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Netzbrummen zwischen Audiointerface und Mischpult, was tun?

  • mario_80
  • 14. Oktober 2008 um 21:50
  • mario_80
    Beiträge
    16
    • 14. Oktober 2008 um 21:50
    • #1

    Guten Abend!

    Habe mir vor einigen Wochen ein Audiointerface von M-Audio gekauft, womit ich auch sehr zufrieden bin.

    Nun habe ich zum 1. Mal das interface an meinen DJ-Mischer angestöpselt und habe nun trotz heruntergezogenen Master-Fader ein leichtes brummen auf der Anlage, wahrscheinlich das Netzbrummen?!

    Die Ausgänge des Interfaces sind Symmetrisch, der DJ-Mischer hat leider nur unsymmetrische Eingänge weshalb ich einen Adapter von XLR auf Chinch einsetzen musste, kann da der "Hund" begraben sein?

    Könnte da eine Zwischengeschaltete DI-Box Abhilfe bringen oder würde es was bringen den Mischer über einen Trenntrafo und damit galvanisch getrennt zu betreiben? Möchte eine galvanische Trennung im Signalweg möglichst umgehen da sich dadurch die guten Eigenschaften des Interfaces verschlechtern würden.

    An was könnte das noch liegen? Vielleicht kommt es auch vom PC oder besser gesagt von dem Schaltnetzteil im PC?

    Würd mich über Eure Hilfe sehr freuen!?

    Gruß, Mario

    PS.: Das brummen nervt einfach auch wenn es nicht so stark ist das es wirklich stören würde.

  • günter berthold
    Beiträge
    124
    • 14. Oktober 2008 um 23:51
    • #2

    Für eine genauere Eingrenzung wären noch folgende Infos hilfreich:

    - stationärer PC (Desktop-Rechner) oder Laptop.

    - wenn Laptop: ist das Netzteil angeschlossen oder nicht.

    - ist das Netzteil mit Schutzleiteranschluss (dreipolig) oder schutzisoliert (Europastecker).

    Gruß Günter

  • mario_80
    Beiträge
    16
    • 14. Oktober 2008 um 23:57
    • #3

    Hallo!

    Günter Berthold

    Es handelt sich dabei um einen stationären PC in einem 19" Einschubgehäuse dieses ist natürlich mit Schutzkontakt

    Der Mischer wird über ein externes Netzteil gespeist, dieses weist aber nur einen Europastecker auf (2Polig)


    Bin sogar schon fast der Meinung das dass Netzteil im PC das Problem ist und irgendwie einsteut..... oder?

    Gruß, Mario

  • hausmeister
    Verifiziert
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    1.075
    • 15. Oktober 2008 um 08:06
    • #4

    Hi,

    ich hatte ein ähnliches Problem zwischen meinem aktiven Subwoofer und Surroundverstärker zuhause.

    Such mal nach ART DTI . Gibt es z.B. mein grossen T kostet 49 Euronen.

    Das Teil hat mein Problem gelöst.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • peter2802
    Verifiziert
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    68
    • 15. Oktober 2008 um 13:38
    • #5

    Hallo,

    oder nimm dises Teil: http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=1868&spr=DE&typ=full

    Ich habe immer 2-3 davon im Koffer !!

    mfg.
    Peter

  • günter berthold
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    124
    • 15. Oktober 2008 um 19:50
    • #6
    Zitat von "peter2802"

    Hallo,

    oder nimm dises Teil: http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=84&L=0&artid=1868&spr=DE&typ=full

    Ich habe immer 2-3 davon im Koffer !!

    mfg.
    Peter

    Wie sieht es bei den Teilen mit Brummeinstreungen aus?

    Ich habe so ein Teil von "Fa. Dietz" - wer auch immer das sein mag - und habe Einstreuungen ohne Ende.

    Gruß Günter

  • wikinger
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    • 16. Oktober 2008 um 12:57
    • #7

    Ich sage da auch ganz klar Trenntrafo heisst das Zauberwort. Die Dinger von Monacor sind wirklich sehr gut.

    Ich würde Dir aber dieses Exmpl. empfehlen:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=5&act=8&act_sub=24&artid=6532&spr=DE&typ=u

    Ein sehr nützliches Tool das man eigentlich immer dabei haben sollte! Vorallem als DJ.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • günter berthold
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    124
    • 16. Oktober 2008 um 16:54
    • #8

    Ich würde auch den 2. Tip empfehlen. Durch den Groundlift-Schalter und die vorgegebenen asymetrischen Eingänge des Mischpultes gibt es einige Möglichkeiten verschiedenes durchzutesten.

