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Keine Angst vor der „zweiten Digitalen Dividende“

  • Tobias Niedenthal
  • 1. April 2012 um 11:04
  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
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    • 1. April 2012 um 11:04
    • #1

    Prof. Dr. Lúcido Alumbrado hat ein Patentrezept gegen Funkstörungen entwickelt.

    Im April 2010 versteigerte die Bundesnetzagentur die Funkfrequenzen im 800-MHz-Bereich, die vormals von der Veranstaltungstechnik für drahtlose Mikrofone genutzt wurden. Als Ersatz wurde der anmeldepflichtige 700-MHz-Bereich für die Veranstaltungstechnik geöffnet. Im Februar 2012 wurde jedoch bekannt, dass auch dieser Frequenzbereich nun an die Mobilfunkbetreiber versteigert werden soll.

    Prof. Dr. Lúcido Alumbrado, einer der international profiliertesten Forscher im Bereich der Veranstaltungstechnik, hat nun ein einzigartiges Verfahren entwickelt, das Mikrofonübertragungen zukünftig vor Funkstörungen durch den Mobilfunk schützen soll. In seinem Labor in Funk (Nebraska, USA) erprobte er ein revolutionäres Abschirmsystem namens CABO LIRPA, das zwischen handelsüblichen Mikrofone und Empfangseinheiten mit Schnittstellen gemäß IEC 61076-2-103 und Kontaktbelegung nach AES-14 eingeschleift werden kann.

    Das bislang streng geheim gehaltene Verfahren von Alumbrado setzt auf Absorber, die in verschiedenen Farben herzustellen sind – etwa um unterschiedliche Signale einfach voneinander differenzieren zu können – und in denen eine spezielle Cuprum-Legierung für die eigentliche Signalübertragung in annähernder Lichtgeschwindigkeit verantwortlich ist.

    Laut Alumbrado ist es so möglich, die in der Veranstaltungstechnik gängigen Distanzen von 50 bis 100 Metern sicher vor Funkstörungen zu überbrücken. Besonders interessant ist CABO LIRPA für große Messen wie die prolight+sound oder IAA, wo eine unüberschaubare Zahl von Funkmikrofonen betrieben wird – denn auch vor Störungen durch benachbarte Drahtlosanlagen schützt das neu entwickelte System zuverlässig. Zwischenfälle, wie ein auf der falschen Pressekonferenz zuhörender Vorstandschef, können somit zukünftig vermieden werden.

    Derzeit forscht Alumbrado bereits an einem Transfer seiner neuen Technologie auf weitere, für die Veranstaltungstechnik relevante Bereiche: So will er mit CABO LIRPA auch andere Funktechnologien wie W-LAN und W-DMX sicherer vor Störung und unbefugtem Zugriff machen.

    Die CABO-LIRPA-Abschirmsysteme werden bald über Steinigke Showtechnic zu beziehen sein. Weitere Details auf Anfrage.

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • skyworker
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    • 1. April 2012 um 11:12
    • #2

    Da hat mal jemand mitgedacht! Glückwunsch, Tobias! Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich noch nicht in neue Funken investiert und erst mal abgewartet. Gibt es schon Infos, wie die Module preislich liegen werden? Ich hoffe, das System lässt sich irgendwie auf meine ATs adaptieren? Gibt es da schon verlässliche Infos?

    Was mich allerdings etwas grübeln lässt ist die Sache mit der Farbe. Ich habe auf der Messe schon gerüchteweise gehört, dass zum Beispiel die Telekom Bedenken gegen die magentafarbenen Absorber für den Bereich 790 - 814 MHz angekündigt hat - aus "markenrechtlichen Gründen", wie der Vertreter der Telekom sich ausdrückte. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich unverschämt, erst die Frequnezen für LTE zu ersteigern und dann mit solchen albernen Einwänden eine gangbare Lösung zu torpedieren. Auch wenn Feldversuche noch ausstehen, ich könnte mir schon vorstellen, dass mit der Lösung von Prof. Dr. Lúcido Alumbrado ein funktionierendes Nebeneinander von Funk und LTE möglich wäre. O2 hat sich übrigens ebenfalls rechtliche Schritte gegen die roten Absorber vorbehalten, will das aber erst noch prüfen lassen (das hat mir zumindest jemand zu vorgerückter Stunde auf einer Messeparty in Frankfurt erzählt, ich weiß nicht, ob diese Info verlässlich ist).

    Hoffen wir mal das Beste!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • hell&dunkel
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    • 1. April 2012 um 12:28
    • #3

    Das Telekomproblem lässt sich recht einfach umgehen: Das Magenta der Telekom ist RAL 4010.
    Bei meinem Besuch am Messestand der FA. Steinigke wurde das CABO-LIRPA-Abschirmsystem (noch hinter vorgehaltener Hand) auch kurz angesprochen: Geplant sei u.a. RAL 4006 "Verkehrspurpur".

