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Die Preisdumper sind unter uns

  • rockline
  • 24. November 2008 um 19:14
  • rockline
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    • 24. November 2008 um 19:14
    • #1

    Guten Tag die Herren.

    Heute habe ich eine Rückmeldung zu einem Test erhalten.

    In der Vergangenheit ist mir des öfteren ein Mitbewerber aus unserer Region aufgefallen, der für unfassbar kleines Geld Veranstaltungen mit Technikkram ausstattet, und dabei gemütlich in der zweiten Reihe abwartet bis Angebote auf dem Tisch liegen, um diese dann dezent zu unterbieten.

    Nachdem ich vor einigen Wochen aus der besagten Zielregion eine Anfrage zu drei Kabarettbeschallungen erhielt, habe ich bewußt ein Pauschalangebot von nur 700.- Netto für alles abgegeben.
    Es galt die Künstler Nessie Tausendschön, Richard Rogler und Liboa Albus mit Ton zu versorgen.

    Die 700.- waren der Testpreis, um zu schauen was passiert. Und genau das was ich vermutet hatte ist eingetreten: jemand macht es noch billiger!
    Wir sprechen also über 233.- Netto pro Baustelle, was ein Dumper vor dem Herrn tatsächlich noch unterboten hatte.

    Noch weiß ich nicht genau wer das ist, eine Vermutung habe ich aber. Stellt sich nun die Frage: entweder weiß er nicht wie er sein Essen finanzieren kann, oder er hat eine erwiesene Profilneurose!
    Was treibt einen an Wochenenden dazu, für weniger als 233.- Netto die Sachen zusammenzusuchen, alles in die Bude zu schleppen, den Kram bedienen, wieder abbauen und am nächsten Tag noch in der Bude wegzuräumen?

    Mein Test ist also aufgegangen. Gut, hätte passieren können das ich als Strafe für meinen Feldversuch die 3 Jobs für die geringe Kohle hätte machen müssen. Aber somit ist bewiesen das es echte Vollschwätzer gibt!

    Nun muss ich nur noch recherchieren wer der Held ist? Sobald ich das raushabe stelle ich mal den Link zu dem Laden hier rein. Sozusagen als Werbeportal für das Symbol des Schwätzers!

    BTW. in einer anderen Region hatte ich letztens einen anderen Mitbewerber getestet: Für die Band "Cara" hatte ich Ton angeboten, ein 01V96, 2 Stacks AP SLII (MSL3)+2 Subs GAE BR118/3weg aktiv, mit 4 Wegen Monitor, Core und Verkabelung, Mikrofonierung Neumann/Audio Technica, EQ Rack mit 3 Klark DN360, Transport (20km) - Testpreis 450.- Netto!

    Ebenfalls positiv aufgegangen: unterboten :lol:

    Der Trend setzt sich fort. Veranstalter in beiden Fällen Kulturämter städtischer Natur.
    Derzeit überlege ich Aktionsangebote, Tontechnik umsonst! Mal schauen wann die ersten Beschaller Geld dafür bezahlen, um ihren Kram aufbauen zu dürfen?

  • nojunk
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    • 24. November 2008 um 20:25
    • #2
    Zitat von "rockline"

    Derzeit überlege ich Aktionsangebote, Tontechnik umsonst! Mal schauen wann die ersten Beschaller Geld dafür bezahlen, um ihren Kram aufbauen zu dürfen?

    lass's uns wissen, was/wer dabei rausgekommen ist! :D

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • niko remy
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    • 24. November 2008 um 20:37
    • #3
    Zitat von "rockline"

    ...Derzeit überlege ich Aktionsangebote, Tontechnik umsonst! Mal schauen wann die ersten Beschaller Geld dafür bezahlen, um ihren Kram aufbauen zu dürfen?

    Ich bezweifel das du dir sowas wert bist, auch wenn ich dich nur hier vom Schreiben her kenne.

  • sk-event
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    • 24. November 2008 um 22:28
    • #4

    Die Dummen sterben eben nie aus :( es gibt leider immer einen, der billiger ist. Jedoch soooo billig, dass ist schon der Hammer :evil: jetzt wäre es nur noch Interessant, mit welchem Material er da aufschlägt....
    Es gibt (oder zum Glück gab) mal im Ruhrgebiet eine große Firma, die auch immer billiger war als alle anderen....nur vom drauflegen kann halt keiner leben! Das müssen einige jedoch noch lernen!

    SK-Event
    65321 Heidenrod

  • mringhoff
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    • 24. November 2008 um 23:27
    • #5
    Zitat von "rockline"

    Und genau das was ich vermutet hatte ist eingetreten: jemand macht es noch billiger!

