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Preise namhafter Hersteller gerechtfertigt?

  • ikli
  • 13. November 2011 um 17:26
  • ikli
    Beiträge
    1.185
    • 14. November 2011 um 10:53
    • #21

    Nein es sind keine Ferien und um Discobubies gehts auch nicht.

    Und Sky...emotional heißt ja nicht gleich schlecht oder? :grin:

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • 4Art
    Profi
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    6.137
    • 14. November 2011 um 11:44
    • #22

    Ich find's durchaus eine interessante Diskussion!
    Vielleicht erstmal: Ich weiss von Programmierern von Controller-Software (da geht's dann wirklich an's eingemachte - nicht nur ein bisschen Spielen mit Filtern und Phasendrehen), wie viel Zeit dafür investiert wird, wenn das Produkt dann FERTIG entwickelt und wirklich auf verschiedene Lautsprecher-Systeme programmiert auf den Markt kommen soll. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Preis des K&F-Controllers "kostenwahr" ist und der Hersteller damit halt tatsächlich was verdient - man darf die letztlich in unserem Business sehr tiefen Produktionszahlen nicht vergessen! In diesem Zusammenhang Preise mit Controllern aus dem Hause Xilica beispielsweise zu vergleichen, funktioniert einfach nicht. (viel grössere Produktionszahlen durch OEM etc. pp).

    Uebrigens hat es diese Diskussion bei Lake-Controllern seltsamerweise nie gegeben, obwohl diese nochmal deutlichst teurer sind als der CD44.

    Deshalb sage ich jetzt mal als ausgebildeter Kaufmann: Der Preis ist korrekt und offensichtlich wird das Teil auch von Menschen gekauft, die hier P/L honorieren. Für alle anderen gibt's alles mögliche ander :grin:

  • ikli
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    1.185
    • 14. November 2011 um 11:48
    • #23
    Zitat von "4Art"

    Ich find's durchaus eine interessante Diskussion!
    Vielleicht erstmal: Ich weiss von Programmierern von Controller-Software (da geht's dann wirklich an's eingemachte - nicht nur ein bisschen Spielen mit Filtern und Phasendrehen), wie viel Zeit dafür investiert wird, wenn das Produkt dann FERTIG entwickelt und wirklich auf verschiedene Lautsprecher-Systeme programmiert auf den Markt kommen soll. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass der Preis des K&F-Controllers "kostenwahr" ist und der Hersteller damit halt tatsächlich was verdient - man darf die letztlich in unserem Business sehr tiefen Produktionszahlen nicht vergessen! In diesem Zusammenhang Preise mit Controllern aus dem Hause Xilica beispielsweise zu vergleichen, funktioniert einfach nicht. (viel grössere Produktionszahlen durch OEM etc. pp).

    Uebrigens hat es diese Diskussion bei Lake-Controllern seltsamerweise nie gegeben, obwohl diese nochmal deutlichst teurer sind als der CD44.

    Deshalb sage ich jetzt mal als ausgebildeter Kaufmann: Der Preis ist korrekt und offensichtlich wird das Teil auch von Menschen gekauft, die hier P/L honorieren. Für alle anderen gibt's alles mögliche ander :grin:

    :wink:

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • herrmann mueller
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    38
    • 14. November 2011 um 15:41
    • #24

    als schwanzverlaengerung natuerlich und an sonsten deshalb: zitat

    "Ein Beschallungssystem für Sporthallen, Open Air und kommunale Gebäude, dessen Benutzung so einfach ist wie Licht einschalten. Schöne Realität mit den Beschallungssystem von K&F. Mit Verstärkern auf dem aktuellsten technischen Stand, die die lautsprecherspezifischen Konfigurationen für die gesamte K&F Lautsprecherpalette bereit stellen und umfassende Möglichkeiten zur Fernsteuerung und -überwachung bieten. Ob Sportveranstaltungen, Stadtversammlungen, Weihnachtsfeiern, klassische oder zeitgenössische Konzerte: Die unterschiedlichen, unkompliziert erstellten Event-Szenarien lassen sie sich per Mausklick ebenso einfach jederzeit wieder abrufen. Auch schön: Die flexiblen, kompakten Systeme fügen sich harmonisch in die jeweilige Umgebung ein und arbeiten – ganz gleich, wer gerade für die Beschallung verantwortlich ist – höchst zuverlässig und liefern immer beste einheitliche Ergebnisse"

    der herstellername ist freilich beliebig aus tausch bar....

