe das Privileg, den Job nicht machen zu müssen. Das hat grosse Vorteile - ich kann mir die Rosinen aus dem Kuchen picken und kann die Offerten so gestalten, dass die Rechnung für mich aufgeht. Und oftmals sind es kleinere Veranstaltungen mit +/- 100 Personen, die für mich am lukrativsten sind, da sie mit relativ wenig Aufwand verbunden sind und gut bezahlt wird. Paradebeispiel sind Hochzeiten und Geburtstagsfeiern. Mein Gewinn in Relation zum Aufwand ist dabei oft grösser als bei Veranstaltugen mit +/ 1000 Personen.
    Und meistens sind die Veranstaltungen auch angenehm und viele Kunden sind nett und dankbar. Jetzt ging es mir einfach darum, mal zu fragen, was ihr mit den anderen Kunden macht, die halt nicht angenehm sind.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 29. Oktober 2007 um 13:08
    • #13

    Mechwerkandi: "Die Branche ist über-vollgestopft mit un- bzw. geringqualifizierten, technikgeilen Heissluftgeneratoren und Dampfplauderern.

    Was das für ein Klientel an sich zieht, ist unschwer zu überblicken."


    In wie fern hängt das zusammen mit "meinen" Kunden? Dass es viele Möchtegern gibt, ist mir bekannt. Ich würde mich jedoch nicht zu dieser Gruppe zählen, wobei die Diskussion dann schon bald philosophisch würde.

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  • test
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    • 29. Oktober 2007 um 13:28
    • #14

    im grunde ganz einfach: es gibt kunden die man sich nicht leisten kann :D
    da sind zum einen die kunden die nie zahlen und alles kaputt machen. meist ist es so das das die kurz und schnell kandidaten sind. die haben meist nicht das geld für das was sie wollen.
    kunden wie große industrie unternehmen sind die anderen. die zahlen auch schleppen aber gut. dafür ist aber auch der anspruch im grunde nur zu erfüllen wenn man nichts anderes macht.
    es ist also der mut gefragt, einem kunden auch einfach mal abzusagen, um einen der korrekt ist, korrekt zu bedienen. man hat zwar weniger umsatz, aber mehr gewinn :wink:

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  • Mechwerkandi
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    • 29. Oktober 2007 um 17:24
    • #15
    Zitat von "zegi"


    In wie fern hängt das zusammen mit "meinen" Kunden?

    Darum geht's eigendlich nicht.

    Versuch das umzusetzen:
    Eine Bahnhofskneipe spricht ein anderes Klientel an wie ein Speiserestaurant.

    Nur das Du offenbar den Anspruch an das Restaurant, aber die Kunden von der Kneipe hast... :wink:

  • mringhoff
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    • 29. Oktober 2007 um 17:40
    • #16
    Zitat von "zegi"

    Sofern es möglich ist, werde ich künftig alle Jobs nur noch mit schriftlichen Vereinbarungen von A-Z durchführen. Ich verspreche mir dadurch eine Verbesserung der genannten Probleme. Allerdings bin ich mir sicher, es wird immer noch viele Aufträge geben, wo das schwierig wird.


    Du meinst, wo der Auftrag auf "Zuruf" und per Handschlag kommt?
    Da einfach eine E-Mail hinterherschicken.
    Bei altgedienten Kunden-Spezls kommt das evtl. etwas seltsam an, wenn man auf einmal einen auf Spiesser macht. Aber Du kannst es ja so erklären, daß Du inzwischen eine gewisse Anzahl an Jobs managen musst, wo Du nicht mehr alles im Kopf behalten kannst und zur Sicherheit alles mal in ein Angebot bzw. in eine Auftragsbestätigung zusammenfassen möchtest.
    Der Kunde soll einfach mal drüberschauen, ob Du nicht etwas vergessen hast, ob das richtige Datum / Uhrzeiten etc. gemeint ist etc.
    Das hat sich dann relativ schnell eingebürgert und macht Dich sogar einen Tick "seriöser"

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    • 29. Oktober 2007 um 17:55
    • #17

    und es zwingt dich zur ordnung. du wirst auch sehen, das das leben deutlich einfacher wird damit :D

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