    Bist Du sicher, daß es wegen dem Preis war und nicht wegen anderen Dingen?
    Wer mir als Veranstalter so etwas angeboten hätte, wäre u.U. deswegen nicht zum Zug gekommen, weil die Kalkulation unprofessionell wirkt und ich darauf Rückschlüsse auf die gesamte Firma gezogen hätte...

    Oder machen da mehrere Leute derzeit "Tests"? :)

    Aber der Threadtitel ist dennoch richtig: Wenn die Preisdumper unter uns sind, dann stehen wir also drüber... :) Logisch oder?

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  • niko remy
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    • 25. November 2008 um 10:35
    • #6
    Zitat von "mringhoff"

    Bist Du sicher, daß es wegen dem Preis war und nicht wegen anderen Dingen?
    ...

    Aus persönlicher Erfahrung mit dem öffentlichen Verwaltungsapperateiner Stadt an Rhein und Mosel weiß ich, dass die von der Materie keine Ahnung haben (müssen die ja auch nicht :evil: ) und schauen nur auf den billigsten Preis um die Haushaltskasse nicht unnötig zu Belasten.

  • Steffen
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    • 25. November 2008 um 14:13
    • #7

    Ahnung bei städt. Kulturbuchenden: NULL

    Geld in Gemeindekasse: NULL

    Erklärungsnotstand bei Annahme eines höherpreisigen Angebots gegenüber dem Rechnungsprüfungsamt: 100%

    Was folgt daraus???

  • schallereignissortierer
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    • 25. November 2008 um 14:39
    • #8
    Zitat

    Erklärungsnotstand bei Annahme eines höherpreisigen Angebots gegenüber dem Rechnungsprüfungsamt: 100%


    Nur zu wahr :o( :o( aus deren "Ideenschmiede" kommen die abstrusesten Forderungen...

    Ausdruck einer online Preisangabe eines online Shops nicht ausreichend, das Angebot muss personalisiert vorliegen.

    Preisangaben in Katalogen wurden nach langen Diskussionen widerwillig akzeptiert.

    Verdacht der Bestechlichkeit, weil mir ein sehr langjähriger Bekannter auf eine ganz eilige telefonische Anfrage ein FAX geschickt hat, in dem er mich nur mit dem Vornamen angeredet hat.

    usw. usf.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • rockline
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    • 25. November 2008 um 14:42
    • #9

    So sieht es aus in deutschen Amtsstuben - der billigste wird genommen! So wie ich festgestellt habe schauen die nicht mal in die Angebotsinhalte, denn das von mir angebotene Material für die Testofferten ist Top!

    Tatsache ist und bleibt aber, dass es ständig Deppen gibt die diese lachhaften Preise unterbieten. Und das ist ja das interessante!

    Für die nächsten Testangebote werde ich die Preisuntergrenze der Dumper erweitert ausloten.
    Falls sich jemand jetzt schon angesprochen fühlt: es geht nochmal 50% nach unten! Materialstatus wird aber qualitativ höhergesetzt :lol:

  • Steffen
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    • 25. November 2008 um 14:55
    • #10

    @ Stefan: Du bist wahnsinnig! Ich weiß nicht, ob es gut ist, die Preisspirale noch weiter nach unten zu kurbeln. Wenn der Preis mal völlig kaputt ist und dabei die VA auch noch ordentlich wird, DANN erst wirds richtig gefährlich. Was das Mat. betrifft: Woher sollen die es denn wissen? Für den gemeinen Kulturamtsmitarbeiter ist halt ne "Profibox" von Omischrott... für 89 EUR VK genau so ne "Profibox" wie die K&F, d&b, etc... Spätestens wenn es Beschwerden hagelt oder der Billigheimer ne VA in den Sand setzt (oder die Kollegen von der UBA eine VA wegen akuter Gesundheitsgefährdung schließen müssen) werden die Herren auf den Ämtern überlegen, ob sie nicht doch was falsch gemacht haben. Wir Profis werden das leider aussitzen müssen...

  • mringhoff
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    • 25. November 2008 um 15:33
    • #11
    Zitat von "rockline"


    Für die nächsten Testangebote werde ich die Preisuntergrenze der Dumper erweitert ausloten.


    Ich merke schon, Du hast da richtig Spaß dran gefunden. Was aber machst Du, wenn der Kunde mit dem Auftrag droht? Und wenn alles gut läuft dann auch noch in Zukunft mit Dir zusammenarbeiten will - zum gleichen Preis versteht sich - was dann?

    Dann schreibt hier Dein Kollege in einem anderen Thread, welch verrückte Leute bei Euch rumlaufen und mit hochwertigem Material und professioneller Betreuung Angebote für lau machen. :) Das wäre dann richtiges Dumping.

    Ansonsten würde ich da eher über der Sache stehen. Für mich zählt immer nur das Preis-Leistungsverhältnis. Und wenn einer geringere Leistungen bietet (und z.B. nur mit den oben besprochenen O-Boxen anrückt und es fleissig pfeifen lässt), dann passt das auch wieder mit dem Preis...