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 14. November 2011 um 16:00
    • #25

    hier mal mein Ölkännchen:

    je schlechter der Lautsprecher von sich aus klingt, desto mehr arbeit muss ich in die Controllerarbeit investieren :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Thorsten Erpel
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    • 14. November 2011 um 19:02
    • #26
    Zitat von "Marian Humann"


    Es gibt keine bescheuerten Fragen...


    Und deshalb darf man dieses System nicht hinterfragen?
    So einfach ist das mit Angebot und Nachfrage nicht (mehr, bzw. ist es noch nie gewesen) wie es das reine Marktmodell suggeriert. Siehe Software, hier gibt es quasi ein unendliches Angebot, trotzdem kostet viele Software viele tausend Euro und wird weder billiger noch teurer.

    Der Hersteller setzt den Preis fest, und wenn ein "Premiumhersteller" sich sagt, mein Produkt kostet jetzt so und so viel, muss sich das nicht negativ auf die Nachfrage auswirken, ja kann sich im Gegenteil gar zum positiven wenden...

    das mit der freien marktwirtschaft bedeutet einfach, daß niemand "gezwungen" wird etwas zu kaufen was ihm nach eigener meinung nach zu teuer ist.

    will ich aber unbedingt was von dem premiumhersteller haben dann zahl ich den preis - fertig

    und sicher reguliert sich der markt selbst - oder glaubt ihr, daß es diese hersteller noch gäbe wenn es jeder für "nicht den preis wert" hält?

    wenn es quasi das exakt gleiche irgendwo zum halben preis woanders gäbe dann wäre der teurere hersteller ruck zuck vom markt weil dann fast alle das baugleiche kaufen würden

    wobei wir hier dann nur von den schon angesprochenen materialwerten und gegebenenfalls noch von fertigungsstandorten und der -qualität sprechen - das die einen entwickeln und auch wissen was sie da bauen und auch nen tollen support bieten wird hier gleichgesetzt mit einem hersteller der dann was mehr oder weniger gut kopiert

    wenn ich mir nur nen bobby car leisten kann dann krieg ich dafür auch nur nen bobby car und halt keinen porsche - auch wenn der auch nur ein fortbewegungsmittel mit 4 rädern ist :wink:


    in anderen bereichen steht das nicht so zur diskussion - wenn der standard bei den djs nun mal pioneer ist dann werden mischpulte und player davon gekauft - das ein hersteller sein quasi monopol ausnutzt und sich das teuer bezahlen lässt ist ja nun nix neues - ich nenn da auch mal produkte mit som apfel drauf

    für den einen muss es das dann halt sein und es wird bezahlt - die anderen nehmen was was ähnlich ist und vom preis/leistung sogar besser - aber dann hat man halt auch was anderes und nicht das angesehene amtliche markenprodukt

    so - und jetzt könnt ihr weiter quengeln - ist ja zum glück nur meine meinung :wink:

  • Marian Humann
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    • 14. November 2011 um 19:43
    • #27
    Zitat von "Thorsten Erpel"

    und sicher reguliert sich der markt selbst - oder glaubt ihr, daß es diese hersteller noch gäbe wenn es jeder für "nicht den preis wert" hält?

    wenn es quasi das exakt gleiche irgendwo zum halben preis woanders gäbe dann wäre der teurere hersteller ruck zuck vom markt weil dann fast alle das baugleiche kaufen würden

