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RCF 1018. Pro,Contra und Tipps

  • elbiz0
  • 8. Februar 2008 um 21:15
  • elbiz0
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    • 8. Februar 2008 um 21:15
    • #1

    So,

    nach dem mein vergleichstread über jbl srx722 u. audio zenit nd212 von rcf1018 diskussionen überschattet wurde,habe ich mir überlegt ein tread über rcf1018 zu eröffnen.

    wo schon so viele verschiedene meinungen über diese boxen unterwegs sind würde ich gerne eine klarheit schaffen.

    bitte schreibt auch eure Controllersetting für die boxen.

    mir ist zb. bekannt dass man
    46hz +6db
    80 u. 100 hz -4db


    grüsse auch alle,ömer.

    Einmal editiert, zuletzt von elbiz0 (8. Februar 2008 um 22:55)

  • georgenomex
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    • 8. Februar 2008 um 22:20
    • #2

    ... eigentlich müsst ma dann hier jetzt aber über Tops zu sabbeln anfangen ;)

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • tufkajck
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    • 8. Februar 2008 um 22:59
    • #3

    Wenn du bei 46 Hz anhebst, geht das nicht lange gut.

  • elbiz0
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    • 8. Februar 2008 um 23:12
    • #4
    Zitat von "Jack"

    Wenn du bei 46 Hz anhebst, geht das nicht lange gut.

    also? :roll:

  • tufkajck
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    • 8. Februar 2008 um 23:24
    • #5

    Also was?
    Du willst wissen wo anheben? Bei der Abstimmfrequenz, die ist glaubich 50 Hz oder so. Hab das nicht alles im Kopf und bin jetzt endlich zu Haus.

  • elbiz0
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    • 8. Februar 2008 um 23:54
    • #6

    ja ja,die abstimmfrequenz wie mann die 1018 am besten im griff bekommt. :)

    die frequenz korektur hatte ich damals von einem kollegen bekommen der sich hier im forum sehr stark beteiligt und auch ahnung haben müsste.
    ich möchte aber nicht verraten wer es war,wenn er sich selber meldet ist was anderes. :)


    es wird interassant.

    Einmal editiert, zuletzt von elbiz0 (9. Februar 2008 um 00:15)

  • tufkajck
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    • 8. Februar 2008 um 23:57
    • #7

    Die Abstimfrequenz ist die Frequenz, um die die Bassreflexöffnung der Box resoniert. Bei jeder Box anders.

  • elbiz0
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    • 9. Februar 2008 um 00:11
    • #8

    ich hatte so verstanden,dass du auch mit den dingern arbeitest und die Controllersetting kennst.

  • tufkajck
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    • 9. Februar 2008 um 00:41
    • #9

    Es gibt nicht DIE setings.
    Ich kenne die settings, die ich für die Box ermittelt habe und mit denen sie seit Jahren läuft. Ich hab das so in deinem letzten Thread geschrieben.
    Bei 50 HZ anheben, lowcut bei 38 nicht tiefer. Dann gegen oben ist das setting schon ein Teil der Weichenfunktion zum Top, das ist dann bei deinem System sicher anders als bei uns.

  • wora
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    • 11. Februar 2008 um 02:47
    • #10

    nach meinem verständnis der physik ist es so, das die abstimm- oder tuningfrequenz des bassreflexes die untere grenzfrequenz der box darstellt.
    denn darunter macht das rohr einen akustischen kurzschluss, das heisst sie kann unterhalb sowieso keinen nennenswerten schalldruck mehr abstrahlen. laute pegel mit tieferen frequenzen können dann zur einfachen zerstörung der chassis führen.

    wenn die box nun tatsächlich auf 50Hz getunt ist, sollte man hier nicht anheben, sondern sinnvollerweise eher den locut setzen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 11. Februar 2008 um 07:35
    • #11

