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Front-/ Monitor-EQ

  • schütty
  • 4. Mai 2008 um 02:12
  • schütty
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    386
    • 4. Mai 2008 um 02:12
    • #1

    Hallo

    Als Front-EQ setzen wir z.Z. den EQ231-GSP von LA-Audio ein. Dieser hat bei den Tonmischern recht guten Anklang gefunden.

    Als Monitor-EQ wird z.Z. noch der dbx 1231 eingesetzt den es in der nächsten Zeit durch hochwertigeres Material zu ersetzen gilt.

    Da ich einen gebrauchten Klark DN-360 bekommen kann, würde es mich intressieren ob dieses Gerät von seiner klanglichen Preformance weit über dem LA-Audio einzustufen ist. Ich bin da leider auf Euer Urteilsvermögen angewiesen, da ich keine 1:1 Vergleichsmöglichkeit habe.

    Der DN-360 würde dann als Front-EQ Verwendung finden. Das Monitorrack würde dann mit LA-Audio bestückt.

    Gruß, Jörg

  • guma
    Moderator
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    6
    • 4. Mai 2008 um 08:32
    • #2

    Die Filter des DN360 sind meines Wissens etwas breiter als die des LA-Audio was mE kein Nachteil ist. Der Klark ist bestimmt nicht "schlechter" als der LA und die Akzeptanz bei den Technikern ist sicher hervorragend.

    Zwei Dinge gibts zu beachten:

    1. Den Klark gibts schon ewig also muß der Zustand eines Gebrauchtgeräts genau geprüft werden.

    2. Der Ausgang ist standardmässig unsymmetrisch. Sollte das Gerät nicht in den Masterinsert, sondern an den Output des Pultes angeschlossen werden muß man über eine Symmetrierung nachdenken. ( Siehe laufenden Thread.)

  • schütty
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    • 4. Mai 2008 um 20:29
    • #3

    Unsymmetrisch ist kein Problem.

    Gibt es bei den DN-360 bestimmte Teile die besonders anfällig sind auf die man beim Kauf von Gebrauchtgeräten achten sollte ?

    Gruß, Jörg

  • yamaha4711
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    • 4. Mai 2008 um 20:50
    • #4

    Tacho!

    Wie bei Mischpulten oder ähnlich gestaltetem Material auch:
    Fader, Potis, Schalter, Steckverbindungen.

    Haarrisse (durch hohe Beschleunigungen) auf der Platine sind schwerer zu entdecken.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • schütty
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    • 4. Mai 2008 um 23:58
    • #5

    Ok, gerätetypische Macken gibts also nicht. Das wollte ich wissen.

    Gruß, Jörg

  • Peerless
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    • 5. Mai 2008 um 13:38
    • #6

    ich versteht gerade nicht, was man gegen den 1231 in monitor haben kann ? ggf. wenn man nen rock am ring rider erfüllen will braucht man was anderes, aber sonst ?

    http://www.ae-rental.de

  • simonstpauli
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    • 5. Mai 2008 um 14:15
    • #7

    Klark und LA Audio sind in meinen Augen gleichwertig

    Der Klark ist fast immer akzeptiert, den LA Audio finde ich klanglich besser.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • ton-thorsten
    Verifiziert
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    • 5. Mai 2008 um 14:19
    • #8

    Hallo,

    ich würde das anders angehen. Ich bin ja ein Verfechter des Gleichheitsprinzips, sprich ich würde die gleichen EQ´s für Monitor und
    EQ verwenden. Das hält Dich einfach flexibler und Du kannst die EQ´s problemlos im Anwendungszweck tauschen, falls Du mal mehr Monitor-EQ´s brauchst, oder einen zusätzlichen Master-EQ oder welche Konstellation auch immer...

    Also, den LA Audio behalten, den DBX auch und nen bißchen sparen und weitere LA Audio kaufen.

    Gegen den Klark im Master ist natürlich auch nichts einzuwenden. Dann würde ich allerdings die LA Audios im Monitor gegenüber den DBX´en vorziehen. Er regelt halt etwas feiner und schmalbandiger und insgesamt von ist er von der ganzen Verarbeitung einfach ne Spur professioneller und hochwertiger als der DBX.

    Gruß,
    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • schütty
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    386
    • 8. Mai 2008 um 00:59
    • #9

    Ich hab fürs EQ-Rack erstmal ein 2. LA-Audio geordert. Für die Front bin ich mir noch nich ganz schlüßieg. Den Klark muß ich mir noch mal anhören/ ansehen. Ggf gibts auch ein FCS960.

    Danke für Eure Statements.

    Gruß, Jörg

  • g.sanner
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    212
    • 8. Mai 2008 um 09:43
    • #10
    Zitat von "ton-thorsten"

    Hallo,

    ich würde das anders angehen. Ich bin ja ein Verfechter des Gleichheitsprinzips, sprich ich würde die gleichen EQ´s für Monitor und
    EQ verwenden.

