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Großer Ventilator als Deko...

  • mike j.
  • 5. April 2012 um 12:44
  • mike j.
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    • 5. April 2012 um 12:44
    • #1

    Für eine Reihe von Veranstaltungen sind ein paar Specials gewünscht, unter anderem auch ein großer Ventilator auf der Bühnenhinterseite, der sich langsam dreht und mit LEDs bestückt ist. Man kannts in groß von Rammstein, die gewünschte Version von uns soll ca. 6m durchmesser haben.

    Projektion kommt nicht in Frage wegen dem Haze, Rückpro nicht machbar, da hinten kaum Platz ist.

    Für den "Rahmen" kann ich einen Traversenkreis verwenden, die Streben zur Mitte eventuell mit 2 Punkt Truss und die schwarz verkleiden.

    Jetzt die Frage, aus welchem Material würdet ihr das machen, die Flügel sind da doch 2,8m lang ca. Vor allem die Stabilität muss passen. Als Antrieb hab ich ein paar Getriebemotoren da, die sich mit wenigen U/min drehen und auch stark genug sind. Die LEDs sollen über Schleifkontakte mit Niederspannung versorgt werden. Eventuell auch WDMX oder sowas auf die Flügel packen.

    Wie machen das die großen Firmen, ist doch alles Sonderanfertigung und nichts von der Stange.

  • skyworker
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    • 5. April 2012 um 13:31
    • #2
    Zitat

    Wie machen das die großen Firmen, ist doch alles Sonderanfertigung und nichts von der Stange

    - die Leute dort nennt man Setdesigner und die wissen genau, warum sie nicht alles verraten ^^

    Würdest du einen Messebauer fragen, würde der sagen: Baus aus Holz!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Stefan Niemand
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    • 6. April 2012 um 11:10
    • #3

    Hallo,

    ersteinmal, cooles Vorhaben.

    Ich würde die Flügel auch aus zweipunkt Traverse machen und diese "in den Wind stellen" also anschrägen und z.B. mit einem Stoff überziehen, könnte man dann auch gut von innen beleuchten.

    Bedenke das die Flügelkonstruktion nicht leicht wird und nicht nur im Getriebemotor gelagert werden kann sondern wahrscheinlich noch ein zusätzliches bocklager braucht, die Welle vom Getriebemotor über den Lagerbock und die Aufnahme für 6-8 angeschrägte zweipunkt Traversen wäre dann eine sonderanfertigung.

    Das ist jetzt so die erste Idee, die mir eingefallen ist, denn würde man die Flügel z.B. aus GFK fertigen, ist das wahrscheinlich teurer als Traverse und die die Traverse ist anschließend nach den Vorhaben weiterverwendbar.

    mfg Stefan

    Man hat´s nicht leicht aber leicht hat´s einen!

  • skyworker
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    • 6. April 2012 um 13:34
    • #4

    Was darfs denn kosten?

    Womöglich kann man sowas ja bei Re-Sets günstiger mieten.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mike j.
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    • 6. April 2012 um 14:26
    • #5
    Zitat

    Was darfs denn kosten?

    Naja, je günstiger desto besser, eh klar. Es gibt nur 3 Kriterien, der erfüllt werden müssen: Optisch soll es nicht sch*** aussehen, funktionieren soll es und die Sicherheit soll gegeben sein.

    Zitat

    Womöglich kann man sowas ja bei Re-Sets günstiger mieten.

    Es soll eher was für öfter sein. Wenn es da ist wirds auch öfters mal verwendet. Du kennst das sicher selbst: was da ist wird dann auch gerne wo eingesetzt, wenns passt.

  • skyworker
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    • 6. April 2012 um 19:06
    • #6

    Frage nicht beantwortet...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • mike j.
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    • 6. April 2012 um 21:29
    • #7
    Zitat

    Frage nicht beantwortet...

    dann setzen wirs mal mit 1000 Euro an, Traversenkreis und ein möglicher Motor ist vorhanden.

  • treibsand
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    • 7. April 2012 um 12:23
    • #8

    ...dann ab in den Stahlhandel, für ~150€ ein paar Längen Vierkantrohr und einen Wellenstumpf mitgenommen, auf dem Rückweg am Antriebstechnikhöker zwei China-Lagerböcke Bauform UCP abgegriffen, aus der Couplerkiste einen schnellen Griff an Zubehör und die Flügel aus einem leichten, steifen Material geschnitzt. Doppelsteg- (Stegdoppel-?)platten eignen sich z.b. hervorragend. Ein wenig Schweissarbeit und Geschraube später sollte das dann funktionieren.

