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Chor abnehmen der sich beim singen bewegt

  • janos buttgereit
  • 18. Mai 2008 um 19:15
  • janos buttgereit
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    412
    • 18. Mai 2008 um 19:15
    • #1

    Hallo zusammen,
    An unserer Schule wird diesen Sommer ein Musical aufgeführt. Ich bin mit im Technikteam, bin aber eigentlich für das Licht zuständig. Leider ist zur Zeit unser Haupt-Tontechniker nicht zu erreichen und darum frage ich hier mal, damit wir trotzdem etwas planen können.

    Es gibt folgendes Problem:
    Bei der ersten Besprechung von Technik und Lehrern ist herausgekommen dass der Chor mit auf der Bühne eingebunden ist und beim Singen auch auf der Bühne tanzt. Da wird die Abnahme des Chors natürlich problematisch, da man 1. keine Mikros auf der Bühne aufstellen kann und 2. man natürlich nie einen konstanten Abstand zwischen Mikros und Sängern hat.

    In der Schulaula wo das ganze stattfindet befinden sich am Bühnenportal oben schon 3 Kondensatormikrofone, gedacht zur Sprachverstärkung bei Theateraufführungen. Die äußeren sind jeweils AKG C1000 und das Mittlere ist ein Perception 170.
    Eventuell kann man diese ja schon mit einbeziehen. Ich denke aber trotzdem dass das längst nicht reicht auf einer Bühne mit ca. 12m Breite und 5m Tiefe.

    Wie bekommt man also unter diesen Situationen eine gute Abnahme hin und das mit möglichst wenig Geld - zumal die Mikrofone über einen Zeitraum von 2 Wochen geliehen werden müssten.

    Ich denke Problem 1. kann man am besten lösen indem man die Mikrofone über der Bühne aufhängt - das wäre dann so auf 3 Metern Höhe. Sonst vielleicht auf dem Boden mit Grenzfächenmikros?
    Aber was ist die Lösung für Problem 2? Ich denke mal auf jeden Fall viele Mikros nehmen muss mit möglichst weiter Richtcharakteristik, diese dann vielleicht auch durch nen Kompressor schicken?

    Wär nett wenn ihr mal ein Paar Lösungsansätze liefern könntet.

    Grüße
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • yamaha4711
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    • 18. Mai 2008 um 21:55
    • #2

    Tacho!

    (Rohr)Richtmikros und/oder Grenzflächen ist schon mal ein ganz guter Ansatz. Leider reicht das gerade mal als Stütze. Du wirst damit in keinem Fall einen astreinen und klaren Sound hinbekommen ohne weiteren Aufwand und dann auch nur bedingt. Das hängt vor allem von der Raumakustik und den vorhandenen Lautsprechern ab.
    Noch was dazu: je mehr Mikros (vor allem offene im Sinne Fader hoch am Pult), desto mehr Feedbackneigung.

    Kompressor ja keinen verwenden, denn damit erhöhst du die Feedbackgefahr auch. Als Waffe dagegen und um ein paar dB mehr herauszukitzeln empfiehlt sich ein EQ mit 31-Bänder besser ein parametrischer EQ.

    Am besten nochmals das ganze nochmal durchsprechen und überlegen ob der Chor wirklich rumtanzen muß und ob es nicht eine Ecke gibt, in der er sich zum Singen treffen kann. Manchmal haben die Initiatoren absolut verrückte Ideen, die oftmals technisch nicht mehr Umsetzbar sind. Lehrer haben dazu oftmals einen besonderen Draht... ich weiß wovon ich rede. ;)

    Wie groß ist der Chor denn? Evtl. einigen Chormitgliedern ein Lavalier mit Sender anstecken und diese dann als variable und menschliche Mikrostative verwenden.

