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  5. Licht

Aufhängvorrichtung für Hintergrund Molton

  • gogu
  • 4. Februar 2009 um 08:56
  • gogu
    Beiträge
    111
    • 4. Februar 2009 um 08:56
    • #1

    Hallo zusammen,

    wir sind eine kleine Band, die es komplett satt hat, vor weißen Zeltwänden und Hirschgeweihen zu spielen.

    Dazu bräuchten wir eine Vorrichtung die uns eine variable Breite von 3-5m erlaubt und eine Höhe von mind. 3,8m um schwarzen Molton hinter uns zu hängen. Günstigerweise evt. 2 Einzelteile Molton, um die Bühne durch den Molton verlassen zu können.

    Unklar ist, ob wir an diese Vorrichtung noch Licht hängen, aber es sollte auf alle Fälle möglich sein.

    Hat da einer evt. genau das passende Produkt im Sinn?

    Sollte man beim Molton auf etwas achten?
    Sollte man geösten Molton nehmen oder empfehlen sich Clips?

    Beste Grüße
    gogu

  • uncelsam
    Verifiziert
    Beiträge
    771
    • 4. Februar 2009 um 10:58
    • #2

    Hallo

    also wenn die möglichkeit da sein soll, das man Licht hängt brauchst Du einfache eine Truss, und zwei Lifte.

    Wenn wenig Licht dran kommt, sollte 3-Punkt reichen...

  • alexanders
    Beiträge
    59
    • 4. Februar 2009 um 16:05
    • #3
    Zitat von "gogu"


    Sollte man beim Molton auf etwas achten?
    Sollte man geösten Molton nehmen oder empfehlen sich Clips?

    du solltest darauf achtest, dass der molton für den bühnenbereich zugelassen ist, also flammhemmende eigenschaften aufweist.
    ich für meinen teil würde den molton geöst vorziehen, dann hast du a) weniger arbeit, da du die clips nicht befestigen musst und b) etwas weniger, das du verlieren kannst - nämlich die clips :wink:

    gruss

  • chw
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    Beiträge
    839
    • 4. Februar 2009 um 17:10
    • #4

    Das was alle verwenden: Truss + Molton.

    Die Truss z.B. mit zwei geeigneten Liften aufstellen und den Molton dran.

    Bei den Liften auf das zulässige Gewicht der Last achten und auf die Bemerkung "BGV C1 konform", dann hat das
    Gerät eine zweite sicherung die verhindert das die Truss unkontrolliert abwärts fährt
    wenn die primäre Vorrichtung versagt.

    "Licht dranhängen" kann viel sein, von der 4er bar Raylights bis hin zu meheren Mac2000.
    Schauen was das Zeug wiegt das Ihr hinhängen wollt und den Lift aussuchen.

    Von diesen 35-70kg zulässige Last Manfrottokopie Schnäppchen für < 100,- Euro würde ich aber
    die Finger lassen. Einsteigerklasse wären mit ~100-150kg zul. Last die Lifte von Work, Fantec oder VMB.

    Zum Molton:
    Der muss ein Zertifikat haben das "B1" enthält -> schwer Entflammbar.
    (durch waschen verliert er dieses im übrigen)
    Beim Molton gibts enorme Preis und Qualitätsunterschiede.
    Der ganz billige aus dem Internetversandhandel ist meistens sehr dünn, flattert gerne und lässt auch Licht von hinten durch,
    da reicht schon eine Leuchtstoffröhre hinter der Bühne. Zudem reißt er schnell.
    Hier gilt je schwerer der Stoff (g/m²) desto lichtundurchlässiger und auch robuster ist der Molton.
    Leider wird er auch teurer und schwerer...
    Ob nun mit Ösen und Spannfixen, mit Bändeln zum binden oder Klammern zum anheften ist Geschmackssache.
    Hat alles seine vor und Nachteile.

