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Controller mit anständigen Wandlereinheiten

  • mike j.
  • 24. Januar 2012 um 13:51
  • mike j.
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    • 24. Januar 2012 um 13:51
    • #1

    Mir ist klar, dass ich hier im PPA Forum unterwegs bin, aber vielleicht weiß ja jemand ein Gerät, das meine Anforderungen erfüllt:

    Gesucht ist ein Controller mit 2 Inputs und 8 Outputs (für 4 Wege Stereo), jedoch nicht mit den standard 48kHz Wandlern, sondern mit was anständigem ... 96kHz oder sowas.

    Egal ob man den großen dbx oder auch den großen Basis von QSC anschaut, alle haben sie 48kHz Wandler.

    Preis ist egal (die erwähnten kosten alle um 4000 Euro). Der einzige den ich gesehen habe ist von Lake und schaut aus wie'n iPad, nur da ist die Anwendung nicht ganz klar.

    Zum schluß soll das Teil maximal 2HE hoch sein und als 19" Einschub im Amprack landen.

    Wieso gesucht? Ein Kollege ist ein wenig in "gute Wandler" verschossen und meint, auch im PA Bereich anständige Wandler haben zu müssen. Da wir ohnehin auf der Suche nach einem Controller mit besagten 4 Wegen Stereo sind, stell ich hier mal die Frage.

    Um hier auch etwas darüber zu diskutieren, möchte ich auch fragen, inwieweit man die "fehlenden" Bit und kHz Wandlerkapazität hingegen zu höherwertigeren Wandlern auch hört, oder ob hier auch der DSP eine Rolle spielt (was ich auch glaube).

  • Marco Birchler
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    156
    • 24. Januar 2012 um 16:43
    • #2

    Bist du dir sicher dass der DR4800 nur 48kHz Wandler hat? Im Manual steht das nämlich anders:

    Zitat

    From the powerful
    96kHz processing engine and advanced processing algorithms, to the VGA display and direct access
    Processing and Channel buttons, the DriveRack 4800 provides all the processing and control you need
    for live use.

    In den Features wird ja explizit 48 und 96kHz Operation ausgewiesen.

  • sabbelbacke
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    5.171
    • 24. Januar 2012 um 17:43
    • #3
    Zitat von "Mike J."

    Um hier auch etwas darüber zu diskutieren, möchte ich auch fragen, inwieweit man die "fehlenden" Bit und kHz Wandlerkapazität hingegen zu höherwertigeren Wandlern auch hört, oder ob hier auch der DSP eine Rolle spielt (was ich auch glaube).


    Das ist wie immer eine Frage des guten Zusammenspiels und der Qualität der Einzelkomponenten in der Kette. Die höchste Sampling Frequenz und Bitrate nützt nix, wenn im DSP die Algos schlampig implenetiert sind, die Elektronik an ein/Ausgangsstufen minderwertig ist oder schlecht konzipiert (Übersprecher, Brummen, Kontakprobleme an Buchsen, Pfostensteckern, usw..) oder die verbauten OP-Amps nicht mal das Niveau eines 10 Jahre alten Mittelklasse-CD Players haben.

    Der DCX ist eines der Geräte, wo man viel diesbezüglich weltweit schon gebastelt hat und wo die ganzen "Kinderkrankheiten" bekannt sind, weil das Gerät eben so weit verbreitet ist (was oft zum Fehlschluss führt, der DCX sei schlechter als andere günstige Controller - dabei hat da bloss noch keiner genau hingeschaut und deswegen meckern weniger...). Da gibt es z.B. etliche Tuningmassnahmen um günstig gemachtes im Controller durch hochwertigeres zu ersetzen (I/O Sektion pimpen, Jitterclock aufmotzen, usw..). Dann hat man da einen 96kHz Controller :)

