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Oberton 18 XB 700 mit 1,1 KW Spule durchgebrannt! Wie das??

  • soundchecker1987
  • 26. Januar 2009 um 21:24
  • soundchecker1987
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    3
    • 26. Januar 2009 um 21:24
    • #1

    Hallo, ich hoffe ihr könnt mir helfen und zwar:
    Ich habe 4 Oberton 18 XB 700 in dem 186 Horn von speakerplans.com.
    Während der Veranstaltung ist eine der PSE auf Protect gegangen. Als ich am nächsten Tag den Oberton aus dem Gehäuse geschraubt hatte musste ich feststellen dass sich die Spule von der Membrane gelöst hatte und sie ziemlich verbrannt aussah.

    Es sind jeweils 2 der Basshörner an einer PSE SM 1400 angeschlossen und wurden bei ca. 240 Hz mit einer DBX 223 Weiche Aktiv getrennt und ein Low Cut bei 40 Hz gesetzt.
    Die Obertons haben ca. 40 Betriebstunden und sind an dem Abend bis zum Ausfall ca. 3 Stunden auf 1,1 KW gefahren worden.
    Der Limiter der PSE hat zwar meist geregelt aber auf jeden fall nicht so, dass die gelbe Lampe arg geleuchtet hätte.

    Ich habe den Oberton mit einem Durchgangsprüfer nachgemessen er hat jetzt 1,3 Ohm.


    Nun meine Frage:
    Was meint Ihr, was schief gegangen ist?

    Packen die Obertons doch nicht so viel wie hier im Forum oft gesagt wird???

    Wäre es möglich dass, die Spule durch das kleine Volumen der Basskammer des 186er Horns zu gering belüftet worden ist bzw. dass die Luft in der Kammer zu war geworden ist und dadurch der Oberton nicht mehr anständig gekühlt wurde?


    Schon mal vielen Dank für eure Antworten!

    Gruß, Matze

  • Peerless
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    • 26. Januar 2009 um 21:40
    • #2

    lieber Matze, rechne dir mal aus wieviel Energie du da zuführst. Wieviel davon in Wärme gewandelt wird, wie gut die Luft wärme transportiert, was die Holzwand an Wärme abführen kann....

    dann überleg dir nochmal die sache mit den 1,1kw in einer kleinen Hornkammer. Ich würde zudem sagen, 40Hz Lowcut war auch nicht gerade förderlich bei 2 Hörnern (ich weiss gerade nicht wie gross die sind).

    http://www.ae-rental.de

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    • 27. Januar 2009 um 00:08
    • #3

    bei normaler live rock mugge kann man die 1kw drauf jagen...bei moderner totkomprimierter dosenmugge vom pc ala mp3 auch...aber eben nicht lange. dazu schau dir einfach mal die signalform an, die bei den beiden genannten beispielen anliegen.

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 27. Januar 2009 um 12:35
    • #4

    Ich würde die endstufe als fehlerquelle nicht vollends ausser acht lassen, uns sind schon diverse 15er an maintronic stufen gestorben. Ich bin kein amp-fachmann aber es gibt kompetente leute hier im forum die damals der meinung waren das es an der endstufe lag (konfig damals: a2.0 stereo 4ohm, ein weiteres mal 2,6ohm kanallast)

    ...ein Beck's bitte...

  • tobias sexauer
    Beiträge
    2
    • 27. Januar 2009 um 18:50
    • #5

    Peerless
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=72996
    Warum wird hier gesagt, dass die Wärme die entsteht, noch keine belastung für den Oberton darstellt?

    Mfg

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Januar 2009 um 19:39
    • #6

    Da wird dieser Chassi nur schmalbändig genutzt und Rearloaded Hörner "kühlen" die Chassi besser.

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 27. Januar 2009 um 20:36
    • #7

    Überschlägige Rechnung mit den Daten von Oberton zeigt das was ich auch geschätzt hätte (250Watt): bei 200°C Temperatur kann die Spule maximal 251 Watt thermisch abführen.

    Feinsicherung 5 A mittelträge vor jedes Chassis und Du sparst eine Menge Zeit und Geld. Mach ich seit mehr als 30 Jahren so und lache immer als Letzter :wink:

    Gruß SRAM

    P.S.: ja, das Argument mit dem Widerstand der Feinsicherung hab ich sicher hunderte male hören dürfen ........ bullshit, 10°C mehr Schwingspulentemperatur bringen deutlich mehr Widerstandserhöhung wie jede Feinsicherung !

