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Kohärent abstrahlendes Bassarray

  • metallicer
  • 22. Januar 2008 um 19:10
  • david kammerer
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    • 18. April 2008 um 22:24
    • #161
    Zitat von "klauston"

    Schöner Vergleich :D

    Bei einem LA gehen wir von einem Horizontalem System aus, Welches vom Boxentypus schon mal GANZ anders ist.
    Wir haben Tops, keine Bässe.
    Aber gut, lassen wir diese kleine Unwesentlichkeit mal Aussen vor.

    Aha. Das heist also es gilt bei Bassboxen eine andere Physik, als bei Hochmitteltönern und auch in der Horizontalen ist sie anders, als in der Vertikalen?
    Oder wie muß ich das verstehen?

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • simonstpauli
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    • 18. April 2008 um 22:40
    • #162
    Zitat von "klauston"

    Ganz abgesehen davon, das ich bei größeren Geschichten den Platz zum physikalischen Versetzen gar nicht hätte.
    Da würden mich viele Veranstalter an den Eiern aufhängen :D


    Eine schön anschauliche Beschreibung der Realität in der Beschallungsbranche ;)
    Ich darf ja auch selten riesige Mono-Cluster hängen, weil die Optik dann leidet. Dabei ist Mono so cool.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • unknown_artist
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    • 18. April 2008 um 23:13
    • #163
    Zitat von "David Kammerer"

    Aha. Das heist also es gilt bei Bassboxen eine andere Physik, als bei Hochmitteltönern....


    Vielleicht sollten wir es so ausdrücken: "Andere Effekte spielen auf einmal eine Rolle, weil gewissen Randbedingungen nicht mehr gelten"

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • david kammerer
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    • 18. April 2008 um 23:34
    • #164
    Zitat von "unknown_artist"


    Vielleicht sollten wir es so ausdrücken: "Andere Effekte spielen auf einmal eine Rolle, weil gewissen Randbedingungen nicht mehr gelten"


    Kannst du da konkreter werden?
    Wieso andere Effekte? Es sind immer die gleichen Effekte, egal wie lang die Wellenlänge ist.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • unknown_artist
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    • 19. April 2008 um 20:16
    • #165
    Zitat von "David Kammerer"


    Kannst du da konkreter werden?
    Wieso andere Effekte? Es sind immer die gleichen Effekte, egal wie lang die Wellenlänge ist.


    Ne, eben die Wellenlänge ist nicht egal weil abstrahlenenden Elemente nicht als 4 pi Punktschallquelle aufgefasst werden können...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • bwaack
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    • 19. April 2008 um 20:36
    • #166

    Ich möchte mal ein Bildchen zwischenwerfen:

    Es ist das gleiche Bildchen, aus dem hier immer wieder einige Poster herausinterpretieren, dass es bei einem der beiden Aufbauten auf der Bühne leiser sei.

    Ich habe jetzt in das Bild mal die Maße einer 13m x 8m großen Bühne eingemalt. Auf der vorderen Bühnenhälfte herrscht größtenteils die gleiche Lautstärke der "dritten Grünstufe": .ca 109 dB und mehr.
    Lediglich die hintersten äußersten Ecken sind beim Curving-Aufbau etwas leiser. Also dort, wo es echt egal ist.


    Diese Simulation zeigt hinsichtlich der Bühnenlautstärke kaum einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Varianten.
    Das einzige, was etwas bringt, wäre den Abstand zwischen Bühne und Bässen zu erhöhen.

    Wollte ich mal gesagt haben.

    Grüße
    B.

  • tonmischer
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    • 20. April 2008 um 17:31
    • #167
    Zitat von "klauston"

    In Zukunft wird sich auch hier eine Technologie immer stärker durchsetzen, die es jetzt schon gibt.
    STEERING BEAM


    Da gibts auch einen schoenen Text von Meyersound dazu:
    http://www.meyersound.com/support/papers/steering/index.htm

    lg andreas

  • hausmeister
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    • 16. Juli 2008 um 15:33
    • #168

    Hallo,

    wenn wir nun in die Praxis mit 8 Bässen zurückkommen.....

    wie wäre hier die beste Aufstellung ??


    so ?

    XXXXXXXX

    so ?

    X X X X X X X X

    so ?

    X X X X
    X X X X

    so ?

    X X
    X XXXX X

    so ?

    XX XX XX XX

    So ?


    XXXX XXXX

    oder doch ganz anders ??

