was ist nur los? wir sind auf der suche nach einem preisgünstigem einsteigermodell ins digitale. das ls-9 würde uns schon zusagen aber jetzt scheint das es nicht so angenommen wird. zu schwierige bedienung, sound und was weis ich noch. was geht bis 6000 euro?
LS9, Versuch der klugen Diskussion einer dämlichen Frage
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schmidt, peter -
1. Juni 2008 um 18:58 -
Geschlossen
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Kommt auf die klasse an, wenn Du mit dem ls9 in der oberliga mitspielen willst, wirds nicht gehen.
Und sonst ist das ein Blödsinn.
Schau Dir einfach nur die Verbreitung an.
Wie gesagt, was willste damit machen ? -
Es gibt keine schwierige Bedienung, es gibt nur schwierige Tontechs und klingen tut das Ding in der Preisliga ohne Zweifel.
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das ls-9 würde uns schon zusagen aber jetzt scheint das es nicht so angenommen wird.
Was stört dich/euch genau? Ich finde die Oberfläche des LS-9 eigentlich recht gelungen, was aber auch daran liegen könnte, dass ich vorher schon mit Yamaha-Digitalpulten gearbeitet habe. Natürlich ist es in manchen Dingen nicht so flexibel wie andere, größere Konsolen, aber als "Einstiegsmodell" würde ich es allemal begrüßen...
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Es mag auf die Region ankommen, aber meiner Meinung nach spricht allein die weite Verbreitung für das Pult. Ich kenne eigentlich keine Techs, die damit nicht klar kommen. Wir hatten das Ding auch durchaus schon als Mon-Platz bei amtlichen Produktionen stehen und für Brot und Butter Jobs das derzeit beste Pult auf dem Markt was Preis/Leistung und Akzeptanz betrifft...
Wobei, EDITH: Ich se grad "bis 6.000 EUR". Das eben gesagte gilt für die LS9-32.... Was die 16er betrifft, kein Plan. Da ist man halt schon ein "wenig" eingeschränkter...
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Wieso, ist doch völlig ligitim, so ein kleines "minidigitalpult" nicht zu wollen.
Bei einer Musical / Chorklamotten mit teilweise nicht 100%igem Programmablauf zum Beispiel würde ich nieeee im Leben so einen Prozessorhaufen mit zwei reglern verwenden.. das geht in die Hose.
Da braucht man die direkte ÜBERSICHT, und VOLLZUGRIFF- sofort!-Wenn du nur ne kleine Liveband betreust die eh jedes Wochenende das selbe setup fährt und die solos etc alle bekannt sind, sowie die stellen an denen gewisse regler kurzzeitig verändert werden müssen, das ist das weniger ein problem...
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Zitat
Bei einer Musical / Chorklamotten mit teilweise nicht 100%igem Programmablauf zum Beispiel würde ich nieeee im Leben so einen Prozessorhaufen mit zwei reglern verwenden.. das geht in die Hose.
Da braucht man die direkte ÜBERSICHT, und VOLLZUGRIFF- sofort!-Gerade bei sowas würd ich das sofort nehmen.
Szenen speichern, wie geil.Aber wegen der Frage:
Seht Euch die Beiträge des Treadstatrters an, dann wißt Ihr, wie seriös die Frage ist. -
Ich verstehe nicht warum es so schwierig für einige ist einzusehen, dass ein Digitalpult wie das LS9 für einige Kollegen (einschließlich mir) eine kompromissbehaftete Simulation eines Mischpults ist.
Für einige Anwendungen ist es sicher die Ideallösung, für viele andere ist es an der Grenze des Zumutbaren.
Ich erspare es mir jetzt sämtliche "Cons" aufzuzählen.
Die beinharten Digital-über-alles-Verfechter werden das sowieso anzweifeln mit ihrer "Ja, aber..." -Taktik. Und das Digital billiger ist stimmt im Falle des m.E. überteuerten LS9-32 nur äußerst bedingt. -
Wobei um das gehts hier gar nicht.
Um das auch klarzustellen, ein LS9 ist für bestimmte Größenordnungen an Jobs interessant.
Und bevor ich ein SC Spirit und ein Rack mit Behringer EQs und eine Menge an diversen Billig Dynamics bekomme, freue ich mich aber über ein LS9
Oder wenn ich mehrere Soundchecks habe und speichern kann.
Super.Aber mit der Größe des Jobs sollte auch die dafürpassende Größe des Mischpults zunehmen.