    NAtürlich kann man die DSP-Routinen nur schlecht "pimpen", da gibts auch wenig Einblick, letztlich kann man nur messen, was hinten raus kommt. Und da unterscheiden sich die meisten Controller dann auf einmal sehr wenig, zumindest wenn man z.B. tools Messungen als Massstab nimmt. Die meisten Controller haben ja das Standard-Set von Butterwort, L/R und Bessel an Board, was meist ausreicht. Einige Firmen werben dann noch mit erweiterten Features wie z.B. BSS, die Filter nach Thiele anbieten, die sehr phasenstabil und dennoch extrem steilflankig sein sollen (Werbung nachplapper...)... All das sind aber nur von aussen sichtbare Phnänologien von dem, was dann konkret im Chip gerechnet wird - und wer sich schon mal mit Systemen wir Brute FIR u.ä. auseinander gesetzt hat oder z.B. Noise.-Shaping Algos, MP3 psychoakustische maskierungsmodelle programmiert hat - der weiss, dass man einen Filter auf viele verschiedene Arten implementieren und programmieren kann und sich daraus durchaus auch klangliche Unterschiede heraus kristalieiseren können.

    Diese Diskussionen finde ich meist aber mehr in Programmierecken oder PC-Freaks und ab und zu auch mal in der Hifi-Fachpresse, wo sie munter mit Voodoo gemischt werden (was nicht heisst, dass alles Käse ist, was da steht...).

    Unterm Strich ist das schwer zu beurteilen, den Aufwand, so was gaaaanz genau zu untersuchen, macht sich meist keiner. Am spannendsten ist da meist ncoh ein Blick unter die Haube um rauszufinden, welche Wandler konkret verbaut sind, wie die Stromversorgung dafür realisiert wurde, usw... Ansonsten muss man eben auch das Ohr mal bemühen... im PA-Alltag habe ich den Eindruck, dass aber so gut wie keiner merkt, welcher Controller da am Start ist (natürlich gibt es Zeitgenossen, aber im Schnitt findet man wenige).

    24 Bit sind sinnvoll wegen des Dynamikheadrooms bei geringen Gains, aber auch da gibts so manchen älteren Controller, der bei richtiger Ansteuerung auch mit 16Bit durchaus klanglich nicht schlecht da steht.

    Persönlich würde ich einem gut gemachten 48kHz Controller mit 24 Bit (z.B. alten Dynacord) den Vorrang vor einem schlampig zusammengeklatschten mit 96kHz geben.

    hornresp

  • unknown_artist
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    • 24. Januar 2012 um 18:23
    • #4

    Günstig und den Anforderungen entsprechend:
    Xilica XP 4080, rechnet intern sogar mit 40bit.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Heini
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    • 24. Januar 2012 um 18:49
    • #5

    ich würde zwei Dynacord DSP 600 empfehlen. Sind preislich ok und dank der digitalen in und outs auch in zukunft gut einsetzbar.
    je ein controller pro seite und man hat ggf sogar noch spare kanäle für besondere bassaufstellungen.

    das ganze ist dann 2he groß, hat 4 ins und 12 outs. dazu höhere ausfallsicherheit und genug luft für andere spielereien..

  • Jonnytrance
    Gast
    • 24. Januar 2012 um 19:32
    • #6

    Genau das selbe Lösung wollte ich auch vorschlagen.
    Aber immer Latenzzeiten vor Augen halten.

  • skyworker
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    • 24. Januar 2012 um 20:02
    • #7

    DLP - fertig!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mike j.
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    • 24. Januar 2012 um 20:18
    • #8

    Was ist DLP?

    Das mit den 2 Controllern fällt aus, es soll einer sein (egal ob Backup oder sonnstwas, es hat ja keiner gesagt dass man nicht mehrere für mehrere Racks kauft und somit Backup hat)

  • skyworker
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    • 24. Januar 2012 um 20:25
    • #9

    Der Dolby Lake Prozessor. Wenn du (oder dein Kollege) das Gras hören wollen (und ausserdem auch noch ein extrem potentes Werkzeug suchen) - dann nehmt den.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • unknown_artist
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    • 24. Januar 2012 um 20:33
    • #10

    Wobei der gebraucht so gut wie nicht zu bekommen ist. Und neu entspricht weder der lm 44 noch der 26er den Kanalanforderungen.
    Erwähnte ich schon: "haben will!". Allein um meinen Spieltrieb zu befriedigen.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • skyworker
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    • 24. Januar 2012 um 20:43
    • #11

    Wer das Ding kauft, dem machen auch die zwei überzähligen Inputs keinen Kopfschmerz...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. Januar 2012 um 05:51
    • #12

    Wenn viel Geld zum ausgeben gibt dann klar, Dolby LP4D8, oder Four Audio HD2.

