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  4. Mischpulte & Signalquellen

rauschen bei Laptop-Netzbetrieb - DI-Boxen vorhanden

  • Florian Siegel
  • 11. April 2010 um 14:49
  • Florian Siegel
    Beiträge
    379
    • 11. April 2010 um 14:49
    • #1

    Hallo,

    ich habe bei meiner Anlage ein recht starkes rauschen. Da ich verschiedene Signalquellen benutze, ist das rauschen unterschiedlich stark.

    1. Doppel-CD-Player: so gut wie gar kein rauschen, auch wenn keine Musik läuft und Anlage am Anschlag steht.

    2. PC: wenig Störgeräusche, wenn keine Musik läuft und Anlage am Anschlag steht, hört man etwas rauschen, was aber erträglich ist

    3. Laptop: Im Akkubetrieb fast kein rauschen, bei Netzbetrieb sehr extremes rauschen und "knattern" (ähnlich wie Alien-Morsecodes :grin: ). Wenn ich die Maus schnell im Kreis bewege oder der Rechner grade etwas laden muss, wird das Geräusch weniger.

    Da die Geräusche mit dem CD-Player gar nicht auftreten, fallen Mischpult, Frequenzweiche, Equalizer etc. schon mal raus als Störungsursache. Muss also an den Quellen liegen. Hab deshalb hier aus dem Forum 2 DI-Boxen gekauft (Millenium DI-E von THomann), diese zeigen aber Null Wirkung, egal in welcher Position die Schalter an der Box sind. Scheint so, als hätte sie keine Funktion.
    Es gibt drei Anschlüsse an der Box:

    1. INPUT (Klinke)
    2. OUTPUT (Klinke)
    3. LOW Z OUTPUT (XLR)

    Laut Verkäufer soll ich jeweils mit Klinken mit dem Signal auf den INPUT gehen und dann mit Klinken vom OUTPUT zum EQ. Da passiert aber nichts.
    Ist es richtig, dass ich den LOW Z OUTPUT nicht benutzen soll? Wofür ist der denn?

    Edit: Vorerst erledigt. Hab grad mal ne Box aufgeschraubt. Nun ist mir auch klar, warum da nichts passiert :D
    War wohl leider ne Fehlinformation vom Verkäufer.

  • J3004
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    • 11. April 2010 um 18:41
    • #2

    Di-Box ist blödsinn, nimm sowas: http://hama.de/portal/article…st%C3%B6rfilter ( Hama Kfz Entstörfilter )

    gibt's bei reichelt günstig.

    Man kann nicht immer nur gewinnen.

  • Florian Siegel
    Beiträge
    379
    • 11. April 2010 um 21:14
    • #3

    Und was genau ist an der DI-Box schlecht?

  • Jürgen Klingel
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    4.863
    • 11. April 2010 um 21:32
    • #4

    Die DI-Box ist ein Impedanzwandler: Du gehst mit LINE-Pegel vom Laptop rein und kommst mit kleinem Mikrofonpegel raus. Diese Spannung lässt sich aber, weil symmetrisch, über lange Strecken störungsarm übertragen.
    Das heißt, Du belegst Dir am Mixer zwei Mikrofoneingänge für Stereo.
    Wenn Du die IN/OUT-Buchsen benutzt bleibt das Signal das Gleiche (hast Du ja schon gemerkt :D )

    Was Du brauchst ist ein LINE-Übertrager, gibts auch preiswert im Kfz-Zubehör, oder robustere Versionen mit Metallgehäuse und mehreren Steckverbindern.

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Florian Siegel
    Beiträge
    379
    • 11. April 2010 um 22:14
    • #5

    Bisher hab ich hier im Forum immer gelesen, dass bei Netzbrummen eine DI-Box empfohlen wurde.
    Zudem wird beim großen T im Video auch gesagt, dass Netzbrummen eliminiert werden soll.
    Daher hab ich mir jetzt grade 2 Stück besorgt und würde die auch gerne benutzen.
    Was meinst du mit Line- und Mikrofonpegel? Ist das Signal am Ausgang einfach zu leise, oder wie soll ich das verstehen?