    Díe bester Waffe ist ein guter, lauter und präsenter Chor. Dann reichen die genannten Mikros mit ein paar strategisch gut plazierten Grenzflächen.
    Ein guter Tonmann mit schnellem Finger am Fader und ein entsprechender MasterEQ dann wird's schon werden.
    Spielt da denn auch noch ne Band? Dann wirds nämlich wirklich übel.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • eds-germany
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    • 19. Mai 2008 um 01:31
    • #3

    aus gemachter erfahrung bei einer Theater-Tour:
    Grenflächenmikrofone?? denkt mal über die Option nach... aber bitte MIT digital-Pult und erfahrenem(er) Tonmann(frau)

    MfG,

    Alexei

  • david kess
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    86
    • 19. Mai 2008 um 01:39
    • #4

    und wieso bitte nur mit digitalpult???

    was nicht passt - wird passend gemacht!!! ;)

  • eds-germany
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    218
    • 19. Mai 2008 um 08:15
    • #5

    um sich den haufen inserted EQ's und sonstigem zu sparen...
    der Kollege der es zuletzt machte(israelischer Tontech) hat die grafischen EQ's min manche Grenzflächen inserten müssen, je nach position.
    habe mir aber da nicht ansehen können welche presets er gesetzt hat - war eigentlich für Licht zuständig, habe Ton nur nach Rider zur Verfügung gestellt.

    ich bin außerdem eh der meinung, dass sich solche aus meiner sicht relativ komplizierten Shows besser mit nem Digi lösen lassen, aber das ist ja eigentlich geschmackssache.

    MfG,

    Alexei

  • skyworker
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    • 19. Mai 2008 um 09:58
    • #6

    Morgen! Bastelstunde ist angesagt - gibts noch sowas wie Werkunterricht? ;)

    Plexiglasplatte mit etwa 1 x 1 Meter Kantenlänge, darauf mittig eine Grenzfläche, das ganze schön unsichtbar über der Bühne aufgehangen. Abstand zu den Köpfen nicht zu groß und nicht zu klein (ausprobieren), eventuell je anch Größe der Bühne und "Bewegungsdrang" des Chores sowas an zwei oder drei Stellen aufhängen. Schön den Finger am Fader haben, um Getrappel und anderen Unbill auszublenden und immer die richtige Fläche aufziehen ;) Ein X auf dem Bühnenboden zeigt dem Chor, wann der Tonmensch zufrieden grinst ;)

    Im Vergleich zum abgehängten Raummikro oder Overhead klingt diese Lösung deutlich voller und ist für das ein oder andere dB mehr gut! Wenn der Chor dann auch noch immer schön ergriffen gen Himmel trällert, geht die Sonne auf!

    Theme Anstecker in der Menge: Kann gehen, muss nicht! Kugel müsste es ja sein, um möglichst viele zu kriegen, die müssten dann immer auf einen (den mit dem Mikro) einsingen und trotzdem dürfte das furchtbar hupen...

    Viel Erfolg!

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Mechwerkandi
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    • 19. Mai 2008 um 10:23
    • #7
    Zitat von "yamaha4711"


    (Rohr)Richtmikros und/oder Grenzflächen ist schon mal ein ganz guter

    Keulen auf der Bühne?
    Toll.
    Wie willst Du das händeln? Ständig nachführen?

    Der Interpret macht mal zwei Schritte zur Seite, dann ist dunkeltuten.
    Allein die Pegelschwankungen dürften ausreichen, um den Tonkutscher schwach werden zu lassen. :D

    In geeigneter Weise quer über die Bühne ein Drahtseil spannen, und daran ein paar Mikros von oben abhängen.
    Ist bewährt, tut gut & stressarm.

  • mringhoff
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    • 19. Mai 2008 um 11:44
    • #8

    Für die abgehängten Mikros natürlich nicht einfach die nächstbesten Kondenser aufhängen. Die meisten sind dann erstmal optisch zu auffällig und zweitens dürften solche Konstruktionen oft mit der Zeit undefiniert baumeln.

    Dafür gibt es eigens vorgesehene Mini-kondenser mit Drahtaufhängung zur genauen Positionierung.

    z.B:

    http://www.akg.com/site/powerslav…anguage,DE.html

    Aber nach wie vor ist es wichtig:
    a) alle Mikros gut einpfeifen
    b) sich auf bestimmte Positionen des Chors einigen
    c) ein guter Techniker, der genau nur die Mikros hochzieht, die besprochen werden
    d) auch eine definiert abstrahlende Lautsprecheranlage zu verwenden (nicht die nächstbesten Discoboxen...) und diese auch gut positionieren (besser geflogen und nach unten geneigt)

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • tapedeck
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    • 19. Mai 2008 um 13:54
    • #9

    Also wir haben letztens mit 3 Stk. Sennheiser ME 64 sehr gute Erfahrungen gemacht... Allerdings mussten wir dafür auch der "Choreografin" des Chors erstmal deutlich beibringen, dass der Chor sich zu entscheiden hat, auf welcher Bühnenhälfte er denn nun singen will und dann auch dort zu bleiben hat :wink:
    Dann ganze dann mit nem dbx 31-Band EQ und nem Audio Analyzer eingepfiffen und es hat wunderbar gespielt. Natürlich auch hier wieder die PA entsprechend ausgerichtet!