    Was die Sicherheit angeht:
    eine an beiden Seiten aufgehängte Welle mit dazwischen lkaufenden Flügeln ist deutlich stabiler. Ebenso eine mind. 3fache Verstrebung zum Aussenkreis. Scharfe Kanten sind zu vermeiden und ein Drahtverhau/Plexiglaswand gegen versehentliches Hineingeraten kann auch nicht schaden. Weiterhin solltest du einen Getriebemotor keinesfalls direkt an die Welle flanschen, sondern lieber eine weich eingestellte Kupplung dazwischenbasteln (z.B. lockeren Riemenantrieb), damit im Falle eines Versagens geringe Kräfte von den Flügeln ausgeübt werden.
    Raketenwissenschaft ist das sicherlich nicht. Ein bisschen Nachdenken sollte schnell zu einem annehmbaren Ergebnis im Bühnenbau verhelfen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • PMN-Concepts
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    • 9. April 2012 um 11:03
    • #9

    Wenns nicht mit auf Tour soll: Negativ-Form für die Flügel herstellen und mit Bauschaum füllen. Ist sehr leicht und vor allem geht keine Gefahr von den Rotorblättern aus.

  • DJheini
    Moderator
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    • 9. April 2012 um 11:11
    • #10
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Wenns nicht mit auf Tour soll: Negativ-Form für die Flügel herstellen und mit Bauschaum füllen. Ist sehr leicht und vor allem geht keine Gefahr von den Rotorblättern aus.


    Gute Idee, wobei ich es bevorzugen würde, wie bei den Fluzeugmodellbauern die Flügel
    aus Styrodur mit heißem Draht zu schneiden, dann mit GFK beplanken. Leicht und stabil.
    Oder gleich ein paar günstige Modellflugzeug-Tragflächen dafür nehmen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Bernd Masu
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    • 9. April 2012 um 23:03
    • #11

    Die Flügel müssen leicht sein - gerade bei diesen Dimensionen, damit die Lager nicht überlasten und (zu schnell) ausschlagen. Zumal die Flügel ja nur als LED-Träger dienen.
    Wenn der Ventilator als Center-Effekt an der Bühnenrückwand ist, dann sind Lager, Welle etc. axial belastet. Das funktioniert, muß aber ausreichend stabil dimensioniert und gebaut sein.

    Vielleicht zuerst einen Deckenventilator nehmen, und ein Modell/Prototyp daraus bauen ?

    Bau der Flügelblätter etc.: Vielleicht findet sich was unter "Selbstbau Windradanlagen zur Stromerzeugung" o.ä. ?

    Wie sollen die LEDs leuchten ? Wie wollt ihr die LEDs ansteuern ? z.B. daß sie ein Gesamtbild ergeben, z.B. kreisförmig von innen nach außen.
    Denn ich schätze, sobald das Ding dreht + leuchtet, und die auf den Geschmack gekommen sind, wollen sie gefühlt Hunderte versch. Chaser auf den Ventilatorflügeln ?.

    "Lärm"-aber meinen Fans gefällts :grin:

  • treibsand
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    • 10. April 2012 um 15:52
    • #12

    Die axiale Belastung dürfte gleich Null sein, da der Ventilator ha waagerecht arbeitet und keine Windlast erzeugen soll. und bei beidseitig der Flügel angebrachten Lagern ist nahezu eine reine Radiallast in Höhe der Gewichtskraft zu erwarten. Das ist dank der niedrigen Drehzahl überhaupt kein Problem für ausreichend dimensionierte Lager - und die Dimensionierung wird hier wohl eher aus Montagegründen erfolgen. An einer Welle jenseits der 25mm lassen sich die Flügel wohl einfacher befestigen...
    Ein 50er Lager (~2", passend zu Traversenrohren, Couplern o.ä.) z.B. kostet bei entsprechenden Rabatten im Fachhandel als Importqualität keine € 15,-. (s. UCP210)
    Die Trommel einer Waschmaschine hat vergleichsweise große Lasten. Sie ist einseitig angeschlagen und macht deutlich mehr Drehzahl mit mehr Gewicht und demzufolge mehr Zentrifugalkraft. Nun könnte man auf die Idee kommen, deren Lagerung gleich komplett auszuschlachten - das lohnt sich aber IMHO weder wirtschaftlich, noch sicherheitstechnisch.

    Was die Idee mit PU-Schaum angeht (es gibt im Modell-/Formenbau bessere Qualitäten, als schnöden Bauschaum), so muss das vermutlich bei ~2 1/2m Flügellänge noch versteift werden, damit es nicht bei Transport, Montage oder Drehung einfach bricht.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mike j.
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    • 10. April 2012 um 15:58
    • #13

    Werde mir mal über das Meterial gedanken machen, danke schon mal für die bisherigen Denkanstöße.

    Falls es nicht so rübergekommen ist: es geht um sehr kleine Drehzahlen im Bereich von 10U - 15U/min, maximal. Die LEDs werden per PWM Regelung über DMX angesteuert. Hier liegt WDMX schon fast auf der Hand, dann brauchts nur noch eine Spanungsversorgung, die über Schleifkontakte und dazu einen kleinen Bufferakku realisiert werden kann. Über das mach ich mir die kleinsten Gedanken. In dem Bereich gibts ja auch diese Gummi LED Stripes, die wenig wiegen, wenig kosten und doch gut leuchten - alles in RGB. Es muss nicht jede LED einzeln ansteuerbar sein. Eine Farbe pro Flügel reicht, sonnst schauts kitschig aus.