    Wie gesagt, nicht zu 100%. Prestige, und Alleinstellungsmerkmal spielt da auch eine Rolle. Wenn nen großer K&F Verleiher nun sieht, die Produkte bekommt "nen Wald und Wiesen HKS" - ohne damit jetzt den Threadersteller als solchen Bezeichnen zu wollen - bezahlt und auch von seinen Kunden bezahlt wird er womöglich nachdenken ob er nicht auf eine andere Marke umsattelt. Dabei kommt es mMn nicht auf das Produkt selber, sondern einzig und allein auf den Namen des Herstellers an.
    Problem ist nur, der große Verleiher wird erstmal alle kleineren, die sich das Besteck u.U. hart erarbeiten (wollen), als "Wald und Wiesen HKS" (/Disco-Buben und was sonst noch genannt wurde) bezeichnen, so gesehen im PA Forum...

    Was ich nicht versteh: Es wird immer wieder genannt dass der große VT-Unternehmer sich das Zeug kauft, wegen Service, Usability etc. Nun gibt es aber mehr als genügend mittelgroße VT-Unternehmen die eben nicht die tollste Technik haben, trotzdem professionell arbeiten, mehrere feste Angestellte plus große Lagerhallen unterhalten können ohne die tollste Technik zu haben. Es ist alles eine Frage des Kundenkreises.
    Genauso kenn ich genügend VT-Einmannunternehmen die sich über die Qualität ihrer Technik profilieren zu wollen, und dabei außer Acht lassen dass das nicht alles ist. Wenn das Material im Jahr maximal 2 mal rausgeht, und sonst im Lager rumsteht und an Wert verliert, geht da unter.
    Man muss nen Konsens finden. Was möchten meine Kunden, was möchten meine Kunden bezahlen, was erfüllt vielleicht einfach nur den Zweck. Das "was finde ich gut" kommt selbst bei größeren Buden eine viel zu große Rolle - mMn.

    Wer über den Preis jammert, wird als HKS beschimpft, man fordert dass das Thema in PartyPA verschoben wird. Ist man nurnoch Profi-PA wenn man "blind" sein verdientes Geld in teure Technik ausgibt? Was definiert HobbyPA, was definiert ProfiPA? :roll:

  • zegi
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    • 14. November 2011 um 19:50
    • #28
    Zitat von "Reini"

    hier mal mein Ölkännchen:

    je schlechter der Lautsprecher von sich aus klingt, desto mehr arbeit muss ich in die Controllerarbeit investieren :wink:

    Sorry für OT, aber wieso sollte man auf Fortschritt verzichten? Es sagt ja auch keiner, dass alle Weicheier und schlechte Fahrer sind, die ein Auto mit ABS und Airbags haben.

    Der Ton macht die Musik.

  • skyworker
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    • 14. November 2011 um 20:12
    • #29

    Ich sag dann doch noch was...

    Wie man Profi- und Hobby-PA definiert? Ganz einfach - bestreitet man seinen Lebensunterhalt damit, ist es Profi, sonst Hobby. Das Modell reicht aber nicht - weil es, wie schon gesagt wurde - ja auch Buden gibt, die kein oberamtliches Material haben, aber trotzdem davon leben. Wie kann das sein? Ganz einfach - es geht auch darum, welchen Kundenkreis man bedient. Um es salopp auszudrücken - in welcher Liga man spielt. Und da haben sich eben bestimmte Strömungen, quasi-Standards, Basen herausgebildet. Ein schönes Beispiel ist eine bekannte 15er Mufu, die nur mit Controller zu betreiben ist. Diese Kiste war Jahrzehnte lang das Rückgrat der "Medium-Beschallerszene". Für HKS zu teuer, von der Spitzenklasse nicht so gerne gesehen, aber akzeptiert. Dafür wagenweise in den mittleren Beschallungsunternehmen das Vehikel zum Geldverdienen. Einmal gekauft - ständig vermietet. Vom Weihnachtsmarkt bis zur mittleren Rockbühne, vom Messestand bis zur Disco, immer weiter, ging ja auch nicht kaputt, das Zeug.
    Für den Hobbyisten gab’s oder gibt es ja vergleichbares Material - von mir aus das LD-Zeug oder was auch immer, AZ oder oder. Ist günstiger, klingt oftmals gar nicht verkehrt und läuft auch - mit etwas Geschick kriegt man damit auch mal einen größeren Gig und kann jemanden überzeugen, der sonst nicht so gerne sowas nutzt. Solls alles schon gegeben haben. Den beiden Gruppen ist übrigens in der Regel etwas gemein - nämlich die Finanzierungsabsicht und -Methode hinter solchem Material. Man kauft es, wenn man das Geld hat oder man finanziert es in absehbaren Zeiträumen über eine Bank mit Kleinkredit oder Leasing. Ist es dann bezahlt, behält man es, veräußert wird es nicht nach Branchen-, sondern nach Wirtschaftsmaßstäben.

