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  5. Boxen und Amps

ständige Systemumstellung nötig???

  • jens hartmann
  • 14. August 2008 um 09:36
  • jens hartmann
    Beiträge
    139
    • 14. August 2008 um 09:36
    • #1

    .ich erwische mich immer wieder irgendwelche PA Komponenten zu gegen hochwertigeres zu tauschen und ............. Frage ich mich immer wieder welche Komponenten denn nun das Herzstück darstellen und am hochwertigsten sein sollten?
    Angefangen beim CD Player,den Kabeln dahin,der Mixer,Kabel zum Amp,Amp,Kabel zu den Boxen,Boxen,Bestückung der Boxen,danach kommen noch die (kaputten)Ohren der Zuhörer........was bildet denn nun die wichtigste komponente?oder muss immer ALLES High End sein??

    :shock:

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 14. August 2008 um 10:02
    • #2

    Ich würde mal sagen, dass die Boxen selbst (damit auch die Bestückung) das Herzstück sind. Gute Boxen bringen dir den Wirkungsgrad und damit viel Pegel und sind meiner Meinung nach zu 60-70% für gute Klangeigenschaften verantwortlich.

    Eine Behringer Eurolive Box wird auch an einem Hoellstern Verstärker nicht gut klingen. Eine High End Box wird jedoch an einem Behringer Verstärker trotzdem gut klingen.

    Mixer, Controller und Verstärker würd ich an zweite Stelle setzen, hier sollte alles zumindest brauchbar sein.

    Bei CD-Playern gibt es so gut wie keine Klangunterschiede, hier sind es die Funktionen die den Unterschied machen....

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • gezz-abba
    Gast
    • 14. August 2008 um 10:03
    • #3
    Zitat

    was bildet denn nun die wichtigste komponente?


    ganz einfach: der tonmann selber .
    ( mecker von edith: man verzeihe mir, ich habe die tonfrau mal wieder ganz vergessen. Das sei hiermit nachgeholt.. )

    Der suggestive eindruck, dass alle komponenten highend sein müssen täuscht etwas . Es gibt in jeder professionellen ausstattung die ein oder andere liebig'sche daube , die trotz allem ihren zweck erfüllt.

    Wer viel vermietet und dessen kunden gerne modernes material haben wollen muss öfter seinen bestand aktualisieren, als der tonmensch , der mit seinem lkw voll altem aber bewährten material das eigentliche ziel seines auftrage erfüllen will und hoffentlich kann.

    Der ständige drang , irgendetwas an dem system durch zukauf noch hochwertigerer komponenten zu optimieren ist ein fass ohne boden , bei dem man irgendwann an einem punkt ankommen muss , an dem ersteinmal schluss ist.
    Technisch schwache komponenten stellen sich in aller regel von selber raus. Unbedingte zuverlässigkeit ist wichtig. Beim thema Cd player beispielsweise muss es noch nichtmal der teuerste sein. Die besten erfahrungen habe ich mit den fernostkisten gemacht.

    Jeder neukauf sollte zunächst einmal die frage aufwerfen ob sich die anschaffung wirtschaftlich rentiert oder das ziel nicht einfach durch eine optimalere bedienung und einrichtung erreicht werden kann. Dazu gehört auch, alte Lautsprecher einfach mal alle jubeljahre reconen zu lassen. Es sind schliesslich auch nur verschleissteile.

    Viele Neuanschaffungen fallen vielfach unter das kapitel "egobefriedigung" . Davon nehme ich mich keinesfalls aus. :D


    gruss,
    arnt

    Einmal editiert, zuletzt von gezz-abba (14. August 2008 um 10:27)

  • gezz-abba
    Gast
    • 14. August 2008 um 10:17
    • #4
    Zitat von "georgenomex"

    ...Gute Boxen bringen dir den Wirkungsgrad und damit viel Pegel..


    selbst das hat aktuell gar nicht mehr so viel priorität. Kollege BillBo sprach hier neulich von der "modernen Luftpumpe" ... Der wirkungsgrad vieler heutiger auch teurer kabinetten ist gegenüber alten konstruktionen weit geringer geworden.

    gruss
    arnt

  • microsound.de
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    • 14. August 2008 um 10:55
    • #5

    Zitat:
    Der wirkungsgrad vieler heutiger auch teurer kabinetten ist gegenüber alten konstruktionen weit geringer geworden.

