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cnc fräse neben studio/proberaum...

  • LEIF
  • 1. Februar 2008 um 14:55
  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 1. Februar 2008 um 14:55
    • #1

    hi, ich habe mit meiner band unseren relativ großen proberaum in ein stuido umgebaut und habe nun folgendes problem.

    auf dem bauernhof auf dem sich das ganze befindet, kam jemand auf die grandiose idee, eine 15 jahre alte 80kw cnc-fräse zu installieren...

    direkt nach dem diese fräse installiert war, machten sich sehr starke interferenzen im stromnetz breit, bemerkbar durch ein sehr lautes piepen, wenn die fräse an ist. das piepen liegt irgendwo im bereich von 10-14khz und macht das aufnehmen völlig unmöglich.

    es wurden schon 2 entstörungsfilter (laut cnc maschienen besitzer) eingebaut, allerdings ist das piepen nur leiser geworden und nicht ganz weg. spätesten wird das piepen unter compression (verzerrten git amps) unüberhörbar.

    da durch diese enstörfilter der bauer selber nicht mehr beeinträchtigt ist, genügt ihm das (kühlschrank, tv, radio, microwelle, leuchtstoffröhren... alles war am piepen). der gute man ist allerdings schon relativ alt und wird wohl kaum im bereich von 10-14khz noch gut hören...

    mit anderen worten: zum kotzen...

    gibt es irgendeine möglichkeit, das ich mein stromnetz entstöre? da der kollege mit der cnc fräse wohl kaum noch was machen wird, muss ich mir ja was einfallen lassen....

    danke!!

    "i need stereo compressed talk back...."

  • mringhoff
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 1. Februar 2008 um 15:25
    • #2
    Zitat von "LEIF"

    ... da der kollege mit der cnc fräse wohl kaum noch was machen wird, muss ich mir ja was einfallen lassen....

    Wenn der Bauer das Gerät also kaum braucht, wieso steckt Ihr dann die Fräse nicht einfach wieder aus?

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 1. Februar 2008 um 15:37
    • #3

    hm evtl hab ich mich nen bischen ünglicklich ausgedrückt.

    der kollege arbeitet jeden tag an der maschine, aber da der bauer das piepen nicht mehr hört (weils so leise), wird der typ mit der cnc fräse nichts mehr daran ändern, das sie ein piepen ins stromnetz absondert.

    "i need stereo compressed talk back...."

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 1. Februar 2008 um 16:39
    • #4

    welches deiner Geräte darf denn hier als "der Empfänger" für besagtes Piepen angesehen werden ?
    Ich würde wenns nicht grade die Endstufen sind (sehr unwahrscheinlich), einfach mal eine Online USV setzen. Die sind heutzutage sehr billig zu bekommen und erwürgen so ziemlich jede Netzunebenheit.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 2. Februar 2008 um 03:15
    • #5

    achtung: KEIN WITZ!

    ALLE GERÄTE PIEPEN!!! selbst geräte die eigentlich kein geräusch machen sollten, wie zb computernetzteile und lampen...

    am stärksten betroffen, was recording angeht, sind halt gitarrenverstärker. aber selbst proben ist mit dem piepen die reinste qual.

    "i need stereo compressed talk back...."

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 2. Februar 2008 um 04:55
    • #6

    da wird wohl wirklich nur noch mal der Hinweis an den Betreiber selbst helfen ... alles andere wird für die Zeit in der ihr die Bude wahrscheinlich habt wohl zu kostenintensiv sein ?