  • gogu
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    111
    • 5. Februar 2009 um 23:22
    • #5

    Hallo Ihr drei,

    vielen Dank für die Antworten und Infos,

    Zitat

    Von diesen 35-70kg zulässige Last Manfrottokopie Schnäppchen für < 100,- Euro würde ich aber
    die Finger lassen. Einsteigerklasse wären mit ~100-150kg zul. Last die Lifte von Work, Fantec oder VMB.


    Also ich hatte manfrottos im Auge. Aber nicht so schwere Teile. Sondern ich dachte an eine Tragkraft um die 40kg und eine Höhe von 3,80 - 4,50.

    Diese hier: http://www.thomann.de/de/manfrotto_270_super_steel.htm

    Zunächst hängt ja kein Licht dran. Ich gehe davon aus, daß man zwei dieser Stative mit 80kg belasten kann.

    Zitat

    Hier gilt je schwerer der Stoff (g/m²) desto lichtundurchlässiger und auch robuster ist der Molton.
    Leider wird er auch teurer und schwerer..


    Was wäre denn ein guter Mittelwert?

    Welche Nachteile hat geöster Molton?

    Trusselemente haben eine feste Länge. Gibt es auch teleskopartige Zwischenstücken um Zwischenlängen zu ermöglichen?

    Mit besten Grüßen
    gogu

  • fabio hermann
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    1.084
    • 5. Februar 2009 um 23:39
    • #6

    Von den vorgeschlagenden Stativen würde ich bei der Anwedung dringend abraten!
    1) Die Stative weißt kein BGV C1 auf, von daher eigendlich ungeeignet.
    2) Ab 3 Meter sind die Dinger ziemlich wacklig, da würde ich nicht mehr als eine! Bar draufhängen.
    3) Der aufbau ist ziemlich unhandlich und auch wenn nur eine Bar drauf hängt nur schwer alleine zu meistern, da die Elemente per Hand hochgeschoben werden müssen und gleichzeitig die Feststellschrauben auf- und zugedreht werden müssen, wenn da jetzt 30kg - 40kg drauf hängen ist das ganze definitv kein Spaß und ihr werden nach sehr kurzer Zeit keinerlei Lust mehr haben die Dinger aufzubauen.

    Was ihr braucht sind Wind-Up Stative mit Kurbel oder eben richtige Lifte.
    Ich hab mal schnell bei Thomann reingesehen, empfehlen könnte ich euch WORK LW135 TRAVERSENLIFT, gibs beim T für 489€, hat C1, trägt 100kg, kommt hoch bis 3,40m und steht auch bei maximaler höhe zeimlich stabil.
    Wir haben selber welche von den Dingern für kleiner Jobs, sind super handlich und stabil, für eure Anwendung genau das richtige und es bleibt auch noch Spielraum um Licht rein zu hängen.

    Zusätzlich wiegen die Lifte nur 25kg und lassen sich auch alleine super tragen, ist sehr vorteilhaft wenn die Lokation dann doch mal nur über eine Treppe zu erreichen ist.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • michael quatmann
    Verifiziert
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    • 6. Februar 2009 um 14:21
    • #7

    Von den vorgeschlagenen Stativen würde ich auch abraten. Wie gesagt keine Kurbel und dadurch sehr schwer handle bar. Im Übrigen gibt es Stative die nicht viel mehr wiegen aber wesentlich mehr Tragkraft haben und zudem BGV C1 sind. Guck dir doch mal das VMB 036 an. Die scheinen mir dafür gut geeignet.
    Gegen geösten Molton spricht meiner Meinung nach nichts. Im Gegenteil. Ich würde geösten nehmen. Dann Spannfixe dran. Lässt sich super verarbeiten.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • gogu
    Beiträge
    111
    • 27. April 2009 um 09:53
    • #8

    Hallo Fabio und Michael,

    vielen Dank für Eure Antworten.

    Von Euren beiden Vorschlägen würde ich den VMB TE034 (ich denke, den meinst Du Michael) favorisieren. Der kommt wenigstens auf 3.80, ist leichter und hat noch Ständercharakter mit variabler Beinbreite.

