1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Konzert-Sound Praxis

Posaunenchor in Kirche abnehmen

  • Multisync
  • 23. November 2007 um 01:15
  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 26. November 2007 um 19:52
    • #21

    Hier noch ein paar Hörproben:

    http://www.usa-cars-import.de/eroeffnung.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/zerren.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/orgelundposaune.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/dirigentundchor2.mp3
    Der Schlußakkord der letzten Hörprobe war der lauteste Moment des Konzerts (-7,2dB glaube ich).

    (edit)...ich habe mal mit einem anderen Kopfhörer in die Aufnahme reingehört - das Zerren höre ich mit dem jetzt erschreckend deutlich... so ein sch***!

  • sven
    Verifiziert
    Beiträge
    317
    • 26. November 2007 um 22:30
    • #22

    Also die Frau mit Hut aus der dritte Reihe höre ich ganz deutlich mehrfach husten und dann das Rumgezappel auf den Bänken... :D

    es soll ja auch psychologische Untersuchungen geben weshalb Menschen bei Konzerten und dann in den Pausen husten und sich räuspern müssen.

    Alles in Allem : recht ordentlich gespielt und aufgenommen

  • UlTraAudio
    Verifiziert
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    479
    • 27. November 2007 um 00:01
    • #23

    Na, für das erste Mal kann ich dir nur gratulieren.

    Das Clipping kann man mit einer Restaurationssoftfware oder einem Restaurationsplugin das
    Fourier Transformation unterstützt [via Wavelab etc.)in Maßen] ausbügeln (modus :FFT).
    Dazu sollte man Sample genau prüfen lassen.
    Fairerweise muss ich dazu sagen, das analoges Clippen leichter zu behandel ist.

    Ich bekomme manchmal Proberaumtapes (ja, Bänder -> 2007?) auf den Tisch mit der Bitte: "Kannste da mal was zurecht schneiden?"

    Du hast ein durchaus vorweisbares Ergebniss erzielt, weil Du Dich
    zuvor mit der Materie auseinander gesetzt hast. Echt prima!

    Gruß Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 27. November 2007 um 13:55
    • #24

    Hallo,

    sven: Wenn die Leute nur in den Pausen husten würden, wäre es mir ja egal - das kann man ja später rausschneiden. ;) Bei den leiseren Stücken (mit Orgel & Solobläsern) und bei den Ansprachen des Dirigenten sieht es natürlich anders aus... ich hätte aber während des Konzerts noch damit gerechnet, dass die Geräusche der Besucher viel störender auf der Aufnahme zu hören sind - so finde ich es eigentlich ganz gut. Die leiseren Stücke kommen imo gut raus und den Dirigenten kann man auch verstehen. Desto mehr stört mich jetzt ja dieses Zerren, weil ich die Aufnahme an und für sich sehr gut finde. :-?

    Zitat von "sven"

    Alles in Allem : recht ordentlich gespielt und aufgenommen


    Ja - es sind natürlich keine professionellen Bläser, das hört man schon. Die meisten nehmen (so wie ich) ihr Instrument nur einmal in der Woche zur Chorprobe in die Hand. Man hört das auch sehr gut bei der letzten Hörprobe mit dem 2. Chor. In dem 2.Chor waren alle "Top-Bläser"(, die auch zu Hause üben) - da sitzt jeder Ton... während der große Chor (mit dem Rest) eben unpräziser/unsicherer spielt.

    UlTraAudio: Danke, für die Blumen. Ich werde eine CD machen, die dann jeder Bläser als Erinnerungsstück haben kann... die CD soll wohl für 5E verkauft werden - 4E davon gehen an den Bläserverband. Natürlich werde ich nicht viel dabei verdienen, aber das war ja auch nie der Sinn dieser Aufnahme-Aktion - es war eher ein Experiment. :)
    Es freut mich, dass man wohl doch noch etwas gegen das Zerren machen kann. Bei dem Programm (Audacity), das ich benutzt habe, gibt es auch ein FFT-Filter - allerdings habe ich noch nicht herausgefunden wie man es bedient...obwohl ich eigentlich ganz gut weiß was eine FFT ist..
    Ich habe gestern Nacht (weil mir das Zerren keine Ruhe gelassen hat) mal versucht das Zerren manuell zu entfernen. Bei Audacity kann man jeden Sample einzeln verschieben.. :) Ich habe mich dann mal an einem verzerrten Akkord versucht und jede offensichtliche Verzerrung schön abgerundet - komischerweise hat sich dadurch überhaupt nichts verändert... ich kann mir das nicht erklären. Vielleicht hätte ich erst abspeichern o.ä. müssen.
    Mir ist dabei noch etwas seltsames aufgefallen. Wenn ich nur eine Tonspur für sich alleine abhöre ist das Zerren wesentlich leiser - auch wenn ich eine Spur z.B. Rechts kopiere und auch auf den linken Kanal lege ist das Zerren wesentlich schwächer.