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Campfire
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    • 16. Juli 2008 um 15:53
    • #169

    würde sagen je nachdem......
    was will man erreichen....

    zunächst mal: Horn oder nicht Hornbässe (wegen unterer Grenzfrequenz sie beim Horn ja deutlich sinkt wenn mehrere gestackt werden)
    Benötigt man Basstacks um die Tops auf Höhe zu bringen?

    ansonsten, wie ichs meistens halte:

    möglichst schmal: ein Monostack direkt vor der Bühne oder Zahnlücke (je nach abstand der stacks zueinander strahlt so ein Zahlückenarray auch recht schmal)

    breiter: monostack kombiniert mit LR-Stack (ich stacke hier meistens das Monostack breit, die L/R-Stacks hoch) (hier muss man auch aufpassen, je nach Pegel der stacks zueinander und abstand des FOH gibts her ev ein leichtes Bassloch am FOH)


    ansonsten Möglichkeiten, die ich aber selten selbst anwende:
    wenn Bühne weniger Bass haben muss: eher L/R und schauen dass man die Basslöcher auf der Bühne dahin "schiebt" wo mans leise braucht (und man lebt mit der ungleichen verteilung im Publikum)
    oder eben CSA oder endfired-Arrays (aber nur möglich wenn mehrere Amping und Controllerkanäle vorhanden sind)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Campfire
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    • 16. Juli 2008 um 16:00
    • #170

    ums auch mal in Xen zu zeigen: ich stacke meistens folgende Varianten (bei gedachten 8 Bässen:
    wenn die Abstrahlung schmal sein soll:
    xxxxxxxx

    wenn sie breiter sein soll und die Bühne hoch genug ist (und das Gelände trotzdem nich zu breit ist) :
    xxxx
    xxxx

    wenns noch breiter sein soll und/Oder die Bühne nicht hoch genug ist: (oder wenn man tops auf die Bässe stacken will):
    x x
    x xxxx x

    bei mehr Bässen ergeben sich natürlich noch mehr möglichkeiten (welches stack nun größer, welches Kleiner, wie hoch und wie breit nun jedes stack etc)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tufkaklto
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    • 30. Januar 2009 um 12:17
    • #171

    Ich hab diesen Alten Tread wieder mal hochgeholt, weil das Thema Bassarray ja immer wieder mal kommt.

    Und wieso jedes mal neue Treads aufnmachen:

    :D

    Was mir im Nachhinein zu der Diskussion eingefallen ist, wo es darum geht, entweder Bässe Physikalisch zu verschieben oder diese eben dorthin zu delayen:

    Wenn man diese Physikalisch verschiebt, dann hat man definitiv einen Hotspot auf der Bühne, den man sich damit schafft.

    Beim delayen hat man das nicht !!!!!!!!

    Ist auch in der Beschreibung von bwaack gut zu sehen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • SebastianJaeger
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    • 30. Juni 2010 um 16:08
    • #172

    Hallo zusammen,

    ich packe diesen Thread dann auch nochmal aus, da sich mir einige Fragen auftun.
    Also den Vorteil des Bassarrays, sei es jetzt LCR, Monomitte, Zahnlücke konnte ich ganz klar in Mapponline nachvollziehen.
    Aber wie verhält es sich jetzt mit dem Delay von Subs zu Tops?
    Wenn ich meine Subs stacke und dann mein Topteil draufpacke, kann ich einige Meter davor mein Messmikro aufstellen und anhand meiner Messungen ein Timealignment herstellen und die beiden "Systeme" im Übernahmebereich aufeinander abstimmen. Aber wo positioniere ich denn mein Mikrofon, bzw. welchen Punkt nehme ich als Referenz wenn ich jetzt ein Bassarray aufbaue? Für Tips danke ich im Voraus.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • tufkawila
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    • 30. Juni 2010 um 19:44
    • #173

    Ich habe mich sehr lange damit befasst da ich das auch mal ausprobieren wollte.
    Die Zahnlückenvariante ist nicht schlecht wenn man wirklich viele Bässe hat da hier die
    meiste Energie flöten geht. Bis 4 Kisten bleibt die Richtung homogen, sobald man mehr
    hinstellt, wandert die Keule Richtung Nadel und wird immer spitzer. Ab 4 Kisten aufwärts sollte
    man dann nach aussen hin delayen damit die Richwirkung schön breitbandig ausläuft, wie breit
    hängt vom Delay ab, jedoch wie schon erwähnt geht viel Leistung flöten.
    Ich bin mittlerweile ein Fan von Endfire geworden, da wo ich Platz habe wird es gemacht.
    Mein erster Versuch war eine Links Rechts Aufstellung mit 2x4 Linien, also 4 Bässe hintereinander jeweils
    an jeder Seite. Hintendran ist wirklich fast nichts mehr zu spüren, der Bass ist präziser als wenn alle
    Bässe auf einen Haufen stehen, jedoch hat man immer noch dieses übliche Dreieckproblem, in der Mitte Druck,
    Links und Rechts heftige Lobes.
    Nächster Test war ein Center Bassarray mit 2x4 Linien, 4 Breit 2 Tief.
    Ich habe mich wieder hier auf 4 Kistenbreite begrenzt da hier die Richtwirkung noch sehr homogen ist.
    Wenn man sich mal andere VA's anschaut wo Endfire steht, da sieht man dann schön das hier auch maximal
    auf 4 Kistenbreite aufgebaut wird, dann wohl natürlich sehr viele Kisten in der Tiefe, diese magische 4 wird
    wohl einen Grund haben.
    Zurück zu meinem Endfire 2x4, die 2 mittleren Kisten sind jeweils die Nulllage, die 2 äusseren Kisten werden
    delayt. Nach meinen Ergebnissen optimal waren 2.77ms für die hinteren und 5.44ms für die vorderen Bässe.
    Ich rede hier von den äusseren Bässen !!!
    Würde gerne Bilder reinsetzen, bekomme das aber irgendwie nicht hin :(