    Es hier der TE 034 im T-Bundle mit Global Truss Traverse:

    http://www.thomann.de/de/vmb_te_034_…0_kg_bundle.htm

    Ist das Eurer Meinung nach empfehlenswert und preislich in Ordnung oder gäbe es dazu noch einen Tip, wo man das beim Lichtgroßhändler für Gewerbliche "angenehmer" beziehen könnte.

    Vielen Dank vorab

    gogu

  • michael quatmann
    Verifiziert
    Beiträge
    649
    • 27. April 2009 um 10:27
    • #9

    Ich glaub der Preis ist schon ganz ok. Ansonsten vielleicht einfach noch mal google fragen. Da gibt's ja manchmal auch ganz nützliche Informationen bezügich der Preise. Ob du das sonst noch irgendwo "angenehmer" beziehen kannst kommt ja immer auf deine Kondidionen beim jeweiligen Händler an.

    Ob allerdings diese Vorhang Klammern was taugen kann ich nicht sagen. Habe bisher noch nicht damit gearbeitet. Wir nutzen nur geösten Molton

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • SimonFB
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    1.875
    • 27. April 2009 um 11:14
    • #10

    Die Klammern funktionieren sehr gut, allerdings franzt nicht umsäumter Molton schnell aus und wird damit unansehnlich. Wenn man beim Auf-/Abbau nicht aufpasst kann er auch einreissen, allerdings gehört da schon eine gehörige Portion Unachtsamkeit dazu.
    Ich würde geösten Molton empfehlen.

    Am Anfang war das Licht

  • michael quatmann
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    649
    • 27. April 2009 um 16:25
    • #11

    Wenn man diesen Molton jetzt Säumen oder Gurten 8sofern er das nicht ist) stellt sich die Frage ob die Klammern dann noch drauf passen und/oder halten. Das also vorsichtshalber noch mal in Erfahrung bringen, oder doch geösten Molton nehmen.

    Gebt mir Steine! Ich besitze kein Behringer-Gerät mehr :D

  • madmax
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    • 27. April 2009 um 18:26
    • #12

    Wir haben den Molton vom großen "T" (Lichtdicht und relativ schwer), 6*3m Set(s) mit Clipsen. Das funktioniert sehr gut, allerdings sollte der Rand vorher gesäumt werden. Danach halten die Dinger bombenfest. Es empfielt sich auch, den unteren Rand umzunähen.
    Als Minimum, falls wirklich nochmal irgendwann Licht dran kommt, sollte es sowas ähnliches wie LW135 (keine 3-Beine, sondern flache Ausleger, lassen sich gegebenenfalls auch besser hinter die Bühne stellen und auch besser ausnivellieren) + 29cm Dreipunkt Truss sein. Mit 3-2-1m Stücken könnt ihr jede Länge zusammennageln.

    Never stop a running System

  • michael quatmann
    Verifiziert
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    • 27. April 2009 um 18:37
    • #13

    Der LW135 (übrigens von Work) entspricht aber nicht der Vorderung nach eine maximale Höhe von min. 3,8m. Dann müsste es der LW 142 R sein.
    Bei VMB wäre das nächst größere Modell der TE 06. Is aber n bisschen teurer kommt dann aber auch schon auf 5m.
    Ich seh allerdings auch bei den vom Threadstarter vorgeschalgenen Liften kein Problem wenn da mal Licht mit dran gehängt wird. Das wirkt schon alles recht ordentlich. Ich wüsste also nciht was dagegen spricht, wenn der Lift für die Einsatzzwecke ausreichend ist.

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  • gogu
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    • 27. April 2009 um 21:39
    • #14

    Hallo zusammen,

    danke für die Antworten!

