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Sprachbeschallung mit Studiomonitoren!

  • miklo velka
  • 18. Juli 2008 um 12:42
  • miklo velka
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    98
    • 18. Juli 2008 um 12:42
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hab mal folgende Frage:

    Kann man mit Studiomonitoren(2) eine kleine Sprachbeschallung (Theater mit 100Personen) machen?

    Die Speaker stehen in der Regel 5m auseinander und beschallen eine Fläche von 100-150 Quadratmeter (8m x 15m)

    Kollegen aus dem Theaterbereich sagen JO!, ich sag immer wieder NÖ!.

    Hat von Euch schon jemand damit zu tun gehabt? Viellleicht sogar `ne Genelec 8030 im Livebetrieb mit Headset benutzt? Bis zu welcher Lautstärke geht das gut? Und geht das überhaupt? Sind die Membranen nicht viel zu weich aufgehängt?

    Ich betreue nämlich die Werkstatt-Rubrik auf der Internetseite des Verband deutscher Puppentheater (http://www.vdp-ev.de), und da könnte ich einen Artikel über genau diese Frage gut gebrauchen. Es gibt bei vielen Kollegen nämlich sehr viel Aufklärungsbedarf, gerade beim Thema Beschallung.

    Gruss Stefan

  • tufkaklto
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    • 18. Juli 2008 um 13:43
    • #2

    gelöscht weil ich nicht mehr mag :evil:

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (19. Juli 2008 um 14:18)

  • Gitarrenschlumpf
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    • 18. Juli 2008 um 13:44
    • #3

    Das geht schon, aber mit was für einem Pegel? :D Ich würde das jedenfalls nicht tun und auch gar nicht die Genelecs für sowas rausrücken. Dafür sind wohl eher kleine, aktive Party-PA-Topteile zu gebrauchen. Kannst natürlich auch 2 PS-15 hinstellen, aber das übersteigt bestimmt wieder das Budget.

  • miklo velka
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    98
    • 18. Juli 2008 um 14:08
    • #4

    Es geht hier nicht ums Budget, sondern einfach nur darum: Gehts oder gehts nicht?

    Es gibt zwei Kollegen die arbeiten mit den Genelecs. So viele andere möchten die auch benutzen, die sind ja sooo stabil und soo klein und und .... . Ich sag dann immer daß das nicht das Einsatzgebiet für Studiomonis ist und es da durchaus bessere Lösungen gibt. Deshalb würde ich einen Bericht darüber in die Werkstatt-Rubrik (vdp-ev.de) setzen damit alle Interessierten es lesen können.

    Ich erinnere mich an meinen ersten Thread hier im Forum (suche nach hochwertigen Aktiv-Boxen). Damals hatte auch jemand die Empfehlung für Monitore ausgesprochen.

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=42691&highlight=meyer+upa

  • yamaha4711
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    • 18. Juli 2008 um 14:23
    • #5

    Tacho!

    Kommt darauf an welche Genelecs es sind.
    1030, 1031, 1032...

    Letztendlich ist es eben eine direkt strahlende Box. In einem kleinen Raum oder Theater geht das mit Sicherheit. Warum auch nicht.
    Wenn man die Teile im Rudel einsetzt und entsprechd aufeinander anpasst, dann ist der Klang bestimmt nicht zu verachten.

    Ansonsten eben 2-4 kleine MuFu Boxen (Nexo PS10, Seeburg TSM10, d&b E3, K&F CA103, K&H ProX 6 usw.) nehmen. Die genannten Teile haben mitunter klanglich auch Monitorambitionen nur können sie ein wenig mehr Strecke.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • tufkaklto
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    • 18. Juli 2008 um 15:35
    • #6

    gelöscht weil ich nicht mehr mag :evil:

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    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (19. Juli 2008 um 14:19)

  • yamaha4711
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    • 18. Juli 2008 um 15:54
    • #7

    Stimmt.... ist eben nicht bis nur schwach gerichtet und strahlt in der Regel als wie ne Kugel.
    Dann musst eben den Frequenzgang verbiegen.... hinter kllingt es auch wieder wie Karl und Friedrich (bitte nicht verwechseln mit klingt nur Freitags).

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • christopher hafer
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    • 18. Juli 2008 um 23:07
    • #8

    Es ist genau umgekehrt: Studiomonitore strahlen (zu) eng ab. :!:

    Deswegen gibt es in einem Studio auch den sog. "Sweet-Spot".

