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Stromverteiler in Holzkiste?!

  • Matthias
  • 5. März 2003 um 15:06
  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 5. März 2003 um 15:06
    • #1

    Hallo zusammen.
    Ich wollte mal einen Vorschlag meines Elektikers nochmals hinterfragen :-? . Wir brauchen einen Verteiler, (CEE 32 auf 2*16CEE mit sicherungen und RCD). Der Elektriker meinete wir sollten das doch einfach in so einen Holzkiste bauen. Abbazustecker auf die Eine Seite, Ausgabgs wandsteckdosen auf die anderer. Die Sicherungen und den RCD einfach ein passendes Loch in die Holzwand, von hinten rein und mit einer alten Hutschiene festmachen. Drinnen dann alles mit starrem Ader verdrahten.
    Er meinte das wäre in Ordnung, Schließlich waren die Geräte in der Physik früher ja auch in Holzgehäusen, und überhaupt hat Holz ja einen Besseren Durchschlagschutz alu Kunstoff....

    Ich wollte jetzt wissen ob das so in Ordnung geht (wegen Feuerschutz) :-? .

    Gruß Matthias

  • buzz
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.248
    • 5. März 2003 um 15:39
    • #2

    Hallo,
    frag doch bitte mal Deinen Elektriker, ob er einen Gesellenbrief hat! Oder ob er das wirklich ernst meint.
    Wie Du schon sehr richtig befürchtest, habe ich da massive Bedenken bzgl. Brandschutz. Und 32A in Wärme umgewandelt (z.B. durch lose Klemmstelle) machen schnell ein kleines beschauliches Feuerchen :o
    Also: alle Geräte in ein stabiles, allseitig geschlossenes Stahlblechgehäuse einbauen und das Gehäuse mit dem Schutzleiter verbinden.
    Andere Lösungen sind IMHO nicht empfehlenswert bis Lebensgefährlich!

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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  • mocy
    Beiträge
    43
    • 5. März 2003 um 16:02
    • #3

    kann buzz nur zustimmen, hatte ma nen vorfall mit ner stromverteilung inner holzkiste (es gibt wirklich leute die sowas machen), das ding stand dann bei zeit wirklich in flammen, nur gut das nur der biertresen dran hing, und nich meine pa. Ich brauch euch nich erzählen was ich mit dem typen gemacht hab dem die kiste gehörte :))

    also finger von holz und starken strom leitungen

    greetz, da harry

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 5. März 2003 um 16:17
    • #4

    OK, danke euch beiden.
    Habe jetzt doch noch rein aus Intresse ein frage. Ein Bekannter hat so ein Ding, Auch icn einer Kiste aus Buche. Hat ein Elektriker mit Prüfsiegel abgenommen.
    Gib es da von der VDE her ein klares nein oder5 schweigt sie sich da wieder mal aus. Ich meine ich darf ja auch ein Unterputzschalter und Steckdosen i Holzverkleidungen einsetzten....

    Gruß Matthias

  • mocy
    Beiträge
    43
    • 5. März 2003 um 16:30
    • #5

    ja gute frage, keine ahnung, müsste man mal nen elektro meister fragen, aber ich denke ma eigentlich sollte man das nicht dürfen, also mit einer phase halt bei ner normalen steckdose mag das ja noch irgend einer vde entsprechen, aber bei meheren phasen und 32A , kann ich mir nicht vorstellen das man das noch darf, aber wie gesagt, sollte man nen fachmann fragen

  • AMLB
    Beiträge
    1.101
    • 5. März 2003 um 18:19
    • #6

    Unser E-Meister gibt sein OK zu "Holzverteilern", wenn:
    1. Aufputzsteckdosen (mit Rückwand) verwendet werden,
    2. geschlossene Verteilerkästen (Aufputz, mit Rückwand) für Automaten
    verwendet werden,
    3. das Gerät nur in trockener Umgebung verwendet wird.