    Das Netzteil vom PC hat keinen Netztrafo bzw. ähnliche Komponenten, die ein magnetisches Brummen erzeugen können (primär getaktetes Schaltnetzteil).

    Gruß Günter

  • niggles
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    • 16. Oktober 2008 um 19:50
    • #9
    Zitat von "Wikinger"

    Ich sage da auch ganz klar Trenntrafo heisst das Zauberwort. Die Dinger von Monacor sind wirklich sehr gut.

    Ich würde Dir aber dieses Exmpl. empfehlen:
    http://www.monacor.de/typo3/index.php?id=58&L=5&act=8&act_sub=24&artid=6532&spr=DE&typ=u

    Auch wenns etwas teurer ist: Diese Geräte
    http://www.neutrik.com/ch/de/audio/sl…roductlist.aspx
    lösen das Problem erheblich besser, da die dort verbauten Übertrager magnetisch abgeschirmt (mu-Metallkapsel) sind. Die Monacor-Teile brauchen ähnlich wie die DI-Boxen des selben Herstellers aufgrund der fehlenden Schirmung mindestens einen halben Meter Abstand von Transformatoren (Steckernetzteil...) und Netzkabeln.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • wikinger
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    • 16. Oktober 2008 um 23:09
    • #10

    Aber das Gehäuse von den Monacordingern ist ja schon aus Stahl... ich habe mal gelernt das dies ein Faradyscher käfig ist und dies auch elektromagnetische Strahlung abschirmt! Mir wäre auch noch nie aufgefallen das dies Probleme macht bei den Monacor Trafos!

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • wora
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    • 17. Oktober 2008 um 13:06
    • #11

    ich weiss was du meinst, doch das ist nicht ganz korrekt.
    eine Mu-metall schirmung am trafo ist wesentlich effektiver als ein einfaches stahlblechgehäuse.
    ich hatte schon mal mit einer DIB100 eine heftige brummeinstreuung von einem bassverstärker, die sich nur durch den wechsel auf eine Emu-Di (mit extra abschirmung des übertragers) beseitigen liess.

    als problemlöser können die genannten übertragerboxen von monacor trotzdem gute dienste leisten, wenn sie etwas weiter weg von den geräten betrieben werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wikinger
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    • 20. Oktober 2008 um 12:34
    • #12

    Wäre mir bis jetzt noch nie aufgefallen! Ist aber gut zu wissen falls den mal Schwierigkeiten auftauchen sollten!

    Grundsätzlich habe ich mit den Monacortrafos bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht und schon manches Problem in den Griff bekommen!

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • wora
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    • 20. Oktober 2008 um 13:10
    • #13

    ich habe ja nicht behauptet, das man mit den monacor übertragern nicht arbeiten kann. ich wollte nur richtigstellen, das MU-metall abschirmungen am übertrager durchaus ihre berechtigung haben können.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • günter berthold
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    • 20. Oktober 2008 um 18:35
    • #14
    Zitat von "wora"

    ich habe ja nicht behauptet, das man mit den monacor übertragern nicht arbeiten kann. ich wollte nur richtigstellen, das MU-metall abschirmungen am übertrager durchaus ihre berechtigung haben können.

    ...und das mit Sicherheit!

    Die wahrscheinlich sicherste Methode zur Vermeidung von Brummstörungen zwischen einem PC und einer PA / einem Mischpult besteht in der Verwendung einer Soundkarte mit optischem SPDIF-In/Out und einem AD-/DA-Wandler im Rack.

    Nur löst das eben nicht das Problem im konkreten Fall :(

    Gruß Günter

  • niggles
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    • 21. Oktober 2008 um 10:53
    • #15
    Zitat von "Günter Berthold"

    Die wahrscheinlich sicherste Methode zur Vermeidung von Brummstörungen zwischen einem PC und einer PA / einem Mischpult besteht in der Verwendung einer Soundkarte mit optischem SPDIF-In/Out und einem AD-/DA-Wandler im Rack.


    Auch AD/DA-Wandler haben gern mal SK 1 oder (noch schlimmer...) externe Netzteile mit PE, bei denen leider aus Sicherheitsgründen der Minuspol der Sekundärseite geerdet wurde. Und schon brummts wieder... :evil:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • günter berthold
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    124
    • 22. Oktober 2008 um 00:09
    • #16

    Gut, also wieder zurück zur Ausgangsfrage:

    Die Quelle ist ein PC mit Netzanschluss und wird an einen schutzisolierten Mixer unsymmetrisch angeschlossen. Da kann eigentlich nichts brummen...