    Ist es eigentlich möglich, dass das Behringer-Pult die Verzerrungen verursacht hat? Während der Aufnahme hat dort nämlich als der Eingang geclippt (Ausgangssignal des 01V war wie bereits erwähnt im Mikro-Eingang). Können Oberwellen irgendwie Rückwärts über den 01V Ausgang auf die Stereosumme gekommen sein?

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • UlTraAudio
    Verifiziert
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    479
    • 27. November 2007 um 15:24
    • #25
    Zitat von "Multisync"


    Der Schlußakkord der letzten Hörprobe war der lauteste Moment des Konzerts (-7,2dB glaube ich).

    Jetzt, wo ich das nochmal lese, da frage ich mich auch wo es bei Dir übersteuert hat.

    Wo hast Du diesen Wert gemessen?
    Peak Hold auf dem Pult?
    Oder, im Sequencer?

    Natürlich kann auch das kleine Behringer geclippt haben.
    Dann würdest Du Verzerrungen hören, ohne dass es in der Software auf 0db zuginge.

    Gruß

    Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 28. November 2007 um 12:26
    • #26

    Hallo Ulf,

    diesen Wert habe ich in Audacity gemessen. Das 01V war (laut Aussage meines Kollegen) nie über -9dB - er kannte auch die lauteste Stelle des Konzerts... also der Ausgang des 01V war definitiv immer im "grünen" Bereich. Die Eingangskanäle könnten natürlich übersteuert haben - was aber seltsam wäre... denn clipping (gerade digital) setzt ja gnadenlos ab einem bestimmten Pegel ein - wenn dies der Fall wäre müsste es sich imo noch viel schlimmer anhören. Gerade der lauteste Akkord dürfte dann meiner Meinung nach nicht so (verhältnismäßig) sauber klingen.
    Aber das Behringer hat oft geclippt während der Aufnahme. Ich ging davon aus, dass das keinerlei Einfluss auf die Aufnahme hat, da das Behringer ja hinter dem Ausgang des 01V war - sprich hinter meinem "Aufnahmepunkt".
    Wahrscheinlich wird es aber das Behringer gewesen sein, das irgendwie "dazwischengefunkt" hat. Bei dem lautesten Akkord werden diese Störgeräusche wohl durch die lauten Trompeten kaschiert. So könnte ich es mir erklären... :-?

    Viel Erfolg habe ich leider noch nicht gehabt beim Entfernen des Geräuschs. Aber da müsste es doch Möglichkeiten geben... wenn das Knacken kein eigentliches clipping ist, müsste das verzerrte Signal doch eine Zusammensetzung aus dem einwandfreien Nutzsignal und dem Störsignal sein - wohingegen bei clipping (in der Signalkette) das Nutzsignal selbst beschädigt ist. Der erste Fall müsste meinem Verständniss nach doch besser behandelbar sein.. :roll:
    Das FFT-Filter von Audacity kann man leider nicht wirklich präzise einstellen. Vielleicht werde ich auch mal dort im Forum nachfragen.

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • thc
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    547
    Marktplatz Einträge
    2
    • 29. November 2007 um 14:11
    • #27
    Zitat

    Jetzt, wo ich das nochmal lese, da frage ich mich auch wo es bei Dir übersteuert hat.


