Für eine 4-köpfige Rockband wird ein Mixer gesucht. Welches dieser Pulte würdet Ihr nehmen? Gerne auch Alternativvorschläge in der Preisklasse bis 1.500€
Dynacord CMS1600-3 Allen&Heath ZEDR16 Soundcraft FX 16
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Hallo,
grundsätzlich sind alle 3 gut. Ich würde persönlich auf den integrierten Reverb verzichten, damit ich auf jeden Fall eine 4-Band Klangregelung habe. Oder z.B. A&H WZ 16:3, sonst Soundcraft GB 2, Mackie Onyx 1604 und dann eben ein passendes Effektgerät ins Rack wie z.B. Lexicon MX-200. Das Effektgerät im A&H finde ich nahezu unbrauchbar. Die Effekte im Dynacord sind hervorragend. Generell ist das CMS-1603 nicht die dümmste Wahl, trotzdem gefällt mit ein WZ-3 von ein paar Feature Details her besser.
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Zed R 16 ist ein Recordingpult. Zed 22 FX wäre hier sinnvoller. Dyna Serie 3 ist sicherlich recht hochwertig. Soundcraft habe ich nocht nicht gehört
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Wie steht es denn mit dem Sound der Kandidaten? Der Dynacord soll ja die Midas PreAmps verbaut haben und wird schon sehr gelobt auch für den Wiederverkaufswert. Der WZ3 schärft mich auch ist aber alles sehr eng gebaut und hakelig zu bedienen. Das Fx16 ist erst mal raus
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Definiere: "Midas Preamp"?
Ich denke nicht, dass der Sound objektiv betrachtet hier eine Rolle spielen dürfte - ich bin sicher, da gibt es ander Kriterien, die deutlich gewichtiger sind...
Dreiband-Klangregelung ist ehrlichgesagt nicht so der Bringer, damit fallen schon mal sämtliche Probanden raus - meiner Meinung nach. Was am ZED so sehr Recording sein soll, kann ich trotzdem nicht nachvollziehen. Das Pult tut (mit der einschränkung der drei EQs) auch live sehr gut und den Recording-Bennefit nehm ich doch gerne mit - oder?
Das CMS ist ein solides Pult mit vielen, trickreichen Extras - auch damit kann man ganz sexy auf vier Spuren aufnehmen. Klangregelung ist aber eben auch so ein Thema.
FX16ii hat drei Auxe - danke, das wars. Am Markt vorbei.
Der Mix Wizzard ist ein Pult! Eng, ja, aber dafür vernünftigst ausgestattet und sehr solide. Wäre ohne viel Nachdenken meine allererste Wahl.SKY
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@Skywork
Die kleinen Midas Verona und Venice werden doch im selben Werk von Dynacord gebaut. Die hängen die Synergieeffekte zwar nicht an die große Glocke aber es soll so sein und macht ja auch fertigungstechnisch Sinn. Aber eventuell weißt Du mehr als ich.Beim Wizard finde ich neben den gennannten Mankos auch den FX auch nicht so pralle. Habe das aber bisher nur mit dem Kopfhörer getestet Die 2-fach Parametrik wiederum ist schon schön. Kann das nicht mit dem Voicefilter und Graphic EQ des CMS ausgeglichen werden?
Ach, man hats nicht leicht.....
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Zitat
Kann das nicht mit dem Voicefilter und Graphic EQ des CMS ausgeglichen werden?
- meiner bescheidenen Meinung nach nicht.
Verona und Venice haben nix mit dem zu tun, was den Preamp eines XL4 oder 200 ausmacht - aber das nur am Rande. So viel mehr weiß ich auch nicht, vielleicht ein bisschen, aber ich denke auch, das Preamps nicht das große Thema sind. Die kann heute jeder rauschfrei und sauber aufbauen.
Effekte nicht so prall beim WZ? Ich komm klar damit. Definier mal deinen Anspruch - es ist ja auch sicherlich kaum förderlich, ein PCM 80 in einer mittleren Umgebung einzusetzen...
SKY
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Hallo,
ich möchte mal hier nochmal auseinanderpflücken, dass der Thread sehr schön zeigt, dass verschiedene Dinge einfach von verschiedenen Personen unterschiedlich bewertet werden. Was eigentlich ja schön menschlich ist.
