Der Coupler wurde mit 36kg belastet. Glaubt man kaum aber passiert. Zum Glück gab es das Fangseil !
dazu sind Sicherungseile gut !
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Zitat von "marcoboy"
Der Coupler wurde mit 36kg belastet.36 kg Gewicht, nehm' ich mal an.
Und was ist mit der Vorspannung durch das Anzugsmoment der Schraube?
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und in wiefern war das ding vorher eventuell defekt?
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Nunja ich habe es nicht geglaubt das man einen Coupler mit 500kg SWL mit einen 17er Maulschlüssel so fest an einen Rohr angezogen bekommt das er dann irgendwann bricht. Der Couler stammt aus einer Festinstallation. Dran war ein Roboscan 918 . Dank ordnungsgemäßen Fangseil ist nichts passiert.
Die Bruchstelle deutet auf zu hohe Kräfte durch die Schraube. Er ist ja genau Mitte Rohr gebrochen. Offenbar durch die hohe Vorspannung.
Diese oder ähnliche Coupler werden auch gerne mal im Rigg benutzen. Da kann man mal sehen das man solchen Dingen nie trauen sollte.
Aber eigentlich wo Verteilen sich die Kräfte bei solche einen Coupler wenn man eine Last unten einhängt ?
Ist die schraube und auch der gebrochene Bügel nicht das Teil der die meisten Kräfte aufnimmt ? Hätte das auch mit einen großen Last am Coupler passieren können?
Bekommt man mit einen M10 Gewinde so hohe Drehmomente erzeugt. Das mit einen 17er Maulschlüssel ?
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Tja, das war schon immer so: Nach fest kommt ab.
Wer schraubt denn einen Coupler auch so fest???
Defekt durch "Fehlbedienung" oder wie nennt man das? -
Abend,
es gibt immer jemanden, der sowas noch fester bekommt. Da würde ich nicht von Fehlbedienung sprechen.
Ich finde es immer gut, wenn man auch mal Beispiele aus der Praxis zu sehen bekommt.
Gruß Simon
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Wenn wir eh bei dem Thema sind, wie fest ist fest und nicht zu fest oder nicht ausreichend fest?
Datenblätter anschauen kann ich auch es geht eher darum, dass man sich nach was richten kann wenn man mit dem Schlüsses durchs Rigg turnt und hier und da was aufhängt. -
Der Coupler muss nur soweit zugezogen werden, dass er selbst nicht aufgeht.
Er muss die Zuglast an die Traverse weitergeben. Dazu muss er nicht angeknallt werden bis es nicht mehr geht. Die Schraube M 10 kann mehr als nötig Kraft übersetzen, um den Coupler zu brechen. -
Abgesehen davon schafft es der durchschnittlichen mitteleuropäische Schraubenzuknaller im Laufe der Zeit nebenher noch, die Traverse bis zur Ablegereife zu verbeulen.
Zitat...Da würde ich nicht von Fehlbedienung sprechen.
Ich schon, das ist ein typisches Beispiel für nicht wissen, was man tut = falsche Anwendung/Bedienung.
Bars oder einzelne Lampen mittels normalen G-Haken zu stellen und /oder mittels der Schraube Dallen in´s Alu zu drücken ist auch ein schönes Beispiel dafür. -
Dazu muss man sagen das Gegenstück war ein 5mm Stahlrohr. Was heißt fest ? Diese Coupler werden mit einer Flügelmutter ausgeliefert. Da sich diese oft lösen wurde auf den Coupler eine Selbstsichernde M10 Mutter geschraubt. Oder zieht ihr eure Muttern im Rigg mit dem Drehmomentschlüssel an ?
Ein 17er Maulschlüssel oder Ringschlüssel ist max 20cm lang. Kann man mit diesen Schlüssel so hohe Momente erzeugen das der Coupler bricht?Ich hab mir das Ding nochmal genau angeschaut. Also wenn man die Schaube zu fest anzieht. Hätte der Coupler nicht dort brechen dürfen. Weil die Kräfte Verteilen sich auf das Rohr. Wenn wäre das Stück vom Bügel gebrochen. Also gibt es nur eine Möglichkeit.
Das Rohr war nicht richtig in den Coupler ! Es wurde versucht das Rohr mit der Vorspannung dort hin zu drücken. Dadurch kam es zu einen Überlastung des Bügels. Weil die Kräft sich nicht mehr gleichmäßig verteilt haben.
Wenn ich mal überlege wie oft sehe ich Profis die genau das gleiche machen ?
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Evtl. mal ein anderer Ansatz... Materialfehler und dann im Zusammenhang mit Fehlbedienung
Oder...war das Rohr wirklich rund...mache Stahlrohre haben eine Herstellerseitig eine Prägung und sind dann nicht wirklich rund... -
Allerdings wohl rund genug für einen Coupler.
Die Frage ist wohl eher, ob es eine 50mm oder eine ~48mm Schelle, sorry ein "Coupler", ist bzw. war. Wer schon einmal 48mm Gerüstschellen an ein 50mm Rohr geschraubt hat, weiß wie mies das passt. -
Das Ding scheint aus einem LM-Gusswerkstoff hergestellt zu sein, so nach der Ausführung und den Bruchflächen zu urteilen.
Da reicht es schon. wenn das Teil irgendwo eine kleine Macke hat, und der Riss entsteht quasi von alleine.
Wenn da ein Scanner drangehangen hat, ist da im Betrieb auch noch ständig Bewegung drin.Sieht man an den Bruchflächen Rastlinien? Dann war das ein fortschreitender Ermüdungsbruch.
Wenn nicht, Gewaltbruch.
Ein Schmiedeteil wäre hier besser.
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Hum,
ich bin mir nicht mehr socher ob es VL2 oder VL4 waren, die lampen hingen mit je 2 schellen via querpipe am tower (open air) in der nacht angezogen, 4 tage lang in der sonne, ich glaube waren gus schellen aus dem gerüstbaubereich an stahlträgern... am letzen tag, vor der show ist dem trucker beim klettern auf den followspot aufgefallen, dass eine querpipe schräg hin, beide schellen gebraichen und hing verklemmt am kabel, safety draht und am rest der schelle. Schellen zu fest angezogen und duch die tempartureinwirkung auf den tower hat es sie zerlegt. vor der show wurden alle schellen ausgetauscht....
Wieso hing der scanner nur an einer schelle, ist das normal bei den dingern?
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Zitat
Wieso hing der scanner nur an einer schelle, ist das normal bei den dingern?
Ich kenne keinen kleineren Scanner, der mit zwei Schellen angeschlagen wird.
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und so ein kleine Scanner hat uach nicht wirklich viel Gewicht, den würde wenn die Möglichkeit besteht kaum jemand mit 2 Schellen anschlagen
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Zumal in diesem konkreten Fall durch die Verdoppelung der Aufhängung keine Verdoppelung der Sicherheit erzielt wird.
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Was hat denn das Rohr an dem der Scanner hing für einen Durchmesser und was steht auf der Schelle was die kann? Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Rohr zu dünn war und die Schelle deswegen mangels Formschlusses auf Biegung belastet wurde ...