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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

1,5 kW auf 18" Chassis, Sinn oder Unsinn?

  • ImmerLauter
  • 17. März 2008 um 18:06
  • topo
    Beiträge
    199
    • 26. März 2008 um 07:58
    • #41
    Zitat von "Jonnytrance"

    Richtig, aus ne Schwerpappe bekomt man kein guter Kick und wenn, dann nur mit Kompromissen. Aus diesem Grund trenne ich bei 80- 100 Hz (110Hz auch in seltenen Fällen). Für mich ist halt Wichtig, dass der Bass nicht Ortbar wird, deswegen unter 100 Hz trennen, aber Tops sollen es mitmachen. Ne gescheite 15", 2x12" Tops können das und die sollen halt kicken. Problematisch wird wenn ein BR oder BP6 bis an Horntop hochspielen soll... Da sind wir schon beim Brruumm.

    Richtig - dem ist eigentlich nur noch die untere Grenze von 40 Hz (max. 35 Hz) hinzuzufügen.

    Topo 8)

    Die Magie der Musik hängt nicht von der Technologie ab die man benutzt, sondern von der Interaktion mit ihr!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 26. März 2008 um 08:31
    • #42
    Zitat von "Kracky"

    [Und welchen Vorteil, rein aus sicht der Beschallung hat es wenn der Bass nicht ortbar ist?


    Solange nur Front PA arbeitet ist es egal. Aber z.B. beim Delay, 4 Punkt oder Barbeschallung ist es nicht meht so schön Musik aus eine und Bass aus andere Richtung zu hören. Wie und wo man trennt ist jedem selbst überlassen, wenn im Endefekt ein brauchbares Ergebniss rauskommt. Mir persönlich ne Trennung 80 - 100 Hz (evtl. 110Hz) lieber, wenn die Tops dann gut übernehmen können.

    P.S. 18W1300 ist ne Leichtpappe unter 18er. Die könnte man höher trennen, wenn man die Gesamtlaufzeiten im Griff hat und kein Brrumm bekommt.

  • karl-alfred_roemer
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    175
    • 26. März 2008 um 11:31
    • #43

    Ist die Trennfrequenz denn wirklich soooo wichtig für den Kick?
    Ist es denn nicht so, dass sich das Wummern eines Tiefbassgehäuses
    mit dem Töck-Töck eines Tiefmitteltöners automatisch zu einem
    perfekten Kick addiert, wenn die beiden Lautsprecher in Amplitude,
    Laufzeit und Phase richtig zusammen gebracht werden und die
    beiden lautsprecher nicht allzu weit voneinander entfernt stehen?

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 26. März 2008 um 12:49
    • #44
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Ist die Trennfrequenz denn wirklich soooo wichtig für den Kick?
    Ist es denn nicht so, dass sich das Wummern eines Tiefbassgehäuses
    mit dem Töck-Töck eines Tiefmitteltöners automatisch zu einem
    perfekten Kick addiert, wenn die beiden Lautsprecher in Amplitude,
    Laufzeit und Phase richtig zusammen gebracht werden und die
    beiden lautsprecher nicht allzu weit voneinander entfernt stehen?


    Ja ist auch so... Problem ist oft die mangelhafte Konstruktion von üblichen 18er Br's die bei 180Hz schon schweinderln - das es auch anders geht zeigt TW Audio mit einem Schwerpappen 15er...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Kracky
    Profi
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    • 26. März 2008 um 12:51
    • #45
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Ist die Trennfrequenz denn wirklich soooo wichtig für den Kick?
    Ist es denn nicht so, dass sich das Wummern eines Tiefbassgehäuses
    mit dem Töck-Töck eines Tiefmitteltöners automatisch zu einem
    perfekten Kick addiert, wenn die beiden Lautsprecher in Amplitude,
    Laufzeit und Phase richtig zusammen gebracht werden und die
    beiden lautsprecher nicht allzu weit voneinander entfernt stehen?

    Ich sage mal ja unter der viel beobachteten Vorraussetzung das eben der Übernahmebereich zwischen Bass und Top ehr in die Knie geht weil Tief getrennt wegen gut Bumm und Topteilen bei denen im Tiefmittel einfach die Puste ausgeht. Hört sich dann einfach nur billig und kraftlos an. Aber das ist nur meine Meinung.

    @Jonnytrance, http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=18545. Ich denke wir haben den W1300 im Griff.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • karl-alfred_roemer
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    175
    • 26. März 2008 um 14:35
    • #46

    Kracky, wenn ich dich richtig verstanden habe, gibts die Kraftlosigkeit im
    Grenzleistungsbereich und im unteren Frequenzbereich des Tiefmitteltöners.

    Das ist natürlich ein starkes Argument, weil Profis ja gerade ihre
    Lautsprecher an den Limits betreiben, damit sie die gleiche Lautstärke
    mit weniger Schlepperei erreichen.