    Nein. Aber es ist jetzt etwas doof, ich such die Worte, es ist früh, ich flieg in 2 Std. in Urlaub, kann das aber so nicht stehen lassen. Auch wenn es schon sehr oft beschrieben wurde.
    Bei Tuningfrequenz macht der Speaker sehr wenig Hub weil er um diesen Bereich herum optimal bedämpft wird vom Resonator. Bei gewissen Konstruktionen schmalbandiger, bei anderen breiter.
    Jetzt kann man bei der Tuningfrequenz anheben, wenn es nötig ist. Und zwar um 6 dB problemlos.
    Darunter geht dann die Dämpfung verloren und es wir schwierig und braucht Schutz.
    So gibt es die Spielart wo man das Gehäuse klein baut, den BR (zu)tief abstimmt und dann mit Anhebung bei Fb einen zu den Bässen ausgedehnteren Frequenzgang bekommt. Heisst glaubich Thiele Abstimmung.
    Grosse Subs mit sehr tiefer Abstimmung, z.B. 38 Hz, können das Problem haben, dass sie nicht nur unterhalb, sondern auch oberhalb von Fb unterdämpft sind und zuviel Hub machen können.

    Edith meint, wer es noch genauer ausführen will. möge es tun, ich werde jetzt versuchen, auf Teneriffa eine Woche lang an keine Lautsprecher zu denken.

  • wora
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    • 11. Februar 2008 um 13:21
    • #12

    hallo jack, hört sich schlüssig an.
    viel spass im urlaub!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
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    • 11. Februar 2008 um 15:45
    • #13

    Das Problem der 'Unterbedämpfung zwischen Tuningfrequenz und 100Hz hat fast jede BR-Kiste im PA-Bereich, speziell der ESW1018 mit seinem geringen Xmax und großem Volumen ist da problematisch. Aber: Davon geht der Lautsprecher nicht kaputt. Es erhöht nur den Klirr.

    Tuning auf der Abstimmfrequenz ist übliche Praxis, mechanisch selten ein Problem (Es gibt allerdings Situationen.... immer dran denken, dass die Bedämpfung nur theoretisch richtig gut funktioniert! Bevor der Resonator eingeschwungen ist, dämpft da nämlich garnix.). Zum Sound: Große Kiste, hohes Tuning, was bedeutet das für die Güte des Resonators? Will man das wirklich lauter haben?

  • tufkajck
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    • 11. Februar 2008 um 21:03
    • #14

    Die Grösse ist beim ESW relativ, das Volumen der Kiste ist recht klein, der Resonator nimmt recht viel Platz ein.
    Tuning auf Fb reicht mir jetzt noch nicht für ein setup. Die Box wurde bei uns halt gemessen und erstmal korrigiert, damit dan mit den Tops ein sauberes Filterverhalten möglich wurde. Es gibt meiner Meinung kein Filtersetting für ne Sub, allein.
    Ich steh auf geflatete Bänder und Symeztrische X-over.

    wora

    Danke. Sitze schon in der Hotelbar, der Pianist spielt über ne LEM Aktivbox mit Digitalmodul...

  • tufkajck
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    • 11. Februar 2008 um 21:06
    • #15

    Jens

    Bei extrem tiefer Abstimmung kanns auch mechanisch Probleme geben.

  • radartuete
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    • 11. Februar 2008 um 21:36
    • #16

    Hallo,

    meines Wissens gibts die ESW 1018 bestückt mit L18P300 oder L18S800. Habe die S800er Version, meine Settings:
    BUT 24 bei 34 Hz sowie BUT 24 bei 80 Hz


    PRO:
    zwei Stackinghöhen möglich: 60 cm gelegt, 80 cm gestellt
    rel. klein (jedenfalls kleiner als ein Doppel 18er) und damit flexibler
    gutes Preis/Leistungsverhältnis
    hoch belastbar (gebe bis zu 1 kW drauf)

    CONTRA:
    teilweise schlechte verarbeitung (lose Schrauben), innere Verdrahtung mangelhaft, siehe Tipp

    TIPP:
    komplette innere Verdrahtung entfernen -> erneuern, ggf. interne Frequenzweiche entfernen, Schaumstoff hinter die Frontgitter kleben

    Gruß r.

  • elbiz0
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    • 11. Februar 2008 um 22:13
    • #17

    hallo,

    da ich mir 2 stück gebrauchte alte filzversion dazu gekauft habe weiss ich nicht ob da L18P300 oder L18S800 eingebaut sind.

    was in meinem lackversion drinn ist weiss ich leider auch nicht.

    falls da verschiedene lautsprecher drinn sein sollten,

    gibt es ein problem wenn die L18P300 und L18S800 übereinander gestelt werden?

    gruss,ömer

  • Jens Droessler
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    • 11. Februar 2008 um 22:25
    • #18

    Ich hab noch nie ESW1018 mit L18P300 drin gesehen. Würde mich auch wundern, denn der mag definitiv lieber tiefere Abstimmungen.

