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Gängige Digital-Multicoresysteme

  • hermste
  • 29. Oktober 2008 um 09:40
  • stepu
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    • 6. April 2009 um 09:58
    • #61

    Naja, die Kosten für ein komplettes Digitalmutlicoresystem müssen sich wohl wirklich noch erst einpendeln...
    Aber zumindest die Cat5-Kabelware ist schon mal billiger als ein mehradriges Analogmulticore. Und für heutigen Festinstallationen (Neu- und Umbauten) schon mal überlegenswert,
    ob man sich nicht gleich die Tür für digitales Audio offenhält.

    Live bleibt ganz klar der Kostenfaktor eine entscheidende Rolle, aber schon beim Neukauf eines Digitalpultes sollte man heute ganz klar einen Blick auf ne Digicorelösung werfen.
    Denn ob ein Multicoresystem (vor allem die Stageboxen bzw. A/D Wandler) zukünfig vom Pulthersteller mitentwickelt werden oder nicht, kann ich nicht abschätzen.
    Roland bringt sein komplett eigenes System raus, aber alle anderen holen sich ein anderes Produkt mit ins Boot, z.B. Digico das Optocore, A&H mit Ethersound,
    Yamaha kann mit allen anderen Digicores verheiratet werden etc.).
    Was sich aber abschätzen lässt ist, daß die Digitalanbindung von Amps und Pulten kommen wird, um die Latenz der D/A-Wandlung auszuschalten.
    Will man dies, dann BRAUCHT man ein Digicore auch live. Und schwupps muss man sich damit beschäftigen,
    auch wenns heute eigentlich noch zu teuer ist, wie Rockline sagt.

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • wora
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    • 7. April 2009 um 00:58
    • #62
    Zitat von "stepu"

    ...
    Roland bringt sein komplett eigenes System raus, aber alle anderen holen sich ein anderes Produkt mit ins Boot, z.B. Digico das Optocore, A&H mit Ethersound...


    zur info: seit einführung der T-serie und der dazugehörenden ACE-schnittstelle hat auch A&H ein ganz eigenes system, kann aber trotzdem um ethersound (und bald auch MADI) erweitert werden.

    wie erwähnt machen digi-cores für analogpulte nicht wirklich sinn, aber wenn man schon ein digitalpult nutzt, ist der schritt zum digicore meines erachtens nur logisch.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stepu
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    • 8. April 2009 um 12:51
    • #63

    Kannst du mir mal nen Lese-link zu diesem ACE posten?
    Ich finde auf der ilive-Homepage nur sachen zur Verbindung von Pult und Stagerack über Ethersound...


    Danke, stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • stepu
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    • 8. April 2009 um 12:53
    • #64

    Habs grad gefunden...

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • andreasbraun
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    • 16. April 2009 um 10:54
    • #65
    Zitat von "stepu"


    Aber zumindest die Cat5-Kabelware ist schon mal billiger als ein mehradriges Analogmulticore.
    ....

    Die Cat5 Kabel sind wohl billiger, jedoch habe ich noch ein problem damit z.B. 32 Audiokanäle über einen RJ45 Stecker zu schicken. Der Stecker war nie dafür gemacht, im Tourbetrieb zu überleben, auch wenn Neutrik mit dem Ethercon wohl schon etwas in die richtige Richtung dazu beigetragen hat.
    Wobei auch in der Industrie schon einige Geräte mit RJ45 an das Steuerungssystem angebunden sind.

    Bin da noch etwas vorsichtig mit dem ganzen - Kann mich da auch einfach irren...

    Gruss
    Andreas

  • wora
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    • 16. April 2009 um 11:30
    • #66

    das ist eine interessante frage!
    hat denn schon jemand langzeit-erfahrungen mit RJ45 steckverbindungen?

    ich meine, in der tat ist es ja bei uns so, das die oft ein- und ausgesteckt werden, dabei könnte im laufe der zeit ein problem entstehen. allerdings habe ich selbst bei meinen laptops bisher keine probleme beobachten können, und da arbeite ich mit ganz normalen, handelsüblichen billigkabeln. von diesen kabeln sind mir im laufe der zeit auch schon welche kaputt gegangen, aber nie an der buchse, sondern durch kabelbruch.

    was allerdings sicher interessant werden dürfte ist, wenn irgendwelche hands die kabel durch den dreck ziehen. ich rolle deshalb im moment mein kabel lieber selber auf...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 16. April 2009 um 11:37
    • #67

    Ja, und was mir nach den ersten Eindrücken an einem Abend bei wora noch nachts durch den den Kopf gegangen ist:

    Ein unverlierbares Deckelchen für den Neutrik wäre hübsch ! Jedes mal Zumbel oder Gaffa mit möglichen Kleberesten im Stecker kanns ja nicht sein.

  • wora
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    • 16. April 2009 um 11:45
    • #68

    darüber hab ich auch schon nachgedacht. am demo-core bei A&H gab es solche gummiabdeckungen, muss mal fragen wo man die bekommen kann.
    da ich aber das core selbst auf- und abbaue, achte ich einfach darauf das der stecker nicht über den boden geschleift wird.
    aber es wäre sicherlich nicht schädlich, solche gummitüllen zu verwenden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • andreasbraun
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    • 16. April 2009 um 12:20
    • #69

    Das neue Stecksystem von Neutrik für Lichtleiter hat diesen "Gummideckel" schon mal mit dabei! - Bei Ethercon ist das glaube ich noch nicht soweit!
    Theoretisch wird ja auch bei jedem Stecken des RJ45 Steckers die Kontakte "gereinigt".
    Der Langzeittest wird uns wohl die Antwort liefern!
    Wenn man aber mit vorsicht die Stecker behandelt, dann wird das wohl auch positiv zur Lebensdauer beitragen!