  • tufkamar
    Gast
    • 25. Januar 2012 um 07:06
    • #13

    oder Meyersound Galileo 616 - wobei da in Bälde auch wohl ein 4in8 herauskommen soll...

    (oder 2x KF-CD44 bzw. das PairForce-Equivalent - wären dann 2x 4in4 statt 1x 2in8, von der Flexibliltät her aber fast nicht zu schlagen)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 25. Januar 2012 um 09:28
    • #14

    Oder dbx DR4800 bzw. DR4820.

  • Kjell Gronner
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    • 29. Januar 2012 um 19:51
    • #15

    ev dsp600

  • mike j.
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    • 29. Januar 2012 um 20:02
    • #16

    Irgendwie bin ich momentan zwischen Dolby Lake LP4D8 (oder D12) oder dem Driverack 4800 am schwanken.

    Da wir ganze Rudel an QSC PL2/PL3 Amps haben: Wie sind diese BASIS Controller? Bedienung ist geil, wir haben die älteren DSP Controller und die neue Software ist gewaltig in meinen Augen - jedoch wie schauts mit der Quali aus?

    Zu den anderen vorgeschlagenen Controllern: EV und Meyer sind Boxenbauer. Ich nehme ungerne Geräte von Firmen, die eigentlich ganz was anderes tun. Das meiste ist OEM, das heißt es gibt ein Produkt am Markt das das gleiche kann von einer Firma, die Elektronik baut. Gut, QSC ist auch ein Amp bauer, aber lieber Amps als Boxen :-).

    Kosten tun der Lake, DR4800 und auch der große 4/16er BASIS mit Cobranet ca. gleich viel, also am Preis wird hier nicht entschieden.

  • skyworker
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    • 29. Januar 2012 um 20:09
    • #17
    Zitat

    EV und Meyer sind Boxenbauer

    - Unfug!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mike j.
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    • 29. Januar 2012 um 20:13
    • #18
    Zitat

    Unfug!

    nönö.

    EV und auch Meyer Sound haben ihren Erfolg mit Lautsprecherboxen gestartet. Das ist das was sie können. Es gibt aber 2 Gründe, wieso Geräte dieser Firmen ausscheiden:

    - meiner Meinung zu wenig KnowHow in dem Bereich (dafür gibts andere Firmen die das besser machen)
    - meist nur Presets von hauseigenen Systemen und kein offenes Interface (gut, da kann man mich bekehren).

    Wenn mich jemand des besseren Belehren kann dann gerne.

  • skyworker
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    • 29. Januar 2012 um 20:57
    • #19

    Huiuiuiuiui...

    Also: ich bin kein Fan von Meyer, aber eines muss man der abteilung aus Berkley lassen - sie wissen seit sehr vielen Jahren sehr gut, was sie tun! Ganz egal, ob Lautsprecher oder Elektronik. Wer da von "zu wenig Know How" spricht, der darf sich jetzt überlegen, ob er den Schuß nicht gehört hat oder womöglich eben doch einfach "Unfug" schreibt... Ist nicht persönlich - aber an dem Know How einer Firma zu kritteln, die seit über 30 Jahren zu den "Amtlichen" gehört (mit recht), ist schon ambitioniert!

    Ganz abgesehen davon - ein Galileo ist selbstverständliche ein offenes System und gibt dem User Zugriff auf alle Parameter.

    Nichts für Ungut

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mike j.
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    • 29. Januar 2012 um 21:01
    • #20

    Ich bin halt ein ambitionierter krittler :wink:

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