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Analyser für Notebook welche Software?

  • master
  • 3. Januar 2008 um 16:48
  • master
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    31
    • 3. Januar 2008 um 16:48
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe vor mir ein Audio Interface zu kaufen, neben dem das ich damit eine Band aufnehmen möchte, würde ich auch es auch gerne als Analyser nutzen.

    Von der Hardware brauche ich ja nur das Interface und ein Mikro + Notebook (Win XP).

    Welche Software würdet ihr empfehlen? Sollte übersichtlich sein und neben dem EQ auch die dB anzeigen.

    Vielen Dank schon mal.

  • rockline
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    • 3. Januar 2008 um 18:33
    • #2

    Smaart, WinMLS, HBX 6.0, SatLive, Pinguin, RME Digicheck......da gibt es soviel.
    Nichts ist umsonst, aber schaue Dich mal um und dann suchst Du das passende raus!
    Stefan

  • 20Hertz
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    • 3. Januar 2008 um 19:36
    • #3

    Hallo,

    in ARTA gibt's auch 'nen Spectrum Analyzer:

    Kalibrierte Messungen sind möglich, so denn das System kalibriert wurde (logo). Auch der RMS Pegel kann angezeigt werden (mit/ohne Bewertungsfilter). Darstellung als Balken natürlich auch möglich, etc.

    Eine Demoversion gibt's hier. Der Analyzer sollte ohne Einschränkungen laufen (abgesehen vom Abspeichern):
    http://www.fesb.hr/~mateljan/arta/download.htm


    Grüße
    Matthias

    P.S.: In absehbarer Zeit auch mit Leq-Messung.

  • Volker Holtmeyer
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    • 4. Januar 2008 um 01:03
    • #4
    Zitat von "rockline"

    Nichts ist umsonst ...


    Doch, der AudioAnalyzer von Sebastian Dunst ist (zumindest für nichtkommerzielle Nutzung) Freeware.

    Wenn's nicht nur ein bisschen zappeln sondern wenn wirklich gemessen werden soll, möchte ich EASERA SysTune empfehlen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • TomyN
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    • 4. Januar 2008 um 10:56
    • #5

    :D Nachdem dieser Thread immer mehr Werbung enthält, möchte ich darauf hinweisen, dass auch SATlive durchaus eine FFT (auf Wunsch auch den THD) anzeigen kann, und zwar auch mit der Option 'Flach bei rosa rauschen', da ist es dann sozusagen ein 310 Band RTA :)

    Die Moral von der Geschicht: Messen können sie alle, wichtig ist imho die Überlegung was man wirklich sinnvoll braucht. Und Systemeinmessung und LEQ Monitoring sind zwei unterschiedliche Stiefel, für die ich auch zwei unterschiedliche Programme nehmen würde.


    Grüße

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

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    • 4. Januar 2008 um 16:56
    • #6
    Zitat von "TomyN"

    Und Systemeinmessung und LEQ Monitoring sind zwei unterschiedliche Stiefel, für die ich auch zwei unterschiedliche Programme nehmen würde.

    Genau. In 'nen 40er-Pult baut man ja auch kein Cross-Fader ein...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 5. Januar 2008 um 12:41
    • #7

    zwar OT, aber ich möchte es dennoch anmerken:

    wäre es für den profi denn nicht sinnvoll, beides in einer software zu vereinen?
    also zum aufbauen nutzt man die funktionen zur systemanalyse, und bei der veranstaltung dann zur überprüfung die LEQ-werte.

    das wäre doch mal ein verkaufsargument...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • g.sanner
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    • 5. Januar 2008 um 13:44
    • #8
    Zitat von "wora"

    zwar OT, aber ich möchte es dennoch anmerken:

    wäre es für den profi denn nicht sinnvoll, beides in einer software zu vereinen?
    also zum aufbauen nutzt man die funktionen zur systemanalyse, und bei der veranstaltung dann zur überprüfung die LEQ-werte.

    das wäre doch mal ein verkaufsargument...


    Das sehe ich auch anders. Beim Messen will man auch mal die Pegelverhaeltnisse aendern und mal umschalten koennen. Auch moechte man gerne mal die Gewichtung umschalten und evtl sogar noch nen Processor mit dem Rechner steuern. Ausserdem halte ich die Idealmikroposition fuer die LEQ Messung nicht fuer Ideal zum Systemmessen. Da sollte man als Tonmann freie Wahl haben.
    Also persoenlich bin ich da fuer strikte Trennung.