    OT:
    Ist das der Proberaum von der Band die in deiner Sig verlinkt ist ? Fällt ein piepsen bei so ner Musik überhaupt noch auf ? ... ist jetzt nicht böse gemeint aber für mich klingt das als ob ein Schwein geschlachtet wird und dass Vieh gerade in seinen letzten Atemzügen rumquikt ... wie nennt sich so ne Musik ? :shock:

  • compy
    Beiträge
    68
    • 2. Februar 2008 um 13:50
    • #7

    Hmm, ist auch nich grad mein Ding, die Musik da, evtl. liegt das Fiepen ja auch nich an deinem Equipment, sondern an dir... :roll:

    Na wie auch immer, gegen unverträgliche Netzeinstreuungen kamma seitens des Betreibers mal nach Hilfe fragen. Eigentlich sollte sowas ja unter Misachtung der EMV-Richtlinien o.ä. fallen.

  • MRspeaker
    Reaktionen
    183
    Beiträge
    5.030
    • 2. Februar 2008 um 13:56
    • #8

    Wenn das piepsen ( :?: ) unvermeintlicher Weise aus dem Stromnetz kommt, dann nehmt doch mal probehalber das Netz vom Nachbarn, oder piepst es bei dem auch?-

    Versucht mal anstand von der Maschine zu nehmen.
    Es wär emit jetzt wirklich neu das Lampen anfangen zu piepsen oder Geräte die keine Geräusche verursachen....?????

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 2. Februar 2008 um 15:10
    • #9

    Tach,

    Sicher, dass der Nachbar ausreichendes zur Entstörung getan hat? Wenn jetzt einfach 2 Spulen drangeklemmt sind, die in keiner weise eine sinnvolle Beschaltung / Dimmensionierung darstellen, ist es kein wunder, wenns piept. Also villeicht noch paar Kondensatoren dazu basteln (und das ganze berechnen).
    Alternative wäre noch, wenn ihr die Drehzahl der Fräse etwas runter dreht (dass der Bauer das noch hören kann) :D

    Aber auf dem Land / Dorf ist es schon heftig, wie groß die Leitungsimpedanzen sind. Bei mir fängt dann bei jedem Basschlag das Licht an zu flackern. Und der Kompressor hat Anlaufprobleme.
    Villeicht reichen ja ordentliche Entstörfilter in eurem Studio. Eine Grundlast könnte auch sinnvoll seien. Aber bei 80Kw kannst du dagegen nix machen.


    Villeicht kannst du den Energielieferanten überreden, dass ihr eine eigene Zuleitung und Transformator bekommt.


    Gruß Simon

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. Februar 2008 um 16:05
    • #10
    Zitat von "LJbigFISH"

    Villeicht kannst du den Energielieferanten überreden, dass ihr eine eigene Zuleitung und Transformator bekommt.

    oder gleich ein eigenes E Werk...

    jetzt mal ernsthaft:

    Alter mech. Umformer dazwischen, dann hast du endgültig RUHE.
    Diese Geräte gibts gebraucht sehr günstig. Bitte nicht direkt im Proberaum installieren, ganz lautlos ist er nicht. Nützlicher Nebeneffekt = Ground Lift.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • michael trojanek
    Verifiziert
    Beiträge
    66
    • 2. Februar 2008 um 18:14
    • #11

    Hallo LEIF,

    also erstmal wird Deinem Energieversorgungsunternehmen eine solche Netzverschmutzung gar nicht gefallen. Wenn sie so etwas bemerken, werden sie meist sehr schnell sehr energisch. Es kommt natürlich darauf an, wie sehr Ihr das Verhältnis zu Eurem Bauern belasten könnt/wollt. Ein kleiner Anruf an das EVU, Ihr hättet da so komische Störungen, die eventuell aus dem Netz kommen könnten, die finden dann schon raus, was es ist und wo es herkommt. Dazu sollte aber Eure Elektroanlage in einwandfreiem Zustand sein, sonst wird es ein Eigentor. Ansonsten kann an der Fräse (am besten immer an der Quelle) oder Eurer Einspeisung so etwas helfen:
    http://www.block-trafo.de/fileadmin/productpdf/NHD.pdf
    http://www.schaffner.com/components/de/product/productL24.asp?level=3$2$4&language_id=1
    Aber auch dafür braucht Ihr erstmal jemand, der misst, was genau in welchem Bereich da stört und die Filter gibt es auch nicht umsonst. Kleine Netzfilter für Einzelgeräte gibt es auch bei verschiedenen Elektronikversendern (so in der Größenordnung bis 10A), auch integriert in eine Kaltgeräteeinbaubuchse, die muss man aber auch richtig einbauen, sonst nützen sie nichts. Klar sollte Dir allerdings sein, das je nach Art der Störanteile Deine Geräte möglicherweise in akuter Lebensgefahr schweben.
    Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 2. Februar 2008 um 20:25
    • #12