    Zunächste eine generelle Frage:
    Hängt Ihr den Molton immer am Stück? Das wären in unserem Fall 5m Breite und 3m Höhe. Ich würde gerne auf 2 Stücke à 2,50 Breite und 3m Höhe gehen um in der Mitte des Moltons einen Durchgang durch den Vorhang nach hinten zu haben. Die Frage ist, fällt der Vorhang dann noch gut?

    Michael: Ich dachte, einer hätte evt. Preise für das Material vorliegen und möchte evt. das Zeug zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr durchreichen..;-)

    Die Clips sind in der Tat sehr eng. Ich kann mir fast nicht vorstellen, daß nach dem Säumen der Clip noch über die Naht geht.

    madmax

    1) Habt ihr die Hold On Clips von Stairville? Die passen noch über den gesäumten Molton? Ich vermute Ihr habt die Maxi Version.

    2) Da wir standardmäßig eine Bühnenbreite von 4m haben sind 4,50m-5m ein gutes Maß an Vorhangbreite. Ein 3m Truss muß man auch im Tranporter unterbringen und vercasen. Das ist für uns unökonomisch. Derzeit bin ich auf der 1,50m Lösung (3x 1,50m + 1x 1m). Ich habe diesen Truss noch nicht gesehen und hoffe die Verbindung geht da fix, den Aufbauzeit ist das A und O bei der Sache. Da möchte ich nach Möglichkeit schon das schnellste System.

    3)Den Work LW 135 habe ich besonders wegen der Ausleger ausgeschlossen. Die Bühnen stehen schon, wenn wir kommen und da kriege ich die großen Füße nicht immer unter. Ein Ständer ist da einfach flexibler. Und 3,80 sind wirklich das Minimum an Höhe. Auch wenn dieser Lift immer wieder empfohlen wird und wirklich gut zu sein scheint.

    So wie ich das mit dem Molton sehe, ist die gesäumte und geöste Version die professionellere und langlebigere und somit empfehlenwertere Variante...

    Mit besten Grüßen

    Einmal editiert, zuletzt von gogu (27. April 2009 um 22:55)

  • mringhoff
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    • 27. April 2009 um 21:44
    • #15

    Wenn der Molton quer aufgehängt wird, dann braucht es hierzu grad mal knapp 3,0m Höhe.

    Molton gibt es üblicherweise nur in zwei verschiedenen Sorten:
    - der "schwere" Bühnenmolton mit 300g/qm
    - der Dekomolton mit rund 160g/qm

    Beide Arten haben diverse Einsatzbereiche. Dekomolton ist halt zum Dekorieren (gibts dafür meist in zahllosen Farben), er ist leichter und preiswerter, dafür eben nicht lichtdicht.
    Als Backdrop würde ich daher den normalen Bühnenmolton empfehlen.

    Beide gibts sowohl mit einer B1-Imprägnierung (schwer entflammbar) als ohne. Hier sollte man auch drauf achten, daß der Molton eine B1-Zertifizierung hat.

    Molton kommt entweder von der 3m oder von der 2m Rolle. Erste Variante ist natürlich preiswerter pro qm.
    Der Rand längs der Rolle ist bereits gesäumt, natürlich nicht gut, aber immerhin so, daß er hier nicht einfach einreißt. Den Molton kann man übrigens - wenn man mal den Randsaum überwunden hat (Schere/Messer oder kräftige Finger) hervorragend quer reissen. Das gibt eine wesentlich besseren Rand als mit einer Schere. Diese gerissenen Ränder sollte man dann noch einsäumen, also jeweils die 3m vorne und hinten...

    Molton an sich ist eher Verbrauchsware. Mit der Zeit wird der unansehnlich, zieht Fussel und Dreck an, knittert etc. Je größer er ist, desto komplizierter wird es mit dem Zusammenlegen, denn wenn der Molton einmal den dreckigen Bühnenboden berührt, dann spielt er Staubtuch....