    Kommen wir nun zu den Anderen, den Großen, der A-Klasse, ... . Dort kauft man anders - man definiert über Material seinen Kundenkreis. Hat man das, bekommt man die Jobs. Hat man was anderes, bekommt man andere Jobs. Künstler – oder deren Lakaien – definieren Systeme und den Job bekommt der, der das Zeug hat. In diesem Umfeld ist eines mittlerweile unabdingbar geworden: Kontinuität. Wenn ich nicht genug habe von dem Zeug, dann muss ich zumieten und – da fängt der frühe Hase den Pfeffer vom Pater – das Zeug muss passen. Immer. Überall. Egal von wem. Wenn die Kiste raucht, braucht man Ersatz im Handumdrehen und auch das muss passen. Eine SK Box kann noch so schön sein, aber irgendwie gibt es auf dem Globus keine sechs gleichen Kisten. Anderes Amping, mal mit Controller, mal ohne, vier Griffe, Flugbügel oder nicht… Wenn ich Geld mit konstanter Qualität verdienen will und muss, dann hab ich keine Lust, jeden Abend was zu adaptieren. Ich wills anstecken, einschalten, fertig sein. L-Acoustics waren die ersten, die das stringent durchgezogen haben, da haben jetzt auch in Papua Neuguinea die Ampracks gleich lange Netzkabel wie in Wanne-Eickel. Meyer ebenso, oder Martin oder d&b, EAW, … . Man kauft in solchen Größenordnungen auch anders, das Zeug wird über Bank finanziert, abgeschrieben und nach Marktgesichtspunkten gehalten oder veräußert. Da ist – mit Verlaub, ein Controller für 300 oder 3.000 Euro ein „no-brainer“ – er wird gekauft, wenn er gebraucht wird und kommt weg, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Das sind Investitionsgüter, so wie der Bus für den Busunternehmer oder der Kipper für den Bauunternehmer.

    Ein Musiker oder HKS wird da wohl in aller Regel anders denken – und da liegt wohl das Problem…
    Genug jetzt von mir - SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Marian Humann
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    • 14. November 2011 um 20:41
    • #30
    Zitat von "skyworker"

    (...)


    Gut geschrieben, das triffts mMn gut und bleibt auch emotional auf dem Teppich ;)
    Dass unsere Branche nicht nur schwarz und weiß ist, sondern dazwischen auch noch viele Grautöne existieren und ganz nebenbei auch noch Farben ins Spiel kommen tritt leider gerne in Vergessenheit.
    Ich hab schon vieles gesehen in unserer Branche, trotz dass ich jung bin. Von Verleihbuden die aus Chef und Azubi bestehen und mit billigster China-Ware arbeiten bis zu "B-Verleihbuden" mit nem ordentlichen Stamm an Mitarbeitern, und Aufträgen bis grob 8000PAX. Gut, A-Verleih war noch nicht dabei, aber von jenen lest man auch genügend, und erfährt von Kollegen die Details.
    Arbeiten tun alle, und alle Kochen mit Wasser - der ÖD mal ausgenommen ;)
    Ich vermute jetzt einfach mal, das meiste Geld in unserer Branche wird dazwischen gemacht, zwischen den "Winzbuden" und den "großen 5/10/(beliebige Zahl einsetzen)"

  • Thorsten Erpel
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    • 14. November 2011 um 20:43
    • #31
    Zitat von "skyworker"

    Ich sag dann doch noch was...

