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LS9, wo bleibt die Praxis ???

  • guma
  • 14. April 2008 um 19:16
  • ton-thorsten
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    • 24. Mai 2008 um 15:38
    • #81

    guma

    muteszenen helfen nicht wirklich weiter, da zu komplex und bei immer wieder wechselnden bands nicht wirklich praktikabel.......

    ich mute nicht nur zum notfall wenn es koppelt, sondern eigentlich generell die gerade nicht benutzen vocalmikros.....das hält eine menge "müll" aus dem mix. bei bands die ich gut kenne, mute ich teilweise sogar in den songs die mikros der gerade "aktiven" sänger.....

    bleibt also wohl doch nur, die mutegruppen dafür zu mißbrauchen....! obwohl das schema: eine mutegruppe für einen vocal-kanal nicht wirklich der hit ist....

    schönes wochenende,
    thorsten

    Laut kann jeder................!

  • guma
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    • 24. Mai 2008 um 16:24
    • #82

    hmm, dann fällt mir leider auch nichts mehr gescheites ein. :? Ich hatte das mit dem kleinen 16er jetzt gerade auch und fand das ebenfalls mühselig, obwohl ich da Vocals nur songweise gemutet und entmutet habe ( 'mute' - 'layer umschalt' - 'monitormute' ). Man fragt sich ob man dann Monitor nicht doch lieber 'klassisch' also von ein und demselben Kanal aus machen sollte :roll:

  • simonstpauli
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    • 24. Mai 2008 um 16:49
    • #83
    Zitat von "guma"

    Nein, das tut es nicht. die UDK-Zuweisungen werden nur für ein ganzes file gespeichert. Der Umweg über die UDKs als Szenenautomation wäre für diesen Fall auch sowieso umständlicher als das direkte Erzeugen von Muteszenen. Ich mache so schon seit 14 Jahren :?: :idea: ( also schon am AMEK recall :D ) die Muteszenen für musicals. Das geht am LS)/M7CL natürlich genauso.

    d.h. wenn der Kollege "sein" File vom Stick wieder lädt, sind die UDK wieder wie er sie braucht und wenn ich mein File von meinem Stick lade wieder meine?

    Etwas umständlich aber für unsere Anwendung wäre das akzeptabel. (Ich brauche für Monitor z.B. kein Tap Delay, dafür aber Monitor-Master

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • guma
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    • 24. Mai 2008 um 16:57
    • #84
    Zitat von "simonstpauli"

    d.h. wenn der Kollege "sein" File vom Stick wieder lädt, sind die UDK wieder wie er sie braucht und wenn ich mein File von meinem Stick lade wieder meine?

    Jawoll.

  • dechnikusch
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    • 6. August 2008 um 01:28
    • #85

    hallo gemeinde,

    um das thema wieder etwas anzuwärmen...

    hatte vor wochen meinen ersten kontakt mit ls9-16 bei einer coverband, die normal ihren eigenen toni hat ( ich war nur aushilfe )

    trotz vorab übermittelter files und vorbereitung am lappi und dann auch live-einsatz mit lappi ( will es nicht mehr anders ) hatte ich einige probleme vor-ort.

    - da ich keine ls-9 zuhause im lager stehen hab, konnte ich den sends-on-faders modus nicht wirklich vorab testen.


    - bei monitor von foh ist das gleichzeitige selektieren des jeweiligen aux ( mix ) - weges ( im layer master ) zwecks cue ( über kopfhörer )
    und
    das selektieren des eingangskanals zwecks bearbeitung dieses aux ( mix ) - weges ( im layer channel 1-16 o. 17-32 )
    mehr als umständlich und zeitaufwändig ( git-solo fast schon vorbei )

    - dies ist natürlich suboptimal, wenn alle von der band in-ear haben und so mancher substitut-musiker seine sounds ( lautstärkemässig ) nicht im griff hat...