    Zitat von "yamaha4711"

    Als Waffe dagegen und um ein paar dB mehr herauszukitzeln empfiehlt sich ein EQ mit 31-Bänder besser ein parametrischer EQ.

    Das verstehe ich nicht ganz... Ist ein 31-Band an dieser Stelle nicht hilfreicher? In unserem Fall zum Beispiel mussten wir direkt 4-5 Frequenzen ziehen, wie geht das mit einem parametrischem EQ?

  • simonstpauli
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    • 19. Mai 2008 um 15:04
    • #10

    Andersherum wird ein Schuh draus, mit einem 31-Band-EQ, graphisch, trifft man die nötigen Frequenzen fast nie und verbiegt sich im schlimmsten Fall noch ordentlich die Phase.

    Ein 5-fach vollparametrischer EQ dagegen ist ein Präzisionswerkzeug, man kann die Frequenz genau tunen und die Bandbreite auch. Unter dem Strich bekommt man damit mehr Gain-before-Feedback, also die Mikrofone lauter.

    Ein graphischer EQ im Insert ist jedoch besser als nichts, wenn man vorsichtig damit umgeht.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • tapedeck
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    • 19. Mai 2008 um 15:06
    • #11

    Alles klar, Dankeschön =)

  • janos buttgereit
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    • 19. Mai 2008 um 15:34
    • #12

    Danke für die Anregungen!

    Wenn ich mir das hier so durchlese habe ich jetzt folgendes Bild vor augen wi mans machen könnte:

    3 Grenzflächen, ob jetzt auf dem Boden oder unter der Decke (was ich außerdem eine sehr gute Idee finde) muss man ausprobieren, dazu die vorhandene Mikrofonie und vielleicht noch links und rechts noch jeweils unauffällige Kondensatoren um die Sänge rauch noch aufzunehmen wenn sie mal etwas mehr zur Seite singen. Außerdem ordentliche EQ's dazuholen.

    Jetzt gibt es wie ich erfahren habe aber doch noch so 10 Leute, die nicht mit auf der Bühne singen sondern einfach nur dahinter stehen und so auch noch in einem akustisch etwas abgeschirmteren Raum (sprich hinter den Kulissen) singen könnten. Dies sind jetzt zwar nicht die stärksten Sänger, aber immerhin etwas. Könnte man diese jetzt nicht auch noch mit 2 Kondensatormics abnehmen und evtl. 2-3 Dynamische Mikrofone für einzelne stimmen dazunehmen um dem ganzen noch etwas Volumen zu geben? Diese Lösung habe ich selbst mal bei einem guten Techniker gesehen, laut seiner Aussage würde das öfter so gemacht.

    @ michael
    Ja es gibt eine Band. Warum wirds damit noch schlimmer? Sie wird jedenfalls nicht direkt auf der Bühne stehen sondern an der Seite und ich habe schon überlegt erstens die Gitarrenamps in einen benachbarten Raum zu stellen und dem Schlagzeug eine Plexiglaswand zu verpassen.

    Zum Digitalpult: ich denke bald dass das am Preis scheitern wird, wie gesagt es ist nur eine Schulveranstaltung und so riesig ist das Budget nicht. An ein analoges Pult (Midas Venice 320) kommen wir wahrscheinlich durch Kontakte sehr günstig ran. Das gleiche Problem seh ich für die Ansteckmikros mit Funk, wir müssen so wie so schon nen Paar Funkstrecken mit Headsets für die Solosänger dazuholen.

    Die Mikro aufhängung hatte ich mir auch genau so wie auf dem Bild vorgestellt, bloß dachte ich dass man sich so was auch für jedes x-beliebige Mikro, wenn es nicht zu schwer ist, selbst aus Draht basteln kann.

