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Hörner und Riesen-Stacks: Strahlungswiderstand

  • karl-alfred_roemer
  • 17. April 2008 um 22:12
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    • 19. April 2008 um 15:33
    • #21

    ok ;)
    http://www2.link.langhofer.at/4x%2010er%20ho…%204erstack.jpg
    leider damals mit anderem messystem gemessen und keine os hohe auflösung gewählt mußte ich mal bei gelegenheid mit DLSA Pro neu messen aber im moment keine zeit :(

    rot singel lila 4er bei gleicher gesammtleistung gemessen (also singel 8ohm 4er auch auf 8ohm verkabelt)

  • bernd häusler
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    833
    • 19. April 2008 um 19:30
    • #22

    Moin,

    Zitat von "svenr"

    "Den wir weder benennen, noch nur an ihn denken duerfen"


    karl-alfred_roemer: Tut mir sehr leid, mit Deinem Thema bist Du bist im falschen Forum. "svenr" gibt gute Hinweise zur Recherche, falls Dir Soundkliniks/Manfreds erlaubter, jedoch themenferner Nulldurchgang nicht ausreicht. Jede meiner möglichen Antworten auf Dein Eingangsposting endet hier unweigerlich mit meiner Sperrung.


    Gruß


    PS

    Zitat von "Jobsti84"

    ...irgendwann sind entweder die Antriebe dazu zu schwach (dann klinngts wabbelig)...

    wabbelig? Hast Du jemals ein großes Hornstack erlebt ? "Groß" meint hier wirklich groß, also über 12 15"er auf mindestens 9m² Hornmund, damit man überhaupt in die Nähe "zu schwacher" Antriebe kommen könnte? Ahnungsloser ;) .

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • link
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    • 19. April 2008 um 21:14
    • #23

    Bernd

    kann man das nicht irgendwie messen wie sich der antrieb verhält im stack?
    hab da was in erinnerung das man was sieht bei den imp spitzen also ob die wesentlich niedriger werden was ja auf schwächeren antrieb rasultieren würde (also kleinere reso spitze = weniger antrieb, also bei der grundresonanz jetzt)
    siehe meine messung vom 4er stack reso bei 60 hz wird im stack einiges kleiner auf was deuted das genau hin ? das der antrieb schwächer "wird" oder das die bedämpfung der resonanz einfach höher ist durch die luftlast?? beides würde die niedrigere imp spitze erklären

  • tufkasr
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    310
    • 28. April 2008 um 05:10
    • #24

    @ link

    Du irrst ein klein wenig in deiner Betrachtung. Der Antrieb (ich verweise auf Bernd Haeusler's hervorragende Abhandlung im Party-Forum zur Messung der Treiberparameter) ist die stabilste Groesse eines dynamischen Wandlers. Der Antrieb wird sich im Stack nicht veraendern. Auch die Luftlast je Treiber wird sich nicht veraendern, vergleicht man den Einzelbetrieb und den Stackbetrieb. Der hauptsaechliche Unterschied (mit den von dir beschriebenen Folgen) ist die Veraenderung des Strahlungswiderstandes, bedingt durch die Vergroesserung der Mundflaeche und die Veraenderung des effektiven Hornkonturparameters (hoffentlich schreibe ich mit letztem keinen Mist).

  • link
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    • 28. April 2008 um 07:08
    • #25

    @svenr
    ich meinte jetzt auch nicht das der antrieb schwächer wird im sinne von BL pro chassis wird weniger sondern das der strahlungswiederstand so ansteigt das das chassis nicht mehr optimal arbeiten kann also last zu groß für den antrieb
    weis jetzt nicht wie ich das genau beschreiben soll wie ich das meine ;)

    oder würde sich das in der messung nur dazu äußern das kaum noch pegel zuwachs da währe wenn man stackt?