    -> wenn jemand von euch hier einen workaround hat, wie es in dieser situation besser und vor allem schneller gehen könnte, sag ich schon mal danke !

    - die kleine ls-9 hat leider keinen anschluss für littlelite u.a.

    - für eine 6-köpfige std.-coverband ist die 16-kanal version definitiv zu klein.

    - die dazugehörige software ( editor ) könnte mehrere verbesserungen vertragen, aber dazu ev. in einem anderen thread...

    nichtsdestotrotz hab ich den gig auf dem für mich neuen gerät halbwegs schmerzfrei für alle beteiligten erledigen können
    ( band / veranstalter / publikum ).

    ja und bei allen mängeln und fallstricken, gerne wieder...

    mfg dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • simonstpauli
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    • 6. August 2008 um 10:39
    • #86
    Zitat von "dechnikusch"

    ...dies ist natürlich suboptimal, wenn alle von der band in-ear haben und so mancher substitut-musiker seine sounds ( lautstärkemässig ) nicht im griff hat...


    OT: da sollte man erstmal bei der Schallquelle ansetzen.

    Ansonsten User Defined Layer, da gibt es auf einem 16er Platz für

    1: Schlagzeugbuss
    2: Bass
    3: Gitarre
    4: Gitarre
    5: Key 1
    6: Key 2
    7: Vocal 1
    8: Vocal 2
    9: Vocal 3
    10: Vocal 4
    11: Vocal 5
    12: Vocal 6

    und noch 4x Effekt auf 13-16

    (Vorteil: man braucht für Stereo-Kanäle und für Stereo-Gruppen je nur einen Fader, Nachteil: beim Schlagzeug muß man dann doch wieder Layer umschalten für Monitoring...)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • thephantom
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    123
    • 12. August 2008 um 19:03
    • #87

    Hi,

    vielleicht bin ich hier auch mit zwei Fragen zum LS9 richtig:

    Der Parameter "Effect Bypass" auf den UDKs: Ist er für den Eingang der Effekte oder für den Ausgang der Effekte zuständig?

    Wenn ich beispielsweise einen Delay habe und mir für diesen zwei UDKs belege: Einmal mit Tap-Tempo und einmal mit Effect Bypass - könnte ich dann hier beispielsweise einen Aux-Weg immer auf den Effekt jagen (Bspl. Leadvocal) und durch drücken des entsprechenden UDKs nur ein Wort auf das Delay schicken? Oder muss ich dort in den Aus-Send wechseln und dort rumfrickeln?


    Werden die Delay-Parameter beim "L-C-R Delay" beispielsweise auch in Relation zum Tap-Delay geändert? Sprich: Ich habe drei unterschiedliche Delayzeiten für die L-C-R: Werden diese durch Druck auf den Tap mit verändert? Das lässt sich leider im Editor nicht feststellen? (EDIT: Habe inzwischen festgestellt, dass der Parameter "Sync" aktiviert sein muss - dann klappt es! Hat sich also erledigt!)

    Vielen Dank schon einmal.

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 13. August 2008 um 08:51
    • #88

    Hallo zusammen,

    das LS9 hab ich mit mal bei nem Kollegen in LIVE angeschaut und hab ein bissi dran rumgespielt..:-)

    Wir werden evtl nächstes Jahr eins anschaffen ...

    Mich würde mal interessieren wie ihr in der Praxis euer Routing macht.

    Sprich: Arbeitet ihr mit Bussen Drums zusammengefasst auf 2 Kanäle und die dann auf den User Layer ( Das nann über Autoverknüpfung ..was passiert wenn ihr die Snare lauter wollt ??? )

    Inst Zusammengefasst ??

    Sprich wie sieht das Routing euer Setuos aus.

