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T.AMP E800 für Selbstbau-PS12 geeignet?

  • Timo Jung
  • 29. Januar 2011 um 08:48
  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 29. Januar 2011 um 22:51
    • #21
    Zitat von "Jonnytrance"

    Dann schalte mal für dein Widerstand ein 120Hz Lowcut vor. Du wirst merken, dass der Lüfter dann unnötig wird :wink:
    Oder soll ich meine HT´s ohne Filter laufen lassen, damit die sich kühlen? :roll:

    Das ist doch Schwachsinn!

    Wir gehen nun von einem Breitbandrauschen aus.
    Ich Pegel die Spannung am Widerstand nun so ein, dass ich eine effektive Leistung von 100 Watt erreiche. Nun kommst Du und schaltest den Low-Cut davor, damit verringerst Du die effektive Spannung und somit auch Leistung am Widerstand. Klar muss der dann nicht mehr gekühlt werden. Damit es vergleichbar bleibt, musst Du also das Signal so nachpegeln, dass Du wieder effektiv dieselbe Leistung am Widerstand hast und dann wird der ebenso heiß. (Dem Widerstand ist es egal wie das Signal Spektral ausschaut).
    Dem Lautsprecher, bzw. Deinem Hochtöner jedoch nicht. Du musst ihn vor thermischer und mechanischer Überbelastung schützen.

    Beispiel für dich aus der Praxis: 500 Watt Tieftöner und nen 50 Watt Hochtöner mit 2-Wege Weiche praxisgerecht getrennt. Von der Endstufe wird schönes Rosa-Rauschen eingespielt, die Endstufe kann 550 Watt abgeben. Am Ende des Tages leben sowohl TT als auch der HT noch. Wieso ? Klar, die Weiche war so praxisgerecht, dass keine Komponente mehr Leistung abbekommen hat als sie verkraften kann.
    ==> damit ist aus der Praxis klar, dass die Frequenzweiche die Leistungsverteilung verändert und genau diesen Punkt habe ich oben ausgeschlossen.

    Beim Hochtöner sieht das anders aus, da der typische Hochtöner anders aufgebaut ist als ein Tieftöner und sowieso nicht so viel Hubpotenzial bietet wie ein TT. (wobei ich zugeben muss, dass ich noch keine thermischen Messungen am Hochtöner durchgeführt habe, für Tieftöner jedoch schon!)

    Wenn Du sicher bist, dass Du Recht hast, dann spiel mal nen 50 Vrms Sinus ca 2 h lang einmal mit 5000 Hz, einmal mit 50 Hz über einen ausgebauten Subwoofertreiber ab und messe nach der Stunde den Widerstand der Schwingspule.(Zwischendurch 4 Stunden abkühlen lassen) Ich bin mir sicher, dass Du da einen Unterschied feststellen wirst.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. Januar 2011 um 23:38
    • #22
    Zitat von "mckrise"


    Das ist doch Schwachsinn!


    Das von dir kommt!

    Warum soll was "huben" und warm werden, wenn die Leistung überhaupt nich zugeführt wird?
    Leistung muss ein Chassis auch umsetzen und hubt auch...Je mehr, desto mehr. :wink:

    Auch warme Spule brennt nicht ab, die soll schon heiss sein auf dauer. Wie heiss solll der Kupfer werden um durchzubrennen?

    Einmal editiert, zuletzt von Jonnytrance (29. Januar 2011 um 23:42)

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 29. Januar 2011 um 23:39
    • #23

    Wenn man 100Watt in in einen Lautsprecher mit 3% Wirkungsgrad reinsteckt, entstehen "97Watt" wärme ( genau genommen weniger, aber ansonsten wird es jetzt zu kompliziert).

    Hierbei ist es egal welche Frequenz wiedergegeben wird.

    Kühlungstechnisch sehe ich eher Vorteile in tieffrequenten Signalen, da hier mehr Luft verschoben wird als bei hochen Frequenzen- aber auch das würde ich nicht als bahnbrechend bezeichnen.

    Einzig im frequenzabhängigen Wirkungsgrad sehe ich größere Unterschiede.


    Hat jemand bis hierhin einwände?


    edit: ahhh...jetzt verstehe ich...

    der eine redet von "ich gebe das maximum des Amps raus (bsp. 100W)"-wenn man unten was wegschneidet kann man dem "Restsignal" mehr Leistung geben

    der andere redet von "ich gebe das Maximum des Signals raus(100W) abzüglich des zuvor weggetrennten Signals(Bsp.:30W) =70W" -> woraus eine geringere Wärme erfolgt


    das nenne ich Milchmädchenrechnung...

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

    Einmal editiert, zuletzt von bassfaceb (29. Januar 2011 um 23:47)

  • Jürgen Klingel
    Reaktionen
    508
    Beiträge
    4.863
    • 29. Januar 2011 um 23:44
    • #24
    Zitat von "bassfaceb"

    Hat jemand bis hierhin einwände?

    Nope! Außer, dass Ihr reichlich OT seid :grin:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 29. Januar 2011 um 23:49
    • #25
    Zitat von "bassfaceb"


    Hat jemand bis hierhin einwände?


    Nur ein bischen.
    Denn der Hub ist Frequenzabhängig.

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 30. Januar 2011 um 01:30
    • #26

    Wenn man von der maximalen thermischen Belastbarkeit ausgeht kann man die Trennung soweit nach unten verlagern, bis man in die Gegend der mechanischen Belastbarkeit kommt, noch tiefer macht zumindest aus Kühlungszwecken keinen Sinn.