    Ich vermute mal, dass das der "Jericho-Effekt" war.
    Irgendetwas in der Kirche war vom Sound so begeistert, das es gleich angefangen hat mitzus(ch)wingen.
    Und das hat sich dann ein wenig aufgeschaukelt.
    Ich hatte diesen Effekt bei uns am Sonntag übrigens auch - bei der Aufnahme eines Posaunenchorkonzerts - scheint gerade eine gute Zeit dafür zu sein, so als Einstimmung für den Advent.
    Allerdings waren meine Bedingungen etwas besser: 25 Bläser in einer akustisch ziemlich sauberen Umgebung - Halle mit viel Holz und u.a. Akustiksegeln unter der Decke, vier Kleinkondensatoren auf OH-Stativen und ich selbst mit den Fingern am Mischpult.
    Und das, was sich in der Aufnahme wie eine Übersteuerung anhört, gibt ziemlich präzise das wieder, was meine Ohren und die Mikrofone aufgenommen haben.
    In einigen lauten Passagen gab es ziemlich hässliche Resonanzen.
    Aber schön, dass es bei Euch im Großen und Ganzen so gut geklappt hat - und dass dieses Forum wohl ein wenig mit dazu beitragen konnte.
    Gruß
    Claus

  • sebastian
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.078
    Marktplatz Einträge
    2
    • 29. November 2007 um 15:24
    • #28

    Erstmal Glückwunsch zur gelungenen Aufnahme. An der Zeitplanung wird man immer arbeiten können.
    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, kannst man nicht mit Gewissheit ausschließen, das die Eingangsumsetzer am 01 v übersteuert haben ? Obwohl ich eigentlich immer noch gerne mit dem 01 v oder 01 x arbeite, ein Signal ordentlich aussteuern geht bei den Teilen ohne Risiko irgendwie nicht. Da ist mir das 01 x allerdings wesentlich unsympatischer. Und soetwas im Studio :evil: .
    Ich tippe auf die Eingänge. Aber eine befriedigende Klärung um für das nächste Mal gewappnet zu sein wirst Du wohl ohne weitere Aufnahme- Versuche bei selben Bedingungen nicht bekommen. Ein leichtes kurzes Übersteuern muss nicht zwangsläufig nach "Scooter" klingen.

    Viele Grüße
    sebastian

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 30. November 2007 um 13:36
    • #29

    Hallo,

    thc: "Jericho-Effekt"? Also ich weiß nicht - klingt das Störgeräusch nicht zu "elektronisch" um eine Resonanz zu sein?
    Es würde mich sehr freuen, wenn du dir die Zeit nehmen könntest und hier schreiben würdest, wie du bei deiner Aufnahme vorgegangen bist. Also wo du die Mikros aufgestellt hast, wieso gerade Kleinkondensatoren usf... so könnte ich viel für meine nächste Aufnahme lernen denke ich.
    Hast du alle 4 Spuren direkt aufgezeichnet, oder die Stereosumme aus dem Mischpult?
    Btw. kennt jemand ein gutes Buch zum Thema?

    sebastian: Ja, die Austeuerung der Eingangskanäle der beiden Kondenser habe ich mir kein einziges mal angeschaut - daran hatte ich überhaupt nicht gedacht.. Das nächste Mal werde ich garantiert darauf achten und mir für das Anhören der Probeaufnahmen auch mehr Zeit lassen.
    Eigentlich sollte ich wirklich zufrieden sein, denn das diese Radio-Eriwan Verkabelung überhaupt so einwandfrei funktioniert hat ist imo ja fast schon ein Wunder - die Aufnahme war wohl auch in der richtigen Location. ;)

    Mit Audacity habe ich schon ein paar Versuche unternommen um das Störgeräusch zu entfernen. Heute Abend werde ich wahrscheinlich mal eine überarbeitete Stelle hochladen und würde gerne eure Meinung dazu wissen - vielleicht bekommt man es mit einem anderen Programm ja noch besser hin....

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • thc
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    547
    Marktplatz Einträge
    2
    • 3. Dezember 2007 um 11:05
    • #30
    Zitat

    klingt das Störgeräusch nicht zu "elektronisch" um eine Resonanz zu sein?