    Kommen wir nun zu den Anderen, den Großen, der A-Klasse, ... . Dort kauft man anders - man definiert über Material seinen Kundenkreis. Hat man das, bekommt man die Jobs. Hat man was anderes, bekommt man andere Jobs. Künstler – oder deren Lakaien – definieren Systeme und den Job bekommt der, der das Zeug hat. In diesem Umfeld ist eines mittlerweile unabdingbar geworden: Kontinuität. Wenn ich nicht genug habe von dem Zeug, dann muss ich zumieten und – da fängt der frühe Hase den Pfeffer vom Pater – das Zeug muss passen. Immer. Überall. Egal von wem. Wenn die Kiste raucht, braucht man Ersatz im Handumdrehen und auch das muss passen. Eine SK Box kann noch so schön sein, aber irgendwie gibt es auf dem Globus keine sechs gleichen Kisten. Anderes Amping, mal mit Controller, mal ohne, vier Griffe, Flugbügel oder nicht… Wenn ich Geld mit konstanter Qualität verdienen will und muss, dann hab ich keine Lust, jeden Abend was zu adaptieren. Ich wills anstecken, einschalten, fertig sein. L-Acoustics waren die ersten, die das stringent durchgezogen haben, da haben jetzt auch in Papua Neuguinea die Ampracks gleich lange Netzkabel wie in Wanne-Eickel. Meyer ebenso, oder Martin oder d&b, EAW, … . Man kauft in solchen Größenordnungen auch anders, das Zeug wird über Bank finanziert, abgeschrieben und nach Marktgesichtspunkten gehalten oder veräußert. Da ist – mit Verlaub, ein Controller für 300 oder 3.000 Euro ein „no-brainer“ – er wird gekauft, wenn er gebraucht wird und kommt weg, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Das sind Investitionsgüter, so wie der Bus für den Busunternehmer oder der Kipper für den Bauunternehmer.

    Ein Musiker oder HKS wird da wohl in aller Regel anders denken – und da liegt wohl das Problem…
    Genug jetzt von mir - SKY


    genau so sieht es aus - danke - super beschrieben


    man sieht bei diesen System doch auch schon ganz klar am Zubehör, daß es hier um ganz andere Märkte und Investitionen geht. Ein Montagerahmen für ein Array kostet da halt dann 800€ - hallo - da muss sich doch eigentlich auch jeder rational Denkende an den Kopp fassen und sich sagen "sind die doof für nen bischen Metal son Preis aufzurufen?" Aber hey - in der Grössenordnung gehört das nunmal so und zum System - das System wird verlangt - dann hab ich das so oder halt nicht.

    Meiner Meinung nach gehört diese Diskussion aber nicht ins Party-PA - denn in den Gefilden spielen nur wenige mit - und die gibt es hier bestimmt nicht - was jetzt nicht Abwertend verstanden werden will - aber ganz oben wird die Luft nunmal dünner.

  • skyworker
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    • 14. November 2011 um 21:05
    • #32
    Zitat

    das meiste Geld in unserer Branche wird dazwischen gemacht

    - ich glaube nicht. Ein wirklich kluger Kopf aus dieser Branche hat mal geschätzt, dass 90% des Umsatzes mit dem Alltagsgeschäft gemacht werden - was man nun natürlich auch im Zusammenhang sehen muss. Für ihn sind das Jobs mit ein paar hundert Euro Umsatz - was für die meisten hier durchaus schon einen nennenswerten Job darstellt (wenn man sich selbst gegenüber ehrlich ist).

