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Ein paar Fragen zu älteren Mischpulten

  • paladin
  • 28. Dezember 2008 um 17:50
  • paladin
    Beiträge
    162
    • 28. Dezember 2008 um 17:50
    • #1

    Ich besitze folgende Mischpulte:

    Yamaha M 2000
    Soundcraft Spirit Studio
    Soundcraft 800 B
    D&R Dayner
    D&R Stylix

    Meine Frage bezieht sich auf die Mikrofonvorverstärker, welche OP Amps wurden in den Eingangsstufen der jeweiligen Mischpulte verbaut? Ich wäre für jede Antwort dankbar! Falls ich hier falsch bin, einfach verschieben.

    Heute ist ein guter Tag zum mischen.

  • simonstpauli
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    • 29. Dezember 2008 um 01:30
    • #2
    Zitat von "Paladin"

    ...D&R Dayner...


    Das gibts ja nicht, eines meiner Erst-Stunden-Pulte.
    Eines davon stand im Flöz Berlin, falls gesteigertes Interesse besteht kann ich mal den ehemaligen Besitzer fragen, evtl. weiß er etwas darüber.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 29. Dezember 2008 um 10:09
    • #3

    ich verstehe die frage nicht ganz:
    wenn du die pulte selber hast und es dich wirklich interessiert, warum schaust du dann nicht einfach nach?
    ich könnte mir durchaus vorstellen, das zumindest bei den älteren pulten diskrete schaltungen zum einsatz kamen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • paladin
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    • 29. Dezember 2008 um 12:10
    • #4

    Naja, ne schnelle Antwort hätte mir einfach Zeit gespart, denn alle Pulte sind soweit im Einsatz und ich bin im Moment auch noch sehr weit vom nächsten Urlaub entfernt;-). Es ging mir halt um Soundfragen, denn ich hatte mit ein paar meiner Kollegen neulich eine heftige Diskussion, weil ich der Meinung war, dass in den meisten Pulten eh nur Industriestandardbauteile wie Potis und Druckschalter von Alps und die typischen OPs wie TL072/74 etc.verbaut werden.
    Z.b eine Soundcraft GB8 wird mit dem GB-30 Preamp als modernes Mittelklassemischpult beworben, doch der Vorverstärker ist mit einem TL072 OP beschaltet, genauso wie Kleinmischpulte vor 20 Jahren :shock: . Ich bin jetzt kein Elektronikprofi, dennoch wundet es mich, denn außer dem Marketing (z.b der Vorverstärkerhype "GB 30", "Ultra Mik", "Onyx Preamp", "DuoPre", "Silencer Preamps") scheint sich ja nicht viel getan zu haben....oder?

    Heute ist ein guter Tag zum mischen.

  • wora
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    • 29. Dezember 2008 um 14:02
    • #5

    na ja, der OP in der schaltung ist ja nicht das allein entscheidene bauteil. das restliche schaltungsdesign des pultes spielt schon auch noch eine rolle.
    das ergebnis entsteht aus der summe der einzelteile ;)

    was dagegen die behauptungen der hersteller angeht, das nur ihr preamp das einzig wahre ist:
    so macht man marketing!
    ich dachte, das wäre bekannt?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • paladin
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    162
    • 29. Dezember 2008 um 14:23
    • #6
    Zitat von "wora"

    was dagegen die behauptungen der hersteller angeht, das nur ihr preamp das einzig wahre ist:
    so macht man marketing!
    ich dachte, das wäre bekannt?

    Naja, ich hab halt immer an das Gute im Menschen geglaubt :D

    Heute ist ein guter Tag zum mischen.

  • guma
    Moderator
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    • 29. Dezember 2008 um 15:20
    • #7

    Soundcraft 800B

    Bin mir nicht mehr sicher ob da der Pre nicht auch TL072 war oder schon ein NE5532, zumindest gab es Modifikationen damit.

  • paladin
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    162
    • 29. Dezember 2008 um 15:49
    • #8

    Danke!

    Heute ist ein guter Tag zum mischen.

  • tufkadib
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    2.687
    • 29. Dezember 2008 um 16:21
    • #9

    Es ist eigentlich völlig unerheblich, wie die Vorverstärker beschaffen sind, solange sie nicht rauschen oder zerren. Über die Qualität entscheiden zumeist nicht die Preisklasse der OPV, sondern die komplette Schaltung.

    Ich habe hier Unterlagen zu einem Mikrofonverstärker (Baujahr 1986), der bis auf ein halbes dB an das physikalisch mögliche Rauschminimum herankommt. Bis auf die Übertrager ist alles Standardzeug.