    Davon ab natürlich kann man sie nehmen (man kann alles nehmen), die Frage ist doch eher:
    Ist dies auch SINNVOLL?
    Wenn es keine passendere Option gäbe - klar, warum nicht, aber NUR mit Brickwall-Limiter hinterm Pult...

    Frage beantwortet?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Tobias Zw.
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    • 18. Juli 2008 um 23:22
    • #9
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Es ist genau umgekehrt: Studiomonitore strahlen (zu) eng ab. :!:

    Lieber Christopher,

    Deine Selbstsicherheit in Ehren, aber der sweet spot ist nicht durch die vermeintlich so unglaublich enge Abstrahlung von Studiomonitoren bedingt.

    Tatsächlich strahlen sie - je tiefer die wiedergegebene Frequenz - um so unkontrollierbarer ab. Was sollte auch den Schall aus dem Tieftöner in eine Richtung zwingen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • tufkaklto
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    • 18. Juli 2008 um 23:40
    • #10

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    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (19. Juli 2008 um 14:19)

  • christopher hafer
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    • 18. Juli 2008 um 23:59
    • #11
    Zitat

    Deine Selbstsicherheit in Ehren, aber der sweet spot ist nicht durch die vermeintlich so unglaublich enge Abstrahlung von Studiomonitoren bedingt.



    Meine Herren, was für eine Farce.

    Doch, genau so ist es!
    Studiomonitore strahlen ab einer gewissen Frequenz wesentlich enger ab als ein für diese Anwendung geeigneter LS mit den üblichen 90 Grad.
    Wegen des vermutlich zu kleinem Coverage ist er für eine solche Anwendung ungeeignet, und nicht, weil er koppelempfindlicher wäre!!

    Also - wo ist da mein Fehler?

    Zitat

    Aber bedingt durch Die Gehäusegröße ist es einfach Physik, das die Lows nicht gerichtet sein können.
    Und das geht Frequenzmäßig relativ weit rauf.

    Und die Physik gilt nicht bei PA-Systemen? :roll:
    Aber vielleicht magst Du uns (mir) ja erklären, warum irgendwelche Studiomonitore da besonders kritisch sein sollen.
    Übrigens: Was glaubst Du welche Schalldrücke mit einer Genelec 8030 im Bassbereich entstehen, und wie viel Bass bei einer Sprachübertragung überhaupt erforderlich ist?

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • tufkaklto
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    • 19. Juli 2008 um 00:18
    • #12

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  • Sound-Klinik
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    • 19. Juli 2008 um 00:27
    • #13

    Ein Studiomonitor braucht nur in einer eingeschränkten Hörzone optional zu arbeiten ... häufig wird z.B. hinter dem Hörplatz auch ein in Falten gelegter Vorhang zur Schallabsorption eingesetzt.
    Die Abhörbedingungen mit einer Studioabhöre entsprechen tendenziell eher dem eines Wohnraums* (wo die Produktionen konsumiert werden ...) und weniger denen einer typischen (PA-) Beschallungssituation (wie Kneipe, Saal, Schulaula, Theater, Turnhalle etc.).

    Bei PA-Systemen wird (außer bei sehr kompakten Systemen) verstärkt Wert auf eine kontrollierte, gerichtete Schallabstrahlung gelegt, um mit den nicht immer optimalen raumakustischen Bedingungen im Praxisbetrieb besser klarzukommen.

    Weitere Unterschiede sind Effizienz, Belastbarkeit und Roadtauglichkeit.


    * .. ja, und ich weiß, daß der Schwerpunkt bei Nearfields manchmal anders (CarHifi, Ghettoblaster ...) gelagert ist ... :wink:

  • 00Schneider
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    • 19. Juli 2008 um 01:08
    • #14
    Zitat von "Tobias Zw."

    Tatsächlich strahlen sie - je tiefer die wiedergegebene Frequenz - um so unkontrollierbarer ab. Was sollte auch den Schall aus dem Tieftöner in eine Richtung zwingen?

    Zitat von "klauston."

    Aber bedingt durch Die Gehäusegröße ist es einfach Physik, das die Lows nicht gerichtet sein können.


    Ha, da kennt ihr aber die Physik schlecht! :D

    Nach hinten durch einen porösen Stoff verzögert austretender Schall löscht aus und so wird auch im Bass eine Niere erzeugt. Zumindest bei ME Geithain. (Zugegeben, die entsprechenden Modelle sind etwas größer als Genelec 8030 - aber es geht!)