    Das ist viel zu pauschal, und tendenziell eher falsch. Die Lautsprecher sind effizienter geworden, die Systeme kleiner und leichter.

    Beispiel: RCF TT08 sticht locker ein altes 12"/1" System aus.

  • hausmeister
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    • 14. August 2008 um 11:44
    • #6

    back to toppic

    ich finde auch das die Lautsprecher der Front PA das wichtigste sind.

    Wenn hier vernünftiges Material vorhanden ist ist es die halbe Miete.


    Grüße Michael

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  • karel noon
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    • 14. August 2008 um 14:09
    • #7

    wichtigkeitsreihenfolge:

    musiker/quellmaterial
    tontechniker
    Lautsprecher
    Mikros
    Endstufen (müssen nur groß genug sein)
    Pult

    rest....


    alles andere ist wie kollege gezz-abba so treffend bemerkte ego-befriedigung, kann aber dazu führen das punkt 2 meiner liste, der tonmensch, besser arbeitet weil er sich besser fühlt, also vollkommen trivial ist das alles nicht
    :D

    und in den meisten fällen kauft man sich neue sachen doch

    a: weil das alte kaputt ist, und klar geht man dann im regelfall ein eliga höher, oder neueres material der selben liga ist klanglich besser geworden.

    b: die wirtschaftlichkeit der alten geräte nicht mehr gegeben ist, durch z.b hohe wartungs/transportkosten oder eben nicht mehr vermietbar

    c: der kunde genug geld raushaut, bzw. die VA lange genug dauert das ein großteil der neuinvestition schon beim ersten einsatz wieder drinn ist.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • hausmeister
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    • 14. August 2008 um 15:10
    • #8

    OT

    Zitat von "mediennutte"

    c: der kunde genug geld raushaut, bzw. die VA lange genug dauert das ein großteil der neuinvestition schon beim ersten einsatz wieder drinn ist.


    Das ist mit Abstand das Beste :-))))

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  • puma
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    • 14. August 2008 um 18:54
    • #9

    Imho wurde bisher die Rolle der Endstufen/Verstärker unterschätzt.
    Besonders im Bassbereich merkt man doch, ob ich da billigen Krempel oder vernünftiges Material stehen habe.
    Ich würde sagen, mit 4 18er Subs bei gescheitem, bass-starkem Amping (Hoellstern, Lab, oder auch Maintronic, KMT usw.) kann ich das gleiche machen von Output und subjektivem Empfinden, wie mit 5 oder 6 gleicher Subs an günstigem China Amping (t.amp und co.).

    Das sagt zunächstmal natürlich, dass ich durch anspruchsvolles Material mit weniger mehr machen kann. Aber auch, dass ich durch den Einsatz hochwertiger Verstärker ein klanglisch deutlich hochwertigeres Ergebnis erzielen kann. Stichwort: Dynamik und Druck im Bassbereich, oder auch Auflösung im Hochtonbereich.

    Oder steht ihr das anders ?

  • wikinger
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    • 14. August 2008 um 23:11
    • #10

    Bei mir gilt der Grundsatz: Alles was Schall wandelt muss am besten sein... sprich Mikro und LS! Im elektrischen Bereich mags auch mal was günstigeres vertragen. Noch vor dem Tonmann kommt bei mir die Band! Wenn ich saubere, schon gut klingende Signale kriege, dann habe ich eine Easy-Job. Bei einer "Scheiss" Band kann man schrauben wie man will... besser wirds in der Regel nicht.

    Grüsse WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • simonstpauli
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    • 14. August 2008 um 23:26
    • #11
    Zitat von "Puma"

    Imho wurde bisher die Rolle der Endstufen/Verstärker unterschätzt.
    Besonders im Bassbereich merkt man doch, ob ich da billigen Krempel oder vernünftiges Material stehen habe.


