Hallo,
Hoffe das mir jemand die Frage beantworten kann.
In den Beschreibungen vieler 19" 15- und 31-Band EQ, sei es nun dbx oder was auch immer, steht fast immer der Satz "mit konstantem Q-Faktor".
Welchen Wert der Q-Faktor hat wird aber nicht erwähnt. Weiss jemand den Wert ?
Frage zu EQ
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4. jedenfalls ist das beim bss 966 so. afaik.
das 1/3 oktave gibt ja jew. nur den abstand der center-frequenzen an.
beim yamaha 2031 gefühlt 1

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zunächst einmal Danke für die Antwort. Schon stellt sich die nächste Frage, von wo bis wo geht es?
Ich habe z.B. schon oft bei Plugins bemerkt, manche gehen beim Q-Faktor von 0 bis 5, andere (Cubase) von 0 bis 12 usw...
Am Ende macht man es sowieso nach Gefühl, aber es ist schon manchmal verwirrend. -
Der Gütefaktor ist über das Verhältnis von Mittenfrequenz zu Bandbreite definiert, ist nach oben also theoretisch nicht limitiert. Ob das praxisrelevant ist, steht auf einem anderen Blatt...
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Man sollte bei jedem EQ prinzipiell die Augen zumachen und die Ohren auf ...

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Zitat von "oTon"
Man sollte bei jedem EQ prinzipiell die Augen zumachen und die Ohren auf ...