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • miklo velka
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    • 19. Juli 2008 um 09:53
    • #15

    klauston:

    108 db reizt im Figurentheater eigentlich niemand aus. Vielmehr geht es um die natürliche Reproduktion der Stimme. Es gibt sogar einen Kollegen der mit den kleinen Moni`s von K&H unterwegs ist, mit `nem 4" Breitbänder.

    Nur kann ich mir auch da nicht vorstellen daß das anständig funktioniert. Einfach vom übertragenden Frequenzbereich. Man spricht die unterschiedlichen Rollen im Theater ja auch mit unterschiedlichen Stimmen. Wenn z.B. der "Räuber Hotzenplotz" laut lachend mit tief grollender Stimme auftritt, dann geht den kleinen Monis doch recht schnell die Luft aus.

    Unsere KS 08 reproduziert meine Stimme in jeder Lautstärke fast haargenau, wenn man neben dem Lautsprecher steht hat man das Gefühl man steht neben dem Spieler (nur das Grundrauschen mischt sich dazu). Noch besser war in diesem Punkt die vor kurzen vermittelte UPM-1P. Ich glaube aber nicht das die Genelecs das schaffen, und schon garnicht bei Theateraufführungen wie "Räuber Hotzenplotz" "Das Dschungelbuch" etc., dort sind nämlich Zuschauerbegrenzungen bis max. 300 Zuschauer angegeben.

  • tufkaklto
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    • 19. Juli 2008 um 10:28
    • #16

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    Einmal editiert, zuletzt von tufkaklto (19. Juli 2008 um 14:20)

  • sebastian
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    • 19. Juli 2008 um 12:54
    • #17

    Selbstverständlich geht das. Hab zweimal meine 1031 für eine Hintergrund- Band-Beschallung in einem (sehr) kleinen Raum benutzt.
    Problem war für mich: Die Boxen kosten doch sehr viel Geld dafür, dass sie nicht roadtauglich sind und man diese dadurch einer erhöhten Gefahr einer möglichen mechanischen Beschädigung aussetzt. In beiden Fällen war die Abstrahlcharakteristik/Boxenaufstellung völlig bedeutungslos/ sekundär und kühn. Mein Tipp für einen ruhigeren Schlaf wären Codas K189, und wenn Bass eforderlich ist + PW 115.

    Ciao
    Sebastian

  • christopher hafer
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    • 19. Juli 2008 um 13:28
    • #18

    @ Klaus: Ich wollte Dir nichts unterstellen. Aber zunächst warst Du auf dem "falschen Trichter" was das Abstrahlverhalten angeht. Das wird man doch wohl zugeben können.

    Unterm Strich kann man sich hoffentlich darauf einigen, dass diese ganze Sache zwar funktionieren kann, dies aber sehr von verschiedenen unbekannten Parametern abhängt, und vor allem, dass es mit Sicherheit wesentlich bessere Lösungen gibt.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Herbie
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    • 19. Juli 2008 um 13:50
    • #19

    Hallo,
    ich habe die Erfahrung mit einem (einzelnen) Phonic Aktivmonitor für Gesang und einem E-Piano (Lautsprecher eingebaut) gemacht und muss zugeben dass es für sehr kleine Locations ausreicht, zb. Vernissage in kleinem Atelier...

    Bei allem was darüber hinausgeht bezgl. zu beschallende Fläche, mehr Pax, ect. ist das allerdings keine akzeptable Lösung, da müssen dann wirklich PA Lautsprecher her....

    Gruss Herbie

    flugfähig bedeutet: "fenster auf und raus damit"... :)

  • Tobias Zw.
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    • 19. Juli 2008 um 13:58
    • #20

    Lieber Christopher,

    ich ergänze meine Aussage zum Abstrahlverhalten von Studiomonitoren dergestalt, dass das Abstrahlverhalten zu erratisch und unvorhersehbar ist, um die Boxen für ernsthafte Sprachbeschallungen zu nutzen.

    Gottseidank kann ja keiner die von Dir so gerne zitierte Physik für sich pachten, und mir ist die Bündelung von Kalottenlautsprechern zu hohen Frequenzen hin durchaus bekannt. Mir ist allerdings auch bekannt, dass man zu niedrigen Frequenzen hin mehr als ein Genelec-Schild auf der Frontplatte braucht, um die Schallwellen in die Richtung zu bringen, in denen man sie haben will, und sie von unerlaubten Ausflügen in verbotene Gegenden wie z. B. das offene Mikrofon auf der Bühne abzuhalten.

    Mit freundlichen Grüßen vom allzumenschlichen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

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