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • fever fever
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    • 14. November 2011 um 22:29
    • #33

    @ skyworker
    du hast es verdammt gut getroffen.

    und um es auch mal anders zu definieren warum ich nein sage ist wenn so wie ich ungefair weiß was so eine sub oder top an material kostet inkl. standart stundenlohn dann seh ich riesige gewinnmargen, was ein angestellter nicht mal im monat verdient, daher kann ich zwar sagen, super wenns der kunde zahlt aber ich will doch das verhältnis vom preis zum produkt ehrlicher gestalten, fühlt sich ein Kunde gut behandelt kommt er wieder und das ist auf dauer für ein Unternehmen ein stand sicheres bein.

    gruss Andre´

  • zegi
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    • 15. November 2011 um 06:43
    • #34
    Zitat von "Andre Klier"


    und um es auch mal anders zu definieren warum ich nein sage ist wenn so wie ich ungefair weiß was so eine sub oder top an material kostet inkl. standart stundenlohn dann seh ich riesige gewinnmargen...

    Die Kosten für den Lautsprecher setzen sich nicht nur zusammen aus dem Material und jemandem, der die Teile zusammenschraubt. Es gibt schliesslich auch die Entwicklung, Marketing, Service, etc., etc..

    Die Rechnung Material + Stundenlohn geht vielleicht auf, wenn man sich einen Bausatz zusammenbaut, bzw. eine Box nachbaut, die bereits entwickelt wurde und nicht für den Weiterverkauf bestimmt ist.

    Ich muss zwar sagen, dass ich bei EAW für eine Ringschraube auch schon (umgerechnet) etwa 30 Euro bezahlen musste und ich bei diesem Produkt den Preis auch nicht verstehe. (Ich musste die Schraube kaufen, weil ich sie dringend gebraucht habe und es bei Zollgewinden nicht so einfach ist, Alternativen zu finden)

    Der Ton macht die Musik.

  • skyworker
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    • 15. November 2011 um 10:01
    • #35

    Morgen Andre. Sorry, aber das ist genau die Denke, die nicht passt - zumindest nicht in dem Segment. Den Preis einer Box auf den Materialpreis plus Arbeitslohn zu reduzieren heißt, nicht zu verstehen, wie ein Unternehmen funktioniert. Die Preise "fair" zu halten, hat auch nichts damit zu tun. Jede Box, die die Produktion eines Herstellers verlässt, muss ihren Beitrag zur Kostendeckung leisten - und da sind auch solche Dinge wie Entwicklung, Rücklagen, Gemeinkosten, ... mit drin. Oder denkst du, Firmen wie L-Acoustics, d&B oder EAW schicken ihre Mitarbeiter unbezahlt nach Hause, weil sie im Winter grad keine Kisten verkaufen? Der Cinese, der 100.000 Stück verhökert, kommt da natürlich auch auf einen geringeren Deckungsbeitrag pro Stück wie der Premiumhersteller, der 1.000 Stück verkauft - trotzdem stimmt der Service beim Premiumersteller und beim Chinesen eben nicht.

    Ob der Preis gerechtfertigt ist, zeigt sich immer dann, wenn was nicht funktioniert.

    SKY

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  • Jochen Schmeing
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    • 15. November 2011 um 10:15
    • #36
    Zitat

    skyworker ....Verfasst: 15.11.2011, 11:01

    OT: Es ist jetzt 10:15 Uhr.
    Ich stelle fest, dass Du deiner Zeit voraus bist, oder sollte im Rhein-Sieg noch die Sommersonne scheinen? :)

    BTT: Ich bin im Groben Deiner Meinung, stelle aber fest, dass branchenübergreifend viele Premium-Hersteller für banales Zubehör völlig unangemessene Preise aufrufen. Dieser Unsitte ist es wohl auch zu verdanken, dass die Diskussion hier so gegensätzlich verläuft.

    Wenn man einmal für eine Schraube, einen Griff, ein Akku.... teures Geld ausgegeben hat, mglw. noch feststellt das es sich um ein Zulieferprodukt handelt, dann kratzt das schon am Image der Hersteller. Die haben sich jedoch ein Standing erarbeitet, dass diese Umstände nicht kauf entscheidend werden lassen.

    Kurzum: Sie handeln so, weil sie es im Markt können.
    Und ja, vieles ist überteuert!