Meine Rede, besonders die Nachkommastellen-genauen Anzeigen und die Kurvendarstellungen in den Digitalpulten verleiten ja direkt dazu^^
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Zitat von "axel99092"
Hallo,
Hoffe das mir jemand die Frage beantworten kann.
In den Beschreibungen vieler 19" 15- und 31-Band EQ, sei es nun dbx oder was auch immer, steht fast immer der Satz "mit konstantem Q-Faktor".
Welchen Wert der Q-Faktor hat wird aber nicht erwähnt. Weiss jemand den Wert ?Offenbar weiß den niemand wirklich...
Die Antwort: 4,3
Falls es irgendwen interessiert:
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schau doch mal in die erste antwort.
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und vielleicht noch als zusatz: es gibt geräte, da ist der q faktor zwar auch konstant, aber ein jeweils anderer bei absenken oder anheben
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Zitat von "Daniel Jakowski"
schau doch mal in die erste antwort.
Ist richtig, aber Deine Antwort bezog sich ja nur auf einen BSS mit der Einschränkung "AFAIK".
Der richtige Wert ist bei allen Geräten unbedingt Q=4,3 , auch wenn es manche Hersteller mit der Filtergüte nicht so sehr genau nehmen.
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und was bedeutet dann die umschaltbare filterbreite eines bss fcs 960?
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http://www.audiopro.de/live/bss_3424_DEU_AP.html
Leider schweigt sich auch die BDA über die konkreten Q-Werte aus, ist aber ansonsten sehr informativ und lesenswert.
Das gilt auch für die DN360 Anleitung: -
Zitat von "Christopher Hafer"
Der richtige Wert ist bei allen Geräten unbedingt Q=4,3 , auch wenn es manche Hersteller mit der Filtergüte nicht so sehr genau nehmen.
Das ist sicher nicht richtig.
Bei den genannten Terz-EQs haben benachbarte Filter einen Abstand von einer Drittel-Oktave ( das wäre dann die errechnete 4,3 ). Das sagt aber überhaupt nichts über den Q der einzelnen Filter aus. Constant Q bedeutet nicht, dass der Abstand zweier benachbarter Filter konstant ist ( obwohl er das natürlich sein sollte ) sondern meint ( im Gegensatz zu Filtern mit konstanter Bandbreite ) die konstante Einhaltung der Filtergüte für jeden Betrag des Anhebens oder Absenkens eines Filters. Dabei kann Q in verschiedenen Geräten durchaus unterschiedlich sein und damit auch das Überlappen der Filter.Zitat von "klickverbot"Der Gütefaktor ist über das Verhältnis von Mittenfrequenz zu Bandbreite definiert.....
genau so und zwar für einen Filter und nicht über den Abstand zweier benachbarter.....
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Das Gegenstück ist der "proportional Q", welcher meines Wissens nach von Klark verwendet wird. Dabei sind leichte Absenkungen/Anhebungen breitbandiger als stärkere.
Hier noch eine Erklärung aus dem Manual eines SPL Stereo-Q:
ZitatAlles anzeigenDas Proportional-Q-Prinzip
Low-, Mid- und High-Filter des Stereo Q arbeiten nach dem Proportional-Q-
Prinzip, d. h. die Verstärkung bzw. Absenkung (Boost/Cut) ist abhängig von
der gewählten Bandbreite. Wird die Bandbreite vergrößert, so sinkt propor-
info tional das Maß der festgelegten Verstärkung o. Absenkung (=Amplitude).
Umgekehrt steigt die Amplitude proportional an, wenn die Bandbreite
verkleinert wird.
Das Proportional-Q-Prinzip hat einige Vorteile für einen Equalizer, der in
erster Linie als „kreativer Arbeitsequalizer“ eingesetzt wird. Ein große
Bandbreite wird automatisch sensibler behandelt als eine geringe
Bandbreite. Dies entspricht der Hörempfindung und kommt so einem effizi-
enten Arbeiten entgegen. Darüberhinaus entfällt das Nachregeln der
Verstärkung oder Absenkung bei Änderungen der Bandbreite.
Beim Constant-Q-Prinzip herkömmlicher EQs ist die Verstärkung/
Absenkung unabhängig von der gewählten Bandbreite. So führt eine
Vergrößerung der Bandbreite zu einer Anhebung der Lautstärke, so dass das
bearbeitete Band unnatürlich bzw. unmusikalisch hervortritt. -
Zitat von "guma"
Das ist sicher nicht richtig.
Bei den genannten Terz-EQs haben benachbarte Filter einen Abstand von einer Drittel-Oktave ( das wäre dann die errechnete 4,3 ). Das sagt aber überhaupt nichts über den Q der einzelnen Filter aus. Constant Q bedeutet nicht, dass der Abstand zweier benachbarter Filter konstant ist ( obwohl er das natürlich sein sollte ) sondern meint ( im Gegensatz zu Filtern mit konstanter Bandbreite ) die konstante Einhaltung der Filtergüte für jeden Betrag des Anhebens oder Absenkens eines Filters. Dabei kann Q in verschiedenen Geräten durchaus unterschiedlich sein und damit auch das Überlappen der Filter.Ich weiß nicht genau was uns das sagen will. Der Abstand zwischen den Frequenzen und die Filtergüte scheint bei einigen Geräten leicht zu variieren (s. BSS 960), sie muss aber Grundsätzlich eine Einheit bilden, und so bleibt es dabei dass eine Terz den Q=4,3 benötigt.
Bei jedem Terzband-EQ.
Dies ist der IDEALWERT, denn eine zu große Überlappung ist sinnlos, ein zu enger Notch ebenfalls, weil man sonst mangels Parametrik an alle Zwischenbereiche nicht mehr herankommt. Dies in Frage zu stellen hieße das Grundprinzip eines Graphik-EQs in Frage zu stellen.
Aber vielleicht muss das ja sein, allein weil ich es geschrieben habe... :? -
Zitat von "Christopher Hafer"
Ich weiß nicht genau was uns das sagen will....
Aber vielleicht muss das ja sein, allein weil ich es geschrieben habe... :?Mir kommen gleich die Tränen.
:roll:...aber macht nichts, schätze die meisten anderen habens verstanden.
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Nur mal als Frage, damit ich das dann auch versteh:
Beispiel Klarkteknik
Wenn wir den DN27 und den DN360 vergleichen, haben die unterschiedliche Filter.
Brauchen wir jetz auch nicht diskutieren, das ist definitiv so.Haben beide jetzt Q = 4,3 ?????
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Ich habe nirgendwo behauptet, dass alle Terzband-EQs die gleichen Filtercharakteristiken haben.
Ein Terz-Breite-Filter ist aber definiert mit Q=4,3, naturgemäß bei einem Constant-Q-Design. (Ein Proportional-Q Filter hat - wie der Name schon sagt - einen inkonstanten Q-Faktor.)
Daher liegt dies auch einem solchen EQ-Design zu Grunde.
Es wäre hilfreich, wenn die Hersteller genauere Angaben machen würden, dann wäre die Spekulations-Freudigkeit einiger hier sicher gedämpft. -
Zitat von "Christopher Hafer"
Ich habe nirgendwo behauptet, dass alle Terzband-EQs die gleichen Filtercharakteristiken haben.
Dann lies dir bitte dein erstes Posting durch. Da ist das durchaus missverständlich, da du nicht auf einen TERZBAND (im SInne von Bandbreite), sondern lediglich auf Terz-EQs eingehst.
Letztere haben nunmal einen Abstand von einer Terz zwischen den einzelnen Centerfrequenzen, aber der die Flankensteilheit darf gerne mal breiter ausfallen.
Über den Sinn/Unsinn können wir uns dann ja ein andermal steiten. -
kann das denn jemand einfach mal nachmessen?
mein messystem ist momentan leider nicht aktiv, weil mir letzte woche mein laptop abgeraucht ist...
ich könnte mir durchaus vorstellen, das es da einige unterschiede gibt, ich denke nur mal an den Q2031... -