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12Kanal Headset Anlage

  • knirps
  • 10. Juni 2008 um 16:40
  • knirps
    Beiträge
    235
    • 10. Juni 2008 um 16:40
    • #1

    Hallo,
    suche eine 12Kanal Headset Analge. Sollte möglichst stabil und idotensicher zu bedienen sein (da für schule). Welche Sender / Empfängerkombie könnt ihr mir für 12 Kanäle (+ erweiterbar) empfehlen ?

    Grüße
    Knirps

  • 4Art
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    • 10. Juni 2008 um 16:45
    • #2

    Mieten oder Mieten? Kaufen wird garantiert zu teuer...

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 10. Juni 2008 um 17:20
    • #3

    zum "+erweiterbar" müsste man auch Näheres wissen. Wenn das irgendwann mal 24 legale Kanäle werden sollen, dann sieht das preislich schon anders aus, als bei 13 oder 14 Kanälen...

    Grüße

    Felix

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 10. Juni 2008 um 19:34
    • #4

    Hi,

    also 12 Strecken und mehr sind schone eine ganze Menge. Wenn das stabil laufen soll würde ich schon eine Anlage von den bekannten Herstellern nehmen. Also im Einsteigerbereich von Sennheiser und Co. (ok es ist Schule und mit entsprechenden Veranstaltungen --> Schulmusical, Musikabende, etc...)

    Die Evolution-Serie könnte also eine Möglichkeit sein. Was du aber auch bedenken musst, du benötigst auch 12 Headsets und endsprechend Pult und Siderack. Also allein bei 12 Headsets a 99,- Euro kommen schon locker 1.200 Euro zusammen...

    Hier sollte man überlegen, ob man diese Menge wirklich braucht oder sich nicht besser etwas vom Verleiher holt, der evtl. auch Personal dazu vermieten kann (Manchmal reicht es auch, wenn er beim Aufbau mal mitkommt und den entsprechenden Schülern kurz zeigt wie es geht und bei Fehlern hilft)

    Alternativ würde ich empfehlen, bei eben diesem Verleiher nach zu fragen, welche Anlage er einsetzt und entsprechend für die Schule wenige von diesen hochwertigeren Systeme zu kaufen, damit sie zu der Anlage des Verleihers passen.
    Wenn dann mal 12 Stück benötigt werden kann man sich die Differenz dazu leihen.

    Gruß
    Cheesy
    (der auf so vielen Funk-Misch-Systemen gearbeitet hat...)

  • yamaha4711
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    • 10. Juni 2008 um 20:37
    • #5

    Tacho!

    Ich würde gerne eine große FastFood Kette zitieren: ich liebe es!
    12Ch. Funk Headset... für Schule. Ich dachte die öffentlichen Kassen sind leer oder habe ich da falsche Info's.

    Also....
    für 12 Ch. interferenzfrei zu betreiben braucht es schon gutes Gerät und ein wenig know-how.

    Mal zu den Geräten:
    Sennheiser EW300. Die EW100 könnte mit 12 Ch. probleme bekommen.
    Shure SLX, besser ULX
    AKG WMS400 oder WMS450
    beyerdynamic Opus900 oder Opus500

    Dazu kommen noch die Headsets, wenn man diese nicht gleich im Set mitbestellt.
    Dann braucht man dann noch entspechende Antennensplitter, abgesetzte Antennen und ein entsprechendes Rack.
    In der Summe.... es wird teuer!

    Laßt uns mal rechnen
    EW300 - 450€
    Opus500 - 450€
    Shure SLX - 655€
    WMS450 - 495€

    Sind also pro Funkset (Sender/Empfänger) 450€
    Sind also 5400€ rein für die Funktechnik
    Dazu noch grob 120€ für ein Headset - sind 1440€
    Also 6840€ für die komplette Anlage. Spielt sieht aber unschön aus und ist auch nicht idiotensicher.
    Also braucht man noch ein Case mit 12HE - sind rund 300€
    Splitter und Antennenleitung sowie abgesetzte Boosterantennen (was zu empfehlen ist) sind nochmal grob 1800€ (Sennheiser Net1 z.B. 1250€)

    Macht also eine Gesamtsumme von .... tada
    8940€... also grob 9000€
    Viel Spaß beim erklären. Dafür kann man oft leihen.