    Ja - obwohl: ich habe mir die zerren.mp3 ein paar Mal angehört, vor allem den Bereich um die Sekunden 9-10.
    Und ich meine, da kommt zuerst so etwas wie zu viel Pegel und unmittelbar darauf ein leichter Rückgang des Pegels mit Einsetzen von "Kratzern".
    Das richtig zu beurteilen, übersteigt meine HKS-Kompetenz allerdings.
    Zur Nachfrage nach unserer Praxis:
    Wir hatten eine Bühne von 12*4 Metern, darauf zwei Bläsergruppen.
    Links ein Auswahlchor von 8 Musikern von links vorne nach halblinks hinten. In der Mitte ein Loch mit dem Dirigenten an der Vorderkante.
    Ab der Mitte nach rechts unser Posaunenchor in einem Viertelkreis von Mitte hinten nach rechts vorne.
    Als Mikrofone haben wir für so Aufgaben vier Sennheiser ME 64.
    Die haben wir vor einigen Jahren für Chorabnahme angeschafft, nutzen sie aber auch für andere Zwecke.
    Ich habe dann versucht, die so aufzustellen, dass der Abstand vom Mikro zu dem dazu passenden Bereich der Bläser etwa gleich war.
    Alle Mikros waren auf OH-Stativen etwa 3 Meter über Bühnenhöhe.
    Mikro 1: Links neben der Bühne und etwa einen Meter hinter der Vorderkante, gerichtet auf den Bereich vorne links.
    Mikro 2: Halblinks vor der Bühne etwa 2 Meter von der linke Kante entfernt, gerichtet auf den hinteren Bereich.
    Mikro 3 und 4 spiegelbildlich auf der rechten Seite.
    Die Aufstellung ist so nicht optimal, da die beiden seitlichen Mikros von hinten auf die Bläser gerichtet waren - wir haben aber noch nicht genug Mehrfach-Mikro-Streben und ich wollte nicht mit einem Mikroständerwald die Aussicht auf die Bühne zustellen.
    Mikros hängen geht bei uns nicht so gut, da über der Bühne Akustiksegel sind und der erste Leimbinder 5 Meter von der Rückwand weg ist.
    Input Gain am Pult war auf -6 dB, um Übersteuerungen sicher auszuschließen.
    Die Aufnahme war im Übrigen auch mehr für meinen eigenen Spieltrieb zum Rumprobieren und nicht für eine Weiterverwendung.
    Ich hoffe, das reicht erstmal als Information.
    Gruß
    Claus

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 4. Dezember 2007 um 13:52
    • #31

    Hallo,

    vielen Dank für deinen Bericht thc.
    Bei deiner Aufnahme ist dann aber vom Raum nicht mehr viel zu hören, oder? Wobei das ja sicher auch gewünscht ist, wenn das Konzert in keiner Kirche war...
    Ich bin ja gerade am nachbearbeiten meiner Aufnahme. Das entfernen des Zerren ist ziemlich Zeitaufwendig, aber mit der Methode, die ich jetzt verwende, bekommt man es erstaunlich gut hin... ich werde heute die Stelle mit der "zerren"-Hörprobe überarbeiten und sie dann versuchen morgen hochzuladen.
    Ich frage mich, ob ich unter 100Hz ein paar dB anheben soll, da es mir gefällt, wenn man die Tuba schön laufen hört. Kann man das machen, oder ist das verpönt?... ich denke an einer anderen Position in der Kirche hätte man die Tuba auch besser herausgehört - also wieso nicht anheben?

    Es wurde natürlich auch ein "Vater unser" gebetet während des Konzerts. Auf der Aufnahme klingt das jetzt ziemlich seltsam, da ja nur das Altarmikro benutzt wurde - man hört also nur die Pfarrerin sprechen. Kann man es mit Effekten so hinbekommen, dass es authentisch klingt?

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • tonmischer
    Beiträge
    205
    • 4. Dezember 2007 um 14:17
    • #32

    Wieso klingt es seltsam? Weil kein Raumanteil vorhanden ist? Sonst kannst du ja auch noch einen Ausschnitt davon hochladen, dann gibts sicher noch Tipps. Die Aufnahmen finde ich uebrigens sehr gelungen, das ist ein echt gutes Ergebnis.

    lg andreas

  • thc
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    547
    Marktplatz Einträge
    2
    • 5. Dezember 2007 um 11:15
    • #33
    Zitat

    Bei deiner Aufnahme ist dann aber vom Raum nicht mehr viel zu hören, oder?