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  • ribbon
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    • 25. November 2008 um 15:38
    • #12

    Steffen hat völlig recht!
    Wir haben hier in unserer Gegend auch so einen Billigheimer mit entsprechendem Qualitätsstandard!
    Mittlerweile hat er aber bei den renommierten Veranstaltern und Band´s einen so schlechten Ruf,
    dass nur noch die Job´s über bleiben, die man sowieso nicht haben muß!
    Sollen diese Experten sich doch selber preislich unter die Grassnarbe schieben!
    Da sie eh nicht viel Geld bei dieser Methode verdienen erledigt sich das mit Zeit schon von selber!

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
    Veranstaltungstechnik GmbH

  • schallereignissortierer
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    • 25. November 2008 um 15:45
    • #13
    Zitat

    Wir haben hier in unserer Gegend auch so einen Billigheimer mit entsprechendem Qualitätsstandard!


    Von dem hört man wahrlich nur "gutes" ... :roll:

    Zitat

    Mittlerweile hat er aber bei den renommierten Veranstaltern und Band´s einen so schlechten Ruf, dass nur noch die Job´s über bleiben, die man sowieso nicht haben muß!


    Die Worte hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube das sich nicht doch der nächste Veranstalter wieder auf den Kollegen stürzt. :(

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • ribbon
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    125
    • 25. November 2008 um 16:16
    • #14

    Die wird es immer geben. Sollen sie sich doch ruhig gegeseitig in die Tasche lügen!
    Selbst der normale Gast wird irgendwann dahinter kommen, warum es ihm hinterher gar nicht so gut geht mit den Ohren!!! :evil:

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
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  • Stephan Graeske
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    • 25. November 2008 um 18:26
    • #15

    Mein Erkenntnisse aus den letzten Jahren sind:

    1. Die Dumper werden immer mehr, immer besser und immer günstiger.

    2. Die Veranstalter sind mit immer weniger Qualität zufrieden - solange nur der Preis stimmt

    3. Die Städte (hier angesprochene UBA) und BGVs handeln niemals von selber!

    4. Die Sicherheit ist sehr häufig gefährdet - die Behörden wissen davon - niemand tut etwas.

    Ergo: Akzeptieren oder die Kleinen todklagen (Abmahnungen, Anzeigen, etc.) Letzteres kostet Zeit und Geld und sobald ein Kleiner Privatinsolvenz angemeldet hat machen 10 neue auf.

    Ich habe keine Lösung und ich befürchte, es gibt auch keine Lösung. :(

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • mringhoff
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    • 25. November 2008 um 19:06
    • #16

    Zu 4:
    Von Amts wegen einschreiten kann man ja nur, wenn ein Dienstleister gegen Gesetze verstößt.
    Die für uns geltenden Regeln außerhalb der Versammlungsstättenverordnung haben keinen rechtsbindenden Gesetzes-Charakter (BG-Verordnungen etc.) - also kann man im Vorhinein niemanden etwas vorwerfen. Nur hinterher, also in einem Schadensfall können Verantwortliche gesucht werden, die sich nicht nach den "anerkannten Regeln der Technik" gehalten haben.
    Das nützt uns aber nichts, um offiziell dagegen präventiv vorzugehen.
    Nur wenn offensichtlich Leib oder Leben von Beteiligten geschädigt werden, kann man dagegen vorgehen, aber zunächst mal gegen den Veranstalter...

    zu "ergo": gegen was will man denn da klagen, bzw auf welcher Basis können Abmahnungen oder Anzeigen erfolgen?
    Das ist ja die selbe Thematik wie unter "4"
    Wegen eines zu günstigen Preises wird wohl keiner eine Abmahnung erhalten, ebensowenig wegen zu schlechter Beschallung oder Verwendung von den oben zitierten O-Boxen... :)

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  • Stephan Graeske
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    • 25. November 2008 um 19:11
    • #17

    Viele öffentliche Hallen (auch Schulaulen) haben eine Größe, nach welcher laut VStättV min. eine Fachkraft beim Aufbau dabei sein muss.

    a) Diese kommt vom Betreiber und würde den einen oder anderen Krauter den Spaß nehmen bzw. im Extremfall nach Hause schicken.

    b) Diese kommt gemäß Nutzungsvertrag vom technische Dienstleister ... womit einige Krauter rausfallen.

    Zum "wie" schreibe ich Dir per PN

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • mringhoff
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    • 26. November 2008 um 09:17
    • #18

    In den Bereichen, wo eine Fachkraft nach VStättV seinen Dienst schiebt, gibts ja auch so gut wie keine Probleme.