    Was ist in der Praxis sinnvoll.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • galaxis events
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    • 13. August 2008 um 10:42
    • #89

    ....hat keine Zeit für dieese!!??
    :D:D:D
    Also meiner Ansicht nach ist das LS 9 so üppig ausgestattet das von vornherein das Display schon mal viel zu klein ist, mal abgesehen davon, das hier ein Touch Screen unbedingt von Nöten wäre. Dies ist auch nicht durch den doch moderaten Preis zu entschuldigen, da heute die neueren Handys für 199.- schon einen haben. Das getippse durch die verschiedenen Bedienerebenen ist nervig und zeitraubend!!!
    Ich hatte das Vergnügen einmal auf dem Teil eine Band zu mischen und war eigentlich mehr mit mir und dem Pult beschäftigt wie mit den wesentlichen Dingen bei einem Job.
    Wir haben im Lager zwei von den LS 9 16 Kanal Pulten, welche auch gerne für Industrie Jobs genommen werden, hierfür sind sie Klasse ( Delay Line hier und da und oben und unten ... Compressoren ohne Ende für die Anstecker....EQ ing bis zum Abwinken... und den Veranstalter/ Kunde freuts mit dem Satz : Wie...so klein nur ?
    Selbst wenn man das Pult blind bedienen kann mit all seinen Rafinessen, man ist langsam!
    Eine fremde Band 7-8 Mucker ein bisschen Wedge Moni und teil In Ear, dann noch keine Zeit für nen ordentlichen Soundcheck na Gute Nacht!!!
    Wir haben für genau diese Fälle jetzt 2 Roland VMS 400 gekauft mit versch. Stage boxen alles Digital Bedienung selbst erklärend Super Easy!!!
    Solltet Ihr euch mal anschauen!
    Mein Fazit ( und das meiner beschäftigten Tonis ) Bank ja Band nein !
    Grüße Joachim :D

  • simonstpauli
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    • 13. August 2008 um 13:08
    • #90

    1. LS9/32 Normalerweise route ich alles nur auf Stereo

    Die Kanal-Ersparnis im Uder defined layer (EDIT custom layer) kommt ja schon von den Stereo-Kanälen, die dann nur noch einen Fader belegen.

    2. LS9/16 (ähnlich auch 01V/96, wenn auch OT)
    Hier route ich dann das Schlagzeug und die Instrumente über Gruppen, diese zusammen mit den Gesängen und den Effekten auf den User Layer (EDIT custom layer).

    Da dieser frei belegbar ist kann ich auch während des Gigs noch Kanäle von Interesse dorthin "holen", wie z.B. die Snare, wenn es ein Song mit soften Crossstick-Passagen ist, die nach Verstärkung und Hall lechzen oder ein Gitarren-Kanal für ein Solo-Feature.
    Ansonsten schalte ich auf das entsprechende Layer, um Schlagzeug oder Instrumente generell anzupassen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

    Einmal editiert, zuletzt von simonstpauli (13. August 2008 um 14:04)

  • guma
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    • 13. August 2008 um 13:50
    • #91
    Zitat von "simonstpauli"

    2. LS9/16
    Hier route ich dann das Schlagzeug und die Instrumente über Gruppen, diese zusammen mit den Gesängen und den Effekten auf den User Layer.

    Da dieser frei belegbar ist kann ich auch während des Gigs noch Kanäle von Interesse dorthin "holen", wie z.B. die Snare, wenn es ein Song mit soften Crossstick-Passagen ist, die nach Verstärkung und Hall lechzen oder ein Gitarren-Kanal für ein Solo-Feature.
    Ansonsten schalte ich auf das entsprechende Layer, um Schlagzeug oder Instrumente generell anzupassen.

    Ich mache es ähnlich:

    Drums - Stereogruppe - CF 1-2
    Key - Stereogruppe - CF 3-4
    Solisten und Gesänge direkt CF 5-12
    FX auf die vier internen stereo returns und diese dann auf die CF 13-16.

    Dass man dann mal auf die Ch 1-16 Ebene muß, um die Kick oder snare lauter oder leiser zu machen, finde ich nicht so schlimm.