    Und falls der Threadstarter meint, daß es das auch billger gibt. NEIN! Alles andere macht nicht wirklich sinn und sorgt nur für ärger. Außer evtl. gebraucht.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • treibsand
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    1
    • 10. Juni 2008 um 20:57
    • #6

    Meine sehr verehrten Damen und Herren,
    Ihr vergesst hier noch das Pult...
    Da is nix mehr mit 3-4 AUXen, da dürfen es gerne dementsprechend mehr sein. Und Deutlich über 12 AUXist das auch schon wieder ein Kostenfaktor, der nicht mit dem Schulbudget konform geht. Möchte noch jemand Stereo-IEM?!? Also bitteschön die doppelte AUX anzahl.
    Dazu übrigens einen erfahrenen seperaten Monitormann (da is nix mit "idiotensicher") und jemanden, der sich "mal eben" in das Frequenzsetup einarbeitet - gerne vor jeder Produktion / jeden Abend mal neu - es reicht ja, wenn zufällig ein "Störsignal" oder ein neues kabelloses Mikro ein oder zwei Frequenzen blockt...

    Dann die dvb-t Problematik, sowie die auslaufende Frequenzzuteilung machen so eine Investition doch ein wenig sinnlos für eine Schule - es sei denn, man nutzt es bis 2015 häufigst...


    Warum wollen eigentlich ALLE plötzlich ALLES kabellos???

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • yamaha4711
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    • 10. Juni 2008 um 21:59
    • #7

    Wieso Pult? Hier steht davon nix... es wurde nur eine 12Ch. Funkanlage verlangt. Braucht man dafür ein Pult????
    Na vielleicht ist ja auch eins schon da. 12Ch. Pult ist ja nicht die Welt.

    Wieso braucht es da denn AUX-Wege und auch noch so viele?
    12 Funkkanäle heißt doch nicht auch gleich 12 Auxwege. Aber lassen wir das mal. Das wird eh nix... ;)

    Von wegen kabellos: die Siemens Lufthaken sind billger als XLR Leitungen: deswegen!
    Außerdem macht es bei manchen Anwendungen auch Sinn, z.B. Musical und Theater oder sollen die Akteure an der Strippe hängen?

    Grüßle,
    michael

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  • knirps
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    • 10. Juni 2008 um 22:22
    • #8

    Also um es genau zu sagen ich bin nur die externe kraft die es durchführen soll (war nicht meine Idee). Im Pot sind rund 5k€ wobei ich (gott sei dank) eher qualität als masse kaufen soll. d.h. Werden es nur 6-8stk ist es auch in Ordnung.

    EW100 und WMS400 fliegen raus nur 4 strecken simultan betreibar.
    Bei AKG gibs dann noch dsa Flexx system dann laufen 8 stk Simultan.

    Das beste Preis Leistungsverhältnis dürfte beim WMS450 sein (bis maximal 12 Strecken simultan dann ist aber auch hier schluss)
    (8xAKG WMS 450 C 555 SET + 2x PS4000 Antennesplitter ~5500€ [im Budget[)


    Persönlich gefällt mir am besten die ew300 serie am besten, gibs im set mit headset für 700€, aber hier ist nach 8 stk schluss.

    Um den wunsch der schule am besten anzugehen 12+ wäre es wohl am sinnigsten mit 4stk WMS4000 oder Sennheiser 500er Serie anzufangen. Das ist dann halt die Frage der erweiterbarkeit ob die gegeben sein muss oder nach 12 schluss sein kann.

    Der nächste Verleih der dementsprechend viele Funkstrecken zur verfügung hat ist rund 50km von der Schule entfernt, und wie immer wollen sie alles einsatzbereit vor Ort haben.

    Wozu ich bei headsets 12 und mehr auxe brauch entzieht sich meiner kenntniss und von IEM oder sogar stereo IEM war nie die Rede ... die Kabel müssen ab denn ich will den Kabelsalat sehen wenn ich 12 oder noch mehr Kinder mit Kabelgebundenen Handmikro 1h auf der Bühne rumlaufen lasse ;)

    Meiner meinung nach die stimme der Kinder trainieren und dann ohne headsets auf die zuschauer loslassen so hab ich auch jahrelang Theater gespielt ;)

    Grüße
    Knirps

    Grüße
    Knirps

  • robert müller
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    • 10. Juni 2008 um 23:13
    • #9
    Zitat von "Knirps"


    EW100 und WMS400 fliegen raus nur 4 strecken simultan betreibar.