  • rockline
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    • 5. Januar 2008 um 14:19
    • #9

    In Smaart 6 kann ich ein kleines Fenster einblenden, was 99 Minuten lang den LEQ pemanent anzeigt. Warum das nicht länger geht ist mir ein Rätsel?
    Nachteil ist natürlich die entfernte Mic-Position, meist LEQ am FoH! Ob man hier im Zweikanalbetrieb einen Kanal auf den LEQ legen kann, und den anderen wie gehabt auf den RTA müßte ich mal durchdenken/probieren - dann könnte man zwei Micropositionen nutzen.
    Smaart macht sonst fast alles, kann Controler editieren und läuft inzwischen auch mit Asio Treibern sehr gut. Es kann nicht wirklich viel - aber für die typischen Messungen während einer VA ist es mehr als ok!

    So betrachtet ist Smaart schon ziemlich universell für Livesachen. SatLive habe ich mal beim Wora gesehen, fand ich ebenfalls sehr gut - kann dazu selber aber nicht viel sagen.

    Zur Zeit hantiere ich sehr viel mit docjordan's WinMLS herum. Das Programm gefällt mir ausgesprochen gut. Ich muß dazu sagen, dass ich es in erster Linie für Audiomessungen an Geräten mit RME Fireface als Frontend nutze. Bei WinMLS ist mir die "kinderleichte" Abbildung guter Frequenzschriebe von Lautsprechern mit dem MLS Signal aufgefallen.
    Das zeigt bessere Diagramme als Smaart!

    Weiterhin habe ich noch HBX 6.0 hier, dass ebenfalls ein ausgesprochen nettes Programm ist.

    Smaart 6 ist ein sehr schönes Programm, ideal auf dem Job im Zweikanalmodus. Was mir an der neuen Version nicht so gefällt sind die eingeschränkten Möglichkeiten der optischen Anpassung, und das Menü der Kurvenspeicherung. Das war beim Vorgänger wesentlich besser.

    Arta und den AudioAnalyzer von Sebastian Dunst habe ich mal ausprobiert. Beide Programme erscheinen sehr gut, jedoch bin ich auf Anhieb nicht ganz so schnell damit zurechtgekommen.

    Zu Easera kann ich nichts sagen.
    Nach wie vor der ungeschlagene König der Optik ist für mich Pinguin. Dieser Analyzer ist irgendwie der schönste - wenngleich auch der "minimalbedienbarste"!

  • docjordan
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    • 5. Januar 2008 um 14:52
    • #10

    Nur ein kleiner Hinweis am Rande:
    Rockline meint "WinAudioMLS" nicht "WinMLS"

    Schönes WE

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

  • rockline
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    • 5. Januar 2008 um 14:54
    • #11

    Oohh.......... :oops:
    Stefan

  • TomyN
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    • 5. Januar 2008 um 16:57
    • #12

    Hi,

    welchen Leq (mit welcher Bezugsdauer?) zeigt es denn an?.
    Ich denke einfach, dass die Bedingungen für Pa-(Ein-)Messung anders sind als für die Leq Messung. Und da wäre mir (bei mir) einfach die Versuchen zu groß, doch schnell mal ein Spektrum anzuschauen o.ä, und schon ist der Leq im Wald). Worüber ich grad nachdenke ist ein externes Leq Programm, dessen Ergebnisse auch in SATlive angezeigt werden können. Aber das ist noch nicht so recht spruchreif.

    Ansonsten gibt's imho für den Laborbereich auch noch praxis, das ist von den Features her super, allerdings halte ich es für unbedienbar in Live Situationen. WinMLS würde ich jetzt auch (allerdings nur von der Website her) mehr im Labor/Test Bereich ansiedeln, vielleicht kann der Doc himself mal was dazu schreiben.

    rockline würde mich freuen, wenn du auch mal einen Blick auf SATlive werfen könntest... das kann sowohl MLS/IR bassierte Sachen als auch DualFFT.

    Tomy

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  • systech
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    • 5. Januar 2008 um 18:18
    • #13

    TomyN:

    WinMls ist von Morset Sound Development
    WinAudioMls ist von Dr-Jordan-Design

    Also wenn du von WinMls redest wird dir der "doc" nicht weiterhelfen können er zeichnet sich verantwortlich für WinAudioMls.

    Also nix verwechseln

    Grüße

  • rockline
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    • 5. Januar 2008 um 18:40
    • #14

    WinMLS und WinAudioMLS hat sich ja schon aufgeklärt - docjordan hat ja bereits korrigiert.

    TomyN: die Demo habe ich mal installiert. Macht ebenfalls einen sehr vernünftigen Eindruck. Nach Ablauf der 30 Tage weiß ich mehr dazu zu sagen. Aber ist klasse gemacht!

