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Mikrofon - Tabelle

  • bastelwaschtel
  • 5. Januar 2009 um 22:11
  • bastelwaschtel
    Beiträge
    46
    • 5. Januar 2009 um 22:11
    • #1

    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einer Tabelle der gebräuchlichsten Mikrofone....

    Aufgebaut in etwa so:

    Mikrofon Verwendung (am besten) für
    Shure SM 58 Gesang
    Shure SM 57 Gitarre Akustik

    etc....

    irgendwo hab ich sowas schon gesehen, finde aber selbst nach längerem suchen mit bigbrother (google) nichtmehr...

    kennt ihr zufällig die Seite wo sich das Rumgetrieben hat?

    grüße Basti

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. Desweiteren unterliegen alle Rechtschreibfehler dem Copyright des Autors.

  • marvin sharff
    Beiträge
    48
    • 5. Januar 2009 um 22:14
    • #2

    Hi,
    so eine Tabelle zu erstellen ist schwierig.
    Jeder bevorzugt da seine Mics. Ich sage da nur AKG D112 und Beta 91 in der Bass Drum.
    Aber natürlich kann man schon sagen welches Mic wofür geeignet ist.

    Vocal: Sm58 :D:D

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 5. Januar 2009 um 22:16
    • #3

    Ist zwar nicht ganz das, was du suchst, aber evt trotzdem für einige interessant: http://www.microphone-data.com

    Bis dann... Arno!

  • bastelwaschtel
    Beiträge
    46
    • 5. Januar 2009 um 22:20
    • #4

    Es ist mir klar, das das etwas schwierig ist. Aber solch eine Tabelle gibt (oder gab) es schon. Und ich wollte die halt nen bisschen Umbasteln für meine verhältnisse, bzw für meinen Kunden.

    Das AKG D112 ist gar nicht so schlecht für die Bass drumm, aber nur in verbindung mit nem SM 57 :)

    Arno: Danke, stimmt suche ich zwar nicht ist trotzdem interessant

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. Desweiteren unterliegen alle Rechtschreibfehler dem Copyright des Autors.

  • christopher hafer
    Profi
    Beiträge
    803
    • 5. Januar 2009 um 22:36
    • #5

    Sorry, aber...

    ...eine solche Tabelle ist nicht nur "schwierig", sie ist kompletter Unfug!!

    Was ist denn wohl das beste Mikro für eine A-Gitarre? Welches für eine Sängerin? Welches für eine Violine?
    Und wer sagt, dass das Mikro für die Sängerin nicht für beide anderen Beispiele genau so gut ist?
    Es gibt eben auch keinen speziellen Löffel für Linsensuppe - womit wir wieder beim Kochbuchdenken wären.
    Wenn Du aber sehr auf Kochbücher stehst, z.B. bei AKG gibt es eine solche Tabelle die versucht, Anregungen für Anwendungen der vielen verschiedenen AKG-Typen zu geben.
    Die meisten Profis lachen darüber... :D

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • Jim
    Beiträge
    883
    • 6. Januar 2009 um 00:09
    • #6

    Ich wüsste nicht das es eine solche Tabelle für unterschiedliche Herstellertypen gibt. Allerdings bietet fast jeder Hersteller für seine Mikros sowas an.

    so long Jim

  • gezz-abba
    Gast
    • 6. Januar 2009 um 01:28
    • #7

    hallo,
    ein mikro kann man selten einem spezifischen zweck zuordnen. Es gibt gewisse ausnahmen, wie die berühmte fahrradlampe für eine harp. Letztlich bestimmen die Empfindlichkeit, die Richtchrakteristik , der frequenzgang und im fall lauter instrumente der grenzschalldruck den einsatzzweck.
    Auch die akustische umgebung ( raumtyp, musikstil etc.) grenzt die auswahl oft ein. Nicht zuletzt bestimmt auch die spielweise des künstlers die auswahl. Einem leisen akustigitarrenspieler kann man z.b. kein 57 hinstellen.
    Je nach dem kann also nahezu jedes mikro jedem zweck zugeordnet werden. Ungewöhnliche anordnungen führen manchmal überraschend zum ziel, obwohl das jeweilige mic dafür nie gedacht war. Ein grenzflächenmikro war wohl auch nie für basedrum gedacht gewesen, sondern für unauffällige theateranwendungen . Irgendwelche freaks haben dann wohl mal experimentiert. Kann ich auch nur jedem empfehlen.
    Klar gibt es gewisse universalwaffen für den jeweiligen zweck, aber es muss nicht immer das richtige sein...

    gruss,
    arnt

  • tufkaklto
    Profi
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    1
    Beiträge
    7.116
    • 6. Januar 2009 um 09:32
    • #8
    Zitat von "Christopher Hafer"

    Sorry, aber...

    ...eine solche Tabelle ist nicht nur "schwierig", sie ist kompletter Unfug!!

