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Boden für Festinstalation

  • tamaris-pa / mts
  • 30. November 2008 um 12:56
  • tamaris-pa / mts
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    • 30. November 2008 um 12:56
    • #1

    Kennt sich jemand mit dem Thema aus?

    Undzwar geht es um Räumlichekeiten in dennen Partys statt finden. Es soll ein Estrich verlegt werden(fliesend).
    Dieser soll der letztendliche Boden werden. Jetzt kamen Ideen mit Farbpigmenten oder UV Granulatat und ähnlichem auf.

    Hat das jemand schonmal gemacht, was gibt es dazu für Alternativen?

  • Peter B.
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    • 30. November 2008 um 15:33
    • #2

    Als Alternative vielleicht Gußasphalt, gibt es in diversen Körnungen...

    Gruß Peter

  • djobi
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    • 30. November 2008 um 15:39
    • #3

    du kannst den Boden in 2 Schichten beschichten / lackieren, dafür gibt es dann Flocken, die du in die untere Farbe einstreuen kannst.

    Ist allerdings nicht ganz günstig.

    Beton einzufärben halte ich für schwierig

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • buzz
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    • 30. November 2008 um 16:19
    • #4

    Um welche Schichtdicke geht es denn..?
    Wollt Ihr einen kompleten Estrich neu einbauen, oder eine (in Grenzen) selbstnivellierende Ausgleichsschicht auf einen vorhandenen Estrich aufbringen?
    Habt Ihr Infos über den Aufbau des vorhandenen Bodens? Hat der vorhandene Boden Berührung zum Erdreich? Gibt es Probleme mit Bodenfeuchtigkeit / aufsteigendem bzw. drückendem Wasser?

    Habt Ihr schonmal selbst Estrich verlegt? So einfach, wie es beim Profi aussieht, ist das nämlich nicht, einen glatten und ebenen Estrich zu verlegen, auch die selbstnielierenden Ausgleichsmassen brauchen etwas KnowHow bei der Verarbeitung. Einfach hinschütten und warten ergibt alles mögliche, aber definitv keinen glatten und ebenen Boden...

    Auf den blanken Estrich / Beton (Portlandzementgebundene Estrichsysteme) muss in jedem Fall noch eine vergütete Deckschicht aufgebracht werden, anonsten reibt sich die Oberfläche immer weiter ab und man hat viel sehr feinen Staub überall in der Luft (und natürlich in den Geräten).

    Von einer einfachen Beschichtung mit Fussbodenfarbe rate ich ab - das Zeuch löst sich in der Regel sehr leicht, sofern nicht vorher richtig vorbereitet (z.B. kugelgestrahlt) wurde.

    Wende Dich einfach an einen Estrichleger Deines Vertrauen (gelbeSeiten) und lass Dir mal erklären, was in Frage kommt.

    Es gibt natürlich auch kunstharzgebundene Estrich-Verbundsysteme, ob sowas bei Euch in Frage kommt, entscheidet u.A. das Budget.

    Letztlich kann ich nur dazu raten, einen örtlichen Profi ins Boot zu holen, ansonsten versenkt Ihr unnötig viel Geld in Material, was später nicht funktioniert.

    Hier mal ein Link zu einem Hersteller für wirklich hochwertige Estrichkomponenten, dort gibt es auch ein paar Basisinfos zum Thema...

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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  • tamaris-pa / mts
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    • 30. November 2008 um 17:30
    • #5

    Ich habe grade noch folgendes entdeckt:
    http://www.raumausstattung.de/business/artik…6-Allgemein.htm

    Das klingt ja vielversprechend. Drunter ist eine Betonbodenplatte. Schicktdicke Estrich 10-50mm

    Der Raum ist leicht feucht und Estrich haben wir schon öfters verlegt, allerdings haben wir keine Erfahrungen mit Farbzusätzen und ähnlichem.