    Man kann zwar den Molton waschen, aber einmal ist hier natürlich die B1-Imprägnierung weg, zweitens ist das je nach Größe für manche Waschmaschinen gar nicht mehr handelbar und hat somit mehr oder weniger ungewaschene Stellen, die sich mit gut gewaschenen Stellen durch Farbunterschiede bemerkbar machen. Bügeln muss man ihn dann natürlich auch wieder. Insgesamt also zuviel Aufwand.
    Insofern würde ich den Molton auch nicht ösen, sondern die dafür gesparte Aufwendung einfach in einen neuen Molton investieren.

    Und noch eine kleine Warnung zum Schluss: Wenn Molton feucht wird - und das passiert gerne bei Einsätzen in Zelten etc. - dann ist er bereits nach wenigen Tagen sehr aggressiv zu Metallen! Das liegt an der B1-Imprägnierung, die wohl auch Aluminium angreift. Molton auf/an Truss erzeugt dann blinde, graue bis weißliche Stellen.
    Also Gaffastreifen ans Truss, wenn der Einsatz mal länger dauern sollte.
    Ebenso sollte man darauf achten, daß man nicht ein Stück Molton längere Zeit über ein Case etc. liegen lässt, nach 2-3 Tagen sehen die Kugelecken, Verschlüsse etc. dann aus wie vor 10 Jahren gekauft....

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  • mringhoff
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    • 27. April 2009 um 22:02
    • #16
    Zitat von &quot;gogu&quot;


    Hängt Ihr den Molton immer am Stück (bspw. 5m Breite 3m Höhe)? Ich würde gerne auf 2 Stücke ( a 2,50 Breite, 3m Höhe) gehen um in der Mitte des Moltons einen Durchgang durch den Vorhang nach hinten zu haben. Die Frage ist, fällt der Vorhang dann noch gut?


    üblicherweise ist im Backdrop kein Durchgang.
    Wenn Du aber einen Durchgang haben möchtest, dann brauchst Du eine Überlappung, da Du sonst zwangsläufig nach hinten durchsiehst, das sieht dann sonst aus wie ein umgedrehtes "V"
    Somit brauchst Du auch dann mehr Molton...


    Zitat von &quot;gogu&quot;


    Die Clips sind in der Tat sehr eng. Ich kann mir fast nicht vorstellen, daß nach dem Säumen der Clip noch über die Naht geht.


    Das stairville Zeug kenne ich nicht, nur das Original
    http://gerriets.org/de/produkte/co…odKat=110903000
    Und das passt wunderbar.
    Damit kannst du sogar mehrere Lagen Molton verbinden
    (z.B. auch offene Durchgänge wieder zumachen... :)

    Zitat von &quot;gogu&quot;

    2) Da wir standardmäßig eine Bühnenbreite von 4m haben sind 4,50m-5m ein gutes Maß an Vorhangbreite. Ein 3m Truss muß man auch im Tranporter unterbringen und vercasen. Das ist für uns unökonomisch. Derzeit bin ich auf der 1,50m Lösung (3x 1,50m + 1x 1m). Ich habe diesen Truss noch nicht gesehen und hoffe die Verbindung geht da fix, den Aufbauzeit ist das A und O bei der Sache. Da möchte ich nach Möglichkeit schon das schnellste System.


    Viele Trusshersteller bieten ihre Geraden in vielen verschiedenen Längen an, so auch Globaltruss.
    "Vercasen" muss man doch kein Truss, oder wie meinst Du das?
    (Zur Not gibst von Globaltruss noch passende Tragetaschen, aber auf einer R´n´R-Bühne ist das doch albern...)


    Zitat von &quot;gogu&quot;

    3)Den Work LW 135 habe ich besonders wegen der Ausleger ausgeschlossen. Die Bühnen stehen schon, wenn wir kommen und da kriege ich die großen Füße nicht immer unter. Ein Ständer ist da einfach flexibler. Und 3,80 sind wirklich das Minimum an Höhe. Auch wenn dieser Lift immer wieder empfohlen wird und wirklich gut zu sein scheint.