    Sorry, das stimmt so nicht. Bei der WMS400 weiß ichs nicht, aber die EW100 hat die gleiche UHF-Technik drin wie die größeren (300 und 500) von Sennheiser. Lediglich an Features wurde gespart (die 100er zeigen z. B. an, wenn die Batterie leer wird, ab der 300er hast du die ganze Zeit über ne "Füllstandsanzeige"). HF-mäßig gibs da aber keine Unterschiede. Das geht so weit, daß du 500er Sender an 100er Empfängern betreiben kannst und umgekehrt. Seit der G2 hat sogar die 100er-Strecke Pilotton, das gabs mit G1 erst bei der 500er, soweit ich informiert bin.

    Was bei vielen Leuten immer wieder die Fehlmeinung hervorruft, es gingen nur 4 Kanäle simultan mit der 100er ist die Tatsache, daß es pro Bank nur 4 Kanäle gibt, die man abspeichern kann. Es gibt aber bei jedem Empfänger eine User-Bank, die völlig frei programmierbar ist (in 25kHz-Schritten durchstimmbar), und es hindert dich niemand daran, da in jeden Empfänger andere Frequenzen zu programmieren. Ausrechnen kann man diese mit Sennheisers SIFM-Software bzw. kann man sie von Sennheiser veröffentlichten Listen entnehmen. 12 Kanäle sind kein Problem für die ew100, hab ich selbst schon gemacht. 13 oder 14 gehen auch noch, drüber wirds eng *wenn man im D-Band bleibt*. Hier geht aber auch später nochmal mehr, wenn man E-Band-Geräte kauft. Diese sind in Deutschland genau wie die D-Band-Geräte legal betreibbar (D-Band Ch. 62-64, E-Band 67-69). Ich kenne Kollegen, die mit solchen Anlagen auch mal 28 oder 30 Kanäle fahren - wobei es da natürlich echt an die Grenzen geht und das auch nur gemacht wird, weil die Baustelle hoffnungslos unterbudgetiert ist. Was ich damit aber sagen will ist: Mit den 100er Sennheisern gehen >12 Strecken ziemlich problemlos und sicher.

    Mein Vorschlag für eine solche Anlage wäre erst mal ein 8er-Rack zu bauen. Wenn ich mal die T-Preise nehme, kostet ein ew152-Set (ew100-Taschensender, Empfänger und passendes Supernieren-Headset) 525 EUR. Davon 8 Stück, und du bist bei 4200 EUR. Dazu kaufst du 2xASP2. Das sind passive 2x4-Splitter von Sennheiser, die aber auch als 1x8 laufen können. Mit zweien kannst du also 8 Empfänger mit einem Antennenpaar versorgen. Dann bist du bei 4786 EUR. Für den Rest des Geldes kaufst du ein Rack, zwei Netzteile für die ASP2, 2 10m-Antennenkabel und zwei Antennenbooster für das entsprechende Frequenzband. Dazu vielleicht noch einen gepolsterten Koffer, in dem du die Headsets und Sender verpacken kannst. Die Netzteile sind nicht lebensnotwendig, da die Splitter passiv sind, haben aber zwei Vorteile: Erstens können dann die ASP2 die 8 Empfänger mit Strom versorgen, du hast also keine 8 Steckernetzteile im Rack unterzubringen, sondern nur 2. Und zweitens machen sie den Boosterbetrieb überhaupt erst möglich, da sonst keine Versorgungsspannung auf den Antenneneingängen der Splitter anliegt. Auf die Booster steckst du einfach zwei der mitgelieferten kleinen Rundstrahlantennen und bist glücklich. Aufpassen beim Anschließen der Booster: Wenn man sie falschrum anschließt, leuchtet die Betriebsled am Booster zwar auch auf, aber es kommt kaum HF-Signal beim Splitter an.

    Sollen es später mehr Strecken werden, so kannst du erst mal ein 4er-Rack bauen. Es wird dann halt ein zweites Antennenpaar geben, ist aber immer noch besser als der Wald von Einzelantennen bei 12 Einzelempfängern. Dieses zweite Rack ließe sich später immer noch zum 8er-Rack ausbauen. Hier würde ich dann aber direkt das andere Frequenzband nehmen, weil 16 Strecken in einem Band wird frequenzmäßig eng.