    ...wenn nicht noch eine PA angeschlossen wäre, die wiederum einen Schutzleiter hat. Damit wäre die klassische Brummschleife hergestellt. Ich würde mir die oben angesprochene Monacor-Box mit Groundlift ausborgen, oder testweise eine passive DI-Box, die dann aber andere Pegel am Ausgang hat (was aber für eien Test ohne Belang wäre) und dann mit den Groundlift-Schaltern experimentieren.
    Falls es stärker/anders brummen sollte, auch mal die Lage der Box ändern, denn das wären dann magnetische Einstreuungen.

    Gruß Günter

  • travelrec.
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    26
    • 22. Oktober 2008 um 19:12
    • #17

    Ein PC, der mit seiner Soundkarte sowohl eingangs- als auch ausgangsseitig an verschiedenen Punkten / Kanälen eines Mischers angeschlossen ist, kann sehr wohl brummen. Und quitschen, säuseln, fiepen und das auch noch abhängig von der Prozessor-, Festplatten- oder peripherer Last. Ich hatte das Problem auch schon und es liegt in der ungünstigen Masseführung zwischen MoBo, Chassis, Kabeln und den Mixer-Modulen. Einzige Abhilfe war es, entweder Soundkartenausgänge oder Eingänge allseitig galvanisch abzutrennen. Ich habe mich für die optische SPDIF-Variante entschieden. Ein kleiner Wandlerbaustein wandelt das Summensignal, welches über Kuntstofffaser herangeführt wird, direkt vor dem Mischer wieder auf Analog um. Ruhe hat.

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 23. Oktober 2008 um 09:29
    • #18
    Zitat von "TravelRec."

    Ein PC, .... kann sehr wohl brummen. Und quitschen, säuseln, fiepen und das auch noch abhängig von der Prozessor-, Festplatten- oder peripherer Last.


    Genau. Oft hört man auch jede Mausbewegung. Wenn das der Fall ist, dann hilft auch keine Massetrennung, denn dann ist das schon Teil des Signals. Das muß man halt auseinanderhalten.
    Hier scheint aber das Brummen erst mit der Verbindung zum Mixer zu entstehen.

    -sf-

  • mario_80
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    16
    • 28. Oktober 2008 um 23:30
    • #19

    Guten Abend!

    Sorry, das Ihr so lange auf eine Antwort warten musstet!

    Danke Euch für eure vielen Antworten, mit so viel Hilfe hätte ich nicht gerechnet! :D

    Das Problem mit dem Brummen ist nach langen Tests und einigen technischen Aufwand behoben!

    Die Idee mit dem Übertrager(Trafo) im Signalweg, hat zwar den gewünschten Effekt gebracht, das brummen war verschwunden. Jedoch gab es als Rechnung dafür ein höheres Grundrauschen, womit ich mich nicht zufrieden geben wollte!

    Es folgten viele Tests...

    letztlich war das Problem das Schaltnetzteil von dem Audiointerface und vom PC, hab das Netzteil vom AIF durch ein konventionelles getauscht und schon war das fiepen verschwunden, was ich hier aber noch nicht erwähnt hatte da dieses vergleichsweise gering ausviel.

    Dann hatte ich einen Netz Trenntrafo mit Netz und HF Filter zwischen das Mischpult geschaltet und ich wollt es nicht glauben aber das Netzbrummen war verschwunden, zudem hab ich auch noch eine Verbesserung des Rauschabstandes erreicht!

    Das bestätigt mal wieder meine Meinung, das Schaltnetzteile nix für empfindliche Audiogeräte geeignet sind!
    Wahrscheinlich fällt aber oft die Wahl auf ein Schaltnetzteil weil es kleiner, effizienter und billiger herzustellen ist das geht natürlich dann auf Kosten des Klangs bzw. auf das Rauschverhalten.

    Es kann doch nicht Sinn der Sache sein ein teures Audiointerface zu kaufen wo der Rauschabstand mit 115dB angegeben wird und dann schließt man es an und es sind grad mal 90dB und dabei noch ein leichtes fiepen! Wahrscheinlich Messen die Hersteller mit einem Labornetzgerät, verkauft wird es aber dann mit einem schlecht entstörten Schaltnetzteil!

    Nu gut, das Problem ist behoben das ist die Hauptsache! :)

    Nochmal vielen Dank für Eure Hilfe!

    Gruß Mario

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