    Was ist denn wohl das beste Mikro für eine A-Gitarre? Welches für eine Sängerin? Welches für eine Violine?
    Und wer sagt, dass das Mikro für die Sängerin nicht für beide anderen Beispiele genau so gut ist?
    Es gibt eben auch keinen speziellen Löffel für Linsensuppe - womit wir wieder beim Kochbuchdenken wären.
    Wenn Du aber sehr auf Kochbücher stehst, z.B. bei AKG gibt es eine solche Tabelle die versucht, Anregungen für Anwendungen der vielen verschiedenen AKG-Typen zu geben.
    Die meisten Profis lachen darüber... :D

    Ich bin zwar nicht immer Deiner Meinung :D , aber Du sprichst mir sehr aus der Seele 8)

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • guma
    Moderator
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    6
    • 6. Januar 2009 um 09:45
    • #9

    Welche Mikrofone sich für welche Schallquellen und welche Aufgaben eignen, nimmt man am Anfang, solange man kaum eigene Erfahrungen gemacht hat, am besten aus den inzwischen zahlreich vorhanden Büchern oder liest aufmerksam Beiträge zu den entsprechenden Instrumenten in diesem Forum. Wem beides zu viel ist: Anderes Hobby suchen.

  • Kracky
    Profi
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    • 6. Januar 2009 um 11:51
    • #10

    Ich würde dir mal das Buch: "Mikrofon-Praxis" von Norbert Pawera erschienen in Franzis Verlag empfehlen, eine sehr interessante Lektüre, leider aber nicht so aktuell. Aktueller wäre das Buch:"Mikrofone in Theorie und Praxis" von Thomas Görne erschienen im Elektor-Verlag, leider kenne ich das selber nicht, daher möchte ich auch keine Empfehlung aussprechen aber ich gehe davon aus, auch dieses ist sehr gut.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    2.757
    • 6. Januar 2009 um 12:46
    • #11

    Ja, das liefe wirklich auf rezepthaftes PA-Wissen hinaus, und das geht nun einmal nicht so einfach. Andererseits wäre eine solche Aufstellung ein feiner Donald-Handzettel für Anfänger, wie so eine Art Leitfaden, an den man sich halten kann, wenn man halt noch gar keine Kenne hat. Man müsste ja auch nicht auf ein Modell beschränken, sondern könnte das Gängigste auflisten, also z. B.: Kick [PL20 / D112 / D6], E-Amp [SM57/ e609], Vocal [SM58 / B87 / KMS105], Bläser [S2 / Pro35X] usw.

    Im Prinzip finde ich das keine dumme Idee. Man könnte sowas ja auch im Forum sammeln, indem jeder schreibt, womit er im konkreten Fall gute Erfahrungen gemacht hat. Natürlich muss jede komplizierte Diskussion außenvorbleiben (dass man z. B. schon jedes Mal vor Ort situationsabhängig entscheiden muss - nicht jede Sängerin klingt über ein B87 fein). Auch Geschwafel über Begründungen, warum gerade das Ding dort oder welche Charakteristik usw. gehörten nicht hinein. Aber eine solcher Handzettel, gar nicht mal als Empfehlung eines bestimmten Modells oder einer bestimmten Marke gedacht, hätte schon Sinn. Interessant sicher auch, wozu manche Kollegen schon bestimmte Mikrofone eingesetzt haben - und das gar nicht mal aus der Not heraus. "Wie, da mit dem Ding ran? Dat geht??" :)

  • christopher hafer
    Profi
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    • 6. Januar 2009 um 13:31
    • #12

    Wozu denn eigentlich??
    Das das SM58 vorm Sänger hängt und das SM57 vor der Snare (...) weiß im Grunde JEDER! Wobei hier schon der erste Fehler liegt, das 58 vor der Snare (Vintage-Police) oder das 57er für Gesang (hunderte von Anwendern...) ist kein Stück weniger "richtig".
    Solche Listen lesen ohnehin nur Leute, die keine Ahnung von Mikrofontechnik haben (nicht wenige Profis eingeschlossen ...) und genau da entsteht eben genau bereits das falsche Signal!

    Ein Auflistung, die Sinn hätte wäre ein grobe Aufteilung in Typen und ihre typischen Vorteile, verknüpft mit sinnvollen Anwendungsgebieten und vor allem mit einer großen Portion Basiswissen, in etwa

    Druckgradietenempfänger - Druckempfänger
    Auswirkung von Kapselgröße
    Richtcharakteristik
    usw.

    Solange hier geschätzt 60% der Teilnehmer ein Mikrofon anhand seines Aussehens bewerten -
    in etwa: Groß=für Bass, klein=für Höhen, eckig=für Instrumente (das klingt luschtig, ist aber wirklich nicht weit hergeholt
    :shock: )
    - gibt es noch SEHR VIEL zu tun...

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • stepu
    Profi
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    678
    • 6. Januar 2009 um 13:50
    • #13

    Ich glaube, daß er genau solch eine Liste mit den Mikrofonen nach Typ und Anwendungsbeispielen sucht.
    Nur sind wir hier alle ein bißchen zu faul so was komplett zu erstellen. Und zurecht, wie ich meine.