    Gruß,
    Robert

  • yamaha4711
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    • 11. Juni 2008 um 00:35
    • #10

    Also.... die EW von Sennheiser sind kompatibel und verwenden ähnlich HF Technik, doch ich bezweifle, daß wirklich dieselbe Technik zum Einsatz kommt. Wo soll denn dann der Anreiz für ein größeres und vor allem teurers System sein?
    Definitiv ist die Software anders und damit auch die Frequenzen. Inwieweit man das aufbohren könnte oder kann weiß ich nicht. Ich nehm das was sicher ist und funktioniert.

    Bei der WMS400 geht definitiv mehr. Bis zu 8 gleichzeitg sollte tun. Meine alte WMS300 kann das auch. Der geht selbst bei 12 Ch. gleichzeitig nicht die Puste aus.

    Mir fällt da aber noch was ganz anderes ein....
    Sollte es bei dieser Summe nicht zu einer öffentlichen Ausschreibung kommen? Ich wundere mich sehr, daß man hier die Katze im Sack kauft.
    Na vielleicht sollst du ja auch nur als Grundlage für den Ausschreibungstext herhalten.

    Das mit den AUXen ist mir auch schleierhaft.... hab ich aber schon weiter oben angedeutet.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • karel noon
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    • 11. Juni 2008 um 01:13
    • #11

    und wenn es nochetwas mehr sex appeal haben soll als die eh schon albekannten marken, aber trotzdem mindestens genauso gut funktioniren soll, dann schau dir doch mal an was sich hinter dem link verbirgt:
    http://www.audio-technica.com/cms/wls_system…5b0d/index.html

    sehr schöne sendestrecke, passende kopfbügel, genug kanäle betreibbar, und preißlich in genau der richtigen liga.

    ich kanns imme nur wiederholen, ichbin Fan von audio-technica zeug :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • 4Art
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    • 11. Juni 2008 um 09:23
    • #12

    robert müller

    Spätestens wenn bei der 100er-Serie noch der fehlende Rackmount im Nachhinein gekauft werden muss (weil man denkt, dass sowas eigentlich dabei sein MUSS) und bedenkt, dass zum Beispiel NET1 dank der fehlenden Netzwerkschnittstelle NICHT eingesetzt werden kann und die Batterieanzeige im Empfänger in einer Schule definitiv ein MUST ist, dann rentiert sich der relativ kleine Aufpreis zur 300er-Serie locker...

    Ach ja: Wir haben in der Vermietung sowohl 100er, als auch 300er-Strecken.

    Ansonsten geht's hier in die richtige Richtung - obwohl: Ich bin nach wie vor definitiv erstaunt, dass eine Schule 5000 Euronen nur für HF-Technik locker macht.

    Und nochwas: Um 12 Headsets "TV-Style" parallel betreiben zu können ohne dass das grosse Feedback-Desaster losgeht, braucht's dann halt doch noch einiges an Peripherie...

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. Juni 2008 um 11:57
    • #13
    Zitat von "Knirps"

    EW100 und WMS400 fliegen raus nur 4 strecken simultan betreibar.


    Nein, das stimmt nicht. Mit beiden Produkten sind durchaus mehr als 4 Strecken simultan möglich. (Nicht die Pesets, die in jedem Falle immer zusammen spielen, verwechseln mit der tatsächlich mahbaren Kanalzahl!)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • robert müller
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    • 11. Juni 2008 um 20:41
    • #14
    Zitat von "yamaha4711"

    Also.... die EW von Sennheiser sind kompatibel und verwenden ähnlich HF Technik, doch ich bezweifle, daß wirklich dieselbe Technik zum Einsatz kommt. Wo soll denn dann der Anreiz für ein größeres und vor allem teurers System sein?


    HF-mäßig sind die Dinger tatsächlich identisch. Der Anreiz kommt eben in Form von mehr Features, die man je nach Anwendung auch tatsächlich braucht. Theater oder Produktionen mit zentraler Leitstelle für die Technik wissen die Batteriestandsanzeige oder Netzwerkfähigkeit der Empfänger sicher zu schätzen. Die gibts bei der 100er-Serie natürlich nicht. Kopfhörerausgänge zum Kontrollieren des Signals direkt am Empfänger gibts bei den 100ern auch nicht. Die 100er-Serie liefert dir sozusagen die solide HF-Technik, viel mehr aber auch nicht. Für ne Schule trotzdem sehr brauchbar - in meinen Augen mit das Beste HF-Material in diesem Preissegment.