    Noch mal zu Smaart und dem LEQ Anzeiger:
    ich habe festgestellt, dass nur die Meßanzeige vom linken Kanal auf die LEQ Werte Einfluß nimmt. Die maximale Zeit ist 99 Minuten - nach Ende der Zeit (habe es natürlich nur mit 4 Minuten probiert) "sammelt" die Anzeige weitere Werte, kommt natürlich nur bis zum maximalen Wert.
    In dem Zeitraum der Messung im Bild war die Anzeige nach 90% der Zeit bei 99,7 angelangt, für die letzten 0,2dB mußte ich fürs Foto noch 10 Sekunden warten.
    Die LEQ Ermittlung funktioniert bei allen Frequenzen - Werterhöhung und auch fallende Werte konnte ich bei allen Frequenzen von 100Hz - 10kHz beobachten.
    Die Frage "welchen LEQ" es denn anzeigt kann ich anders nicht beantworten - gibt es mehrere LEQ's?
    Die Bezugsdauer habe ich erklärt - maximal 99 Minuten.

    Anbei ein Screenshot:

    Stefan

  • TomyN
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    • 6. Januar 2008 um 13:47
    • #15

    Hi,

    also es gibt für den LEQ eine Bezugsdauer, d.h. wie lange die einzelnen Werte gemittelt werden, nach der neuen Din sind das 30 Minuten, früher waren es zwei Stunden.
    Zum anderen gibt's noch einen Faktor q, der normalerweise 3 ist (für energetische Mittelung), aber teilweise auch anders sein kann (z.B. für die Beurteilung von Fluglärm o.ä.)

    Tomy

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  • systech
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    • 6. Januar 2008 um 14:14
    • #16

    Was ist den jetzt q die energetische mittelung (Anwenderfreundlich erklären bitte)?
    Ist dieser Wert fest verankert in den Systemen? Ich kenne cesva limiter die leq messen und Easera Systune habe aber nie was von einem q wert gelesen.
    Welche Bewertung wird in der Norm angesetzt A???
    mfg

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    • 6. Januar 2008 um 14:22
    • #17
    Zitat von "TomyN"

    also es gibt für den LEQ eine Bezugsdauer, d.h. wie lange die einzelnen Werte gemittelt werden, nach der neuen Din sind das 30 Minuten, früher waren es zwei Stunden.

    Bitte nicht Bezugsdauer und Mittelungsdauer durcheinanderbrigen.

    Die Bezugsdauer brauchen wir, um die Zeitzuschlag zu berechnen. Die war früher 2 Stunden, und die gibt's nun gar nicht mehr.

    Die Mittelungsdauer ist jetzt 30 Minuten, und früher war sie so lange wie die Veranstaltung.

    Zitat

    Zum anderen gibt's noch einen Faktor q, der normalerweise 3 ist (für energetische Mittelung), aber teilweise auch anders sein kann (z.B. für die Beurteilung von Fluglärm o.ä.)

    ?????

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • rockline
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    • 6. Januar 2008 um 14:28
    • #18

    Bitte mal auf "deutsch".
    Ihr seid beide vom Fach, wie kann man erkennen was Smaart im Bezug auf die LEQ Anzeige macht?
    Nicht allgemein was LEQ bedeutet, sondern nur warum man der Aussage von Smaart in Bezug auf Mittelung und Bezugsdauer eventuelle Zweifel anmelden könnte?
    Ich als Programmierlaie sage einfach mal: das was Smaart anzeigt stimmt.

    Gibt es Einwände die gegen eine praktische Nutzung dieser Anzeige sprechen?
    Stefan

  • wora
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    • 6. Januar 2008 um 14:39
    • #19
    Zitat von "rockline"

    ...
    Gibt es Einwände die gegen eine praktische Nutzung dieser Anzeige sprechen?...


    ja, wenn das messmikro am FOH steht kann man den ermittelten wert nicht ernst nehmen.
    er wird dann immer zu niedrige UND zu hohe werte anzeigen.
    - zu niedrige, weil sich das mikrofon nicht an der lautesten stelle befindet
    - zu hohe, weil man das publikum bzw. alle umgebungsgeräusche in die messung mit einbezieht.


    natürlich ist das hier allen klar, aber es gibt ja noch laien, die mitlesen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • rockline
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    • 6. Januar 2008 um 14:45
    • #20

    Hi Wora,

    les mal einige Berichte vorher - da erwähnte ich das man mit Smaart ja 2kanalig arbeitet. Micro an geeigneter Stelle im Salon an Kanal 1 geht in die LEQ-Anzeige, und Kanal 2 kann für den zappelnden RTA am FoH benutzt werden.
    Das kann also nicht zum Ausschluß einer sinnvollen LEQ Betrachtung mittels Smaart führen. Eher noch die Aufzeichnungsmöglichkeit, aber ich glaube Smaart legt ein logfile an :roll:
    Stefan

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