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Raumakustik optimieren

  • databass.ch
  • 20. Januar 2008 um 01:10
  • databass.ch
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    • 20. Januar 2008 um 01:10
    • #1

    Hallo Forum,

    Ein Club soll akustisch optimiert werden. Der Raum ist aus Beton, 16x16m gross, 3.65m hoch, ca. die Hälfte des Bodens ist 48cm erhöht. Die Erhöhung ist mit einem Metalgerüst mit Holzplatten obendrauf konstruiert. Der Raum ist (logischerweise) akustisch eine Katastrophe. Was für Optimierungsmassnahmen würdet ihr empfehlen? Mit was sollte man die Hohlräume füllen? Mir ist bewusst, dass das ganze keine so triviale Aufgabe darstellt, aber einen Akustiker zu beauftragen wäre verm. etwas oversized.
    Das grösste Problem stellt mMn der Tiefmittenbereich dar. Der Mittel-Hochton Bereich wird durch das Publikum ziemlich gut bedämpft :wink: .

    Danke :oops:

  • tufkaklto
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    • 20. Januar 2008 um 11:06
    • #2

    Es gibt sowas wie Akustikschaum zum aufspritzen.

    Ich kenn einen Raum, der hat so was ( eine Höhle im Berg )

    Der ist akustisch sehr schön trocken

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • tufkajck
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    • 20. Januar 2008 um 11:10
    • #3

    Rechne doch mal.

  • tufkaklto
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    • 20. Januar 2008 um 11:22
    • #4

    Hab ich gesehen, hilft aber schon an den Seitenwänden.

    Und so dick ist das nicht

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • Wurst Werner
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    • 20. Januar 2008 um 11:40
    • #5

    16x16m gross--> zwei gleiche Raumdimensionen = sehr ungünstige Verteilung der Raumoden, dazu Beton...weia. Da ist professionelle Hilfe gefragt, wenn es deutlich besser werden soll.

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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  • deep-house
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    • 20. Januar 2008 um 11:51
    • #6

    Gegenfrage: welches Budget ist denn drin?

    Gruß UweS.

  • tufkajck
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    • 20. Januar 2008 um 12:20
    • #7

    Mal eine Wand mit Molton behängen. Ich nehm an es muss eh Licht gemacht werden. Dann wäre die hintre Wand ja dafür gut. Mit etwas Abstand. Hilft gegen die Reflexionen ab etwa 0.5 K, die vom PA auf die gegenüberliegende Wand zurück zur Bühne knallen.

    Dann fällt mir die absolut wichtîge Frage der Aufstellung der Lautsprecher en.

  • databass.ch
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    • 20. Januar 2008 um 13:33
    • #8

    Danke für eure Antworten.

    naja, mit berechnen ist das so eine Sache. Ist doch schon einige Jahre her, dass wir das in der Schule durchgenommen haben. Ausserdem haben wir da nur quaderförmige, leere Räume durchgenommen. Hier kommen ja noch Hohlräume, Lüftungsanlagen, Träger und Stützen dazu. Ich steh da etwas auf dem Schlauch. Ich dachte, vielleicht hat jemand einen Vorschlag der in der Praxis ohne gross rechnen immer eine brauchbare Verbesserung bringt.

    Molton ist etwas problematisch. Da die Wände zum grossen Teil als Projektionsfläche für Beamer dienen. Ausserdem werden die in einem Club verm. sehr bald ziemlich eklig aussehen und riechen.

  • tufkajck
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    • 20. Januar 2008 um 14:09
    • #9

    Die sclimmste Resonanzen sind in deinem Fall sie Raummoden.
    Die andern Einflüsse liegen sind untergeordet.


    16 M = 21.5 Hz , 43 Hz, 86 Hz, 172 Hz

    3.65 M= 94 Hz, 188 Hz


    Die tiefe Stehwelle kommt 2 x vor, das ist nicht sehr schön,
    Die Resonanz der Raumhöhe ist leider nahe bei der 4. Harmonischen
    Das ist schlecht.
    Der Vorhang würde viel bringen, Clubs haben noch nie besonders gut gerochen.

  • databass.ch
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    • 20. Januar 2008 um 14:46
    • #10
    Zitat von "Jack"

    Die sclimmste Resonanzen sind in deinem Fall sie Raummoden.
    Die andern Einflüsse liegen sind untergeordet.