    Die Holzkiste dient also nur zur Befestigung der Aufputzdosen etc.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • buzz
    Profi
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    1.248
    • 5. März 2003 um 19:02
    • #7

    Hallo Matthias,
    also hier etwas ausführlicher:
    Die VDE verbietet Holz nicht ausdrücklich! Jedoch müssen alle Betriebsmittel d.h. Steckdosen, Automaten, Leitungen... dafür geeignet sein, auf bzw. in entflammbaren Untergründen montiert zu werden. Mit den Steckdosen im Wohnbereich ist das nur erlaubt, wenn die Steckdosen in zugelassenen Hohlwanddosen eingebaut sind. Bei dem Verteiler ist das ähnlich. Es spricht nichts dagegen, Automaten etc, in Holzkisten einzubauen, wenn eine dafür zugelassene Umhüllung verwendet wird. Dies könnte z.B. ein Feuchtraumverteiler sein. Um den Berührungsschutz zu gewährleisten, müssen alle aktiven Leiter entweder doppelt Isoliert sein (Ader+Mantel einer Leitung, Kunststoffgehäuse), oder mit einer leitfähigen Umhausung umgeben sein (Blechgehäuse), welche an den Schutzleiter angeschlossen ist. "Normale" isolierte Drähte dürfen nicht einfach in ein Holzgehäuse eingebaut werden. Bei Automaten und Steckdosen gillt sinngemäss das Gleiche.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 5. März 2003 um 21:34
    • #8

    Vielen Dank an euch alle, habt mir sehr geholfen.
    Gruß Matthias

  • test
    Profi
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    4
    • 9. März 2003 um 18:43
    • #9

    hört doch auf eure verteilungen selbst zu bauen. ihr seid ja alle lebensmüde. so was kann man kaufen, da gibts ein paar firmen die das gut können.
    wegen solchem 'halbwissen' passieren immer die nettesten dinge und wir sind nun auch eine branche wo es so keine seiteneinsteiger mehr gibt

    :evil::evil::evil:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Matthias
    Verifiziert
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    767
    • 9. März 2003 um 19:08
    • #10

    @ test
    Ich weiß schon was du meinst, aber um aus meinem "Halbwissen" ein "Ganzwissen" zu machen, frage ich ja. Außerdem spricht ja nichts dagegen wenn man das ganze von einem Elektriker Abnehmel lässt...

    Ich frage ja nur im vVorraus um dann wenn ich fertig bin vom Elektriker das Prüfsiegel zu kriegen und nicht noch Veränderungsauflagen das es zulässig ist.

    Gruß Matthias

    P.S.: Ich kenn auch Hersteller die Mist machen...
    Möchte mich aber nicht wg. einer solchen Sache streiten..

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 9. März 2003 um 19:57
    • #11

    Es gibt doch auch so schöne gummi gehäuse warum das nicht nehmen ??


    oder halt fertig kaufen.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 10. März 2003 um 07:47
    • #12

    Hi!

    Soweit ich weiss, sind diese Gummigehäuse nicht ganz billig, ich denke, da kommt ne ordentliche Stahlblechkiste günstiger (und ist auf jeden Fall amtlicher als ne Holzkiste).

    CU, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • ds-audio
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    1
    • 14. März 2003 um 01:40
    • #13

    mal abgesehen vom rechtlichen-auch wenn man' s vorschriftsmäßig baut
    Wie sieht das denn aus!!! wohl eher unprofessionell wenn nicht besch***
    Stromverteiler gibts oft günstig bei ebay.

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 14. März 2003 um 05:37
    • #14

    Hi!

    Wieso soll denn ein selbstgstrickter Verteiler unprofessionell aussehen? Wenn das Teil ordentlich gebaut wurde und nicht mal eben kurz zusammengefriemelt wurde, kann es besser aussehen als so mancher gekaufter Verteiler. Immer vorausgesetzt natürlich, man hat das richtige Werkzeug. Löcher sauber bohren bzw. stanzen, Bohrlöcher mit 'nem Kegelsenker bearbeiten, dann mit 'nem CAD - Programm noch ne ordentliche Frontplatte ausarbeiten und fertig ist der Verteiler. Und ganz wichtig: dann ab zum Elektromeister damit!
    Wie gesagt, wenn man weiss, was man tut und das richtige Werkzeug hat, spricht überhaupt nix gegen den Selbstbau von Verteilern.

    CU, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • ds-audio
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    • 14. März 2003 um 11:05
    • #15

    ich meine natürlich die sog. "selbstgebastelten" aus Holz. Habe selst auch noch so'n Ding, setze es wirklich nur in Notfällen ein wenn das Lager
    ansonsten leer ist. Wenn jemand vernünftige Gehäuse aus metall bauen kann ist's schon i.O.

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 14. März 2003 um 14:26
    • #16

    Hi!

    Achso, na dann geb ich dir recht.

    CU, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

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