    Legende:

    CF = Custom Fader Layer

  • thephantom
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    • 13. August 2008 um 14:20
    • #92

    Das mit dem "erledigt" in meinem letzten Beitrag bezog sich übrigens nur auf die zweite Frage :)!

  • guma
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    • 13. August 2008 um 16:55
    • #93
    Zitat von "Galaxis Events"

    ....hat keine Zeit für dieese!!??
    :D:D:D
    Also meiner Ansicht nach ist das LS 9 so üppig ausgestattet das von vornherein das Display schon mal viel zu klein ist, mal abgesehen davon, das hier ein Touch Screen unbedingt von Nöten wäre. Dies ist auch nicht durch den doch moderaten Preis zu entschuldigen, da heute die neueren Handys für 199.- schon einen haben. Das getippse durch die verschiedenen Bedienerebenen ist nervig und zeitraubend!!!
    Ich hatte das Vergnügen einmal auf dem Teil eine Band zu mischen und war eigentlich mehr mit mir und dem Pult beschäftigt wie mit den wesentlichen Dingen bei einem Job.
    Wir haben im Lager zwei von den LS 9 16 Kanal Pulten, welche auch gerne für Industrie Jobs genommen werden, hierfür sind sie Klasse ( Delay Line hier und da und oben und unten ... Compressoren ohne Ende für die Anstecker....EQ ing bis zum Abwinken... und den Veranstalter/ Kunde freuts mit dem Satz : Wie...so klein nur ?
    Selbst wenn man das Pult blind bedienen kann mit all seinen Rafinessen, man ist langsam!
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    Ich nehme mal an, Du liest schon eine Weile in diesem Forum und konntest wahrnehmen, dass es schon etliche LS9-Threads gegeben hat.
    Dieser hier ist nicht der "Was ich mag und was ich nicht mag"-Thread und auch nicht der "welches Digidingsda ist mit das liebste" sondern mehr der "LS9 Anwender helfen LS9 Anwendern" und ist vor allem als Hilfe von LS9 Vielnutzern an LS9 Einsteiger oder praktische Hilfe von Mensch zu Mensch gedacht. Dein Beitrag ist also an dieser Stelle wertlos und Du solltest Dir einen der anderen LS9 Threads zur Meinungsäüsserung suchen.

  • galaxis events
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    • 13. August 2008 um 18:09
    • #94

    Hallo Guma/Moderator
    Dies ein Ausschnitt aus deinem Eröffnungs Tread:

    Von 180 Threads beinhalteten ca. 5 !!! echt sachdienliche Hinweise zur praktischen Arbeit mit diesem Pult. und das obwohl es das Pult seit 1 1/2 Jahren gibt.

    Liege ich mit meiner Berichterstattung wirklich so daneben???????
    Meine praktische Erfahrung mit dem Pult ist genau diese, wie ich Sie beschrieben habe.
    Gut der Vergleich mit anderen Pulten gehört hier vieleicht nicht rein, sorry dafür.
    Aber evtl. bin ich hier ja auch völlig falsch, man kann natürlich seitenweise schreiben, auf welche Layer oder Fader wie was geroutet werden kann, aber sorry das ist doch genau das Problem bei dieser Bedieneroberfläche. Es geht eben alles nun mal nur umständlich und das wird auch durch diesen Meinunsaustausch - Tread nicht besser.

    Zum anderen, habe ich von diesem Tread nur die ersten 4-5 Beiträge gelesen, fand es interresant und dachte meine Bemerkungen passen hier genau rein.

    Also nichts für Ungut, ich bin mir sicher man fintet noch ganz viele Möglichkeiten das Signal vom Instrument zur PA zu bringen :lol:

    Wichtig ist halt immer das das Ergebnis stimmt.

    Gruß Joachim

  • guma
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    • 13. August 2008 um 21:38
    • #95
    Zitat von "Galaxis Events"


    Zum anderen, habe ich von diesem Tread nur die ersten 4-5 Beiträge gelesen...