  • Jürgen Klingel
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    4.863
    • 11. April 2010 um 22:46
    • #6
    Zitat von "Florian Siegel"

    Was meinst du mit Line- und Mikrofonpegel? Ist das Signal am Ausgang einfach zu leise, oder wie soll ich das verstehen?

    Ja, so könnte man es verstehen :wink: Für ein Mischpult mit XLR-Mikrofoneingang okay, für Cinch-Eingänge nicht geeignet.
    Für einen Discomischer-LINE-Eingang ist die DI-Box nicht das Richtige.

    Gruß, Jürgen

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Online
    zegi
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    • 11. April 2010 um 23:27
    • #7

    Das mit dem Hama-Teil funktioniert gut, kann ich bestätigen!

    Der Ton macht die Musik.

  • Florian Siegel
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    379
    • 12. April 2010 um 00:29
    • #8

    Also ich hab nen 4-Kanal-Mischpult (IMG MPX-205). Der Gedanke dazu war, dass ich die Box (oder einen NF-Filter) zwischen den Ausgang des Pults und den Eingang des EQ setze. Auf diese Art und Weise hätte ich dann ja gleich alle Eingänge vom Rauschen befreit.

    Also DI-Boxen wieder verkaufen und NF-Entstörfilter kaufen, damit das Netzbrummen weg ist? Die gibts dann ja wieder nur mit Chinch, also Stecker mitbestellen und umlöten auf Klinke :(

  • mike j.
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    • 12. April 2010 um 01:22
    • #9

    Die Hama teile funzen wunderbar. Da haben wir eine ganze Schublade voll davon.

    Zitat

    Bisher hab ich hier im Forum immer gelesen, dass bei Netzbrummen eine DI-Box empfohlen wurde.
    Zudem wird beim großen T im Video auch gesagt, dass Netzbrummen eliminiert werden soll.
    Daher hab ich mir jetzt grade 2 Stück besorgt und würde die auch gerne benutzen.

    Wir haben genau die gleichen DI Boxen von Thomann. Ich bin da auch nicht ganz dahinter gekommen, wie das ganze da dran funzt. Habe die Boxen dann gemodded:

    In der Box ist ein kleiner Übertrager mit dem Verhältnis 1:1, der Ausgang ist schon korrekt mit dem XLR verbunden, auf Pin 2 und 3. 1 ist über den Groundlift Schalter aufs Gehäuse verbunden (soweit ich das im Kopf habe).

    Auf der anderen Übertragerseite ist ein Anschlluss schon korrekt auf die Masse der beiden parallel geschalteten Klinkenanschlüsse angeschlossen. Den anderen Anschluss des Übertragers kommt auf den "+" Pol (Tip) der Klinkenbuchse, die man dann gleich mit der 2. parallel verbindet. Das Widerstandsgeraffel kommt weg, der Schalter auf der Klinkenseite ist somit funktionslos. Dann funktioniert das Ding auch für das meiste und macht im Grunde das gleiche wie die HAMA Lösung. Ich mach dann noch ein Foto, wie ich das meine mit umbauen, falls meine Beschreibung etwas konfus sein sollte.