    Man müsste Tief und Tiefmitteltöner also nicht nur Amplituden, Laufzeit
    und Phasenmäßig aufeinander abstimmen, sondern auch auf gleichen
    Grenzschalldruckpegel. Das könnte man doch auch leicht erreichen,
    indem man die Grenzfrequenz einfach bissi höher schiebt und dann die
    Amplituden, Laufzeit und Phase erneut aufeinander abstimmt oder?
    Man muss ja nicht gleich auf 180Hz hoch gehen.

  • michael trojanek
    Verifiziert
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    66
    • 26. März 2008 um 20:28
    • #47

    da muss ich sagen, ich bin positiv überrascht. Die Aussage, dass man Volumen gegen Amping tauscht (sinngemäß) ist ja nur für transportierte PA´s wichtig. Für Festinstallationen mit einer Laufzeit über ein paar Jahre würde das ja heißen, dass man höhere Anschaffungskosten mit höheren Betriebskosten kombiniert. Das wäre kein grüner, sondern betriebswirtschaftlicher Unsinn.
    So wie es zur Zeit aussieht, haben die Techniker von Beyma aber etwas ganz anderes geschafft. Die haben, wenn das so funktioniert, durch die Geometrie der Spule und des Magnetsystems die Powercompression entscheidend verringert, also mehr Wirkungsgrad auf Dauer.
    Nun hoffe ich bloß noch, dass das Prinzip auch auf andere Serien übertragen wird, weil mms 240g geht auch meiner Meinung nach nur für Infraschall.
    Ironie an
    Wobei: Xdamage bei 60 mm macht das Ding doch für Hippeldihop und raggamuffin so richtig interessant
    Ironie aus
    Gruß Micha

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist praktisch meist grösser.

  • Kracky
    Profi
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    • 26. März 2008 um 21:32
    • #48
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    Kracky, wenn ich dich richtig verstanden habe, gibts die Kraftlosigkeit im
    Grenzleistungsbereich und im unteren Frequenzbereich des Tiefmitteltöners.

    Das ist natürlich ein starkes Argument, weil Profis ja gerade ihre
    Lautsprecher an den Limits betreiben, damit sie die gleiche Lautstärke
    mit weniger Schlepperei erreichen.

    Man müsste Tief und Tiefmitteltöner also nicht nur Amplituden, Laufzeit
    und Phasenmäßig aufeinander abstimmen, sondern auch auf gleichen
    Grenzschalldruckpegel. Das könnte man doch auch leicht erreichen,
    indem man die Grenzfrequenz einfach bissi höher schiebt und dann die
    Amplituden, Laufzeit und Phase erneut aufeinander abstimmt oder?
    Man muss ja nicht gleich auf 180Hz hoch gehen.

    Alles anzeigen

    Deswegen liege ich ja meist bei 135 -140 Hz mit meiner Trennung und habe damit beste Erfahrungen gemacht.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • karl-alfred_roemer
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    • 26. März 2008 um 23:41
    • #49

    Kracky, das klingt alles sehr plausibel. Dein Handeln passt zu deinem
    Denken. Und zu meiner Logik. Das freut mich sehr, denn nun bilde ich
    mir ein, etwas verstanden zu haben. :D

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 27. März 2008 um 04:36
    • #50
    Zitat von "unknown_artist"

    Problem ist oft die mangelhafte Konstruktion von üblichen 18er Br's die bei 180Hz schon schweinderln - das es auch anders geht zeigt TW Audio mit einem Schwerpappen 15er...


    Wo zeigt er das denn?

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. März 2008 um 07:27
    • #51
    Zitat von "Kracky"

    @Jonnytrance, http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=18545. Ich denke wir haben den W1300 im Griff.


    Weil ich das Chassi gut kenne, glaube ich dir, dass du das im Griff hast. 18W1300 hat ne Leichtpappe, kann mir gut vorstellen diese problemlos bei 140 Hz zu trennen. Rechnerisch gegenüber von 80Hz ca 3-4 ms mehr an Gesamtlaufzeit. Ist gut verträglich und Brummt nicht. Ganz anders sieht das bei Schwerpappen.

    P.S. wie hoch hast du deine Kisten getunt, wieviel Liter Nettovolumen?
    Gerne auch per PN.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 27. März 2008 um 08:29
    • #52
    Zitat von "Jens Droessler"


    Wo zeigt er das denn?


    Siehe Messplots im Production Partner.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Kracky
    Profi
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    • 27. März 2008 um 10:24
    • #53
    Zitat von "Jonnytrance"


    Weil ich das Chassi gut kenne, glaube ich dir, dass du das im Griff hast. 18W1300 hat ne Leichtpappe, kann mir gut vorstellen diese problemlos bei 140 Hz zu trennen. Rechnerisch gegenüber von 80Hz ca 3-4 ms mehr an Gesamtlaufzeit. Ist gut verträglich und Brummt nicht. Ganz anders sieht das bei Schwerpappen.