Aber in der Größenordnung, in der der Treadstarter zu spielen scheint ( man braucht sich ja nur die 2 bisher gestellten Fragen ansehen, dann kann man dies vermutlich einschätzen ) stellt sich das so ja nicht.
Und die Frage nochmals aufzuzeigen:
Zitatwas ist nur los? wir sind auf der suche nach einem preisgünstigem einsteigermodell ins digitale. das ls-9 würde uns schon zusagen aber jetzt scheint das es nicht so angenommen wird. zu schwierige bedienung, sound und was weis ich noch. was geht bis 6000 euro?
Und die Aussage finde ich SO eben echten Blödsinn.
Sorry
Ich stelle die Gegenfrage:
Wer behauptet dies ?? -
Zitat von "klauston"
Und die Aussage finde ich SO eben echten Blödsinn.
Sorry
Ich stelle die Gegenfrage:
Wer behauptet dies ??
Ist doch aber letztendlich egal. Wenn seine Kundschaft das so will, wird es so gemacht (bzw. eben gerade nicht).
In bestimmten Ligen/Szenen bevorzugt man eben noch analog bzw. hat gute Gründe, die GEGEN die aktuellen Digitaltpulte sprechen.
Persönlich bevorzuge ich z.B. auch Analogpulte und würde entsprechende Verleiher/Clubs mit denen ich viel zusammenarbeite eher zu Investitionen dahinein motivieren - nötigenfalls auch mit "Scheinargumenten" :oops:
Das heisst aber nicht, dass ich nicht mit Digitalem arbeiten kann... :wink: -
Zitat von "klauston"
.......
Und bevor ich ein SC Spirit und ein Rack mit Behringer EQs und eine Menge an diversen Billig Dynamics bekomme, freue ich mich aber über ein LS9..........Genau. Und was genau an analogem Material, das brauchbar ist, kriegich denn um den Preis eines "überteuerten" LS-9?
Mir fällt kein set ein, das ich haben wollte. -
DAnke, genau das meinte ich

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Ich behaupte das der threadstarter ( der sich gar nicht mehr zu Wort meldet) vorrangig im Kleinverleih arbeitet.Das heißt für mich Disko und Coverbandbeschallungen macht.Dafür ist meist ein Techniker da der noch nie ein Digitalpult gesehen hat.
Und ich muss dem user JACk recht geben.Für einen Neupreis kriegt man da nicht annähernd anlaoges brauchbares Equipment.Aber billig vom nachbarkleinverleiher ein 32 Soundtraxs mit DBX Kompressoren und Yamaha EQs zu einem Preis der manch einer von uns als Anfahrtskosten aufruft...
Ich würde auch zu einem LS9 raten aber es gibt in den unteren Klassen eben auch wenige Leute die das sicher bedienen können.
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Es gibt immer weniger Techs, die noch nie ein Digitalpult gesehen haben.
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Zitat von "Jack"
Es gibt immer weniger Techs, die noch nie ein Digitalpult gesehen haben.
ist das also mittlerweile ein argument?
oh oh, dann sehe ich schwere zeiten auf uns zurollen...ich bin ja immer noch ein verfechter von "digital muss besser und logischer werden".
und ich sehe in der tat, das sich am markt was tut.
aber Yam ist halt immer noch unschlagbar, was die verkaufszahlen angeht. in dieser preisklasse sowieso...das LS9 ist ein tolles pult für:
- kleinverleiher, die sich nichts besseres leisten können
- top40 bands, die mit eigener anlage unterwegs sind
- kleine konzerte mit nicht zu hohem kanalaufkommen und nicht zu hohen performance-anforderungen.
- bandmischer mit immer gleichen bands, die kleine und überschaubare konzerte spielen.
(kein anspruch auf vollständigkeit)für alles andere gibt es tatsächlich besseres.
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Zitat
Ich würde auch zu einem LS9 raten aber es gibt in den unteren Klassen eben auch wenige Leute die das sicher bedienen können.
Genau das trifft (zur Zeit noch) des Pudels Kern.
Wie Guma in seinem LS9 – Praxisthread schon treffend bemerkt hat: hier gibt’s die Möglichkeiten eines H2000 – Platzes mit sehr, sehr respektabel gefüllten Sideracks - zzgl. einer nicht ganz ‚ungefährlichen’ Szenenspeicherung - plötzlich für ein paar tausend Euro. Damit gerät das jetzt fast zwangsläufig in die Hände von Leuten, die ab und zu Coverbands mischen oder bei ‚Mischpult’ bislang maximal an ein DJM 600 dachten und sich gerade überlegen, wie sie in Zukunft „Live Acts“ bedienen sollen, die mehr als zwei Mikrofone gleichzeitig brauchen.Dass das in vielen Fällen zunächst gründlich in die Hose gehen kann und wird, sollte niemanden verwundern.