    Die ME 64 sind ziemlich empfindlich, deshalb sind die immer vom Publikum weg gerichtet, außer ich setze sie bewusst als Atmos ein.
    Aber ganz bekommt man den Raum nicht weg.
    Das Anheben der Tuba ist imho einfach Geschmacksache.
    Dass beim "Vater Unser" die Besucher nicht zu hören sind, würde ich persönlich einfach in Kauf nehmen und beim nächsten Mal dran denken, nur die Atmos in die Aufnahme zu mischen und das Altarmikro nicht.
    Gruß
    Claus

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 5. Dezember 2007 um 13:06
    • #34

    Hallo,

    leider habe ich noch keine Hörproben von euch - ich bin immernoch am "entzerren" des ersten Stücks... ich habe jetzt ca. 7Stunden investiert... aber ich werde immer schneller - ich denke heute packe ich den Schlussakkord von Stück 1. ;)

    Das "Vater unser" klingt seltsam weil - wie ihr richtig vermutet habt - kein Raumanteil dabei ist... es hört sich eben sehr ungewohnt an, wenn das nur von einer Person gesprochen wird. Aber es ist auch kein Beinbruch, wenn man da nicht viel ändern kann - schließlich wollen die Leute ja das Konzert hören und nicht ein perfektes "Vater unser". :)
    Auf die Lesungen der Pfarrerin werde ich denke ich allgemein noch ein bisschen Hall geben, sonst klingt das viel zu trocken für eine Kirche.

    thc: Bei uns wäre es ja (wegen der Aufnahme hinter der Stereosumme) nicht möglich gewesen die Kondenser während des "Vater unsers" zu benutzen, da ja das Altarmikro auch über die PA gegeben werden musste - während des Konzerts haben wir natürlich nicht daran gedacht, dass man besser nur die Kondenser für das "Vater unser" benutzt und auf die PA verzichtet... in der kurzen Nacht zuvor ist mir das auch nicht eingefallen.
    Ich werde einfach mal ausprobieren wie es mit +3dB unter 100Hz klingt...

    Viele Grüße,
    Ulrich

    P.S.: Ich gehe heute noch ein paar Kopfhörer probehören - auf meinem jetzigen bekomme ich nicht wirklich alles mit. Lustig ist, dass ich hier ein paar Jugendsünden "Selbstumbauboxen" benutze. In der rechten Box ist der Hochtöner kaputt, links habe ich wohl mal einen ziemlich guten eingesetzt. Links bekomme ich über den Hochtöner jedes minimalste zerren mit - rechts klingt es immer "gut". :) Und mit meinem Kopfhörer (den ich die meiste Zeit benutze) bekomme ich 90% von dem Zerren mit, was ich auf der linken Box höre.
    Durch Empfehlungen im Forum, habe ich den AKG K-240 ins Auge gefasst. Den K-140 will ich mir auch anhören. Mal schauen welcher Hörer es auf den Wunschzettel schafft. ;)

  • thc
    Verifiziert
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    547
    Marktplatz Einträge
    2
    • 7. Dezember 2007 um 20:35
    • #35
    Zitat

    leider habe ich noch keine Hörproben von euch


    Schick mir mal Deine Mailadresse oder poste sie hier in einem Format, das Menschen lesen können und Maschinen nicht.
    Ich habe die Chorstücke gerade ohne jede Nachbearbeitung nach MP3@192kBit gewandelt und auf die Reise ins Mediacenter geschickt und sende Dir dann eine Download-Berechtigung.
    Der Auswahlchor heisst "Brass Connection" unter der Leitung von Matthias Schnabel.
    Für deren letzte CD haben sie unsere Kirche in ein Tonstudio verwandelt und das Konzert war ein kleines Dankeschön dafür.
    Gruß
    Claus

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 3. Februar 2008 um 02:19
    • #36

    Hallo,

    ihr werdet es sicher nicht glauben, aber ich bin letzte Woche doch tatsächlich mit dem Nachbearbeiten der Aufnahme fertig geworden. ;) Die Aufnahme ist jetzt endlich reif für den Brennofen.
    (btw. Ich wünsche euch allen noch ein gutes neues Jahr! :))

