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Reverb EQen

  • SebastianJaeger
  • 21. Februar 2008 um 12:26
  • SebastianJaeger
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    • 21. Februar 2008 um 12:26
    • #1

    Hallo,

    ich wollte mal fragen wie Ihr live mit den Hallräumen verfahrt.
    Verseht Ihr die alle mit nem High- und Lowcut damit sie nicht alles zumatschen, oder nur einer von beiden?
    Ich hab bis jetzt gerade bei Drums den Lowcut immer ziemlich hochgezogen, so bis 300 Hz weil mir das sonst alles zu fett erschien, bin mir aber nicht sicher ob ich nicht vielleicht einfach den falschen Hall verwende oder er zu laut ist.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • oton
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    • 21. Februar 2008 um 14:46
    • #2

    Hängt immer ein wenig ab Hall FÜR WAS ... meistens hab ich einen leichten Lowcut drinnen, oder unten ein wenig mit einem Shelve raus, damit es nicht zu matschig wird. 300HZ finde ich schon ziemlich hoch, mag aber für heftiges Programm vollkommen ok sein, bei einer langsamen Ballade wird es zu dünn sein.

    Highcut ist ja meistens schon bei den Räumen gesetzt, manchmal (z.B. für den richtigen Balladen-"Sparkle Hall" nehme ich ihn aber auch raus.

    Beim Vocalhall nehme ich oft die Mitten so um 1-2 kHz ziemlich stark raus, gerade wenn viel Hall gewünscht ist, dann wird die Stimme nicht verdeckt.

    Bei Drum FX hebe ich teilweise auch die Höhen an, um einen eher "Effekthall" zu bekommen, z.B. bei Gate/kleine Plate auf der Snare.


    Ich denke, DIE Einstellung wirst du nicht finden, hängt sehr von Material/Musikstil etc. ab, und du wirst für richtig gute Ergebnisse öfters nachregeln müssen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • foh
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    • 21. Februar 2008 um 14:52
    • #3

    gehts hier eigentlich um live mix oder Studio ?

    Ich denke keinen generellen tip gibts da nicht !
    Aber ich hab auch oft Lowcuts drin !

    Haubssach der sound bassd

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    0172 81 96 236
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    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • oton
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    • 21. Februar 2008 um 15:11
    • #4
    Zitat von "hunterstudios"


    ich wollte mal fragen wie Ihr live mit den Hallräumen verfahrt.

    ... :D

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  • hausmeister
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    • 22. Februar 2008 um 09:46
    • #5

    Servus,

    da ich immer mit relativ viel Hall fahre hab ich nur einen ganz leichten Lowcut bis gar keinen drinnen.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

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  • wora
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    • 22. Februar 2008 um 11:18
    • #6

    effekte laufen bei mir in der regel immer mit lo-cut und hi-cut.
    aber es gibt natürlich auch mal ne ausnahme, die dann die regel bestätigt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • lotronic
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    • 22. Februar 2008 um 11:31
    • #7
    Zitat

    da ich immer mit relativ viel Hall fahre hab ich nur einen ganz leichten Lowcut bis gar keinen drinnen

    Das kommt auch auf die Qualität des Hallgeräts an.

    Bei Lexicon PCM 91 oder 300 tue ich auch fast nie EQen. Auch bei langen Hallzeiten nicht.
    Beim SPX990 brauchts m.M. schon etwas EQ (Lowcut/ Absenkung 100Hz), auch Absenkung 10kHz manchmal)
    Bei den billigen TCs (M-one) nur ein wenig Absenkung in den Tiefen.
    Den M5000 fahre ich meist ganz linear.
    Ganz schlimm is mit den alten Alesis Gurken, dort ist (war) totales EQing fast Pflicht ("Schepper-Hall")

    By the way, die ganz alten Yamahas (REV 7, REV?) hatten gar schon damals einen eigenen analogen EQ mit mehreren Fixfrquenzen an Bord,
    an denen man sich manchmal einen "Todel" drehte.

    Das sind meine ganz persönlichen Erfahrungswerte und beziehen sich meist auf größere Hallräume oder Hallzeiten.

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • wora
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    • 22. Februar 2008 um 11:47
    • #8
    Zitat von "lotronic"

    [...
    Beim SPX990 brauchts m.M. schon etwas EQ (Lowcut/ Absenkung 100Hz), auch Absenkung 10kHz manchmal)
    ...
    By the way, die ganz alten Yamahas (REV 7, REV?) hatten gar schon damals einen eigenen analogen EQ mit mehreren Fixfrquenzen an Bord...

    das SPX990 bietet sowohl am eingang als auch am ausgang (kann man auswählen) einen parametrischen EQ, mit dessen hilfe man das gerät zu erstaunlichen ergebnissen bringen kann. vor allem der hi-cut ist hier ein sehr hilfreiches mittel, der bei mir auch mal schon ab 3kHz gesetzt ist.
    die meisten original-effekte im 990 sind IMHO unbrauchbar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 22. Februar 2008 um 13:19
    • #9
    Zitat von "wora"

    das SPX990 bietet sowohl am eingang als auch am ausgang (kann man auswählen) einen parametrischen EQ, mit dessen hilfe man das gerät zu erstaunlichen ergebnissen bringen kann. vor allem der hi-cut ist hier ein sehr hilfreiches mittel, der bei mir auch mal schon ab 3kHz gesetzt ist.
    die meisten original-effekte im 990 sind IMHO unbrauchbar.