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 27. Januar 2009 um 21:49
    • #8

    Man nehme ein Bassreflexgehäuse und dann klappts auch mit der Amptec Stufe.
    Sorry aber 1,1 kw in nem geschlossenen Gehäuse kann auf Dauer nicht gutgehen...

    Meine alten Subs (schon länger verkauft) laufen eigentlich jedes Wochenende an zwei gebrückten A 1.5ern...
    Das Gehäuse ist mittlerweile völlig abgerockt, aber die Chassis spielen einwandfrei.

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 27. Januar 2009 um 22:05
    • #9

    naja... ich habe CB doppel 18er, die bekommen pro Chassis auch 800W Amping. Da ist noch rein gar nix negatives passiert, auch nicht mit 15 Stunden Technoprügelbetrieb und die Jungs haben ne 3" Spule. Allerdings ist hier auch etwas mehr Einbauvolumen vorhanden und der Limiter Release ist >2,5sek um den crest um zaum zu halten.

    http://www.ae-rental.de

  • tobias sexauer
    Beiträge
    2
    • 27. Januar 2009 um 22:06
    • #10

    Thomas
    in deinen gehäusen gibst du 1,2kW (der reflexplan aus dem forum) drauf, dass packt der Oberton ja gut oder besteht immernoch die Gefahr dass ich mir die Teile "verheitze"???

    Mfg Tobi

    Einmal editiert, zuletzt von tobias sexauer (27. Januar 2009 um 22:13)

  • Jonnytrance
    Gast
    • 27. Januar 2009 um 22:07
    • #11

    Kann ich Thomas nur zustimmen. Meine BR,s mit XB700 sind zwar 2Hz höher getunt und spielen in 8L mehr Volumen, aber bekommen 1,2kW.
    Alles noch heil (38Hz BW12 bis 120Hz BW24).

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 27. Januar 2009 um 22:22
    • #12

    Moin,

    wo hat die sich gelöst, der Träger von der Membrane??
    Bitte gib Uns eine möglichst genaue Beschreibung des Schadensbildes, vielleicht hast Du ja nen Foto?
    Könnte ja sein, daß andere Phänomene letztenendes zum Ausglühen der Spule, oder auch nur Teilbereichen derselben geführt hat.

    Aus dem amerikanischen habe ich einen sehr treffenden Begriff aufgeschnappt: "cooking-power", kein Begriff trifft besser. Crest- Faktor beschreibt nur die halbe Wahrheit. Es ist die cooking Power, die auf wenige Gramm Kupfer wirkt.

    Grüße

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 28. Januar 2009 um 13:19
    • #13

    Ich betreibe die Subs schon lange nicht mehr.
    Habe Sie damals für nen guten Kurs an eine befreundete Firma verkauft und die haben halt viele VAs damit gemacht...
    Mit besagten Amptecs.
    Nie Probleme gegeben.

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 28. Januar 2009 um 15:05
    • #14

    Moin,

    SRAM: ausgehend von praktischen Versuchen halte ich Deine Angabe für gewagt, auch wenn die Rechnung sicher sorgfältig und nicht wirklich falsch ist.

    Zur Korrektur: Ein Chassis mit seltener Differenzdruckkühlung, 50mm Schwingspule, 8 mm Spalt, 15 mm Wickelhöhe war mit 60 Watt / 30Minuten (Spannungsbezogen am Re kalt) an der Grenze, 200°C mittlere Schwingsulentemperatur, sichere Nullage (URCB), bei Nennhub. Bei kaltem bis reichlich handwarmem Magneten, die Magnettemperatur lief jedoch trotz freier Luft stetig davon. Das halte ich fürs technisch machbare Maximum. Alle weiteren Chassis schafften kaum die Hälfte.

    Im gegebenen Fall schätze ich die mögliche "cooking Power" über Stunden auf deutlich weniger als 100 Watt. Ich zweifle ein wenig daran, daß die vorgeschlagene Sicherung von 5A bei bereits heißer Schwingspule rechtzeitig angesprochen hätte. Zudem vermute ich, daß eine Undichtheit das DC- Displacement, und somit ein ungekühltes Schwingspulenende begünstigt hat.