    Das Entfernen des Zerrens hat wirklich unglaublich Zeit kostet. Obwohl ich meine Technik immer weiter verbessert habe (sprich weitere nützliche shortcuts im Programm gefunden habe), habe ich für das Entzerren der lautesten Stelle (den ca. 6Sekunden langen Schlussakkord in dem Hörbeispiel mit Chor 2) 6,5h benötigt :!: :lol: Dort war die Dichte der verzerrten Amplituden aber auch extremst groß. Lustigerweise ist dort imo aber auch die geringste Verbesserung zwischen Original und Überarbeiteter Version zu hören… Das Zerren wird dort wohl durch die große Klangfülle maskiert – das S/N ist besser :?: :roll:
    Wie auch immer…

    Ich habe ein paar Hörbeispiele hochgeladen. Damit ihr direkt vergleichen könnt, habe ich die gleichen Hörbeispiele wie das letzte Mal verwendet…ich stelle euch hier auch gleich die entsprechenden Links gegenüber.
    http://www.usa-cars-import.de/eroeffnung.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/eroeffnungre.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/zerren.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/zerrenre.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/dirigentundchor2.mp3
    http://www.usa-cars-import.de/chor2re.mp3

    Also ich finde, die Mühe hat sich wirklich gelohnt! :) All das Zerren, das man jetzt noch hören kann, kommt von den Kirchenbänken.. ;)

    Und woher kam das Zerren jetzt?
    Ich bin mir nicht 100%ig sicher (ehrlich gesagt ist es mir jetzt auch ziemlich egalo ;-)), aber ich denke es waren wirklich die Eingangskanäle… in Verbindung mit mindestens einem Kompressor auf der Summe (vielleicht war auf den Eingangskanälen auch noch einer..).
    Man kann den Kompressor sehr gut beim ersten Stück (eröffnung) nach dem ersten Einsatz der Trompeten wahrnehmen – wenn man die Höhen reindreht hört man es imo deutlich… Aber eigentlich fällt der Kompressor sonst nicht wirklich auf.
    Nur könnte dieser Kompressor erklären, weshalb das Signal bei verschiedenen Pegeln zerrt – es war übrigens auch so, dass das Signal auf dem rechten Kanal generell bei geringerem Pegel zerrte als auf dem linken Kanal. Der linke Kanal ist dafür aber insgesamt auch etwas lauter, sodass es auf beiden Kanälen ungefähr gleich viel zerren gab…
    Hier mal ein Beispiel zu dem Zerren bei unterschiedlichen Pegeln:
    http://www.usa-cars-import.de/zerren.JPG

    Wenn ich mir überlege wieviel Zeit nötig war um das Zerren zu entfernen, kann ich eigentlich nur lachen… das Schneiden der Tracks, ein-ausblenden, umgebungsgeräuschkosmetik, der Pfarrerin habe ich auch noch etwas Hall gegeben etc. war dann in höchsten 2 Tagen erledigt. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in Zukunft bei einer Aufnahme nochmal ein Zerren in der Signalkette übersehen werde :!: :mrgreen:

    Bei meiner nächsten Aufnahme würde ich dann auch versuchen mit den Kondensern noch höher zu kommen um weniger Umgebungsgeräusche auf der Aufnahme zu haben. Habt ihr sonst noch Verbesserungsvorschläge für mich für das nächste Mal? Gibt es vielleicht noch mehr Möglichkeiten bei der Mikroaufstellung (mit zwei Mikros) um Umgebungsgeräusche zu minimieren.... auf der anderen Seite freue ich mich bei meiner Aufnahme darüber, dass man auch etwas vom Gemeindegesang mitbekommt - beides wird man wohl nicht haben können mit nur zwei Mikros. :-?

    Ich bin aber wirklich sehr zufrieden mit der Aufnahme, ich höre sie mir immernoch sehr gerne an - trotz der vielen investierten "entzerrstunden"..

    Ich danke euch herzlich für eure freundliche Hilfe!

    Viele Grüße,
    Ulrich

    P.S.: thc: Ich hatte dir eine PN mit meiner e-mail geschickt - ist die nicht angekommen?

  • Multisync
    Beiträge
    514
    • 15. Februar 2008 um 17:38
    • #37

    ...also ein bisschen Lob eurerseits könnte schon drinn sein - das habe ich doch gut gemacht, oder? :mrgreen:

    Ich wünsche ein schönes Wochenende.

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  2. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  3. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  4. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  5. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  6. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  7. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  8. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  9. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  10. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™