    Das kann ich 100% so unterschreiben !

    Hilfreich in diesem Zusammenhang finde ich auch bei anderen Hallgeräten, die internen Filter zu nutzen und Versionen eines gleichen Algoritmus mit ähnlichen Hallparametern aber unterschiedlichen Filterparametern auf benachbarten Speicherplätzen abzulegen, um so schnell auf eine "dark" oder "light" oder .... Variante zugreifen zu können.

  • timotimo
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    • 22. Februar 2008 um 16:02
    • #10
    Zitat von "lotronic"


    By the way, die ganz alten Yamahas (REV 7, REV?) hatten gar schon damals einen eigenen analogen EQ mit mehreren Fixfrquenzen an Bord,
    an denen man sich manchmal einen "Todel" drehte.

    Nein, das war (ist) eine 3-Band-Semi-Parametrik.

    Ansonsten volle Zustimmung: Locut, und bei billigen Hallgeräten das Scheppern in den Mitten raus, manchmal die Höhen weg, hängt aber stark vom Hallprogramm, der Hallmenge und dem Signal ab.

  • Sound-Klinik
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    • 26. Februar 2008 um 19:17
    • #11
    Zitat von "timotimo"


    Nein, das war (ist) eine 3-Band-Semi-Parametrik.


    Stimmt .. ich hab auch noch so ein Ding in meinem Analog-Studiorack.

    Allerdings mußte ich im Laufe der Jahre schon mal (das Ding wurde irgendwie vergesslich ...) die Batterie wechseln - hab aber dann gleich eine Batt-Halterung eingebaut, damit man die Batterie leichter wechseln kann ... ohne jedesmal zu löten. :wink:

  • hausmeister
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    • 28. Februar 2008 um 08:10
    • #12
    Zitat von "lotronic"

    Das kommt auch auf die Qualität des Hallgeräts an.

    )
    Bei den billigen TCs (M-one) nur ein wenig Absenkung in den Tiefen.
    Den M5000 fahre ich meist ganz linear.

    .

    ich fahre nen M One :)

    Grüße Michael

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  • bemi
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    • 28. Februar 2008 um 09:27
    • #13

    zum EQing wurden ja schon viele Tipps gegeben - mir faellt nicht mehr ein und verfahre aehnlich wie die Kollegen, meist jedoch relativ linear. Ich moechte jedoch anregen auch mal mit dem Predelay sowie mit den Parametern wie LowRt und Crossover zu "spielen", wenns zu arg grummelt oder zumatscht.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2008 um 09:38
    • #14

    Was bewirken denn die Parameter LowRt und Crossover? Ist LowRt die Ausklingzeit für den Bassbereich?
    Wie hoch setzt Ihr denn das Predelay normalerweise? Ich denke mal bei percusiven Instrumenten muss man da ja etwas aufpassen das kein hörbares Delay entsteht. Die Frage ist nur wie weit man da beim Gesang gehen kann.

    Gruß

    Sebastian

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  • bemi
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    • 28. Februar 2008 um 10:07
    • #15

    LowRT ist die Reverbtime fuer denn Bassbereich, meist einzustellen als Faktor, Crossover ist die Frequenz bis zu der LowRT wirkt.

    Bei Livegeschichten kann man mit dem Predelay bei Vocals imo ziemlich hoch gehen; Devise: wenns schmiert, dann hoeher. Ich kenne Kollegen bei denen Predelay immer auf "Rechtsanschlag" steht ;) Bei meinen Presets liege ich meist so zwischen 30ms und 50ms. Selbst wenns hoerbar ist, dann stoerts mich nicht, da ich auch zum "Andicken" bei langsamen Stellen gerne mal ein Vierteltriolendelay auf die Vox lege. Vermutlich nehmen 99% des Publikums Delays kuerzer als eine Viertel oder sogar Halbe eh nicht bewusst als Delay wahr :lol: Hoer dir mal die ganzen Schlager an (und drueck bei der Produktion im Studio mal auf "STOP" :lol: )

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • SebastianJaeger
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    • 28. Februar 2008 um 10:21
    • #16

    Wobei dann aber ja die Frage ist ob man das Predelay passend zum Songtempo einstellt oder ob das live eher quatsch ist.

    Gruß

    Sebastian

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  • bemi
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    • 28. Februar 2008 um 11:09
    • #17

    oehm - Predelay ist (bei mir) trotzdem noch so kurz, dass ich da nix mit Songtempo mache. Mit 50ms liegt man im Bereich unter 1/32 bei einer Standard Pop/Rock/Schlagernummer. Man nimmts ja auch nicht bewusst wahr, wie gesagt.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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