    hallo Michael,

    ich glaube nicht, daß ein EMV Filter hier ausreichend helfen würde, wenn sogar Trafos und Lampen piepen dann ist das kein EMV mehr sondern eine Nummer dicker. Den aufmodulierten Steuerton für Straßenlampen drücken EMV Filter ja auchnicht weg. 8)
    Üblicherweise haben Industriemaschienen derartiges eh schon eingebaut.

    Der erste Link - das geht leider nicht, weil 50A nicht ausreichen. Ich tipp auf eine 125A Zuleitung für die Fräsmaschine.
    Eine derart starke Anlage zu entstören ist ein immens teuerer Spaß. Und das kleinere Übel wirds allemal sein, den gesammten Übungsraum, also die Hauptzuleitung dorthin, zu entstören da dessen Verbrauch doch einiges niedriger sein dürfte. Und dafür dürfte der vorgeschlagene Umformer das Optimale sein, der macht aus jedem Mist völlig neu 230V 50Hz, Sinus :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • michael trojanek
    Verifiziert
    Beiträge
    66
    • 2. Februar 2008 um 22:23
    • #13
    Zitat von "Manuela"

    hallo Michael,

    ich glaube nicht, daß ein EMV Filter hier ausreichend helfen würde, wenn sogar Trafos und Lampen piepen dann ist das kein EMV mehr sondern eine Nummer dicker.

    Deshalb meinte ich ja, dass das EVU sich bestimmt dafür interessieren würde. Die Filter, zu denen ich verlinkt habe, sind aber auch etwas "dicker".

    Zitat von "Manuela"


    Üblicherweise haben Industriemaschienen derartiges eh schon eingebaut.


    Heutzutage sicher, der Beschreibung nach fehlt vielleicht was von der ursprünglichen Anlage oder ist defekt oder die Fräse einfach zu alt?

    Zitat von "Manuela"


    Der erste Link - das geht leider nicht, weil 50A nicht ausreichen. Ich tipp auf eine 125A Zuleitung für die Fräsmaschine.
    Eine derart starke Anlage zu entstören ist ein immens teuerer Spaß. Und das kleinere Übel wirds allemal sein, den gesammten Übungsraum, also die Hauptzuleitung dorthin, zu entstören da dessen Verbrauch doch einiges niedriger sein dürfte.

    Ja, war nur als Beispiel gemeint, wenn er es selbst bezahlen muss, ist es günstiger, den Probenraum abzublocken. Wenn der Betreiber der Fräse was machen muss oder der Eigentümer, ist eventuell das Verhältnis zum Untermieter danach etwas belastet, was sich unter Umständen auf den Kündigungstermin oder die zukünftige Miethöhe auswirken könnte.

    Zitat von "Manuela"


    Und dafür dürfte der vorgeschlagene Umformer das Optimale sein, der macht aus jedem Mist völlig neu 230V 50Hz, Sinus :wink:

    Wenn er denn so robust ist, den primären Mist zu vertragen. :lol: Der Antriebsmotor im Umformer hat auch nur Wicklungen mit begrenzter Durchschlagsfestigkeit. Da sehe ich auch das Problem für die angeschlossenen Geräte: Sollten sich da so ein paar steilflankige Reste von der PWM des Umrichters herumtreiben, könnte es für den Isolationslack eng werden. Aber das ist Spekulation, so lange keiner gemessen hat, was in welchem Bereich in welcher Menge da das Netz verseucht. Dafür gibt es ganz wunderbare Netzanalysatoren, die man mal ein paar Stunden oder Tage spionieren lassen kann, was da genau passiert. Wenn man es aber schon hören kann, ist es mit Sicherheit ungesund.
    Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • tamaris-pa / mts
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    • 4. Februar 2008 um 13:47
    • #14
    Zitat von "LEIF"

    achtung: KEIN WITZ!