    Hat BastelWaschtel aber eine Frage zur Mikrofonierung eines bestimmten Instrumentes, dann kann ihm geholfen werden!
    Das wird nämlich für alle viel interessanter, wenn die Diskussion mit Hilfe der Datenblätter und praktischer Erfahrung losgeht...

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 6. Januar 2009 um 14:54
    • #14

    ....das klingt für mich ein wenig wie eine Tabelle für Fahrzeuge zum Equipment transportieren. Grundsätzlich geht erstmal jedes KFZ.

    Meisstens hängt doch der Einsatzzweck von den verfügbaren Mikros ab und nicht umgekehrt :wink: Wenn natürlich genügend Mittel finanzieller Art vorhanden sind, kann sich der Mischermann auch noch was schönes, wohlklingendes oder sonstig passendes aussuchen, dann hilft aber so eine Liste auch nicht weiter, sondern lediglich Erfahrungen bzw. Berichte anderer Kollegen.

    Ich empfehle meinen "Azubis" und Jungkollegen erstmal, irgendein Mikro für irgendeinen Zweck einzusetzen und danach darauf zu achten, wie dieses mikro sich bei diesem Einsatz schlägt und was als "störend" empfunden wird.
    Wenn nix stört wird's wohl das richtige Mikro gewesen sein... :oops:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • rockland
    Beiträge
    222
    • 6. Januar 2009 um 15:41
    • #15
    Zitat von "gezz-abba"

    Ein grenzflächenmikro war wohl auch nie für basedrum gedacht gewesen, sondern für unauffällige theateranwendungen . Irgendwelche freaks haben dann wohl mal experimentiert. Kann ich auch nur jedem empfehlen.

    Na das kann ich alles nur unterschreiben.
    Mittlerweile hat wahrscheinlich schon jeder, fast jeden Typ Mikrofon an fast jedem Instrument gesehen.

    Um auch einen netten Experimentiervorschlag zu geben:
    Rock- oder Heavy Metal Gitarrensounds, sehr Interessant mit nem SM 57 UND nem D112 vor der Git.box !!
    Sollte man mal ausprobieren und erstaunt sein... :wink:

  • fabio hermann
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    • 6. Januar 2009 um 17:04
    • #16

    So wie ich den Threadstarter verstanden habe, sucht eine eine Liste mit gebräuchlichen oder oft verwendeten Mikrofonen und dazu eben der typische Einsatzort, beim SM58 würde dann da Gesagt stehen, klar das Mic wird auch oft für andere Sachen verwendet, aber kennen tun es die meisten (auch nicht Profis) doch als Gesangsmikro.

    Ich kennen leider keine solche Auflistung, sollte sich aber von Profis bzw hier imn Forum relativ leicht erstellen lassen.

    So ne Liste wäre auch für die Vermietung interessant, kommt ja auch hin und wieder vor, dass ne Band PA und Mics haben will und dann wäre die Liste für unerfahren Leute doch praktisch, bevor das 58 in der Base landet und der Sänger sich ein Overhead in den Mund steckt

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • christopher hafer
    Profi
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    803
    • 6. Januar 2009 um 17:40
    • #17

    58er in der Bassdrum = no Prob.

    "Just because you believe something doesn't make it true."

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 6. Januar 2009 um 22:25
    • #18
    Zitat von "Christopher Hafer"

    58er in der Bassdrum = no Prob.


    Ich hab' auch keine Bauchschmerzen, wenn sich ein Sänger im Studio vor ein hochwertiges Großmembran stellt, welches ich Live als Overhead benutze.
    (Falls er es aber in den Mund steckt gibt's was drauf...)
    Live würde ich ein Großmembraner jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen als Vocal nutzen.

    Gerade DAS unterscheidet jedoch den Profi vom Laien. Er versucht immer neue Ideen und Gratwanderungen und er kann eben auch das schlimmste, wenn auch letzte vorhandene Mikro noch sinnvoll einsetzen, weil einfach JEDES Mic ein Wandler von Schallenergie in elektrische ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Schrumpeln
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    908
    • 7. Januar 2009 um 09:10
    • #19
    Zitat von "treibsand"


    Live würde ich ein Großmembraner jedoch nur in seltenen Ausnahmefällen als Vocal nutzen.

    Gerade DAS unterscheidet jedoch den Profi vom Laien. Er versucht immer neue Ideen und Gratwanderungen und er kann eben auch das schlimmste, wenn auch letzte vorhandene Mikro noch sinnvoll einsetzen, weil einfach JEDES Mic ein Wandler von Schallenergie in elektrische ist.

    Das kommt ja aber auch wieder stark auf die Musikrichtung drauf an.

    Ich erinnere mich z.B. Max Raabe schon mit Großmembran gesehen zu haben und das hat vorzüglich geklappt.

  • hias.h
    Beiträge
    1.192
    • 7. Januar 2009 um 14:22
    • #20

    Da ist es aber auch so etwas wie sein Markenzeichen, und er weiss wohl auch damit umzugehen. Wenn jetzt aber irgend eine frontsau einer hinterniedertupfinger metalcore-combo so ein ding in die Bratzen bekommen sollte......

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