  • terrine
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    • 16. April 2009 um 12:43
    • #70

    Eine Erfahrung aus dem Computerbereich:

    Die größte "todesursache" hier ist der abgebrochene Plastikbubsel von der Fixierung.

    An der Buchse selbst, wenn zu oft, zu stark dran gezogen wird. Dadurch können bei manchen Geräten (NBs) die Buchsen rausreißen/brechen.
    Auch eine mindere Quallität der Buchsen ist eine Ursache, wenn zB (wie bei alten Acer-NBs) innen noch zwei führungs-alu-schienen sind, die bei falscher Winkellung des Steckers beim stecken diese verbiegen können und sie (die Buchse) damit unbrauchbar macht.

    Das alles ist bei EtherCon deutlich besser gelöst.

    Gruß,
    Moritz

  • stepu
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    • 16. April 2009 um 14:30
    • #71

    Hab neulich ein Optocore in der Hand gehabt, die haben Deckel/Kappen für ihre LWL-Steckverbinder.
    Da wird eigentlich nichts dreckig wenn man vorsichtig ist. Allerdings war das ein richtig grosser Knüppel von Stecker
    an diesem dünnen, äußerst labberigen Käbelchen... Stecker faustdick und Kabel dünner als ein NF-Kabel.
    Soll aber reissfester als Kupfer sein laut einem Optocore Infosheet.

    Nach meinen bisherigen Recherchen läge für mich Rocknet vorne, da man hier wahlweise Cat5 oder Glasfaser (für Strecken >120m) benutzen kann.
    Dazu maximale Kanalzahl sehr hoch, 96kHz möglich, robuste Ausführung und die I/O Module ohne PC konfigurierbar, also direkt am Gerät.
    Macht für mich den praktikabelsten Eindruck.


    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • andreasbraun
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    • 16. April 2009 um 14:56
    • #72
    Zitat von "stepu"


    Nach meinen bisherigen Recherchen läge für mich Rocknet vorne, da man hier wahlweise Cat5 oder Glasfaser (für Strecken >120m) benutzen kann....

    Ethersound kannst Du auch mittels Konverter auf Glasfaser umsetzen kann! Dann hast Du je nach Konverter bis zu 2km Glasfaser dazwischen überbrücken.
    Maximale Leitungslänge über CAT5 ist glaube ich (bei Massivem Kupferleiter) 110m bei Flexiblem Leitungsaufbau nur 75m.

    Siehe: http://ethersound.com/technology/compatibility.php?o=cables

  • johanes emeric
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    • 8. Juni 2009 um 23:30
    • #73
    Zitat

    Nach meinen bisherigen Recherchen läge für mich Rocknet vorne, da man hier wahlweise Cat5 oder Glasfaser (für Strecken >120m) benutzen kann....


    andreasbraun: stepu bezog dies auf über 120m Strecken. Via Glasfaser lässt sich RockNet weit über 5km realisieren.

    greetz

    "Ton-Planet" Veranstaltungstechnik
    J. Emmerich

  • link
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    • 28. Juli 2009 um 19:57
    • #74

    ich möcht zusätzlich was frage
    welches ist das günstigste digital multicore am markt? ich brauche für eine kleinen insallation in einem hotel etwas
    brauche nur so 16 ins und outs also mehr so punk zu punkt verbindung nur über netzwerk und wenn möglich einfach spliitbar sprich das ich das eingespeiste signal auch wo anders zusätzlich rausholen kann für andere räume bzw zum mitschneiden

    gibts es da etwas?
    das nicht gleich zig tausende von euro kosted??
    es muß zu nichts kompatibel sein oder groß ausbaubar was einfaches

  • stepu
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    • 29. Juli 2009 um 14:12
    • #75

    Wenn du ein Yamahapult am Start hast, würde ich mal sehen, was du für die Yamaha SB168 und ne Ethersound-Karte bezahlen musst.
    Was z.B. Roland kostet (Pult und die kleien billige Wandlerbox) weiß ich nicht, aber falls du das Pult noch kaufen willst/musst ist A&H T wohl das preiswerteste.

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • simonstpauli
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    • 29. Juli 2009 um 14:35
    • #76
    Zitat von "link"

    ich möcht zusätzlich was frage
    welches ist das günstigste digital multicore am markt? ich brauche für eine kleinen insallation in einem hotel etwas
    brauche nur so 16 ins und outs also mehr so punk zu punkt verbindung nur über netzwerk und wenn möglich einfach spliitbar sprich das ich das eingespeiste signal auch wo anders zusätzlich rausholen kann für andere räume bzw zum mitschneiden

    gibts es da etwas?
    das nicht gleich zig tausende von euro kosted??
    es muß zu nichts kompatibel sein oder groß ausbaubar was einfaches


    Nun ja, in diesem Bereich würde ich sagen: digitale Multicoresysteme, z.B. Cobranet oder Ethersound.
    Für eine einigermaßen flexible Hotel-Lösung, die auch mitwachsen kann: Cobranet. Läuft über Standard-Ethernet-Hardware mit Cobranet-Software und Wandlern.
    http://www.cobranet.info/community/manufacturer

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

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