    Das ist wohl das Problem. Lesen bildet, aber nur dann, wenn man es mit einer gewissen Konsequenz betreibt.

    Ich kann in Deinem Beitrag die besagten sachdienlichen Hinweise zur praktischen Arbeit mit diesem Pult nicht erkennen und wüsste jetzt eigentlich nicht genau, welchem LS9-user der Beitrag helfen sollte, denn der einzige Rat, den ich finde, ist eben nicht Bands damit zu mischen.

    Ansonsten sehe ich das so: ( very off topic )

    Leute, die was mit technischen Geräten zu tun haben, teilen sich in zwei Hälften: Die eine Hälfte ist "italienisch" ( die Zugehörigen dieser ethnischen Minderheit mögen es mir verzeihen aber es stammt aus erster Hand :wink: ) erzogen, haben also zur Stärkung des Selbstbewußtseins immer eingeredet bekommen, dass sie die Größten, Schönsten und Besten sind. Konsequenz: Wenn sie mit der Nutzung eines Gerätes Schwierigkeiten haben, ist erst mal das Gerät schuld oder dessen Hersteller. Leider nimmt in Deutschland dieses Erziehungsmodell zu.

    Die andere Hälfte hält sich zunächst selbst für zu blöd. ( eigentlich naheliegend, denn der Hersteller ist ja nicht ganz selten Experte, vor allem wenn er schon eine Weile am Markt ist ) Das nennt man auch selbstkritische Grundhaltung ( ich nenne das mal "preußisch", ist leider vom Aussterben bedroht ) Diese führt dann nach etwas Mühe häufig entweder zu einem entspannten, angenehmen Nutzen des Gerätes oder zu hilfreichen Verbesserungsvorschlägen an den Hersteller aber verblüffend selten zum Produktwechsel.

    Seis wie es will, wie man hier schon mehrfach lesen konnte, finde ich das Display auch zu klein, ich weiß mir aber zu helfen. :D

    Einmal editiert, zuletzt von guma (13. August 2008 um 22:02)

  • guma
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    • 13. August 2008 um 22:00
    • #96
    Zitat von "thephantom"

    Hi,

    vielleicht bin ich hier auch mit zwei Fragen zum LS9 richtig:

    Der Parameter "Effect Bypass" auf den UDKs: Ist er für den Eingang der Effekte oder für den Ausgang der Effekte zuständig?

    Wenn ich beispielsweise einen Delay habe und mir für diesen zwei UDKs belege: Einmal mit Tap-Tempo und einmal mit Effect Bypass - könnte ich dann hier beispielsweise einen Aux-Weg immer auf den Effekt jagen (Bspl. Leadvocal) und durch drücken des entsprechenden UDKs nur ein Wort auf das Delay schicken? Oder muss ich dort in den Aus-Send wechseln und dort rumfrickeln ?

    Kann ich leider nicht beantworten, denn ich nutze für den gewünschten Betrieb eigentlich immer einen Mute-Befehl, je nach dem was erreicht werden soll entweder im Aux-send oder in den Return-Kanälen. Habe ich auch früher bei den Hardwaregeräten so gemacht. Seltenst, dass ich mal den effektgeräteeigenen Mute benutzt hätte. Das ist aber sicher nur eine persönliche Vorliebe. Im Manual steht es definitiv nicht drin, ob es ein input mute oder ein output mute ist. Du mußt es also ausprobieren.

  • simonstpauli
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    • 13. August 2008 um 22:01
    • #97

    Schön geschrieben, guma.

    Der Preuße an sich mischt auch auf einem Stück Holz einen guten Sound.

    Ein US-Bürger hat mal schön in seine Signatur geschrieben "mix is a verb, not a noun" Ich versuchte, diese Tätigkeit mit steigender Effizienz auszuführen, d.h. mich nicht von Arbeitsmitteln behindern zu lassen.
    Dafür finde ich diesen Faden auch sehr zielführend.