  • tufkawila
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    • 30. Juni 2010 um 19:50
    • #174

    Folge :
    Dieses Centerarray, 2x4, delayt, ist einfach nur genial, der Bass verteilt sich sehr homogen durch den ganzen Raum.
    Ich kann nur Positives darüber berichten.
    Einziges Problem ist das man halt vor der Bühne den Platz braucht, ansonsten kann ich den Leuten diese Variante
    wärmstens empfehlen.
    Wir haben dieses WE ein Open Air und da werde ich die Kisten wieder so hinstellen :D

  • cdt.sound
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    • 30. Juni 2010 um 20:15
    • #175

    Was hast du mit den mittleren Bässen der vorderen Reihe gemacht? Waren die nich delayed?

    Ich hab das jetzt so verstanden:

    Bühne
    _______________________
    X2,77 X0 X0 X2,77
    X5,44 X0 X0 X5,44


    Die Xe repräsentieren die Bässe und die Zahl daneben die Delayzeit in ms.
    Die vier Kisten mit der 0 werden doch so definitiv nicht mehr richtig aneinander ankoppeln?!
    Wär super wenn du das nochmal beschreiben könntest.

  • tufkawila
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    • 30. Juni 2010 um 20:17
    • #176

    2.77 0.00 0.00 2.77
    5.54 2.77 2.77 5.54


    Abstand genau 94 cm Vorderkante zu Vorderkante als auch Mitte Box zu Mitte Box
    Geht Hammergeil, macht Spass und verteilt sich sehr gleichmässig

    MAX 90 Hz !!!!!!

  • SebastianJaeger
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    • 30. Juni 2010 um 20:43
    • #177

    Ich habe das gerade mal in Mapponline simuliert, sieht wirklich sehr gut aus.
    Aber wie delayst Du jetzt die Tops zu den Subs, was nimmst Du da als Messposition fürs Mikro?

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • tufkawila
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    • 30. Juni 2010 um 21:17
    • #178

    Du wirst mich jetzt erschlagen aber ich messe sozusagen nicht viel, ich mache alles nach Gehör und
    Gefühl :D
    Ich kenne die Werte wenn die Tops genau auf den Bässen gestackt sind, also stelle ich mich in der Mitte
    vom Saal oder Halle oder draussen hin, messe mit einem Lasermeter von Makita die Distanz von meinem Standpunkt aus bis
    zu den Tops und bis zu dem letzten Bass hinten Mitte. Daraus entsteht die Differenz und die korrigiere ich halt dann im Controller. Aus Erfahrung aber sind akustische Werte besser als theoretische.........
    Ich habe schon mal auf einer VA 4 verschiedene Bässe untereinander gemischt, BR, Horn, Bandpass und Hybrid.
    Alles nach Gehör und Gefühl, habe zwar den halben Tag daran gesessen aber das Ergebnis konnte sich hören lassen.
    Mache selber mal den Test, du wirst selber erstaunt sein wie Theorie und Praxis doch so entfernt sind.
    Nimm eine BR als Infra und oben drauf ein Kurzhorn für den Kick. Als erstes lässt du beide Bässe mit dem gleichen Signal laufen, keine Frequenzweiche, sagen wir mal das das Horn 80 cm lang ist, theoretisch müsste der Infra um 80 cm delayt werden, klanglich passt das aber nicht so richtig da der 18" träger ist als der 15" vom Horn. Die Schnelligkeit des 15" kompensiert die Trägheit und die Distanz zum 18", sprich ein Delay von genau 10cm für den 18" klingt hier in dem Fall viel besser.

  • Jueof
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    • 1. Juli 2010 um 21:30
    • #179
    Zitat von "willaudio"

    Du wirst mich jetzt erschlagen aber ich messe sozusagen nicht viel, ich mache alles nach Gehör und
    Gefühl :D


    Hi, genau richtig :!: Messen und simulieren im vorfeld wichtig und richtig aber letzte instanz ist und bleibt der mensch respektive das ohr. Meine frage wäre falls der platz vor der bühne für

    Zitat

    2.77 0.00 0.00 2.77
    5.54 2.77 2.77 5.54


    nicht reicht wie ist es denn mit

    Zitat

    2.77 0.00 0.00 2.77

    darunter? Lg

  • tufkawila
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    • 1. Juli 2010 um 21:58
    • #180

    Hallo, das geht auch, dann heisst es aber nicht mehr Endfire und ist dann auch kein Cardioid mehr.
    Dann bist du wieder bei der üblichen Zahnlückenvariante.

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