Die Argeumente des Felix zeigen schon, dass er momentan sicher nicht in der Lage ist, eine Parametrisch Klangregelung optimal zu bedienen. Deswegen kann es durchaus sein, dass ermit mit dem CMS schneller zu einem guten Ergebnis kommt als mit dem Mix Wizard. Die Features wie "Voicing Filter" sind eben für nicht Tontechniker gemacht. Weiterhin klingt eben der Hall im CMS verdammt gut und er hat gleich 2, im Mix Wizard finde ich den Hall grausig, der Skyworker, der ischer auch ne Menge Ahnung hat findet den offenbar ganz OK.Unter dem Strich würde ich es so sagen: Das Dynacord führt ohne große Kenntnisse schnell zu einem guten Ergebnis. Das Mix Wizard kann mit eventueller Zusatzperipherie (Effekt, Equalizer) zum Schluss das effizientere Werkzeug sein, wenn man sich damit auseinandersetzt.
Der Wiederverkaufswert von Dynacord ist in der Regel tatsächlich fantastisch, jedoch sollte das ja nicht Sinn der Anschaffung sein.
Und als Randbemerkung: Ja: seit der Powermate Serie II sind in diesen Kisten Midas PreAmp Schaltungen und EQ- Schaltungen verbaut, was der Sache sehr gut tat (der Powermate I klingt diesbezüglich wirklich ganz gruselig, davon kann ich mich regelmäßig in einer Festinstallation überzeugen, in der ich parallel dazu Soundcraft MFX oder A&H Wizard benutze. Das Umstecken von Mikrofoninputs OHNE KLANGREGELUNG! treibt einem Schweißperlen auf die Stirn).Viele Grüße
Tobias Kammerer -
In erster Linie wollen wir tatsächlich Musik machen und ohne großes gekurbel zum Ziel kommen. Es wird meistens auf der Bühne von uns gemixt werden müssen. Der Wiederverkaufspreis interessiert nur weil ich im Netzt gesehen habe das die Rabatte bei den üblichen verdächtigen Händlern bei AH und SC doch erheblicher ausfallen. Wie ist das denn mit der Verarbeitungsqualität? Skywork hat da ja den Mixwizard diesbezüglich über den Klee gelobt. Ist der CMS da schlechter? Da wir noch ein wenig Zeit haben können auch noch Alternativen gennant werden die ähnlich kompakt daherkommen. Würde eine Digitallösung Sinn machen?
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Zitat von "Felix Junghans"
In erster Linie wollen wir tatsächlich Musik machen und ohne großes gekurbel zum Ziel kommen. Es wird meistens auf der Bühne von uns gemixt werden müssen. Der Wiederverkaufspreis interessiert nur weil ich im Netzt gesehen habe das die Rabatte bei den üblichen verdächtigen Händlern bei AH und SC doch erheblicher ausfallen. Wie ist das denn mit der Verarbeitungsqualität? Skywork hat da ja den Mixwizard diesbezüglich über den Klee gelobt. Ist der CMS da schlechter? Da wir noch ein wenig Zeit haben können auch noch Alternativen gennant werden die ähnlich kompakt daherkommen. Würde eine Digitallösung Sinn machen?
Ich kenne mit beiden Geräten keine auffälligen Verarbeitungsprobleme, obwohl der Wizard mit der Modularität punktet. Im Servicefall ist man da in der Regel schneller und somit günstiger am Ziel (=Reparatur).
Natürlich gibt auch digital Sinn. Dazu bitte alle endlosen Posts zu solchen Themen anschauen. Schnell gesagt: Digital ist in dieser Liga teurer, kann dafür viel mehr und ist deswegen auch schwerer bedienbar. Wenn man damit umgehen kann, ist es das mächtigere Werkzeug. Typische EInsteigsdrogen Digitalpulte wären die Presonus Studiolive oder eben das Yamaha 01V96
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Tobias: Welchen dieser beiden Digitalmixer würdest Du jetzt bevorzugen eben grad auch unter dem Aspekt der einfachen Bedienung
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Ich wurde ja nicht gefragt (;o) aber das hält mich ja nicht davon ab, einen Kommentar abzugeben: das 01V ist zu kryptisch und unflexibel, das Presonus ist kein Einsteiger-Digitalpult, sondern eine quasidigitale halbanaloge Rechenmischmaschine mit ein bisschen Peripherie an Bord. Das, was digitale Konsolen ausmacht, kommt in diesem Pult drastisch zu kurz.