    Zum Thema Display: es geht mit Outboard besser, noch mal das Foto, obwohl es unscharf ist. (war auf dem Telefon-Display nicht zu erkennen, sorry)

    Die Relation LS9 - Laptop - Bildschirm finde ich nicht so schlimm, als daß ich das nicht zum Standard machen kann.

    Ideal sind 3 Screens, rechts SM-Laptop, Mitte Bildschirm 22", links Ethersound Gains und Levels und Levelcheck.
    Das bringt mir ca. 10% Geschwindigkeit und somit Zeit, die ich der Band, Veranstaltern und Sound widmen kann.
    Dazu gehört allerdings Disziplin, damit man noch auf die Bühne schaut und nicht nur auf die Screens.[/img]

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • tufkaklto
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    • 14. August 2008 um 10:09
    • #98

    Galaxis Events hat Folgendes geschrieben:
    ....hat keine Zeit für dieese!!??

    Also meiner Ansicht nach ist das LS 9 so üppig ausgestattet das von vornherein das Display schon mal viel zu klein ist, mal abgesehen davon, das hier ein Touch Screen unbedingt von Nöten wäre. Dies ist auch nicht durch den doch moderaten Preis zu entschuldigen, da heute die neueren Handys für 199.- schon einen haben. Das getippse durch die verschiedenen Bedienerebenen ist nervig und zeitraubend!!!
    Ich hatte das Vergnügen einmal auf dem Teil eine Band zu mischen und war eigentlich mehr mit mir und dem Pult beschäftigt wie mit den wesentlichen Dingen bei einem Job.
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    Grüße Joachim


    Naja, der Tread ist wirklich nicht für Praxisansagen Interessant

    Du schreibst, das das Arbeiten am Monitor mit 7-8 Musikern auf vielen wegen nicht geeignet ist.

    Da stimme ich Dir nicht zu.
    Es ist eine Frage der herangehensweise.
    Ich nhabe in letzter bZeit einige Geschichten mit Monitor am LS9 gemacht ( wo teilweise sogar Leute aus dem Forum dabeiwaren ) und konnte gut mit dem Pult arbeiten.

    Es liegt einfach viel daran, wie man sein Setup und die UDK anlegt und wie man sich vorher Gedanken macht.

    Ja, und mir ist auch ein PM5D lieber, aber das kostet halt auch viel mehr.

    Ich finde, wenn man will, kann man gut damit arbeiten.

    Grüße

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  • observ lounge
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    • 14. August 2008 um 13:19
    • #99

    mal so eine zwischenfrage,

    mit den analogpulten kommt einglich jeder zurecht, sogar ich als blinklichtkutscher konnte nach rauswurf der ton bande die midas (XL 3 oder 4 glaube ich ) am FOH "bedienen" (alles an, aus, DAT/Micro) so, dass wir unsere show proben konnten, dass hat mir einer der soundcrew in 2 sätzen erklärt...

    wenn ich nun das bild vom LS 9 sehe mit laptop und so weiter, versetze ich mich gerade mal in die lage des local hero bandmischer im support auf einem open air, kommt der mit einem digitalpult ohne erfahrung am selbigen zurecht?

    sorry für die frage, interesiert mich nur mal

    gruss

    nebel, farbfilter und drehende gobos sind was für weicheier. [1999-2000]

    Express Yourself.

  • tufkaklto
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    • 14. August 2008 um 13:27
    • #100

    Bisher hat es noch ( fast ) immer funktioniert.

    Es liegt auch am Babysitter.
    Eigentlich sind die für einen Fremdtechniker wichtigen Funktionen schnell erklärt.

    Aber liegt am Babysitter und bei manchen Technikern hilft es einfach nix.
    Liegt aber dann definitiv am Techniker.

    Ich mach das seit ein paar jahren sehr sehr oft und konnte es eigentlich wirklich fast allen Technikern erklären.
    bei denen , wo es nicht ging, war es generell schwierig, ein Technisches Verständnis zu finden :D

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