    ALLE GERÄTE PIEPEN!!! selbst geräte die eigentlich kein geräusch machen sollten, wie zb computernetzteile und lampen...

    am stärksten betroffen, was recording angeht, sind halt gitarrenverstärker. aber selbst proben ist mit dem piepen die reinste qual.


    :) Mein Netzteil fiept auch, wie kann man das einfach beheben?

  • buzz
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    1.248
    • 4. Februar 2008 um 14:17
    • #15

    @Tamaris:

    Bei der Fülle an Basisinfos, die Du zu Deinem Problem geliefert hast, bleibt mir nur ein Vorschlag: Stecker 'raus, dann fiept sich nichts mehr...

    scnr :D

    Gruß aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • tamaris-pa / mts
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    • 4. Februar 2008 um 14:56
    • #16

    Was für Infos brauchste denn?
    Ist nen Netzteil von ner externen Festplatte und fiepst bei stille deutlich hörbar. Grund keine Ahnung.

  • ljbigfish
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    • 4. Februar 2008 um 18:30
    • #17

    @Tamaris:
    Das ist die Eigenfrequenz von dem (China-) SNT. Einfach nen anderes (besseres) Netzteil nehmen. Könntest auch ein analoges NT nehmen. Musst dort aber die Spannung stabilisieren.


    Simon

  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 4. Februar 2008 um 19:53
    • #18

    hi, also erstemal danke für die vielen antworten, allerdings kann ich gleich sagen, dass auch wenn wir als band krach machen, meine ohren sehr gut funktionieren und das piepen nicht aufgrund eines tinitus "überall" ist.

    ich habe mal das piepen aufgenommen. das "gund piepen" von ca 0-5sek ist alleine da, wenn die fräse an ist. ab 5sek arbeitet der bohrkopf der fräse.

    die aufnahmen wurden mit den vorverstärker einstellungen der letzten drumaufnahme gemacht. also ca 16pre amps ohne mics, relativ niedrige gain einstellung. auch in der aufnahme wurde nicht compremiert oder extra eq'ed um das piepen zu isolieren oder ähnliches. das piepen ist als wirklich ca so laut.

    http://www.playdying.com/piep.wav

    "i need stereo compressed talk back...."

  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 4. Februar 2008 um 21:07
    • #19
    Zitat von "Michael Trojanek"


    http://www.block-trafo.de/fileadmin/productpdf/NHD.pdf
    http://www.schaffner.com/components/de/product/productL24.asp?level=3$2$4&language_id=1
    Aber auch dafür braucht Ihr erstmal jemand, der misst, was genau in welchem Bereich da stört und die Filter gibt es auch nicht umsonst.

    wie teuer wird denn sowas in etwa?

    wenn dann würd ich schon den probraum abblocken und nicht die fräse.... die fräse gehört ja nun mal nicht mir... der proberaum/studio schon.

    und wie genau find ich raus welchen ich benötige, bzw, kann man das irgendwie zum testen leihen?

    "i need stereo compressed talk back...."

  • philipp hinz
    Beiträge
    196
    • 4. Februar 2008 um 22:48
    • #20

    soll doch der betreiber dieser "Fräse" sehen wie er sie störfest bekommt....es geht ja quasi um störende Einflüsse auf Kundenanlagen sowie vielleicht auch auf das Verteilungsnetz des VNB.....

    Lieber arm und reich als krank und gesund

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