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Trussing putzen/polieren - Irgendwelche Ideen?

  • Lichtundton
  • 7. Februar 2009 um 20:57
  • Lichtundton
    Beiträge
    14
    • 7. Februar 2009 um 20:57
    • #1

    Hallo Kollegen!

    Hab mal versucht, das Forum zu durchsuchen, blieb aber leider erfolglos.
    Habt Ihr vielleicht einen Tip für mich, wie man Alutrusses wieder auf Hochglanz bringt?

    Möchte gerne meine Traversen für einen Messestand einsetzen ohne gleich 70 Meter neues Material zu kaufen.

    Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus

    Grüsse ins Forum

    Michael

    Without light, it´s only radio.

    Wenn Du beim Basteln einen Blitz siehst,
    wird das mit dem Knall wohl nix mehr....

  • christoph roselius
    Verifiziert
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    62
    • 7. Februar 2009 um 21:35
    • #2

    Ganz viele Praktikanten :lol:

    ne, zieh das zeug doch mal beim nächsten sandstrahler durch die strasse...

    oder neu kaufen und kein rock and roll mehr mit dem material machen...

    Grüße
    Chris

    Christoph Roselius - Freier Rigger

    Haakestrasse 7
    D-26125 Oldenburg
    Germany
    Mobile +49 (0) 1522 / 80 35 891
    E-mail christoph@christoph-roselius.de

  • PMZWO
    Verifiziert
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    5
    • 7. Februar 2009 um 21:50
    • #3

    Meine erste Idee waren auch die Praktikanten... :lol: Ein Kollege von uns hat weder Kosten noch Mühen gescheut und seine Trussen pulverbeschichten lassen (hellgrau). Sieht eine zeitlang auch richtig gut aus. Wenn allerdings der Lack abzugehen beginnt, ist der Drops gelutscht, so viele Praktikanten gibt's gar nicht, um das zu bereinigen. Über irgendwelche Sicherheitsaspekte hat man sich auch noch nie den Kopf zerbrochen (Potentialausgleich etc.). Mischen von blanken und beschichteten Trussen geht dann natürlich auch nicht auf allen Baustellen.
    Glück Auf!
    Ralf

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
    PM2 Veranstaltungstechnik
    Blankenauer Straße 61
    D-09113 Chemnitz

    Fon. 0371.5212820
    Fax. 0371.5612536

  • tufkaleho
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    • 7. Februar 2009 um 22:11
    • #4

    Viele Hände (wurde schon genannt) und Felgenreiniger :)

    Ist auch für Alu gedacht, und was gegen Fliegendreck, Salzkorrosion, Öl und sonstigen Strassenschmutz hilft, hilft auch gegen hässliche Trussen.
    Bei hartnäckigen Stellen hilft Stahlwolle (nicht das grobe Zeug für die Spüle, die feine muss es sein).
    Musste während meiner Ausbildung einige Meter Truss putzen ;)

    Sandstrahlen würde ich nicht empfehlen, trägt zwangsläufig Material ab und wird defenitiv mehr Löcher und Riefen hinterlassen als an Dreck drauf ist.

  • Jan Brandt
    Verifiziert
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    960
    • 7. Februar 2009 um 22:35
    • #5

    Viele Hände, ein Kärcher und Kaltreiniger oder Felgenreiniger.

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • ewok
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    2.541
    • 8. Februar 2009 um 00:38
    • #6

    Die Frage gab es doch schon ein paar Mal in ähnlicher Form. Ich habe da "Never dull" als Tipp für die Alupoliererei im Hinterkopf...

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?p=94098

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?p=217775

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?p=419185

    http://www.partyontour.de

  • slaytalix
    Verifiziert
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    1
    • 8. Februar 2009 um 07:53
    • #7

    Mein Kumpel arbeitet in einer Fleischfabrik. Dort nimmt man für die Stahl & Aluteile Büfa Reiniger mit Rauchharzentferner. Das wird mit Spritze eingeschäumt über einen Mischtank, dazu kommt noch Calgonit Gewerbereiniger. Glänzt wie Bolle. Spitzenreiniger. Mal probieren. :wink:

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • tufkaklto
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    7.116
    • 8. Februar 2009 um 08:58
    • #8

    Alu wird immer wieder mal Stumpf werden, da die oberste Schicht oxydiert.
    Das ist auch gut so, denn es dient dem Material auch als Schutzschicht!!!!!!