    WENN unterschiedliche Lautsprecher drin wären, wäre Stacking bzw. gemeinsamer Einsatz schon ein Problem....

  • Wurst Werner
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    • 12. Februar 2008 um 08:23
    • #19

    "Es gibt nicht DIE setings."

    So isset. Klar gibt es Vorgaben, die durch das Design der Box bedingt sind (Low Cut, Br-Frequenz). Dann geht es allerdings schon los. Welche Tops sind drauf, wie viele Bässe stehen auf einem Haufen 1, 6 oder 12?

    Dann kommt die Geschmacksentzerrung dazu. Open Air, Zelt, Indoor...überall wird der Bass anders klingen. Das ist der Punkt, an dem ich mich über ein offenes Controller Set up freue, da geht man hin und passt sich der Situation vor Ort an. PAs mit fixem Controlling können das nicht, was für den Laien ein Vorteil (man kann keinen Unsinn in den Controller eingeben) - für den ambitionierten Tonkutscher aber eine Einschränkung darstellt, wenn man z.B. keine Band-Gains verändern kann, oder hartnäckige Raummoden a priori via Controller weniger anregen will. Und da wir nicht immer theoretisieren wollen, hier mein ESW Set up für den Betrieb von zwei Bässen pro Seite und mit einer GAE212T oben drauf.

    HPF 36 Hz (LR24 oder BW18)
    LPF 105 H (LR24)
    EQ1 48 Hz 0,35 octave +6dB
    EQ2 82 Hz 0,30 octave -3 dB
    EQ3 0 bis -3 dB bei der Trennfrequenz

    und damit es kein Gemecker gibt:
    http://www.sengpielaudio.com/Rechner-bandbreite.htm

    Das ist alles - kein großer Vodoo, keine Hexerei aber auch nicht das Evangelium. Für mich spielt es und ich bin seid Jahr und Tag damit verlustfrei unterwegs, wenn denn die ESWs mitkommen. Amping ist/war Peavey GPS3400, Yorkville 6040 oder Digam 7000. Vor Ort muss man teilweise die Band Gains anpassen, oder noch mehr "Gehupe" zwischen 80-100 Hz rausdrehen. Daher hab ich immer zwei Presets pro PA im Controller. Obiges als Default und das gleiche noch mal, um auf der Baustelle damit zu Spielen. Nach und nach gibt es dann einige Setups, die man ebenfalls abspeichert, für Zelt, Open Air oder wiederkehrende VAs. Wobei ich die ESW in den letzter Zeit nur noch für kleine Sachen mitnehme, wo ich viel Bass auf kleinem Raum brauche. Ansonsten nehm ich 15" Kisten mit, die zugegeben, einen kultivierteren Bass machen. Man muss sich halt vor Augen halten, dass der 1018 gebraucht um die 350,- EUR kostet und man dafür viel Quantität erhält und einen für viele Anwendungen zumindest brauchbaren Ton. Hi End ist anders - kostet aber auch anders.

    Grüße
    WW

    PS: Zu der P300/S800 Diskussion. Ich meine auch, dass es den ESW nur mit S800 gibt. P300 hab ich darin nie gesehen. BTW: Bässe mischen gilt im Forum als extrem uncool, daher verrate ich auch nur im geheimen, dass ich zwei, drei mal unter ein Stack Director (Top+2x18 Directorbass, welcher mit P300 bestückt ist) einen ESW hochkant drunter gepackt habe, um an die nötige Stackinghöhe zu kommen. Wie man sieht, ist der Untergang des Abendlandes dadurch nicht eingetreten. Aber das bleibt bitte unter uns;-)

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • radartuete
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    • 12. Februar 2008 um 10:23
    • #20
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich hab noch nie ESW1018 mit L18P300 drin gesehen.

    ...so hat es mir mal einer vom deutschen Vertrieb erzählt. Es wurde wohl auch mal zeitweise der 300er verbaut. Vielleicht hat ja jemand so ein Unikat? ;)

    EDIT: http://www.musik-service.de/passiver-subwo…95497478de.aspx

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