    Außerdem habe ich bei dem Lehrer nochmal auf das Problem hingewiesen und er will mit der Entsprechenden Person die für den Chor und die Choreographie zuständig ist sprechen und fragen ob sich das ein wenig beschränken lässt

    Danke für Eure Hilfe
    Janos

    Könnt ihr bitte leiser Spielen? Die Leute wollen sich doch während des Konzerts noch unterhalten können!
    (Zitat eines Musikschullehrers...)

  • schallereignissortierer
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    • 19. Mai 2008 um 15:41
    • #13
    Zitat

    ...Theme Anstecker in der Menge: Kann gehen, muss nicht! Kugel müsste es ja sein, um möglichst viele zu kriegen, die müssten dann immer auf einen (den mit dem Mikro) einsingen und trotzdem dürfte das furchtbar hupen...


    Nicht zwingend, wenn man die einzelnen Stimmlagen entsprechend aufstellt -und so choreographiert, das die sich auch beim Tanzen wiederfinden ;) - würde man mit einigen wenigen Ansteckern längs kommen. Die jeweils besten Stimmen bekommen 1 Anstecker für sich und einen zweiten hinten aufs Haupt für die anderen, die die gleiche Lage singen.

    So hätte man für die Klarheit jeweils 1 "direktes" Mikro und für die Fülle ein zweites, das die anderen Chorsänger gleicher Lage auffängt.

    Das wird in einer Schulaula doch eher darum gehen, den Chor ein wenig anzuheben und etwas nach vorne zu bringen, als darum, es "Rock solid" laut zu kriegen.

    Schließlich gibt es ja noch die Solisten, die gegen diese "Chor Wand" ansingen müssen und sowieso Anstecker oder Headsets kriegen müssen und deren erzielbare Lautstärke ist ja zunächst der Maßstab, an dem sich der Chorlevel von vornherein zu orientieren hat, was eigentlich darauf hinauslaufen sollte, das der Chor eher sehr dezent verstärkt werden müsste.

    Dann bleibt auch noch die Frage, zu was eigentlich gesungen wird? Zu der Schulband oder zum Schulorchester?

    Wenn die Band mit auf der Bühne sein sollte, wirds mit Overheads u.U. problematisch. Je nachdem, welches der Choroverheads gerade auf Sendung ist, weil der Chor jetzt drunter steht, wird die Band mal lauter und deutlicher und mal lauter und schwammiger. Kommt immer drauf an, was gerade von der Band in die Overheads reinmüllt.

    Was der Geschichte auch nicht unbedingt dienlich ist. Da würde ich doch mal -so Zeit und Gelegenheit ist- die Variante mit den zusätzlichen Ansteckern/Headsets für den Chor testen.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • yamaha4711
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    • 19. Mai 2008 um 16:47
    • #14

    So wie schalleregnisssortiere es beschrieben hat, so meine ich das auch mit der Band. Das Problem ist, daß die Band/Orchester einen Grundpegel hat über den der Chor/Solis kommen sollen (müssen). Das meine ich mit zusätzlichem "Ärger", da die Chormikros eben auch die Band mit aufnehmen und man das oftmals nicht ganz und gar trennen kann.
    Dein Ansatz mit Plexiglaswand für's Drumset und die Gitarrenamps in einen anderen Raum verbannen ist sehr gut nur wie hören sich dann die Gitarren? Normales Monitoring würde auch wieder mehr oder weniger in die Chormikros reindrücken.

    Ach noch was.... Monitoring für Chor: würde ich hier nicht empfehlen, da das nur noch weiteren ärger macht und das wohl eh schon enge Budget über maßen strapziert.
    Allgemein nochmal zu PA und evtl. Monitor: viel Ärger erspart man sich mit einer guten und präzisen PA und gutem Monitoring oder noch besser mit InEar als Monitorlösung. Es hilft also nix ein solches Event mit param. EQ, gutem Pult und entsprechend vielen Mikros bewaffent in einem akustischen Schuhkarton mit Discodröhnboxen zum Laufen zu bringen.
    Ebensoviel Augenmerk also auch auf die Boxen legen. Man kann es einfach nicht oft genug sagen.