    Grüße

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 28. Januar 2009 um 20:06
    • #15
    Zitat von "Bernd Häusler"


    "cooking Power"

    Das must du mir mal erklären?

    Zitat von "Bernd Häusler"


    Zudem vermute ich, daß eine Undichtheit das DC- Displacement, und somit ein ungekühltes Schwingspulenende begünstigt hat.
    Grüße

    Ich hab bei Dir nichts anderes vermutet! :D

    Sei mir nicht böse, aber irgendwie muß ich das schreiben.

    soundchecker1987
    Wenn die schon 40h gelaufen sind bleibt wohl nur Überlastung.

    Grüße Holger

  • soundchecker1987
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    3
    • 28. Januar 2009 um 22:03
    • #16

    Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für euere zahlreichen Antworten!

    Nach dem Bernd Häusler vorgeschlagen hatte Bilder der Spule zu machen habe ich den Magneten von dem Korb geschraubt.
    (Was ich noch nicht erwähnt hatte ist, dass sich die Membrane nicht einmal mit großem Kraftaufwand bewegen hat lassen)
    Als ich nun den Magneten vom Korb lösen wollte war dies auch nur mit sehr viel Gewalt möglich, das hatte zur Folge, dass der Schwingspulenträger in der Führung stecken blieb.

    Nach genauerem betrachten ist mir aufgefallen, dass sich die Abstände der Führung in der, der Schwingspulenträger läuft, sich verschoben hat bzw. die Polplatte verschoben ist (siehe Bilder)

    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-2-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-3-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-4-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-5-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-6-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-7-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-8-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-9-jpg.html
    http://www.bilder-hochladen.net/files/9lam-a-jpg.html


    Wie kann es zu so was kommen besonders weil der Oberton schon 40h ohne Probleme gespielt hat???

    Die verbrannte Spule kommt nach dieser Erkenntnis meiner Meinung nach, weil sich die Spule in der Führung verklemmt hat und sich somit nicht mehr bewegen konnte.

    Seht Ihr das auch so?

    Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen mit den Obertons gemacht?

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 28. Januar 2009 um 23:06
    • #17
    Zitat von "soundchecker1987"


    Wie kann es zu so was kommen besonders weil der Oberton schon 40h ohne Probleme gespielt hat???

    Ist die Box mal runtergefallen? Vielleicht ohne das Du es weißt?

  • soundchecker1987
    Beiträge
    11
    Marktplatz Einträge
    3
    • 28. Januar 2009 um 23:20
    • #18

    Also mir ist sie nie runtergefallen und als ich sie Verliehen hatte denke ich auch nicht da mir keine Spuren am Gehäuse aufgefallen sind.
    Und spuren müsste sie normalerweise nach einem solch harten Stutz haben, das Horn ist nämlich alles andere als leicht :wink:

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 29. Januar 2009 um 01:07
    • #19

    Moin,

    Danke für die Fotos!

    oha, ein Transportschaden... (@ HKL: bleibendes Displacement aus mechanischer Ursache ;) )

    Mit den Fotos ist die Ursache klar, nicht der Betrieb hat der Schwingspule den garaus gemacht, sondern ein Stoß, der die Verbindung innerhalb der Magneteinheit überfordert hat. Da so ein Schaden keinen Krach macht, die Spule sitzt ja bombenfest, könnte es sein, daß der Schaden vor der Veranstaltung schon bestand. Solange eine Box nur rumsteht und Musik spielt reichen allein die Magnetkräfte aus um den Antrieb zusammenzuhalten. Daß eine festgeklemmte Schwingspule kokelt ist nur die Folge.
    Mir ist mal ein hochpreisiges Markenprodukt 20cm von einem Transportwägelchen gefallen, gleiches Ergebniss, keine äußeren Spuren.... ein EVM15L ist dagegen in einer 15-3 über 1,5 Meter abgestürzt und lief danach unbeschadet in einer Box mit völlig zermatschter Ecke.

    Grüße

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

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    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Mechwerkandi
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    1
    Beiträge
    7.712
    • 29. Januar 2009 um 08:22
    • #20

    Bringst Du den Antrieb noch weiter auseinander?

    Mich würde mal interessieren, wie da der Eisenkern rückseitig befestigt ist.

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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