    Erweitern geht immer ;)

  • Reinald Kirchner
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    • 14. Mai 2012 um 08:00
    • #14

    Hallo,

    auf 2,8m Länge für die Flügel wird Bauschaum alleine nicht halten. Ich denke mal, wenn die Flügel "schlabbern" sieht das auch bei geringen Drehzahlen bescheiden aus. Man sollte nicht unterschätzen, das bei angestrebten 6m Rotordurchmesser die Umfanggeschwindigkeit auch bei geringen Drehzahlen nicht unerheblich ist!

    - Styroporkern ist sicherlich ein guter Anfang, um ein "Blatt" zu formen, was zumindest nach einer echten Kontur aussieht. Nachteil ist die schlechte Lackierbarkeit, da Styropor keine Lösemittel verträgt

    - zwei Holme/Gurte einplanen, welche die nötige Steifigkeit einbringen. Es muss nicht Kohlefaser sein, ich würde Glasfaser-Rohre (guck mal bei den Drachenbauern) mit 20mm Durchmesser einplanen

    Wie viele Blätter soll der Propeller denn bekommen?

    vg,
    Reinald

  • usbdmx
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    • 14. Mai 2012 um 22:32
    • #15

    Wie wäre es mit Kappa oder AluDibond als Material für die Flügel?
    Wir verwenden das Material bei uns in der Firma (Fotoveredelung) als Trägermaterial für großformatige Fotos.
    Es gibt viele Dienstleister die Aludibond konturfräsen können. AluDibond ist der "Ferrari" von Alcan. Gibt es aber auch in preiswerter Variante von vielen anderen Herstellern. Dibond ist eine Aluverbungplatte mit einem Kunststoffkern, leicht und trotzdem formstabil.

    Kappa ist eine Platte aus 2 aluminium/karton-Verbundschichten mit einem Schaumstoffkern. Ist auch sehr leicht aber sehr empfindlich.
    Dieses Material lässt sich mit einem scharfen Cutter evtl. sogar selbst bearbeiten.

    Sollten die Flügel auf Grund der Länge trotzdem noch etwas instabil sein könnte man auf die Rückseite zur Verstärkung dünnwandige Aluprofile mit Spiegelband aufkleben.

  • Jürgen Klingel
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    4.857
    • 14. Mai 2012 um 23:00
    • #16

    Hm, wäre das nicht ein Job für (verstrebtes) Balsa-Holz?

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Mechwerkandi
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    • 15. Mai 2012 um 09:00
    • #17

    Geh' zum Modellflieger deines Vertrauens und lass' Dir ein paar Styrokerne scheiden. Aussenrum Packpapier, anmalen, fertig.
    Das Leben kann so einfach sein.

    Sollte jemand der Haltbarkeit misstrauen:
    Die Jungs fliegen damit über 200. Km schnell, nicht m weit.
    Und: Ja.
    Man kann das auch bei einem Windkraftanlagenbauer in Auftrag geben.
    Ist dann nur etwas teurer, vermutlich...

  • Michael Blaupunkt
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    458
    • 15. Mai 2012 um 10:44
    • #18
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Geh' zum Modellflieger deines Vertrauens und lass' Dir ein paar Styrokerne scheiden. Aussenrum Packpapier, anmalen, fertig.

    Sollte jemand der Haltbarkeit misstrauen:
    Die Jungs fliegen damit über 200. Km schnell, nicht m weit.
    Und: Ja.

    also ich fliege seit nun fast 10 Jahren etliche Flächen und Hubschraubermodelle, aber ein Styropor-Packpapier Fluggerät habe ich noch auf keinem Flugtag gesehen :grin:
    vl Elapor :?

  • Mechwerkandi
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    • 15. Mai 2012 um 11:14
    • #19
    Zitat von "Michael Blavkowitsch"


    also ich fliege seit nun fast 10 Jahren etliche Flächen und Hubschraubermodelle, aber ein Styropor-Packpapier Fluggerät habe ich noch auf keinem Flugtag gesehen


    Dann vll mal die Glotzkorken aufmachen... :grin:
    In der Aircombat-Scene ist haufenweise so Zoix unterwegs.
    Und die hatte just dieses We ein Meeting.
    Styropor, resp. Styrodur, sicher, weil: Ich hab' die Trümmer aufgesammelt...

    Und Elapor ist wohl geschäumtes PP. Verpackungsmüll... :grin:

  • tufkadib
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    2.687
    • 15. Mai 2012 um 14:07
    • #20

    Als Antrieb würde ich was Nettes von Pratt & Whitney, Lycoming oder Schwezow nehmen. Mit etwas Glück ist der Ventilator gleich dran... :wink: :grin:

    MfG
    DirkB

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