  • Jobsti
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    7.942
    • 28. April 2008 um 07:11
    • #26
    Zitat von "Bernd Häusler"

    Moin,


    karl-alfred_roemer: Tut mir sehr leid, mit Deinem Thema bist Du bist im falschen Forum. "svenr" gibt gute Hinweise zur Recherche, falls Dir Soundkliniks/Manfreds erlaubter, jedoch themenferner Nulldurchgang nicht ausreicht. Jede meiner möglichen Antworten auf Dein Eingangsposting endet hier unweigerlich mit meiner Sperrung.


    Gruß


    PS

    wabbelig? Hast Du jemals ein großes Hornstack erlebt ? "Groß" meint hier wirklich groß, also über 12 15"er auf mindestens 9m² Hornmund, damit man überhaupt in die Nähe "zu schwacher" Antriebe kommen könnte? Ahnungsloser ;) .

    Alles anzeigen

    Kommt doch aufs Chassis an und auch auf die Konstruktion, habe mich ja nich explizit auf nen Konstrukt bezogen.
    Meinte das mehr allgemein, zudem hab ich ja "irgendwann" geschrieben 8)

    Zitat

    ich meinte jetzt auch nicht das der antrieb schwächer wird im sinne von BL pro chassis wird weniger sondern das der strahlungswiederstand so ansteigt das das chassis nicht mehr optimal arbeiten kann also last zu groß für den antrieb


    Joa, das meinte ich. Oder der Antrieb ist stark genug, aber die Pappe machts nicht mit.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • bernd häusler
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    833
    • 28. April 2008 um 18:42
    • #27
    Zitat von "Jobsti84"

    Kommt doch aufs Chassis an und auch auf die Konstruktion, habe mich ja nich explizit auf nen Konstrukt bezogen.
    Meinte das mehr allgemein, zudem hab ich ja "irgendwann" geschrieben 8)


    Joa, das meinte ich. Oder der Antrieb ist stark genug, aber die Pappe machts nicht mit.

    MfG

    Moin,

    Jobsti, jetzt lass mal das BlaBla, ein Lautsprecher, der in einem großen Stack einem hohen Strahlungswiderstand ausgesetzt ist zeigt eine ausgezeichnete und nicht zu übertreffende Impulswiedergabe, gerade bei völliger Überanpassung. Der Kinderbegriff "wabbelig" ist darauf keinesfalls anwendbar, denn mit dem eigenwilligen Verhalten eines Wackelpuddings, der nie dem Teller folgt sondern darauf herumschwingt hat das Verhalten eines Lautsprechers im Stack nun wirklich garnichts zu tun.

    Selbstverständlich wäre Überanpassung (Dein Zitat von Link) unwirtschaftlich, doch eine Überanpassung ist selbst mit großen Hornstacks zumindest am unteren Übertragungsende in der Praxis lediglich bei selten riesigen OpenAir Stacks überhaupt vorstellbar. Ein Problem sind natürlich inkompetente Systemingenieure, die bei Abweichung von der Auslegungs- Stackgröße musikalisch unbrauchbare/keine Korrekturen vornehmen. Pappen gehen in Stacks kaputt, weil die erreichbare Hubminderung nicht gleichzeitig das DC-Displacement reduziert. Wer Leistung "nachschiebt" treibt die Spule endgültig aus dem Spalt, und zerstört die Pappe durch die hohen Kräfte, die am Elastizitätsende der Aufhängung entstehen, oder gar wegen Simulationsgläubigkeit nicht erwartetem Polplattenaufschlag.