    MfG

    DirkB

  • matthias bronko
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    489
    • 29. Dezember 2008 um 17:04
    • #10

    bei soundcraft findet man oft TL072 und NE5532

  • bemi
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    • 29. Dezember 2008 um 17:05
    • #11
    Zitat von "DirkB"

    das physikalisch mögliche Rauschminimum


    sagt der Hersteller?

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Jim
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    • 30. Dezember 2008 um 01:00
    • #12

    Im Soundcraft 800 B sind die Mic Pre`s diskret aufgebaut. Also nicht mit IC`s.

    so long Jim

  • tufkadib
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    • 30. Dezember 2008 um 09:56
    • #13
    Zitat von "bemi"

    sagt der Hersteller?

    Maß der Entwickler aus und bei solchen Sachen traue ich Dr. Götz Corinth wesentlich mehr als berufsoptimistischen Amerikanern oder dasmachenwirseit1850so Briten.

    Für das Gerät gab es einen Bauvorschlag, ganz ohne Geheimniskrämerei. Auch die Platinenzeichnungen waren dabei.

    MfG

    DirkB

  • nojunk
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    • 30. Dezember 2008 um 10:00
    • #14
    Zitat von "DirkB"

    Für das Gerät gab es einen Bauvorschlag, ganz ohne Geheimniskrämerei. Auch die Platinenzeichnungen waren dabei.


    WÄRE es möglich eine kopie der unterlage zu bekommen? 8)
    vielen dank im voraus und guten rutsch!

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • tufkadib
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    • 30. Dezember 2008 um 11:31
    • #15

    Hallo,

    im Prinzip ja, allerdings muß ich erst danach suchen und das Papier scannen.

    MfG

    DirkB

  • bemi
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    1.755
    • 30. Dezember 2008 um 11:40
    • #16

    Mich wuerde ja mal interessieren, wie man das minimal physikalisch machbare Rauschen einer Baugruppe festlegt?! Und warum dann diese Baugruppe dieses physikalisch machbare eben nicht erreichen sollte.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • tufkadib
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    • 30. Dezember 2008 um 12:23
    • #17

    Das minimale Rauschen, welches ein Mikrofonverstärker von sich geben kann (sollte), ist das thermische Rauschen des ohmschen Widerstandes des Mikrofons.
    Bei einem Widerstand des Mikrofons von 200 Ohm liegt dieser Rauschabstand auf den Eingang bezogen bei etwa -118dB.

    Ganz hilfreich sind auch die Betrachtungen hier.

    MfG

    DirkB

  • Andy F.
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    101
    • 30. Dezember 2008 um 14:47
    • #18

    Ich hab mal ein paar Schaltpläne auf meiner Festplatte durchgeschaut, und bei Soundcraft Pulten sieht es so aus:

    Serie 200SR, 500, 8000: Mic Preamp mit 2 Transistoren und dann alles TL071 od. 072. PAD wird nur mit Spannungsteiler vor dem Mic Preamp realisiert. Auch der Line Input wird nur mit Widerständen vorgedämpft und über den Mic Preamp verstärkt.

    Beim Delta und beim Venue sieht die Eingangsstufe im Prinzip ähnlich aus, es ist ein zweiter TL07.. OP im Einsatz, und das Line Signal umgeht den MIC Preamp.

    Über andere Pulte habe ich keine Unterlagen hier, aber was allen gemeinsam ist, es werden OPs der TL 07X Serie verwendet. Die Eingangsschaltung beim Midas XL3 ist ganz ähnlich aufgebaut wie bei den alten Soundcraft, nur gehts dann nach den Transistoren in einen NE 5534.

    Vielleicht bringen Euch diese Infos etwas, sollten sie nicht korrekt sein, werde ich sicher sofort korrigiert ;)

    Wie auch immer, allen ein gutes Neues Jahr

    Schöne Grüße aus Österreich, Andy

  • paladin
    Beiträge
    162
    • 30. Dezember 2008 um 15:16
    • #19

    Allerdings, hat mir sehr geholfen. Euch allen einen guten Rutsch !!!

    Heute ist ein guter Tag zum mischen.

  • ribbon
    Verifiziert
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    125
    • 30. Dezember 2008 um 15:35
    • #20

    Ich hatte vor ca. 25 Jahren mal ein D&R Inlinepult direkt aus Holland bezogen und damals auf Grund eines Tipps die kompletten TL072 durch NE5532 ersetzt! War relativ einfach, da die OP´s komplett im D&R Pult gesockelt waren!
    Es hatte eine spürbare Verbesserung gebracht.

    Herbert Heinze

    BLUE SOUND
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