    Im Motorradberich werden aufpolierte Alurahmen kaum mehr abgenommen, weil dadurch Materialveränderungen entstehen können ( Das sagen die Metallprofis beim TÜV )

    Deswegen würd ich da vorsichtig sein, wie man es bearbeitet.

    Aber ich denke auch, Kaltreiniger usw geht sicher

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Lichtundton
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    14
    • 8. Februar 2009 um 17:53
    • #9

    Hallo nochmals an alle!

    Vielen Dank für die Tips, hat sich ja einiges getan hier im Forum seit gestern.
    Werd das mit dem Felgenreiniger mal probieren, das sandstrahlen glaube ich lass ich lieber, aber trotzdem danke für den tip!

    Ausserdem werde ich nochmal an dem Thema Praktikanten arbeiten...

    :lol:

    Grüsse Michael

    Without light, it´s only radio.

    Wenn Du beim Basteln einen Blitz siehst,
    wird das mit dem Knall wohl nix mehr....

  • martin.riesch
    Verifiziert
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    286
    • 8. Februar 2009 um 22:24
    • #10

    "Never Dull" ist das beste, was ich zum Polieren von Traversen bisher benutzt habe.
    Und ja, es ist sehr aufwändig und zeitintensiv.

    Gruß,
    Martin

  • Philou
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    525
    • 9. Februar 2009 um 15:23
    • #11

    Und dann gäbe es ja noch die möglichkeit, verspiegeltes Tape auf die Seiten zu kleben, die man sieht..
    Wohl ein haufen arbeit, ....chch

    Viel Hilft Viel

  • test
    Profi
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    4
    • 9. Februar 2009 um 15:26
    • #12

    never dull verwenden wir her auch :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • matthias bronko
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    • 9. Februar 2009 um 19:33
    • #13

    never dull ist eben sehr mühsam und zeitaufwändig.

    Die Hausfrau würde cilit bäng (oder so ähnlich) nehmen :D

    Vorsicht mit Industriereinigern! In der Nahrungmittelindustrie steht eher Edelstahl zur Verfügung. Dort wird mit Säure/Lauge, Aktivschaum und Chlor gereinigt. Das Zeug kann dazu führen, das Alu blind/matt wird.
    Sandstrahlen ist nicht sinnvoll, die Oberfläche wird rauh.
    Ich würde Glasperlenstrahlen empfehlen. Das verdichtet die Oberfläche und diese wird wesentlich unempfindlicher gegenüber Rissbildung, Oxidation & Schmutzanhaftung. Außerdem stellt sich ein seidenmatter Glanz ein. Bei meinem Motorrad habe ich auch sämtliche Teile mit Glasperlen gestrahlt. Die behandelten Oberflächen sind seit dem nicht mehr so hässlich nach dem Salzbefall im Winter. Diese Perlenbehandlung wird auch bei mechanisch hochbeanspruchten Teilen wie z.B. Hochleitungspleuel um gerade die Rissbildung in der Oberfläche vorzubeugen. Die Riggingspezialisten können ja mal einen Zugversuch starten :D

  • mringhoff
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    5.262
    • 9. Februar 2009 um 21:49
    • #14
    Zitat von "test"

    never dull verwenden wir her auch :)


    heißt aber nevr dull: http://www.nevrdull.de

    kenne ich zwar nicht, aber die handelsüblichen Polierpasten etc. sind eher nichts. Da rubbelt man brav cm für cm und hat dennoch wenig Erfolg.. Ich weiß nicht, ob das mit dem nevr dull so viel schneller gelingt...

    für 70m Truss ist das definitiv nichts, so lange bleibt Dir kein Praktikant :)

    Für Klebereste:
    trocken / alt: Plastikschaber
    schmieirig / neu: Waschbenzin

    Nur die übliche Korrosion, die schwarzen Schlieren bekommt man dadurch nicht weg.
    Meine effektivste Methode dafür war so ein Schleiftuch / Handpad von 3M. Das ist eine Art synthetische Stahlwolle, nur eben lange nicht so aggressiv wie Akkupads, ohne Zusatzstoffe und viel feiner. Das ging "relativ" schnell, trägt natürlich Material ab (staubig, schmutzig - Atemschutz tragen)

    Daß der Materialabtrag statische Einflüsse hat, glaube ich kaum. Hier spielen Kratzer und sonstige Materialschäden, die ein altes Truss mit sich bringt wesentlich mehr eine Rolle...

