Guten Tag,
bin gerade am Überlegen, ob es Sinn macht, das LS9 durch externe Preamps aufzuwerten. Habt ihr das schonmal gemacht? Wie sind eure Erfahrungen, bringts wirklich was?
Hatte mir so einen SPL Goldmike vorgestellt...
Vielen Dank!
Guten Tag,
bin gerade am Überlegen, ob es Sinn macht, das LS9 durch externe Preamps aufzuwerten. Habt ihr das schonmal gemacht? Wie sind eure Erfahrungen, bringts wirklich was?
Hatte mir so einen SPL Goldmike vorgestellt...
Vielen Dank!
also, ich würde erst mal die Suche bemühen mit "Preamps", da ist schon eine Menge geschrieben worden.
Was deinen speziellen Fall angeht, wenn der Rest (vor allem PA/Mikro) schon ausgereizt ist, kann man darüber nachdenken, groß wird der Unterschied aber kaum sein, eher Nuancen. Ich würde auf jeden Fall vor einem Kauf testen, ob das Ergebnis das ist was ihr euch vorstellt.
Wie kommst du speziell auf den Goldmike, schon mal gehört, Studio etc. ?
habe den Goldmike in dem Studio eines bekannten gesehen.
Habe jetzt mal einen bestellt mit zwei Kanälen, Compressor drin und einem Digitalausgang. Ich werde dann mal berichten, ob das wirklich hörbar ist. Selbst wenn nicht hab ich jetzt wenigstens 34 Mic-Inputs ![]()
Ein guter preamp ist hörbar am LS-9.
Auf jeden Fall. Guter Channel-strip klingt durchsichtiger, Röhrenvorvestärker haben eigene Klangfärbung. Würdich aber nur live ausprobieren. Nur dann hörst du, ob das ein Vorteil für dich ist und du einen besseren Klang hinbekommst. Sonst ist es hinausgeworfenes Geld.
Ich benutze den SPL Goldmike II im Livebetrieb und habe dabei ein
gutes Gefühl. Insofern macht es für mich auf jeden Fall Sinn.
Das Teil ist auch schön. Wußte aber gar nicht, dass da ein
Kompressor drin ist. Oder meinst du die Röhre?
Auch die Einsatzmöglichkeit der Röhre und Flairschaltung
finde ich an diesem Gerät gelungen.
Ciao
sebastian
Ich benutze gelegentlich in Verbindung mit einem LS9 einen Yamaha AD8HR. Da sind die gleichen Preamps verbaut wie im PM5DRH. Ich verwende die Preamps für die Vocal Abteilung. Man hört den Unterschied schon. (PA d&b Q). Ob es sich für deine Anwendung auszahlt kann ich nicht sagen.
So, ich habe den Praxistest gemacht. Mit einem Avalon Studio-Preamp, mit Kompressor, EQ und allem dran.
PA: d&b Q-Serie. Mikrofon: Sennheiser UHF mit e935-Kapsel.
Fazit: deutlicher Unterschied! Der Kompressor arbeitet viel besser und das klingt auf einmal richtig schön und warm!
Na, das wäre ja nicht gut, wenn man bei diesem preamp nicht was hören würde...
Ich benutze bisher für 17 - 20 des LS9-16 zwei TLA-C1 über eine MY8-AD Karte, das ist schon ganz nett. Am nächsten Wochenende habe ich noch eine ISA 428 mit 8-Kanal-Wandlerkarte ( Burr-Brown ) . Damit werde ich mir 4 analoge Inserts für meine geliebten 944 Filter-Comps schaffen, die C1en über die 4 lineins schicken und damit die Kanäle 17 - 24 via AES/EBU in eine MY16-AE Karte senden, die dann freundlicherweise noch etwas Platz für meine externen Fxe lässt. :wink:
... und nein, dieses Setup werde ich nicht von den Vorortverleihern fordern ( ![]()
![]()
) aber bösartigerweise damit und der Karte anrücken. Ich hoffe, da ist schon die eine oder andere Schweißperle im Anmarsch. ![]()
![]()
![]()
Ich formuliers' noch mal grundsätzlich:
Für die ersten 16 b.z.w. 32 Kanäle mit den internen, recallbaren Headamps finde ich es ein bisschen Perlen vor die Säue. Braucht man aber mehr Kanäle als man Headamps hat und verzichtet auf die Speicherbarkeit des Headamps, finde ich es naheliegend, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen, d.h. z.B. Preamps mit der Möglichkeit eines Inserts zu verwenden oder Preamps mit speziellen klanglichen Optionen einzusetzen.