  • Thomas S
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    Beiträge
    228
    • 30. Januar 2011 um 11:47
    • #27

    Schau dir die TSA 1400 an, denn die hat eingebaute Limiter die wirklich gut funktionieren!
    Hat 2x 450 W / 8 Ohm und ca. 11 Kg und 35 cm Einbautiefe.

    http://www.thomann.de/at/the_tamp_tsa_1400.htm


    LG
    Thomas

  • bassfaceb
    Beiträge
    1.127
    • 30. Januar 2011 um 12:38
    • #28
    Zitat von "Jonnytrance"

    Nur ein bischen.
    Denn der Hub ist Frequenzabhängig.

    Dann hab ich nen Brett vor´m Kopf?!

    wenn man 1V Peak to Peak tieffrequent oder hochfrequent auf ein chassis gibt, macht das doch den selben Hub?! Oder rechnest du die Blindleistung runter(könnte ich mal heute Abend machen, wenn ich Lust habe)?


    um mal wieder Ontopic zu werden: wenn ich einen Amp in´s DJ Rack stecken müsste, würde ich mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Behringer inuke 3000 warten. - oder halt das pendant von crown(k2) oder peavey(ipr3000 dsp) zurückgreifen

    es gibt nichts schlimmeres als große schwere Racks selber schleppen zu müssen - besonders im Alter :lol:

    ........................
    Ich habe vor, ewig zu leben. Bis jetzt klappt's.

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 30. Januar 2011 um 15:37
    • #29

    da reicht schon winisd um den Frequenzabhängigen Hub mal zu veranschaulichen, Je tieffrequenter, desto mehr Hub, aufgrund der geringeren Schnelle bei tieferen Frequenzen. Bei Resonatorboxen geht dann bei der Resonanzfrequenz der Hub nochmal deutlich runter.

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 30. Januar 2011 um 17:11
    • #30

    Die mechanische Seite des Lautsprechers wurde schon in der Schule vermittelt,
    hier ist die Geschichte mit dem Hub nett aufbereitet:
    http://www.walter-fendt.de/ph14d/resonanz.htm
    Der Lautsprecher ist in der Standard-Einstellung nicht elektrisch bedämpft und einige Besonderheiten des Lautsprechers sind beim Federpendel natürlich auch nicht berücksichtigt.
    Bei Erreger Kreisfrequenz kann man die Frequenz eingeben, Pi = 3,141 entspricht der Resonanzfrequenz; 1 = deutlich unterhalb und z.B. 10 deutlich oberhalb. Man kann sehen, dass das Pendel dort keinen Hub mehr ausführt.

  • Timo Jung
    Reaktionen
    1
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    252
    • 31. Januar 2011 um 22:51
    • #31

    Um das ganze ein bisschen abzukürzen bzw. back to the eigentlich question :wink: :

    Mit welchem Amp würde ich in Bezug auf den Einsatz meiner PS12 als Full-Range (mit komplettem Frequenzgang) glücklicher werden?:

    TSA 1400
    oder
    TSA 2200

  • erik
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    • 31. Januar 2011 um 23:05
    • #32

    die tsa1400 würde ausreichen, aber bei den paar euro mehr würde ich doch zum größeren Modell greifen.

  • Thorsten Erpel
    Beiträge
    926
    • 31. Januar 2011 um 23:28
    • #33

    und für noch ein paar euro mehr könnte man auch etwas anderes als t.amp hernehmen - sowas solls ja auch geben auch wenn viele nix anderes zu kennen scheinen - schade eigentlich :wink:

    aber zumindest ist man sich einig daß es keine e800 sein muss - der amp betreibt bei uns 2 speaker der nebenbeschallung - fullrange angesteuert aber man könnte meinen es ist ein hochpass + dynamikkiller davor - absolut KEINE wärme im bass - überhaupt wirkt es als käme untenrum gar nix - hohl und plöpperig - der rest des frequenzbereichs kommt auch eher oberflächlich und substanzlos rüber - wenn musik klingt als hätte sie ihr leben schon lange verloren ist das absolut kein hörgenuss

    wir dachten erst wir hätten nen wurm in der verkabelung - aber dann mal ein versuchsaufbau wo wir einfach mal grosse 15er tops fullrange angesteuert haben - also es war schon dramatisch wie die e-800 da gegen eine uralte daub abgelost hat - das war nicht in nuancen hörbar sondern in welten - wer das mal gehört hat käme nie mehr auf die idee sowas für ernsthafte beschallung herzunehmen.

  • Timo Jung
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    1
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    252
    • 1. Februar 2011 um 06:00
    • #34
    Zitat von "Thorsten Erpel"

    und für noch ein paar euro mehr könnte man auch etwas anderes als t.amp hernehmen - sowas solls ja auch geben auch wenn viele nix anderes zu kennen scheinen - schade eigentlich :wink:

    Was z.B. & für wie viel Euro mehr??


    Vorschläge sind immer gerne gesehe!

    Gruß

  • erik
    Beiträge
    1.408
    • 1. Februar 2011 um 12:09
    • #35

    neu sind das schon einige euro mehr, tsa1400 zu tsa 2200 sind ja nur 26€. Wenn du mehr ausgeben möchtest schau dir mal die Rerock amps vom Rockshop an, die M4.5 z.B., oder schau dich mal bei RAM um.

    Thorsten Erpel: definiere mal bitte Wärme im Bass. Für mich hört sich das immer nach harmonischen Verzerrungen an...

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