    Zitat von "yamaha4711"


    Definitiv ist die Software anders und damit auch die Frequenzen. Inwieweit man das aufbohren könnte oder kann weiß ich nicht.


    Du mußt da nichts "aufbohren". Klar ist die Software anders - die 500er-Serie kann halt mehr als die 100er. Die verfügbaren Frequenzen sind jedoch von 100 bis 550 identisch.

    Das von 4Art gebrachte Argument, die Bat-Anzeige wäre in der Schule geradezu ein Muß, seh ich (zumindest aus meinem Erfahrungshorizont) anders. Ich mach öfter auch VAs für meine ehemalige Schule, meistens Musical, und könnte dort mit der Bat-Anzeige so mal grad gar nix anfangen. Es ist eh meistens kein Personal mehr übrig, das während der VA Zeit hat, die Anlage die ganze Zeit im Auge zu behalten. Ich löse das immer so, daß ich nach dem Soundcheck frische Batterien in alle Sender einlege. Bei den ew-Strecken halten die locker ne komplette VA inklusive Pause durch. Die selben Batterien werden dann am nächsten Tag zum Soundcheck bzw. zur Probe verwendet, was sie meistens auch noch komplett mitmachen. Dann kommen vor der Vorstellung wieder die nächsten rein.
    Will sagen: Vor der VA frische Batterein rein, dann läuft das im Allgemeinen komplett durch, ohne daß man am Sender nochmal irgendwas tun muß (Defekte natürlich mal ausgenommen).
    Gleiches gilt für das NET1-System: hier sind wir dann doch endgültig in Bereichen angekommen, die in der Schule *nicht* mehr benötigt geschweige denn von den Verantwortlichen beherrscht werden. Was bleibt dann noch von den Vorteilen der 300er-Serie? Hauptsächlich das mitgelieferte Rackmount Kit. Kuck ich beim T nach, seh ich folgendes:
    ew152: 525 EUR
    ew352: 699 EUR
    Rackmount GA2: 34 EUR

    Macht also:
    2xew152 + 1xGA2 (das Kit reicht für 2 Geräte): 1084 EUR
    vs.
    2xew352: 1398 EUR. Das sind bei 2 Strecken also mal über 300 EUR Preisunterschied.

    Die Frage "mieten oder kaufen" ist natürlich immer so ne Sache - kommt drauf an, was da so gemacht wird an der Schule. Wenn da viel Musical gemacht wird, macht kaufen manchmal durchaus Sinn. Es ist zwar teurer als Mieten, vereinfacht aber den Probebetrieb kollossal. Würde meine ehemalige Schule z. B. das HF-Material so anmieten, wie sie gern proben würden, wär das sogar teurer als Kaufen. So wird halt der vorhandene Grundstock bei der Probe dauernd durchgetauscht (mit dem entsprechenden Materialverschleiß) und erst kurz vor dem VA-Zeitraum der Rest zugemietet. Wenn die mal in der glücklichen Lage sind, 5000EUR für sowas auszugeben, werd ich denen auch so ein Rack schrauben. Wird aber wohl nie passieren... Die machen zwar bei ihren Produktionen gut Gewinn, aber es sind zu viele dran beteiligt, als daß da für die Musik-AGs mal so viel am Stück übrig bleiben würde.

    Noch ein Wort zur Frequenzberechnung: Bei den Sennheiser-Systemen, die ich bisher eingerichtet habe, hab ichs immer so gehalten, daß das erste Preset am Empfänger die ihm individuell zugeteilte Frequenz ist. Dann bleiben (bei 4-Preset-Systemen wie der ew100) noch 3 Presets übrig, die ich bei allen Empfängern gleich belege, nämlich mit den bei der Berechnung festgelegten Reserve-Frequenzen. Somit kann ich bei Problemen mit einer der Frequenzen im Standardset schnell mal bis zu drei Sender-Empfänger-Päärchen auf jeweils eines dieser Presets umstellen. Auch schön, wenns einen Spare-Sender gibt, der diese Frequenzen drin hat. Dann muß man den im Ernstfall nicht zeitaufwendig auf eine bestimmte Frequenz programmieren, sondern wählt einfach eins der Reserve-Presets 2-4 am Spare-Sender und am entsprechenden Empfänger an und kann sofort weitermachen.

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