    P.S. wie hoch hast du deine Kisten getunt, wieviel Liter Nettovolumen?
    Gerne auch per PN.

    Ist schon wieder ne ganze Weile her, also 100%ig kann ich es aus dem Kopf jetzt nich sagen, aber ich glaube wir lagen bei 48-50Hz Tunnignfrequenz und wenn ich mich nicht täusche haben wir um die 120 Liter Volumen. Aber nagelt mich nicht drauf fest.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Schalldruck
    Profi
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 27. März 2008 um 11:26
    • #54

    Vielleicht kommt ja mit diesen Hochleistungsbaessen wieder 4. Weg in die PAs, es waere zu hoffen. Nur glaube ich nicht dran.
    Meine Erfahrung ist auch, dass Tops hoeher getrennt entspannter spielen - was eben haeufig einen zusaetzlichen Weg erfordert.
    Man sollte auch mal ueber Intermodulationsverzerrungen nachdenken. Was treibt die 12er eines niedrig getrennten doppel12ers in das Hublimit? Meist Frequenzen zwischen 100 und 200Hz. Fahre ich hier einen eigenen Weg, klingt mein Mix mit den gleichen Tops klarer und luftiger. Es gibt auch Tontechniker, die fahren Stimmen und Instrumente ueber jeweis eigene Linearrays (glaube RHCP), warum wohl?
    Zudem kann ich Bass - Filler - Top jeweis mit niedrigerer Guete trennen, und freue mich ueber einen niedrigere Gruppenlaufzeit!
    Last but not least waere die Kombination der ueblichen "Stadtfesthorntops" mit neuartigen Hochleistungsbaessen etwas, auf das ich gar kein Bock haette. Meist sind das pro Seite 1-2 12er im kurzen Horn + Infill. Dann hab ich ein Loch zwischen 80 und 160Hz.
    Mal sehen wie die rennomierten PA-Hersteller diese neuen Lautsprecher in ihre Konzepte integrieren.
    Fuer meinen Teil kann ich etwas groessere Gehaeuse weiter in Kauf nehmen, meine Kunden waeren auch nicht so happy wenn ich im Aggregatbetrieb die doppolte Leistung forden wuerde.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • mike severloh
    Beiträge
    893
    • 27. März 2008 um 19:08
    • #55
    Zitat von "Schalldruck"

    Vielleicht kommt ja mit diesen Hochleistungsbaessen wieder 4. Weg in die PAs, es waere zu hoffen...

    Nun ja, eine 3weg-Variante gäbe es schon, nur ist diese noch unpopulärer: unter dem (grossen) Hochtonhorn

    grosse VOTT- Konstrukte wie Community SX460 oder die betagten original-ALTECs, SA und JBL 4512 etc.
    Diese spielen durch ihre Reflexöffnungen wie fullranges, ca. bis 60..80 Hz sauber und laut, Reflex eben.

    Darunter sind dann nur-Bässe kein Problem, und da machen die angesprochenen HochleistungsChassis sinn.

    Mike.

    Mike Severloh.

  • Jens Droessler
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    2
    Beiträge
    9.074
    • 27. März 2008 um 23:56
    • #56

    Da ist aber WIEDER die Frage, wer den dringend in Ausführung "Impulsiv" benötigten Bereich zwischen 80 und 140Hz von einem Helmholtz abdecken möchte. Ich zumindest nicht...

    4wege Systeme sind für große Veranstaltungen die Werkzeuge meiner Wahl, wenn nicht sogar 5wege (zwei Wege dann aber passiv voneinander getrennt).

    @ unknown_artist: Von welchem Produkt sprichst du? B15 oder B30?

  • waldschrad99
    Verifiziert
    Beiträge
    2.401
    • 28. März 2008 um 12:08
    • #57
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    @ alphac:
    und amps mit solarzellen?

    Bühnen-Dächer, Sonnenschirme, ... mit Solar-Zellen. :D
    Statt Wasser-Tanks dann Accu-Blöcke.
    Bei mehrtägigen Open-Air's somit integrierter Notstrom oder netzgetrennte Versorgung d. Bier/Fritten/Wurscht-Buden.
    Folglich keine Probleme mit Beeinträchtigungen/Störungen/Streit.
    Fänd ich für die Zukunft echt praktisch.
    -----------
    Bin auch grad schwer am Überlegen Anschaffung 2 weiterer L15P-200AK (für 2 Doppel-15"er), oder Einbau 4 wirkungsgrad-stärkerer Chassis.
    Amping vorhanden RAM (2x 1 KW/4), die dann nicht mehr ausreicht.

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