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  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1.548
    • 10. Februar 2009 um 18:03
    • #15
    Zitat von "mringhoff"

    Für Klebereste:
    trocken / alt: Plastikschaber
    schmieirig / neu: Waschbenzin

    Heissluftpuste wirkt bei alten Kleberesten und Aufkleber wahre Wunder, zumindest lässt sich damit Gewebe und Partikel entfernen. Für den Kleber selbst dann Waschbenzin ;)

  • andreas grossmann
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    286
    • 10. Februar 2009 um 21:04
    • #16
    Zitat

    Ganz viele Praktikanten

    christoph roselius

    Zitat

    Meine erste Idee waren auch die Praktikanten...

    PMZWO

    Zitat

    Ausserdem werde ich nochmal an dem Thema Praktikanten arbeiten...

    Lichtundton

    Ich hoffe mal, das war nur Spaß. Praktikanten wollen/sollen einen Einblick in den Job der Fachkraft für Veranstaltungstechnik haben, und nicht die Sch***-Arbeit der Firmenchefs machen...

    Gruß
    grobi...

    ...der ein Praktikum als Fluggerätmechaniker gemacht hat, und die GESAMTE Zeit ein Facharbeiter dahinter Stand, gezeigt und geholfen hat...

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1
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    1.548
    • 11. Februar 2009 um 06:49
    • #17

    Meine güte, wir sollten die Kirche im Dorf lassen.
    Ein wenig Materialaufbesserung hat niemandem geschadet.

    Hast du mal gesehen wie die Praktikanten bei Eventagenturen verheizt werden, vorwiegend weibliche ?

    Und bei meinem Schulpraktikum damals habe ich auch mitgeholfen, das Dachgeschoss eines Zementsilos zu reinigen und die Werkstatt zu keren.
    Das gehört nunmal dazu, klingt zwar ungerecht aber das nennt man Hierarchie.

  • andreas grossmann
    Beiträge
    286
    • 11. Februar 2009 um 08:31
    • #18

    Hallo,

    ich denke die Kirche ist im Dorf. Na klar gehört das dazu, dass man seinen Arbeitsplatz sauber hält. Auch das Material sollte gepflegt werden. Das ist ja - unter anderem - der Job der Fachkraft. Allerdings hört sich das hier so an, als würde man extra einen Praktikanten übernehmen, um Reinigungsarbeiten durchführen zu lassen. In meinem Praktikas habe ich auch sauber gemacht. Vielleicht eine halbe Stunde des Tages. 70m Truss hören sich aber nicht nach einer halben Stunden an.

    Selbstverständlich kann man hier von Hirachie sprechen. Ich kenne Betriebe, da ist der Praktikant "was besseres" als der Azubi im 1. Lehrjahr. Einfach weil der Praktikant ja nicht den Beruf erlernen soll, sondern in den Job des fertig Ausgebildeten schnuppern soll. Klar gibt es auch Betriebe, in denen der Praktikant überwiegend "niedere Arbeiten" durchführt. Aber ich finde das sollte nicht Maß der Dinge sein. Schließlich hätten wir früher alle in unseren Praktika gewollt, dass man sich um uns kümmert. Ich verstehe hierbei die Mentalität nicht, die oft lautet "Früher musste ich das auch machen, dann müssen die das jetzt auch!". Warum kann man nicht über seinen Schatten springen und es versuchen besser zu machen?

    Gruß
    grobi

    PS: Ich rede hier von Schulpraktika - nicht von längeren.
    PPS: Über den Mißbrauch der in D geförderten Jahrespraktika will ich garnicht anfangen zu Diskutieren
    PPPS: Vielleicht sollte man die Diskussion aus diesem Thread auslagern

  • tufkaleho
    Verifiziert
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    1.548
    • 11. Februar 2009 um 10:30
    • #19

    +1
    Wie die Truss sauber wird wäre ja schon geklärt ;)

    Nichts für ungut, aber Thema Jahrespraktika etc stimme ich dir zu .. Mein Bezug war auch Schul.- Schnupperpraktika von >14Tagen.

  • mringhoff
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 11. Februar 2009 um 11:04
    • #20
    Zitat von "andreas grossmann"


    Ich hoffe mal, das war nur Spaß.


    das war es ganz sicher.
    ..."der Praktikant" ist halt ein geflügelter Joke...

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