    Daß Du, der Chassis mit dreist erlogenen Antriebsdaten öffentlich promotet und sogar Lautsprecher ohne jede Angabe zu den Antriebsparametern einsetzt, überhaupt hier zum Thema schreibst... . :roll:

    Gruß


    PS @svenr und Link: Der Begriff "Luftlast" hat sich für all jene Kräfte eingebürgert, welche von der vor der Membrane befindlichen Luft auf die Membrane angekoppelt werden. Diese setzen sich aus der Luftmasse und der Strahlungsimpedanz zusammen. Hinzuzählen müsste man noch die Kräfte aus der Luftfeder hinter der Membrane, oder bei Konstruktionen die auch hinter der Membrane Schall entnehmen...
    Die Belastungen der Membrane werden jedoch von deren Masse dominiert (Massenbeschleunigung). Jedenfalls solange der Strahlungswiderstand vernachlässigbar bleibt, und das ist zumeist der Fall. Wenn man den Strahlungswiderstand mittels Horn transformiert und/oder durch Stacking erhöht verringert man gleichzeitig den Hub, und daraus folgend die Kräfte für die Massenbeschleunigung. Flapsig könnte man sagen, die Kraft an der Verklebung von Membrane und Konus bleibt immer gleich, egal was sich vor oder hinter der Membrane abspielt. Je besser die Anpassung an die Schallabstrahlung, desto mehr Schalleistung entsteht aus der elektrisch zugeführten Leistung. Diese Erhöhung der Schalleistung ist gar erst durch Verringerung der zur Massebeschleunigung erforderlichen Leistung möglich. Lediglich die Belastbarkeit erhöht sich nicht durch bessere Anpassung, da das DC-Displacement betragsmässig der zugeführten Leistung folgt. Über die Ausnahme darf ich hier nicht...

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

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  • link
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    • 28. April 2008 um 20:36
    • #28

    hmm langsam versteh ichs glaub ich ;)

    d.h. wenn antrieb stark genuck ist für angestrebete stackgröße bzw luftlast und die pappe dieses auch umsetzt (ohne mehr "energie" derselben ins verbiegen steckt ) passt alles?

    nur wie find ich die optimal anpassung raus?? also wie kann ich errechnen wieviel kraft das chassis "braucht" um die angestrebte stackgröße und hornlänge optimal zu arbeiten ?

    wenn ich ein stack mit sagen wir mal 4m² mundfläche habe und das aus einzelnhörnern zusammensetzte aus sagen wir 12stk 12" chassis besteht oder ein stack gleicher mundfläche mit 20 10" pappen mache (gleiche abstimmung usw) muß das 10er weniger kraft haben fürs gleiche ergebnis?? oder wie läuft das jetzt?

  • SRAM
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    • 28. April 2008 um 20:42
    • #29
    Zitat

    Diese setzen sich aus der Luftmasse und der Strahlungsimpedanz zusammen. Hinzuzählen müsste man noch die Kräfte aus der Luftfeder hinter der Membrane, oder bei Konstruktionen die auch hinter der Membrane Schall entnehmen...

    Eine vorzeichenrichtige Vektorielle Addition ist allerdings beim Ziehen von Schlüssen ungemein hilfreich..... :wink:

    Zitat

    Die Belastungen der Membrane werden jedoch von deren Masse dominiert (Massenbeschleunigung). Jedenfalls solange der Strahlungswiderstand vernachlässigbar bleibt, und das ist zumeist der Fall.

    Nö. Wie bei jedem mechanischen Schwingkreis wird die Belastung der Membran oberhalb der Resonanzfrequenz von der gesamten mitschwingenden Masse und unterhalb von den Druckkräften vor und hinter der Membran (genannt Luftfeder) und der Elastizität der Aufhängung bestimmt. Die Reso ist ja gerade die Frequenz, bei der beide Kräfte gleich sind. Ob dabei der Strahlungswiderstand hoch oder niedrig ist spielt keine Rolle, selbst bei Strahlungswiderstand gleich null (Chassis im Vakuum).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Sound-Klinik
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    • 29. April 2008 um 06:43
    • #30
    Zitat von "SRAM"

    ... und unterhalb von den Druckkräften vor und hinter der Membran (genannt Luftfeder) und der Elastizität der Aufhängung bestimmt.