  • buzz
    Profi
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    • 30. November 2008 um 18:02
    • #6

    Wie wollt Ihr denn mit "normalem Estrich" eine 10mm starke Estrichschicht hinbekommen - ich meine so, dass es hält..?
    Selbstnivelierende Ausgleichsmasse in 50mm Stärke ist ja auch kein Brüller...
    Gerade wenn der Raum "leicht feucht" ist, wäre ich da mit Experimenten sehr vorsichtig, da kann man richtig viel Geld "in den Sand setzen"...

    Daher nochmal die Frage nach dem Budget. Um Wieviele m² geht es denn überhaupt..?

    Und zwischen "Estrich haben wir schon öfters verlegt" und einem Oberflächenfinish, welches als Sichtbodenbelag verbleiben kann und soll, liegen Welten! Habt Ihr denn einen Flügelglätter bzw. Jemanden, der so ein Gerät bedienen kann..?

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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  • Reini
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    • 30. November 2008 um 21:52
    • #7

    ... man bekommt einen Zement-Estrich schon haltbar wenn man die Oberfläche mit viel Zement und Quarzsand (evtl. Kunststoffzusatz) "scheibt und glättet"...
    und veil Spaß beim selbermachen :D


    das ganze ist nicht so einfach wie Boxen kopieren :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • rolf herrmann
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    • 3. Dezember 2008 um 19:38
    • #8

    Beim Betonestrich hast du (natürlich in Abhängigkeit von der Schichtdicke) meist höhere Punktbelastungswerte als bei Asphaltestrich.
    Nachteil: der gesamte Bodenaufbau wird höher, da du noch die Dämmschicht zwischen Betonoberfläche und Estrich miteinrechnen musst.
    Zur farblichen Gestaltung des Bodens: In der Lebensmittelindustrie werden Steingranulate mit 2-Komponentenharz gemischt und dies aufgespachtelt. Ergibt einen sehr widerstandsfähigen Bodenbelag, der zudem noch sehr rutschfest ist. Also für Tanzflächen entweder kleinere Körnung und/oder mehr Kunstharz verwenden.
    Was du dann noch ins Kunstharz kippst, um optische Akzente zu setzen, bleibt dir überlassen... :wink:
    Preis: kenn ich leider nur vom Hörensagen, soll aber Komplett (Material, Vorbehandlung und Beschichtung) bei ca 150-180€/m² liegen... :cry:
    Gibts natürlich auch billiger zum Selbermachen bei entsprechend gut sortierten Baumärkten!
    MfG Rolf

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • buzz
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    • 3. Dezember 2008 um 19:55
    • #9

    So wird da auch eher ein Schuh draus...
    "Normalen" Estrich zum Niveauausgleich und eine eingefärbte Kunstharzbeschichtung als Finish. Wobei ich dennoch der Meinung bin, das Tamaris doch besser einen Profi 'ranlassen sollte, auch Kunstharz ist nicht sooo einfach zu verarbeiten, dass es nacher ein homogenes Bild gibt.
    Es sei denn, der Anspruch an die Optik des fertigen Projekts ist ähnlich niedrig, wei seinerzeit bei den pinken Boxen... :D SCNR.

    Mein Fazit: Entweder Profi befragen (so teuer sind die zumeist nämlich gar nicht) und zum Kostensparen mithelfen oder eben wirklich selber machen mit entsprechendem Baumarkt-Material (Coelan ist z.B. widerwärtig bei der Verarbeitung und bestenfalls grenzwertig im optischen Ergbnis - aber wenn's schee macht...)
    Ich bitte jedoch davon abstand zu nehmen, uns nach getanem Sebstversuch die Ohren vollzujammern, dass das Ergebnis fürchterlich ist.

    Man verzeihe mir den polemischen Unterton, aber gut (bzw. bilig) gemeint, ist noch lange nicht gut gemacht.

    P.S. wenn es tatsächlich ein Feuchteproblem gibt (z.B. aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich), verbietet sich ein Bodenaufbau mit Kunstharzdeckschicht ohne vorherige Isolierung. Aber manche Fehler muss man auch selber machen um daraus zu lernen :wink:

    Gruß aus Nürnberg,

    buzz

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  • rolf herrmann
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    • 3. Dezember 2008 um 20:27
    • #10

    Mein Tip mit dem Selbermachen war auch eher ironisch gemeint.
    Nicht nur, das man imho als Laie mit der Verarbeitung überfordert sein dürfte, auch kann man davon ausgehen, das die Arbeitsklamotten hinterher nicht mal mehr für die Altkleidersammlung taugen und fast alle Arbeitsgeräte entsorgt werden können, da total mit Kunstharz versifft...

