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  5. Boxen und Amps

Sub für K&F CA106 und CA1001

  • andreas rabolowski
  • 24. Mai 2008 um 21:45
  • andreas rabolowski
    Beiträge
    16
    • 24. Mai 2008 um 21:45
    • #1

    Hallöchen

    Mein Chef sprach mich heute an. Ich solle für unsere CA106 und CA1001 passende Subwoofer suchen. Bisher haben wir reine Sprachbeschallung gemacht. Da aber jetzt öfters Sinfonieorchester dazukommen, fehlt ein wenig der Bass.
    Was brauche ich also, um unsere K&F Lautsprecher mit unseren vorhandenen Amps (LAB-Gruppen) zusätzlich mit SUBs auszustatten?
    Nehme ich da einen Systemcontroller (z.B. den K&F CD 44) und gehe von da aus dann passend auf die Amps und auf die LS? Dient der K&F CD 44 dann als Frequenzweiche?

    Ihr seht, mit SUBs kenne ich mich nicht wirklich aus.

  • simonstpauli
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    • 24. Mai 2008 um 23:11
    • #2

    CD24 oder 44 (oder die analogen C2-Controller mit entsprechenden Karten)
    es braucht ja nur 2 Eingänge und 4 Ausgänge...

    Ja, der Controller trennt die Frequenzbereiche (Weiche) und limitiert je nach Boxenmodell.

    zur 106 passt super der SW 112 (ein toller Sub für kleine Sachen imho.)
    zur 1001 der SW 115

    auch 2x 106 / 1x 115 ist eine funktionierende Kombination.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Online
    skyper
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    • 24. Mai 2008 um 23:41
    • #3

    den von Dir vorgeschlagenen Weg kannst Du in jedem Fall gehen, das wird aber nicht ganz preisgünstig...
    ---------------------------------
    Einfachste Lösung wären vermutlich ein Pärchen K&F SW112 oder SW115 mit der Option "XO",
    d.h. die Subs haben eine eingebaute Passivweiche.
    Damit laufen sie im Bassbereich parallel zu den angeschlossenen Tops, und sorgen sicherlich für mehr Spass mit Bass,
    und das ganze ohne zusätzliche Amps oder Controller etc..

    Einschränkend muss allerdings gesagt werden, dass die Topteile weiterhin Fullrange mitlaufen -
    insbesondere die CA106 bekommt dann eben weiterhin im Bassbereich die komplette elektrotechnische Breitseite ab
    wofür sie ja jetzt nicht unbedingt ausgelegt ist, und weil die Subs so schön rumpeln überhört man den Todeskampf des 6,5" vielleicht...

    ---------------------------------
    Die elegantere Lösung wäre sicher eine Auftrennung per (elektronischer Frequenzweiche bzw.) Controller,
    und dann über zwei separate Amps jeweils die Bässe mit reinem Bassignal, und die Tops mit dem restlichen Signalanteil versorgen.
    Kostet Dich einen zusätzlichen Amp, eine Weiche bzw. Controller, weniger Rauschabstand und dazu (zumindest bei einem Digitalcontroller)
    viele µ bis wenige Millisekunden Laufzeit. Das ist natürlich nur ein Fitzelchen einer Sekunde (und vermutlich total egal),
    aber zumindest der Vollständigkeit halber wollte ich es erwähnen - evtl. hört der Klassiker etwas genauer als der Mainstreamkonsument.
    Der von Simonstpauli angebrachte Hinweis auf die Pegellimitierung insbesondere für die Tops ist natürlich ein nicht zu verachtender Vorteil,
    allerdings scheint das System ja bisher auch trotz "Fullrange" Überlebt zu haben.

    ---------------------------------
    Ein Mittelweg wäre evtl. die Variante mit den genannten Subwoofern, allerdings mit dem Zusatz "SP", also self-powered.
    Die Subs haben dann eine elektronische Weiche und den Verstärker schon eingebaut.
    Damit musst Du zwar zu den Bässen jeweils zusätzlich einmal NF und Schuko schmeißen,
    aber das gibt es einerseits als Kombikabel zu kaufen, ferner sollte das keinen Weltuntergang bedeuten...
    Sinn würde es dann meiner Meinung nach machen, die Signale für Subwoofer und Topteile auf separaten Wegen
    aus dem Pult zu führen (bzw. direkt nach dem Pultausang zu splitten), z.B. per Post-Faded Aux,
    oder einer Subgruppe, einem zusätzlichen Mono-Out oder sonst irgendwie.
    [Damit hast Du das Bassignal dann unabhängig vom Rest auf einem eigenen Fader, und kannst den "Schub" gezielt kontrollieren.]

    Ferner bestet nun die Möglichkeit, die Signale für Top und Sub separat zu bearbeiten. (Falls das im Bassbereich nötig ist).
    Das Signal für die Topteile könntest Du dann einfach z.B. über den Summen-EQ (oder eine Weiche/Controller) vom Bassanteil befreien.
    Je nachdem was für Pulte Ihr benutzt, könntet Ihr Euch so evtl. sämtlichen Zusatzaufwand sparen,
    und mit den vorhandenen Mitteln sowie zwei aktiven Subs das Thema relativ wirtschaftlich angehen.
    Nachteil an der Lösung mit EQ ist strenggenommen wieder das Problem mit einer zusätzlichen Rauschquelle,
    sowie prinzipbedingten Phasenverschiebereien, die der EQ verursacht - ob man das in der Praxis wirklich hört kann ich nicht beurteilen,
    aus dem Bauch raus würde ich aber eher zu "nö" tendieren.