    Dieser Punkt (Einfluß der "Luftfeder" bei kleinen Volumina und die Auswirkungen) wird in gewissen Kreisen - bewußt (oder mit Berechnung ? :) ) - ignoriert. Aber diese Diskussion hatten wir schon. :D

    Wer sich mal grundlegend (und nicht ideologisch vorbelastet) damit befassen möchte, dem empfehle ich als Einstieg das Hooke'sche Gesetz (zum Verständnis Federkonstante, Auslenkung und Kraft) ... und dann, was mit dem Druck bei Volumenänderungen in Gasen (tja, der Druck ... da steckt die Kraft auch "irgendwie drin" ... :wink: ) passiert.
    Es gibt zahllose Physikbücher, wo man sowas nachlesen kann.

  • tufkasr
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    310
    • 30. April 2008 um 11:05
    • #31

    Sound-Klinik

    Ich weiss nicht so genau, worauf du hinaus willst. Welchen Einfluss der Nachgiebigkeit des eingeschlossenen Luftvolumens meinst du? Auslenkung an nichtlinearer Kennlinie bedingt durch Veraenderung der Nachgiebigkeit infolge der Kompression? Ich hab den Siegfried mal gefragt, ob er ein nettes Bild malen kann:

    http://www.linkwitzlab.com/images/graphics/air-distortn.gif

    Komisch. V0 im Teiler. Was soll das heissen?

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 30. April 2008 um 15:25
    • #32
    Zitat von "svenr"

    Ich weiss nicht so genau, worauf du hinaus willst. Welchen Einfluss der Nachgiebigkeit des eingeschlossenen Luftvolumens meinst du? Auslenkung an nichtlinearer Kennlinie bedingt durch Veraenderung der Nachgiebigkeit infolge der Kompression?


    Soweit (Nichtlinearitäten) brauchst du gar nicht mal gehen, denn es ist viel einfacher: Was denkst du, wieviel mehr Kraft (Antrieb) du benötigst, wenn das Volumen (z.B. zugunsten einer höheren Resonanzfrequenz) verringert wird ?

    Think easy (und das Hinschreiben von Gleichungen ist nicht mit dem Verstehen physikalischer Zusammenhänge gleichzusetzen - denn: Derlei "Formeln" beschreiben lediglich ein Modell). :)

  • FF
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    1.868
    • 30. April 2008 um 17:21
    • #33

    Ich habe Edith gerade im Supermarkt an er Kasse getroffen. Sie meinte, ich hätte Schrott geschrieben. Das Folgende ist also Quark, die Federhärte ist natürlich nicht identisch bei verschiedenen Volumina. :oops:

    In Nulllage d.h. ohne anliegendes Signal ist es erstmal egal, wie groß das Gehäuse ist, der Luftdruck innen ist identisch, egal ob hinter dem Chassis 10L oder 1.000L verbaut sind. Die Frage ist, ob die Federkonstante sich ändert? Bei Hook spielt die Länge der Feder keine Rolle, unterschiedliche Volumen kann ich auch als Zylinder gleichen Querschnitts mit verschiedenen Längen betrachten. Von daher müsste auch D identisch sein. Ich spiele gerade mit meiner Fahrradpumpe, hm...

    Also könnten nur Nichtlinearitäten der Luft in kleinen Volumen eine Rolle spielen. Wie war das? CB um die 10L pro 10"-er, X-max bei sagen wir 5mm - da liegt die Volumenänderung durch die Membranbewegung bei unter 2%. Da verändert sich der Luftdruck über einen praxistauglichen Temperaturanstieg im Innern deutlich stärker...

    Gruß FF

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 30. April 2008 um 20:00
    • #34
    Zitat von "FF"

    ... die Federhärte ist natürlich nicht identisch bei verschiedenen Volumina ...


    und damit die benötigte Kraft bei jeweils gleicher Volumenänderung (d.h. gleicher Membranauslenkung ...) :wink:

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