    Ändere die Dinge, die du ändern kannst; lass bleiben, was du nicht ändern kannst; aber sei so weise, das eine vom anderen zu unterscheiden...

  • tamaris-pa / mts
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    • 3. Dezember 2008 um 20:51
    • #11

    Leute haben wir einige an der Hand, jedoch hat keiner Erfahrungen mit farbigen Belag. Infos im Netz sind auch eher rar. In der Instalation muss leider schon auf das Geld geachtet werden, weshalb manche Sachen dann doch nicht umgesetzt werden können.

    Im Baumarkt hies es weißen Estrich nehmen und Farbpigmente beimischen, Ergebnis sauber bis wolkig, aber das kann ein Profi auch nicht versprechen. Abhängig von Zugabe, Mischungsverhältnis und Trocknung.

  • Reini
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    • 4. Dezember 2008 um 01:13
    • #12

    wie schaut denn der Raum aus? Uneben, Erdgeschoß....
    muss Isoliert werden (also ein schwimmender Estrich)?
    Wieviel Einbauhöhe ist gegeben/vorhanden? oder max Einbauhöhe?

    Kann der Estrich evtl. direckt auf den Betonboden?


    Wie hoch ist der Anspruch an das Ergebnis?

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • tamaris-pa / mts
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    • 6. Dezember 2008 um 08:29
    • #13

    Der Raum hat eine grobe Betonplatte die nicht 100% im Wasser liegt. Ein schwimmender Estrich ist nicht nötig.
    Max Einbauhöhe würde ich sagen 4cm, bei den tieferen Stellen wird es wohl etwas mehr sein.
    Der Estrich kann direkt auf die Bodenplatte aufgebracht werden.
    Anspruch an das Ergebnis ist normal, Diskoboden eben, also wenn es nicht 100% sauber aussieht macht das keinem was.

  • fhmw
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    • 7. Dezember 2008 um 10:53
    • #14

    Hallo Tamaris,

    eine mögliche Alternative wäre ein sog. Steinteppich. Informationen findest du unter http://www.ravello.de.
    Diesen Belag habe ich schon selbst verlegt - vielleicht gibt es auch noch andere Farben vom Hersteller. Der Boden ist absolut robust und relativ einfach zu verlgen. Eventuell solltest du vorher mit Ausgleichsmasse arbeiten.

    Gruß Frank

  • Reini
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    3.225
    • 7. Dezember 2008 um 20:09
    • #15

    ... der Steinteppich schaut sehr gut aus.... warscheinlich auch der Preis?


    @Tamaris,
    besteht noch die Möglichkeit, dass in diesem Raum noch ein Abfluss einzubauen?
    Würde die Nassreinigung am Ende einer brutalen Party viel einfacher machen....


    ... geh mal zum Estrichleger von nebenan.... und bitte ihn um Rat; vielleicht ist er ja so nett und zieht es Euch ab; und ihr arbeitet ihm zu...
    er kennt auch die aktuellen und passenden Kunststoff-Zusatz-Mittel ; das passende Kontaktmittel zur Betondecke, weiss wo man Bewehrungsmatten einlegen sollte/muss/kann ... Eure Granulate und Glitzereffekte am besten einarbeitet ... etc pp

    da ich vor ~18 Jahre beim Estrichleger gearbeitet bin nicht mehr so 100%ig mit den aktuellen Materialien vertraut; damals gab es ausser Betonestrich eigentlich nur Asphalt; oder Trockenschüttprodukte. Fließestrich kam damals gerade erst auf und war Garant für Reklamtionen.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • Reini
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    • 7. Dezember 2008 um 20:12
    • #16

    ...wenn er Estrich gut verlegt wurde, kannste ihn immernoch mit Epoxidharz/Quearzsandgemisch Oberflächen versiegeln

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

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