    Beste Grüße

    Jochen

  • ikli
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    • 15. November 2011 um 11:11
    • #37
    Zitat von "Jochen Schmeing"

    OT an:Jupp :!:

    hatte vor einigen Monaten 2 Steckbolzen/stifte für die Outlines Kanguro Tops gebraucht....Nach den netten Gespräch mit der Vertriebsdame kamm raus das ein einziger 20mm 5er Stift aus Stahl 12.- Euro netto kosten :shock: Versand zzgl.
    Und das für ein ein 20cent Artikel
    Machen konnte ich nichts weil die Stifte eine gewisse Konformität entsprechen die der Hersteller natürlich nicht Preis geben möchte, und entsprechend der Lage musste ich die Bestellung tätigen....weil irgendwelche Stahlstifte vom Schlosser von nebenan sind mir zu Riskant.

    Soviel dazu...

    OT aus

    Greetz

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  • matthias falke
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    • 15. November 2011 um 11:36
    • #38
    Zitat von "ikli"

    hatte vor einigen Monaten 2 Steckbolzen/stifte für die Outlines Kanguro Tops gebraucht....Nach den netten Gespräch mit der Vertriebsdame kamm raus das ein einziger 20mm 5er Stift aus Stahl 12.- Euro netto kosten Versand zzgl.
    Und das für ein ein 20cent Artikel
    Machen konnte ich nichts weil die Stifte eine gewisse Konformität entsprechen die der Hersteller natürlich nicht Preis geben möchte, und entsprechend der Lage musste ich die Bestellung tätigen....weil irgendwelche Stahlstifte vom Schlosser von nebenan sind mir zu Riskant.

    Soviel dazu...

    Kommt mir irgendwie bekannt vor. Kunden welche zu mir kommen um etwas zu erwerben bringen mir gleich noch den günstigsten Internet Preis mit, zu welchen ich die Ware gefälligst abzugeben habe.
    Meine Rat, melde ein Gewerbe an, und werde ein LIEBER Händler der seinen Kunden natürlich alles zu den günstigsten Preisen verkauft. Den Rattenschwanz der an so einem Gewerbeschein hängt siehst Du leider nicht.

  • ikli
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    • 15. November 2011 um 12:00
    • #39
    Zitat von "Matthias Falke"

    Kommt mir irgentwie bekannt vor. Kunden welche zu mir kommen um etwas zu erwerben bringen mir gleich noch den günstigsten Internet Preis mit, zu welchen ich die Ware gefälligst abzugeben habe.
    Meine Rat, melde ein Gewerbe an, und werde ein LIEBER Händler der seinen Kunden natürlich alles zu den günstigsten Preisen verkauft. Den Rattenschwanz der an so einem Gewerbeschein hängt siehst Du leider nicht.

    Sorry Matthias erst die Frage/Unterstellung ob ich das K&F Set kenne, jetzt Zauberschein :roll: :roll:

    Was willst du sonst noch wissen oder unterstellen? Kannst du bitte das lassen weil sowas tierisch nervt! Danke....

    Ja ich habe ein Zauberschein, und der Preis ist der direkt vom Hersteller, und nein ich bin kein Endkäufer :roll: :roll:

    Und bezüglich des Themas, es gibt Hersteller die ja wie du weißt Ihre Stutzpunkthändler haben, und demenstsprechend Gebietsschutz besitzen, da bringt ein Zauberschein eh nicht viel....

    Greetz

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  • matthias falke
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    • 15. November 2011 um 12:20
    • #40

    Darum geht es überhaubt nicht, ich kann bloß das Gejammer über billig billiger und am billigsten nicht mehr ertragen. Einerseits forderst Du Qulität aber billigst soll das auch sein. Das passt hinten wie vorne nicht, Wenn Du diesen Stahlstift brauchst und diesen wo anders nicht bekommst musst du halt diese 12 Euronen berappen.
    Ich habe neulich für meinen uralt DVD Player von Pioneer eine Lasereinheit bestellt. das Teil kostete mich 90 Euro Netto im EK. Weil ich dieses Gerät rep. haben möchet, bezahle ich das halt, ohne gleich in einen Forum zu jammenr wie teuer und ungerecht das ist.

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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