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • DJheini
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    • 1. April 2012 um 12:52
    • #4

    Ein ähnliches System hatte Dolby mal in Angriff genommen, basierend auf 4.1., dem Vorgänger von 5.1.
    Die wollten eine Frequenzbandverschiebung für kurze Strecken entwickeln, unter zu Hilfenahme ihres
    Kompander-Expandersystems. Was daraus geworden ist, weiß ich nicht. Ist auch schon 13 oder 14 Jahre her.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jürgen Klingel
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    • 1. April 2012 um 14:24
    • #5
    Zitat

    Das bislang streng geheim gehaltene Verfahren von Alumbrado setzt auf Absorber, die in verschiedenen Farben herzustellen sind – etwa um unterschiedliche Signale einfach voneinander differenzieren zu können – und in denen eine spezielle Cuprum-Legierung für die eigentliche Signalübertragung in annähernder Lichtgeschwindigkeit verantwortlich ist.

    Diese Weltneuheit erreicht mich an einem ungünstigen Tag :wink: Morgen hätte ich das eher erwartet... Das gibt dann sowas wie ne RIAA-Entzerrung für Funkstrecken, was?

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • ddt
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    • 1. April 2012 um 18:07
    • #6

    und betrieben wird das ganze natürlich über vakuumenergie & homöopatische
    sendestationen (je weniger leistung, desto besser die übertragung)... ;)

    dieser professor ist ganz schön umtriebig im pa-bereich:

    http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=51&t=66394&start=0 :grin:

    p.s.: datum :lol:

    mfg

    andreas

  • waldschrad99
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    • 1. April 2012 um 22:47
    • #7

    Feine Sache das.
    Im Beitrag v. Tobias ist von zwischengeschalteten Absorbern mit Schnittstellen gemäß IEC 61076-2-103 und Kontaktbelegung nach AES-14 die Rede.
    Ist es nicht so, daß die Mobilfunkkonzerne mit gepulsten Wellen senden? Es geht doch hier um digitale Signale - Richtig?
    Funkmikrofone arbeiten jedoch analog.

    Ich habe - Jahre bevor ich überhaupt Internet hatte - mit Recording-Karten und entsprechender Software Audiosignale vom THORENS Plattenspieler über HiEnd-Vorverstärker, A/D-Wandler, HUCHT CopyProzessor und Startmarken-Umwandler rein in PC nachbearbeitet.
    Manchmal hatte ich den Eingang der Karte zufällig falsch angeklickt und konnte analoge . Signale digital abhören und andersrum.
    Wie hörte sich das an? Ganz komische Jaul-Geräusche aus den Boxen. :shock:
    Ob das nachprüfbar ist, indem man AES/EBU mit XLR bzw. den Koaxialen Digitaleingang mit den rot/weißen analogen Chinch/RCA-Kabeln bzw. andersrum an den Chinch-Eingängen ein digitales Signal anlegt - hab ich nicht getestet.

    :arrow: Was hier ein "Absorber" leisten soll, ist mir schleiherhaft. Aus dem Begriff ragen förmlich Pyramiden-Noppen (wie in schalltoten Räumen) hervor.
    Will sagen:
    Ich denke, daß vorgenannter Absorber als vernetzter Faradaysche Käfig (mit o.g. Schnittstellen) fungieren soll.
    Jedoch gehts hier wohl um größere Absatz-Mengen - sonst würde sich kein Wissenschaftler als Forschungsauftrag mit sowas beschäftigen.
    Soweit zur Frage wie die Schutzmaßnahme vorstellbar ist.

    Nun, kommen wir als Nächstes - im Hinblick auf entsprechend situierte Verunstaltungsstätten - zur praktischen Anwendung dieser neuen Absorber.
    Nach meinem Wissen wurde der "Kuchen" ab 790--~865 MHz an drei oder vier große Anbieter angeboten, die sich dann gewisse "Portionen" sicherten.
    Daß die Farbe natürlich nur Signalwirkung / Codierung hat, vor WELCHEN Frequenzbereichen die jeweiligen Absorber-Module schützen sollen = ist klar.
    Zusammensetzung/Bestandteile der Materialien beruht (als Patent/Betriebsgeheimnis) auf den Forschungen o.g. wisenschaftlicher Koryphäe.
    :arrow: Die Frage ist, wie erzielt man quasi Breitband-Schutz für 4 Bereiche?
    4 Sorten Absorber-Module als Faradayscher Käfig in die Location festinstallieren und das Netzwerk mit Schnittstellen gemäß IEC 61076-2-103 und Kontaktbelegung nach AES-14 betreiben?
    Anschlussfrage:
    Welche Mobilfunk-Konzerne stehen in den Startlöchern für den zweiten Teil der Digitalen Dividende?
    Auch hier wissen wir vorher NICHT, welche Bereiche sich WIEVIELE Ersteigerer herauspicken werden.
    Und dann? Wieder alles umbauen? :lol:

  • PMN-Concepts
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    • 1. April 2012 um 23:01
    • #8

    Männers... Es ist erster April... Letztes Jahr kamen die Waldbüttelbrunner als einziger Anbieter für den "Linearray-Movinghead", vorletztes Jahr oder so war es der DMX-Virus

    http://www.diereferenz.de/schluss-mit-funkst%C3%B6rungen
    man beachte die beiden Links am Ende des Artikels

  • waldschrad99
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    • 1. April 2012 um 23:17
    • #9
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Männers... Es ist erster April... Letztes Jahr kamen die Waldbüttelbrunner als einziger Anbieter für den "Linearray-Movinghead", vorletztes Jahr oder so war es der DMX-Virus

    :idea: *Räusper*
    Welche Aussage über die Kommentatoren verbindest Du mit Deinem Posting?
    Diese sind ziemliche Viel-Leser, nicht nur hier im Party-PA.
    Und nun kommst Du und störst diesen Feiertag :P
    Morgen ist alles wieder gut :wink:

  • PMN-Concepts
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    1.452
    • 1. April 2012 um 23:34
    • #10
    Zitat von "Waldschrad99"

    :idea: *Räusper*
    Welche Aussage über die Kommentatoren verbindest Du mit Deinem Posting?
    Diese sind ziemliche Viel-Leser, nicht nur hier im Party-PA.
    Und nun kommst Du und störst diesen Feiertag :P
    Morgen ist alles wieder gut :wink:

    Aussage bisher nur: Es ist erster April. Feststellung. Eben noch mal kontrolliert und bestätigt vom Telefon vor mir auf dem Tisch, welches sein Zeitsignal aus dem ISDN bezieht (Farbe dürfte hierbei egal sein, ob es nun ein Magenta-Zeitsignal ist, oder ob es eher sauerstoffblau ist)
    Schlussfolgerung aus dem Datum: Wo sich andere Firmen Gedanken machen, wie man am besten LED-Scheinwerfer auf den Markt wirft, so scheint man den Entwicklern von Steinigke zum 31.3. eine Frist zu setzen: "Jungs, wenn das erste Quartal rum ist, wollen wir Erfolge sehen, damit wir die am 1.4. in ner Pressemitteilung raushauen können" - Oder so ähnlich

    Logische Konsequenz daraus, dass man am Sonntag extra dafür die Qualitätssicherungsabteilung bemüht, eine Pressemitteilung zu verfassen: Die Jungs da unten in Bayern sind scheinbar echt fleißig.

  • waldschrad99
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    • 2. April 2012 um 01:04
    • #11

    OT:
    Mein neues Senioren-Telefon AUDIOLINE BigTel 202 (extragroße Tasten, gekauft, weil das Vorherige die Accus schnell leerzog) kann sich die moderne Zeitumstellung nicht merken.
    Obwohl ich es schon mehrmals neu eingestellt hatte und es erstmal so blieb, vergisst es nach jedem Telefonat die Sommerzeit.
    Man hätte es 404 nennen sollen :lol:
    Das ist kein Aprilscherz und laut Funkwecker ist es jetzt 0:56 Uhr.
    Nun gut, in diesem Thema hat das nix zu suchen, doch war aus den Beiträgen v. Tobias, Uli, Armin und Anderen zu entnehmen - welcher Beschäftigung sie an diesem Tag fröhnten.
    ... na dann bis nächstes Jahr.
    Gruß

    PS:
    Jepp, manche Hersteller gaben anlässlich dieses Tages früher den ein oder anderen fast glaubhaften Joke als Pressemitteilung heraus.
    Wenn jedes Jahr was veröffendlicht wird, schaut man automatisch zuerst aufs Datum.

  • Tobias Niedenthal
    Verifiziert
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    • 2. April 2012 um 05:22
    • #12

    Moin allerseits,

    wir haben lange überlegt, ob wir an einem Sonntag überhaupt was machen.
    Aber warum nicht?

    Und Ihr wisst ja: Das beste Funkmikrofon hat ein Kabel dran! :)

    Letztes Jahr hat es unsere Meldung am 7. April noch in die Messe-Zeitung der PL+S geschafft:
    http://www.fd.ppvmedien.de/fileadmin/user…ly_07042011.pdf
    (Seite 4!)
    :grin:


    Grüße aus Würzburg

    Öffentlichkeitsarbeit
    Steinigke Showtechnic GmbH

  • treibsand
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    1
    • 2. April 2012 um 10:57
    • #13

    ...und ich hatte mich schon gefreut, dass ich gestern offensichtlich einer der Betatester sein durfte. Kaum wird die Freude zu groß, schon unterminierst du das wieder, liebr Tobias.
    Das ist nicht freundlich!!! :(

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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