    Je hochwertiger die Lautsprecher desto wichtiger die Endstufen imho.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Seven
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    • 15. August 2008 um 00:19
    • #12

    Ich sehe am wichtigsten nach wie vor die Wandlung des akustischen Ereignisses (am Mikrofon) "in das Kabel" und die Wandlung "vom Kabel" in den Lautsprecher.

    Selbstverständlich ist für mich eine "ordentliche" Quelle. Also hochwertige CD vor schlechtem Mp3 und gute gestimmte ordentlich bediente Snare vor verhunzter schlecht angeschlagener Blechtrommel.

    Mit ordentlichen Mikros und gescheiten Boxen kann man SEHR viel erreichen aus meiner Sicht. (Natürlich müssen die Boxen auch richtig positioniert und das Mikro richtig ausgerichtet sein = teure Fachkraft).

    Ob ein Pult, Compressor, EQ und oder Endstufe nun einen Tacken mehr rauscht oder weniger sensibel reagiert oder gar anders reagiert als ein Markenprodukt.... who cares?????

    Wenn das Signal mal gut im Kabel ist...und am Ende des anderen Kabels das Signal wieder ordentlich rauskommt ist der Teil dazwischen imho völlig überbewertet....

  • tonzwerg
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    1.068
    • 15. August 2008 um 03:11
    • #13

    jede kette ist so gut wie ihr schwächstes glied. geht man in einem part nach vorne, müssen die anderen nachrücken. oft hört man schwächen der signalkette erst, wenn man das eine oder andere "kettenglied" verändert hat. und da wirkt sich eine verbesserung des equipments z.b. bei den lautsprechern oft als rückschritt aus, weil klangkomponenten, die vorher einfach maskiert wurden, hinterher umso deutlicher dargestellt werden. verstärkte sch***** ist eben noch schlimmer als normale sch*****.
    völlig unterschätzt wird meiner meinung nach der systemgedanke. komponenten in sinnvollen racks zusammengesetzt, mit entsprechender infrastruktur, verkabelung, etc.
    und verkabelung kann locker preislich in den bereich der komponenten kommen. das verdient zwar jetzt "direkt" kein geld, spart aber auf dauer stress und bugs auf der baustelle, und das ist eigentlich unbezahlbar.
    und nie zu vergessen: stromversorgung. auch die klingt gut, wenn sie ordentlich gemacht ist.
    noch was: trafosymmetrierung. kann man eigentlich bei jedem pult nachrüsten. das ist einfach die garantie für saubere signale. kommt ja immer vor, dass man irgendwo hin noch ein signal routen muß...haus-delay, rundfunk, etc. mit so einem feature macht man sich einfach unabhängig davon, was die anderen treiben. es ist mir schlicht egal, auf welchem stromkreis wer mit wem hängt. ich bin davon per ausgangstrafo abgetrennt. wie oft hat denn bei euch schon diesuche nach einem brumm oder etwas ähnlichem(!) schon stunden gekostet?
    das wärs von mir zu dem thema.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • markus rose
    Beiträge
    27
    • 17. August 2008 um 15:27
    • #14

    Hallo,
    kann mich tonzwerg nur anschließen..Habe langsam aber sicher in meinem System qualitativ als auch klanglich besser Komponeten gekauft (Bin DJ und Arbeite mitlerweile mit einer kompletten Pioneer Konsole, sowie EAW Lautsprechern, BSS Controller und Crest Endstufen). Mit jedem Teil wurde der Klang etwas besser, doch als ich sag mal das letzte Puzzelstück (bei mir ein Pioneer DJM-1000) eingesetzt wurde hat man gemerkt das es wirklich ein klasse Klang war. Ich finde man sollte keine Komponente in einem Vernünftigen Musiksystem vernachlässigen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen man merkt den Unterschied. Ich denke das wird bei Livegeschichten nicht anders sein.

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