    Vorteil an der "SP" Lösung wäre:
    - das System Frequenzweiche, Amp und Subwoofer sind untereinander optimal abgestimmt
    - Du brauchst keine weiteren Zusatzkomponenten ( wenn ein EQ vorhanden ist und das Pult das Routing erlaubt)
    - die Subs spielen per Schuko und NF-Strippe zu jedem beliebigen System, Du bist also nicht auf irgendwelche speziell abgestimmten
    Controllersettings oder sonstwas angewiesen, wenn Du mal mit anderen Systemen kombinieren möchtest - just Plug&Play.

    Die entsprechenden Produktbeschreibungen solltest Du hier finden:
    http://www.kling-freitag.info/portal/alias__…topDefault.aspx

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • andreas rabolowski
    Beiträge
    16
    • 26. Mai 2008 um 22:25
    • #4

    Super

    Vielen Dank für die Infos. Ich werde das meinem Chef mal erzählen.
    Evtl mieten wir einfach eine D12, eine Frequenzweiche und 2 Q SUBs an und schauen mal auf das Ergebniss!

  • bertz
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    387
    • 27. Mai 2008 um 15:14
    • #5
    Zitat von "Skyper"


    Nachteil an der Lösung mit EQ ist strenggenommen wieder das Problem mit einer zusätzlichen Rauschquelle,
    sowie prinzipbedingten Phasenverschiebereien, die der EQ verursacht - ob man das in der Praxis wirklich hört kann ich nicht beurteilen,
    aus dem Bauch raus würde ich aber eher zu "nö" tendieren.

    Dem würde ich widersprechen! Ich weiß, dass bei Kling&Freitag die Thematik "Phase" sehr ernst genommen wird, was auch dazu führt, dass die Lautsprecher immer klangmäßig ganz weit vorne mitspielen.

    Wer da Interesse hat, sollte mal zwei Lautsprecher (egal welche) hernehmen und mit Delayzeiten bzw. hin- und herschieben ein bischen rumprobieren. Da werden Themen, wie Phasenlage und Kammfiltereffekte schön deutlich.

    Deshalb würde ich auch zur Hersteller-internen Lösung greifen. Der CD44 ist für diese Systeme hergestellt und stellt die entsprechend in Phase und Frequenzgang angepassten Setups zur Verfügung. Wenn man ein echt gutes System will, sollte man sich darauf verlassen.

    Alternativ kann man auch mischen (z.Bsp. D12 & B2), aber dann ist entsprechendes Know How und eine schöne "Mess-Session" notwendig, um ein gutes Ergebnis zu bekommen. Dann laufen die Top's allerdings auch noch Fullrange durch, was, wie von Skyper beschrieben, zur Folge haben kann, dass die 106er oder die 1001er einen Kampf kämpfen, der völlig unnötig ist.

    Grüße,

    Bertram

    http://www.klanggeschaeft.de

  • simonstpauli
    Profi
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    Beiträge
    6.590
    • 27. Mai 2008 um 17:35
    • #6

    ich mal wieder ;)

    Es gibt noch ein paar Alternativen zum CD24/44-Controller

    Frequenzweiche

    + preisgünstig, flexibel
    - keine festen Settings möglich (es sei denn, man benutzt Sekundenkleber)
    - keine Limitierung nach Boxenmodell

    digitaler Controller

    + "relativ" preisgünstig, sehr flexibel, Speichern von Settings Möglich
    - keine Limitierung nach Boxenmodell

    Kling&Freitag C2-Controller

    + sehr guter Klang, Limitierung, Controlling
    - Ändern der Settings nur durch Kartentausch möglich
    - nur noch gebraucht erhältlich, wenn überhaupt (ROHS)

    Digitalpult (Einsatz von High- und Low-Cut in den Ausgängen = "wir basteln uns eine Frequenzweiche)

    + wenn sowieso ein Digitalpult vor Ort ist: keine weiteren Kosten
    - keine Limitierung nach Boxenmodell

    Von einer passiven Lösung möchte ich dringend abraten, hab es mit den 115D-XO und 115E-XO ausprobiert, mit CA 1001 war das "okay" für ein Quick&Dirty-System, klanglich hat es mich überhaupt nicht überzeugt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • andreas rabolowski
    Beiträge
    16
    • 27. Mai 2008 um 20:15
    • #7

    Also wir werden das ganze jetzt einmal mit Mietmaterial (2x J Sub, 2x D12, 1x Omnidrive) testen. Wenn das meinen Chef überzeugt, werden wir wohl die K+F Variante (118E SP und CD 24) kaufen.

    Als Pulte haben wir digitale Yamahas. Falls der CD24 dann doch nicht genehmigt wird...

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Mai 2008 um 20:45
    • #8

    Wenn K&F mit Settings rausrückt, könnte man doch ein anderer Controller holen (Dynacord, dbx usw.).
    K&F Bässe gefallen mir sehr, auch Coda PW Bässe, was evtl. günstiger zu bekommen ist, als K&F.

  • utzr
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    Beiträge
    163
    • 28. Mai 2008 um 02:04
    • #9

    Öhm, also 2 JSub reichen für gefühlte 48 CA 106 ...
    Ich finde das Größenverhältnis etwas krass und die Kombination für einen geplanten späteren Kauf von K&F Bässen überhaupt nicht aussagekräftig. Mietet euch doch gleich die richtigen K&F Bässe mit CD44 dazu, Plug&Play und die Boxen sind vernünftig geschützt. 1 SW112 für 1 CA1001 bzw. 2 CA106.

  • andreas rabolowski
    Beiträge
    16
    • 30. Mai 2008 um 19:28
    • #10

    Ja klar sind die J ein wenig überdimensioniert. Bei der Firma waren aber keine KF verfügbar. Und zum testen soll es reichen. Es ist natürlich kein Vergleich zu späteren KF 118 SP.

    Danke für eure Antworten!

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