SKY
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Zitat von "skyworker"
Ich wurde ja nicht gefragt (;o) aber das hält mich ja nicht davon ab, einen Kommentar abzugeben: das 01V ist zu kryptisch und unflexibel, das Presonus ist kein Einsteiger-Digitalpult, sondern eine quasidigitale halbanaloge Rechenmischmaschine mit ein bisschen Peripherie an Bord. Das, was digitale Konsolen ausmacht, kommt in diesem Pult drastisch zu kurz.
SKY
Und trotzdem würde ich eher genau das Presonus für Euch empfehlen.
Sehr leicht durchschaubar, mehr Features als ein Analogpult für das Geld (z.B. 4-Band EQ, Compressor pro Kanal...). Praktisch keine flexiblem Matrix oder Speicherlösungen.Aber in einer Band: Wozu?
Viele Grüße
Tobias Kammerer -
Das kleine PreSonus 16.0.2 kostet gerademal 1400 Öcken und hat die wichtigsten Sachen an Bord. 8 Monokanäle und 4, die wahlweise mono oder stereo benutzt werden können. Dazu zwei brauchbare Effektgeräte (wenn es dieselben wie im 16.4.2 sind) und simple Gates und Kompressoren in allen Kanälen. Dreiband-EQ (mit variablen Frequenzen aller drei Bänder) empfinde ich als Einschränkung, aber wahrscheinlich kommt man damit aus.
Gerade die Beschränkung der Funktionalität, die unserem skyworker nicht so gut zu gefallen scheint, finde ich ein großes Plus. Quasi ein "Einstiegsdrogen-Digitalmixer". Ich hab das 16.4.2 etwa 10 Minuten lang erklärt bekommen, hab 5 Minuten damit gespielt und dann meinen ersten Soundcheck damit gemacht. Hat geklappt. Bei meinem ersten Kontakt zum 01v96 habe ich stundenlang Manual gelesen, aber die Bedienung blieb ein Krampf. Und weil Zeit kostbar ist, mache ich nach dem 2. Anlauf einen Bogen ums 01v96.
Viele Grüße
Jo -
Danke Tobias, Danke Mix4Munich für Eure Antworten auch wenn sie wie immer subjektiv sind. So was hilft trotzdem weiter besonders da ich eben auch kein ausgewiesener Profi bin und auch keinen Bock habe jedes mal wieder bei 50% zu beginnen weil wir eben nur einmal im Monat musizieren. Ich werde mir das PreSonus mal genauer ansehen aber vorab die Frage danach was und wie dann gespeichert wird da es sich ja wohl nicht um Motorpoti und Fader handelt
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Das Presonus speichert die Faderpositionen und zeigt dir mit der Meterbridge in den Kanälen an wo der Fader vorher war.
Die Gates, Kompressoren, EQs, HighPass und Limiter verfügen über "Encoder"-Potis und die Einstellungen werden einfach gespeichert, unabhängig von der Potiposition. Gainpotis sind Analog und werden nicht gespeichert, die musst du dir aufschreiben wenn du mehrere Bands hast.
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Hallo,
ich habe gehört, dass die Dynacord CMS bzw. PM der 3. Generation qualitativ und auch klanglich nicht mehr das sind, was die 2. Generation zu bieten hatte... ich kann es mir nicht wirklich vorstellen - auch wenn es der Meinung einer Person gewesen sein sollte, die von PM 2. zu PM 3 gewechselt hatte und diesen Schritt danach bereut hatte...
Kann da bitte genaueres geschrieben werden? Danke, mfG

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Zwei Dinge würden mir da einfallen:
1. die neuesten CMS werden angeblich in China zusammengebaut und nicht mehr in "BR of D". Wenn Du mich fragst, ist es herzlich egal, wo der Bestückungsroboter steht.
2. Die neuen CMS haben Endstufen mit Schaltnetzteilen eingebaut statt wie die Vorgängerversion mit Ringkerntrafo, was für locker 10 kg Gewichtsersparnis sorgt. Dadurch mag der Mischer manchen weniger robust vorkommen. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall, denn das Gehäuse muss nicht mehr so sehr das Eigengewicht halten.
Zum Sound: Es gibt Spezialisten, die im Direktvergleich einen Unterschied zwischen Endstufen mit Schaltnetzteil und Ringkerntrafos hören. Die Unterschide existieren, aber sie sind gering. Ich habe jetzt schon zwei Gigs und ein paar Proben auf dem Dynacord CMS der 3. Generation gemischt, und das Teil ist von vorn bis hinten ein feines Gerät, es hat immer ein Lob für den Sound gegeben.
Viele Grüße
Jo