    Die beste Lösung ist im Vorfeld eine vernüftige Ausgangslage zu vereinbaren, also mit den Initiatoren reden und das ganze auch für die Technik entsprechend abstimmen und tunen. Damit kann man enorm den technischen Aufwand reduzieren und man erhält dennoch ein gutes Ergebnis. Das Leben besteht eben nun mal aus Kompromissen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkaklto
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    • 19. Mai 2008 um 17:08
    • #15
    Zitat

    Ach noch was.... Monitoring für Chor: würde ich hier nicht empfehlen, da das nur noch weiteren ärger macht und das wohl eh schon enge Budget über maßen strapziert.
    Allgemein nochmal zu PA und evtl. Monitor: viel Ärger erspart man sich mit einer guten und präzisen PA und gutem Monitoring oder noch besser mit InEar als Monitorlösung. Es hilft also nix ein solches Event mit param. EQ, gutem Pult und entsprechend vielen Mikros bewaffent in einem akustischen Schuhkarton mit Discodröhnboxen zum Laufen zu bringen.
    Ebensoviel Augenmerk also auch auf die Boxen legen. Man kann es einfach nicht oft genug sagen.

    Speziell beim Venice ist das Monitoring im Regelfall PRE Fade PRE EQ !!!!!

    Bei sowas tödlich.
    Ich würde auch empfehlen, wenn geht, ein Digitalpult an den Start zu bringen.
    Mit dem Midas alleine wird das nix, und mit den benötigten externen EQs usw kommt auch ganz schön was zusammen.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • robert müller
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    • 19. Mai 2008 um 23:28
    • #16

    Hallo Janos,
    vielleicht kannst du mal noch ein paar mehr Infos geben.

    Um wie viele Chorsänger handelt es sich denn hier überhaupt?

    Du hast geschrieben, daß es einen zusätzlichen Offstage-Chor geben könnte. Das ist schon mal ein guter Ansatz. Die Jungs und Mädels brauchen dann zwar nen extra Monitor, aber dafür bekommst du ein Chorsignal ans Pult, das relativ sauber von störenden Bandeinflüssen ist.

    Muß denn der ganze Chor auf der Bühne rumhüpfen? Ich mach selbst ab und an Ton für Musicals meiner alten Schule - da wird das oft getrennt in eine Chor-AG und eine Tanz-AG. Rumtanzen auf der Bühne tun da meist nur noch die Solisten.

    Wenn Chor auf die Bühne, dann doch bitte diejenigen, die vielleicht besser tanzen als singen können, damit die guten Sänger beim Offstage-Chor mit ihrer Stimme zum Klang beitragen können.

    Zum Thema Funkstrecken:
    Hier würde ich mich mal in der Gegend umhören, obs nicht vielleicht Theater- oder Karnelvalsvereine gibt, die euch da aushelfen können. Auch gibts oft irgendwelche Medienzentren, die auch derartiges Equipment für Schulen verleihen können. Wichtig beim "Zusammenleihen" von Funkstrecken ist natürlich, daß diese kompatibel zueinander sind. Da brauchts einen erfahrenen Techniker, der das beurteilen bzw. im Vorfeld ausrechnen kann. Bei meiner letzten Produktion für meine ehemalige Schule waren insgesamt 12 Strecken im Einsatz, die von den Herstellern Sennheiser (ew100), AKG (WMS80) und Zeck (Daisy VHF) stammten. Mikrofone an den Strecken waren hier einheitlich AKG C420L. Nach sorgfältiger Berechnung mit der SIFM-Software von Sennheiser hat dieses System zwei Wochen lang problemlos gespielt.
    Ein Kostenfaktor bei Funkstrecken sind natürlich die Batterien, da kommt mitunter ganz schön was zusammen. Ich kann hier aber die Aerocell-Batterien ausm LIDL empfehlen. Die laufen einfach super und man kriegt sie in jedem Lidl, also quasi in jedem Dorf.

    Ansonsten neige ich auch zur Empfehlung, für Grenzflächen oder Richtrohrmikrofone bei Gesang ein Digitalpult zu nehmen - bei Headset-Funkstrecken übrigens auch. Hier kann die Szenenautomatisierung, die bei Digipulten einfach standardmäßig immer dabei ist, einigen Streß ersparen.

    Wo soll das Ganze denn überhaupt stattfinden (Region)? Vielleicht findet sich hier im Forum ja jemand in deiner Nähe, der dir mit Tipps oder Adressen zum günstigen Beziehen von Material aushelfen kann.

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