Zitatdas LS9 ist ein tolles pult für:
- Veranstaltungen, die wirtschaftlich funktionieren müssen. Und wo den Tonler deshalb niemand fragt, ob er lieber hinter einer großen, schönen Lila FOH - Burg steht, wenn klar ist, dass er mit einer hässlichen, grauen 20 – Kilo – Bedienoberfläche (fast) das gleiche Ergebnis erreichen kann.
Leider :cry:Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Es gibt auch viele Kleingruppen und Acts, die auf einem 01V abgemischt werden. Hier wäre die LS9 sogar ein Aufstieg.
Das ist alles eine Frage des Anspruchs (und des Budgets)....Jedes Pult hat mehr oder weniger seine Daseinsberechtigung. Das entscheidende ist eher die Kombination von Einsatzbereich - Anwender - Mischpult
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Zitat von "wora"
das LS9 ist ein tolles pult für:
- kleinverleiher, die sich nichts besseres leisten können
.Sag mal, haste noch alle? Du bist eben freier Tech und weisst nicht, dass am Ende irgendwer die Zeche bezehlen muss, der heisst Veranstalter. Mit dem Hast DU nichts zu tun. Du bist wie ein Beamter, der marktunabhängig einen top Arbeitsplatz fordert. Das ist schön, geht aber nicht immer. Es gibt Jobs, da kan nicht mehr als soundsoviel für die Beschallung bezahlt werden. Wenn die Band(tech) dann ein PMD-5 möchte, kann es sein, dass das einfach nicht drin ist.
Wenn sich der Verleiher ein M7 "leisten kann", soll er das zum selben Mietpreis hinstellen wie ein LS-9? Ich finde nein. Schnaub.. -
@ wora:
... mittlere Verleiher, deren Markt so kaputt gemacht wurde (siehe Dumping-Thread...) daß sich was Größeres wirtschaftlich nicht rechnet, weil es nicht bezahlt wird (über die Preise, die hier für M7/PM5D aufgerufen werden können wir gern per PN disskutieren)
@ BillBo: ja, schöne lila Burgen wären schon schöner, auch für uns Verleiher, wenn sie denn bezahlt würden. Aber in einer Zeit, in der auch in der Industrie auf den Cent geschaut wird und auch die Großen der Branche Preise aufrufen, die für die kleineren und mittleren Firmen wirtschaftlich nicht tragbar sind, wird man sich LEIDER an den Anblick von M7, LS9 und Co. gewöhnen müssen...
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Hallo,
Also ich weiss nicht was es an einem LS9 als "günstiges digitales Einsteigermodell" (danach wurde gefragt) auzusetzen gibt?
Klar wirds Techniker geben, die damit nicht so gern arbeiten.Wora hat ja recht. Ein Pult fuer Verleiher die sich nicht mehr leisten koennen oder wollen. Wenn der Fragesteller diesbezueglich probleme hat, das Pult dann auch vermietet zu bekommen, dann waere es natuerlich trotzdem eine Fehlinvestition und eventuell ein bissl mehr Geld fuer etwas analoges besser angelegt.
Ich kann zu der Diskussion bezgl. Bedienbarkeit und Akzeptanz der Digitalen im ganz kleinen Rahmen nur sagen, dass ich nicht mal Probleme habe, ein 01V96 mit wechselnden Gasttechnikern einzusetzen.
Da hat bis auf einen einzigen noch keiner gemurrt, das Handling hatten alle innerhalb weniger Minuten drauf, fuer spezielle Sachen steh ich sowieso immer daneben um bei Bedarf zu helfen.
Ich habe mittlerweile uebrigens das umgekehrte Problem, und such manchmal auf Analogpulten den passenden Taster um ins passende Menü zu kommen
Und finde die Sucherei in einem turmhohen Siderack viel umstaendlicher, als 2 Knoepfe zu druecken und Gate/Comp am Schirm zu haben.Egal, im angesprochenen Coverband, Nachwuchsband, Ortsfest Umfeld, seh ich keine bezahlbare Alternative mehr zu den kleinen Digi's.
Das geht ja viel weiter als die reinen Anschaffungskosten. Das alles will ja auch gelagert und transportiert werden.cu
martin -