    16 M = 21.5 Hz , 43 Hz, 86 Hz, 172 Hz

    3.65 M= 94 Hz, 188 Hz


    Die tiefe Stehwelle kommt 2 x vor, das ist nicht sehr schön,
    Die Resonanz der Raumhöhe ist leider nahe bei der 4. Harmonischen
    Das ist schlecht.

    Alles anzeigen

    Es ist sogar noch schlimmer: Ich habe gerade den Plan nochmals nachgerechnet, der Raum ist 16*14.5m gross (der Besitzer hat mir gesagt der Raum sei Quadratisch, deshalb hab ich nur eine Seite angeschaut). Also ist die Breite und die Höhe exakt "Harmonisch" (94.62Hz zu 93.97Hz). Die Freuqenzen deckt sich auch ziemlich mit meinen Erfahrungen beim Einpfeifen (160Hz und 400Hz waren das Hauptproblem). :?

    Einmal editiert, zuletzt von databass.ch (20. Januar 2008 um 14:49)

  • tufkajck
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    • 20. Januar 2008 um 14:49
    • #11

    Ist es jetzt schön, dass wir drüber geredet haben oder willst du was tun?

  • databass.ch
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    • 20. Januar 2008 um 14:54
    • #12

    Klar will ich was tun :wink: gibt es keine Alternativen zum Vorhang?

  • tufkajck
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    • 20. Januar 2008 um 14:57
    • #13

    Helmholz Absorber.

  • Wurst Werner
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    • 20. Januar 2008 um 16:17
    • #14

    Bei den Raumdimensionen müsstest Du vermutlich die komplette Bühne als Helmholtz bauen, damit das was bringt. Zudem müsste man mindestens zwei unterschiedlich getunte Versionen bauen, um den schlimmsten Moden Herr zu werden. Da kann man auch gleich die Dimensionen verändern, damit man unterhalb von 500 Hz zu einem brauchbaren Ergebnis kommt-->

    http://www.cinemasource.com/articles/room_modes/modes.html

    Darüber helfen wie immer schwere, gefaltet Vorhänge, eine häßlich Akustikdecke und/oder Holzverkleidungen mit großem Luftdurchlass dahinter dicke Mineralwolle mit Rieselschutz.

    Mit "mal eben" wird bei diesen Vorraussetzungen nicht wirklich was zu gewinnen sein...

    Viele Grüße
    WW

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  • dieter treibenreif
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    • 22. Januar 2008 um 22:32
    • #15

    Hallo databass.ch und forum!
    Also ich würde probieren so genannte Bassfallen (Basstrap) in die Ecken des Raumes zu stellen. Hier gibt es einen Link: http://www.cloneensemble.com/basstraps.htm und hier einen auf deutsch: http://mitglied.lycos.de/MundU/audio/bauplanbasstrap.htm

    Ciao Dieter

  • deep-house
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    • 23. Januar 2008 um 00:44
    • #16

    Um mal ein paar Zahlen zu bringen habe ich es mal durchgerechnet.
    Momentaner Zustand des Raumes könnte mit 100 Personen besetzt so aussehen:


    Und damit sind wir doch bereits nah am Ziel.

    Wir haben inzwischen verbaut:
    Die 40qm Resonatoren sollten möglichst gleichmäßig über die 4 Wände verteilt sein,
    seitlich und auch vorne hinten. Kann auch noch 10qm mehr sein ;)
    Das erforderliche Flächengewicht des Sperrholzes soll bei 2,5-3 kG/qm liegen bei 2,5cm Abstand.
    und 62qm projezierte Moltonoberfläche mit 5-10cm Wandabstand in Falten gezogen.

    Daran sieht man auch das das Verhältnis von Basstraps im angemessenen Zustand zum Raum stehen muß, sonst ist die Wirkung zu gering. Der Absorptionskoeffizient beträgt optimalerweise nur 1,0 d.h. er schluckt alles was auf der Fläche kommt.

    Gruß UweS.

  • Wurst Werner
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    • 23. Januar 2008 um 07:37
    • #17

    Dieter: wie gesagt..."und/oder Holzverkleidungen mit großem Luftdurchlass dahinter dicke Mineralwolle mit Rieselschutz. " -->gleiches Prinzip wie Basstraps, nur das diese noch tiefer absorbieren können, da Eckaufstellung und durch quermontage größerer Abstand zur Wand.
    Aber nur mit den Basstraps ist da nix zu gewinnen! Die absobierende Fläche ist bei den Raumdimensionen viel zu klein, um nenneswerte Verbesserungen zu bringen.

    Grüße
    WW

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