    An dieser Stelle wuerde ich da gerne wiedersprechen. Ein Monitor EQ sollte, wenn es ein grafischer sein muss, schon besser ueber sehr schmale Filter verfuegen.
    Ein FOH EQ ist mit breiterer Filterguete eindeutig besser fuer den Job an der PA geignet.
    Nun finde ich das der Kollege eigentlich schon ganz gut mit EQs ausgestattet ist und die Aenderung zum DN 360 eigentlich nicht viel an der Klangqualitaet seiner Anlage aendern wird. Die Frage waere eigentlich was denn an der bisherigen Konstelation nicht gefaellt.
    Ist es ein klangliches Problem wuerde ich vieleicht ueber eine aufwertung der Lautsprecher nachdenken. Pfeifft es zuviel vieleicht mal die Mikros hinterfragen.
    Oder anders gefragt: Habt Ihr denn einkreisen koennen das Euer EQ an der Unzufriedenheit schuld ist?
    Oder seit Ihr vieleicht garnicht unzufrieden?

  • schütty
    Beiträge
    386
    • 8. Mai 2008 um 20:03
    • #11

    Aaalsoo..

    1. Mit unserer Front sind wir ansich sehr zufrieden ( 25TT mit Pro 8001 ). Beil Liveopenairs können wir den Front-EQ eigenlich zu Hause lassen ( war fast grade, also nur leicht kosmetische Eingriffe ).

    2. Warum LA-Audio ins EQ-Rack ?:
    Wir haben häufig akustisch schwirige Indoorbeschallungen von der übelsten Sorte. Das heißt, Band spielt ebenerdig auf der selben Höhe wie das Publikum, niedrige Deckenhöhe ( leichtes Gewölbe ), Molton ist aus optischen Gründen unerwünscht. Um hier einigermaßen Monitorpegel fahren zu können, ist man froh wenn man die Option hat schmalbandig ziehen zu können.

    Der dbx geht selbstverständlich auch und wird mit Sicherheit als Reserve vorgehalten.

    Gruß, Jörg

  • christopher hafer
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    803
    • 8. Mai 2008 um 21:19
    • #12

    Zum Thema Schmalbandigkeit bei Monitoranwendung:
    Da habe ich so meine Zweifel. Denn nur dann würde sie etwas bringen, wenn die kritische Frequenz genau auf dem Band liegt - und das wird sie selten tun.
    Von daher bevorzuge ich bei sehr kritischen Anwendungen ohnehin parametrische EQs.
    Hat mal jemand die Herstellerangaben der gängigen EQs verglichen oder gar nachgemessen?

    Allgemein: Den "großen" LA-Audio (mit der Dynamiksektion) benutze ich sehr gerne (der Limiter - Soft Knee 1:10 - ist ein sehr gutes Werkzeug, genau wie die zusätzlichen Shelving-Filter). In der Bucht mangels Hype (und dank Digital-Wahn) sehr günstig zu bekommen.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • g.sanner
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    212
    • 8. Mai 2008 um 23:59
    • #13

    na so schwarz weiss ist das auch nicht. Das 1/3 Band an einem GEQ beeinflusst in der Regel schon mehr als 1 Oktave. Mein letzter Monitorjob ist schon 4 Jahre her und da habe ich das Rack garnicht erst mitgenommen. Wenn man grafische Eqs nutzen will sollte man aber tunlichst nicht von Praezision reden.
    Wie fuerchterlich die meisten arbeiten kann man sich immer mal wieder ueber In Ears anhoeren.
    Von daher wuerde ich bei denen Geraeten auch nicht davon reden welcher besser ist oder nicht, sondern eher welcher weniger schlecht ist.
    Um bei der Originalfrage zu bleiben. Miete doch erst mal einen EQ zum Testen. Ich wuerde fast garantieren das Ihr keinen merklichen Unterschied feststellen werdet.
    Wenn es zu unschoenen Resonanzen kommt wuerde ich mal dazu raten Tomys Sat Live zum testen runterladen und das mal einsetzen. Damit kann man noch mal Headroom aus so einer Anlage rauskitzeln.

  • guma
    Moderator
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    6
    • 9. Mai 2008 um 06:20
    • #14
    Zitat von "Christopher Hafer"


    Da habe ich so meine Zweifel. Denn nur dann würde sie etwas bringen, wenn die kritische Frequenz genau auf dem Band liegt - und das wird sie selten tun.

    Genau meine Meinung !

    Darüberhinaus haben Filter die breiter sind, also stärker überlappen, den Vorteil, daß sie mehr kombinieren. Dadurch lassen sich mit etwas Überlegung auch Frequenzgänge erzeugen, die mit sog. constant Q Filtern nicht möglich sind, z.B. ein sehr schmales Filter aus mehreren benachbarten Bändern oder assymetrische Gesammtfilter. Also die "Schmalbandigkeit" ist definitiv kein "Qualitätskriterium".

  • lambda-halbe
    Profi
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    365
    • 9. Mai 2008 um 10:13
    • #15

    Hallo,

    Zitat

    Hat mal jemand die Herstellerangaben der gängigen EQs verglichen oder gar nachgemessen?

    Ja es hat schon einmmal eine erlesene Testreihe gegeben.
    Schaust Du da: http://www.roaddog.com/bink/index.php

    LG Stephan

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