    Doch wie läuft das auf den Marktplätzen der Nation, in den zahlreichen Partystadln und Zelten, auf Schul- und Unifeten etc.?

    Hier muss man erstmal den Veranstalter fragen ob bzw. wer der betreffende Verantwortliche ist. Wenn der dann einen benennt, dann auch noch rausfinden, ob dieser überhaupt die passende Qualifikation hat, um dann bei Problemen diesen Tatbestand beim Ordnungsamt zu melden.

    Abgesehen davon, daß so eine Vorgehensweise vor Ort sicher bei keinen Beteiligten auf Gegenliebe stößt und man sich so garantiert ein negatives Image für seine eigene Firma aufbaut, ist das sicher alles ein zahnloser Tiger.

    Die Ordnungsämter haben zu 90% geschlossen, wenn solche Veranstaltungen stattfinden, also kann man sich nur am folgenden Werktag melden. Ob das dann noch jemand interessiert, ist die zweite Frage, vor allem, wenn der eigene Hausherr der Veranstalter war...
    Und selbst wenn dann mal das Ordnungsamt nachforscht, dann schreibt es dem Veranstalter erstmal einen Brief, mit der Bitte den Verantwortlichen zu nennen. Dieser dürfte dann sicherlich in seinem Dunstkreis einen finden, der sich dafür hergibt.
    Dann steht man als Verpetzer wieder blöd da, weil sich die Ordnungsämter sicherlich damit zufrieden geben (müssen).
    Und selbst wenn mal ein Veranstalter ohne Verantwortlichen im nachhinein "erwischt" wird, dürfte ihm das relativ egal sein, da die Veranstaltung ja schon gelaufen ist. Ein paar Euro Ordnungsgeld ist kein Verhältnis zu einer im laufenden Betrieb von Behörden beendeten Veranstaltung...

    Alles in allem also keine gute Ausgangsbasis für diejenigen, die auf Qualität und Sicherheit großen Wert legen. Wenn mangelnde Sicherheit nicht sanktioniert wird (sondern erst im Schadensfall hinterher bestraft wird), dann wird es immer Leute geben, denen Geld wichtiger ist...

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  • tufkadib
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    2.687
    • 26. November 2008 um 10:13
    • #19

    Hallo,

    Zitat von "mringhoff"

    In den Bereichen, wo eine Fachkraft nach VStättV seinen Dienst schiebt, gibts ja auch so gut wie keine Probleme.
    Doch wie läuft das auf den Marktplätzen der Nation, in den zahlreichen Partystadln und Zelten, auf Schul- und Unifeten etc.?

    denkt hier ernsthaft jemand, wenn für Schulfeiern eine "Fachkraft nach VStättV" per Verordnung erzwungen würde, kämen mehr Aufträge herein? Unter Garantie nicht: die Veranstaltungen würden alle ausfallen.

    Zweite Sache: das Sicherheitsdenken. Das

    Zitat

    Von Amts wegen einschreiten kann man ja nur, wenn ein Dienstleister gegen Gesetze verstößt.

    reicht m.E. auch völlig aus.

    Vor Jahren hatte ein Veranstaltungssaal auf der Bühne eine (1) Steckdose, 6A abgesichert und evtl. auch mit PE. Die Verstärker waren selbst bei bekannteren Bands selbstgebaut, die Boxen auch, Lichtzeugs ebenso.
    Die im Saal vorhandenen Lautsprecher und Beleuchtungseinrichtungen hatten keine Safeties, sondern waren an L- oder U-Profilen solide angeschraubt; wobei ich durchaus der Meinung bin, daß ein herabfallender Böthnerscheinwerfer mit Stufenlinse durchaus größere Beschwerden verursacht als eine fipsige PAR-Kanne.

    Damals mußten Bestatter nach großen Feiern aber auch keine Sonderschichten schieben, ein Volksfest hat keineswegs Hunderte von Feiernden dahingerafft.

    MfG

    DirkB

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 26. November 2008 um 10:25
    • #20
    Zitat von "DirkB"

    denkt hier ernsthaft jemand, wenn für Schulfeiern eine "Fachkraft nach VStättV" per Verordnung erzwungen würde, kämen mehr Aufträge herein? Unter Garantie nicht: die Veranstaltungen würden alle ausfallen.

    Unter strategischen Betrachtungspunkten schon:

    a) Den Dumpern und Krautern fehlt ihr bisher größter Marktanteil, damit wäre der Wachstum extrem gehemmt

    b) Der Einstieg neuer HKS wird erheblich erschwert, weil der Schritt zu professionelleren Veranstaltungen als Einsteig weitaus schwerer ist als zu Partys/Feten ist.

    D.h. die professionellen Firmen bekommen die (wegfallenden) Veranstaltungen nicht zwingend dazu, haben aber auf dem restlichen Markt mehr Ruhe.

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