    Was zum Kurbeln würde ich auf alle Fälle nehmen, eine Alternative wären die 087 von Manfrotto, die haben auch aufgrund des höheren Eigengewichts noch eine gewisse Stabilität. Allerdings kannst Du dann (mit 2x30kg) auch nicht mehr wirklich viel Last dranhängen. Molton plus 5m Truss kommen bereits auf rund die Hälfte...

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  • madmax
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    • 28. April 2009 um 18:58
    • #17

    >Wir haben der Einfachheit halber die 3m*6m Fertig - Packages vom "T" genommen, da sind die Clips + Gummis bei. Passen gut strafff über das Saumband, das Mama drangenäht hat.
    Wenn ihr von hinten reinkommen wollt, muß das ganze ja Stück von der hinteren Bühnenkante wegstehen. Also wäre auch Platz für flache Ausleger auf der Bühne. Soviel größer ist der Footprint auch nicht, als bei Dreibeinern. Und wenn die Bühne nur für euch, also leer ist, könnt ihr doch nach belieben bauen.
    >Soll wirklich bloß der Stoff und ev. 2 Par56 4er Bars hoch, tun's allerdigs auch zwei billige Dreibeiner mit F32 Zweipunkt-Truss. Nimmt halt auch nichsoviel Platz im Auto weg, welcher bei euch wohl auch ein Kriterium ist. Ist dann aber lastmäßig am Ende dann.
    >Truss gibts u.a. auch in 50cm Schritten, zu empfehlen das mit konischen Verbindern ('Eier')
    >Ganz zur Not läßt sich der Molton auch an der Zelthinterwand dranmachen. Manchmal gehts nich anders und ist besser, als ganz 'weiß'. Auch in mancher Saalbühne solche Möglichkeiten.
    >feuchten Molton raus auf die Wäscheleine. Bierzelte 'schwitzen' durch die Massen innen mächtig, wenn's dann Nachts draußen kühl bzw. im Herbst regelrecht kalt wird.
    >Wie div. Vorredner sagten; längeren (einige Tage) Kontakt mit Alu vermeiden
    MfG

    Never stop a running System

  • michael quatmann
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    • 29. April 2009 um 11:40
    • #18
    Zitat von &quot;madmax&quot;


    >Soll wirklich bloß der Stoff und ev. 2 Par56 4er Bars hoch, tun's allerdigs auch zwei billige Dreibeiner mit F32 Zweipunkt-Truss. Nimmt halt auch nichsoviel Platz im Auto weg, welcher bei euch wohl auch ein Kriterium ist. Ist dann aber lastmäßig am Ende dann.

    Auf 2-Punkt Truss würde ich nciht ausweichen. Finde ich viel schwerer handlbar. Entweder nimmt man so'n fertigen Trussaufnehmer, dann ist aber das Stativ nicht zentrisch belastet weil die Truss quasi davor hängt, oder ma baut sich selber was, das ist dann aber nicht zugelassen. 2-Punkt würde ich also nach Möglichkeit nicht nehmen.

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  • tobias r.
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    • 13. Juni 2009 um 19:58
    • #19

    Ich habe für einen Schauspieler, den ich bei seinen Lesungen betreue, seit Jahren ne Spiderwand im Einsatz: http://www.youtube.com/watch?v=uHsJE8sZEu8. Kinderleicht im Transport, Aufbau alleine in unter 5 Minuten.

    http://www.young-dimension.de
    young dimension Eventtechnik

  • mringhoff
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    • 14. Juni 2009 um 14:02
    • #20

    Hier kommt es aber immer auf den Einsatzbereich an. Für Lesungen, also wo der Bühnenplatzbedarf relativ gering ist, ist das sicher eine feine Sache.
    Für Musikgruppen finde ich die etwas zu klein und zu niedrig. Je nach Location sind ja auch schon die 3m Höhe von der Moltonbreite nicht mehr ausreichend, um ein schönes Bühnenbild abzugeben...

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