  • Kracky
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    • 12. April 2010 um 10:18
    • #10

    Bevor hier jetzt aber weiter investiert wird, ich weiß ja nicht ob die Bastellösung etwas für den Thredstarter ist, Grundsätzlich empfiehlt es sich beim Betrieb von Notebooks mit externen Soundkarten zu arbeiten die dann schon einen Symetrischen Ausgang haben. Welche im speziellen gut sind oder nicht wurde hier auch schon mehrfach diskutiert. Alles was in diesem Beitrag angesprochen wird sind so gesehen nur Behelfslösungen die natürlich funktionieren (können) aber eben keine wirkliche Lösung darstellen. Wobei es kein Fehler ist einen galvanisch getrennten Filter dabei zu haben.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • skyworker
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    • 12. April 2010 um 11:11
    • #11

    Morgen Florian - das "Knattern" und die anderen Störgeräusche wirst du mit keiner externen Lösung dieser Welt beheben können. Bitte frag mich nicht nach der IT-technisch exakten Erklärung dafür, aber es handelt sich dabei nicht um irgendwelche Potentialprobleme, sondern "Rechengeräusche" aus deinem Notebook. Lass mich raten - du nutzt das Notebook nicht ausschließlich für Audio? Da läuft auch noch jede Menge andere Software und andere Anwendungen?

    Best

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Florian Siegel
    Beiträge
    379
    • 12. April 2010 um 14:44
    • #12

    Also der Laptop wird größtenteils nur für die Musik genutzt.
    Einige wenige Programme laufen noch zusätzlich da drauf, aber wirklich kaum.
    Das seltsame ist ja, dass die Geräusche ohne Netzteil wirklich vollständig weg sind.

    Wenn der Übertrager in der Box 1:1 überträgt und nur dieses Widerstands-Geraffel da stören sollte, wäre es ja ein Leichtes das eben zu beheben.
    Das hieße einfach die Widerstände auszulöten und das rote Kabel vom Übertrager eingangsseitig direkt auf den Klinkenstecker zu legen. Das wäre ja in 5 Minuten erledigt.

  • Daniel Muntau
    Beiträge
    296
    • 13. April 2010 um 21:54
    • #13

    Hi
    So ein knistern hab ich auch! Ich höre es allerdings nur im Kopfhörer! Und zwar jedesmal wenn ich das Touchpad benutze!

    Hochwertige Externe Soundkarten und Filter sollten gehen! Wenn immer noch nicht liegt es am internen Aufbau des NB!
    Bei meinem Alten Notebook hatte ich das nicht :wink:

    Gruß
    Daniel

    AKA Hitower
    [V]SA 900C(280W@8)

  • um-b
    Beiträge
    361
    • 14. April 2010 um 17:16
    • #14
    Zitat von "Florian Siegel"


    Wenn der Übertrager in der Box 1:1 überträgt und nur dieses Widerstands-Geraffel da stören sollte, wäre es ja ein Leichtes das eben zu beheben.
    Das hieße einfach die Widerstände auszulöten und das rote Kabel vom Übertrager eingangsseitig direkt auf den Klinkenstecker zu legen. Das wäre ja in 5 Minuten erledigt.

    Danke für diesen Vorschlag :D !

    Das habe ich heute gleich mal selbst ausprobiert und habe mir aus zwei Millenium DI-E einen Stereo Line-Übertrager gebaut (XLR gegen Klinke getauscht und 2. Klinkenausgang eingebaut). Den "Eingangspegelanpassschalter" habe ich als Groundlift für den 2. Kanal verwendet.

    Funktioniert prima, Pegelverlust von ca. 6dB ist zwar vorhanden, stört aber nicht.

    http://www.dbsoundnlight.de

  • Florian Siegel
    Beiträge
    379
    • 14. April 2010 um 18:01
    • #15

    Das war jetzt meine Interpretation von Mike J.'s Beitrag.
    Ich hoffe, dass war richtig :D
    Aber scheinbar funktioniert es ja so... :lol:

  • Florian Siegel
    Beiträge
    379
    • 17. April 2010 um 15:39
    • #16

    Ich hab die Boxen nun auch mal umgebaut und getestet. Die Störgeräusche verschwinden wenn der Ground getrennt wird., allerdings ist besagte Pegelabsenkung von ca. 6dB vorhanden. Notfalls könnte ich damit leben, schön ist aber was anderes.

    Ist das bei den Hama-Boxen genauso, oder wird da der Pegel gar nicht verändert?

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