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Midi-Signal mehr als 15 Meter übertragen

  • yamaha-user
  • 10. Februar 2009 um 13:40
  • yamaha-user
    Beiträge
    38
    • 10. Februar 2009 um 13:40
    • #1

    Hi Leute,

    Ich möchte gerne das DM2000 mit dem 01v96V2 fernsteuern. (W-Lan lösung ist mir bekannt).
    Git es eine Gerät was das Midi-Signal umstetzt z. B. auf Ethernet o.Ä.
    Hab schon mit dem Support von Yamaha telefoniert. Konnten mir aber nicht weiterhelfen.
    Währe cool wenn jemand eine idee hätte. Suche schon länger nach einer Lösung

    Vielen Dank schon mal.

    Mit freundlichen Grüßen

    Yamaha-User

    Einmal editiert, zuletzt von yamaha-user (11. Februar 2009 um 13:17)

  • schallereignissortierer
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.578
    • 10. Februar 2009 um 13:51
    • #2

    Frau Gurgle rät:

    http://www.google.de/search?q=CME+W…ess+Midi+System

    ~ 190 Euro und soll bis 80m senden und empfangen.

    Oder in kleiner:
    http://www.google.de/search?q=CME+WIDI-XU

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

    Einmal editiert, zuletzt von schallereignissortierer (10. Februar 2009 um 15:26)

  • yamaha-user
    Beiträge
    38
    • 10. Februar 2009 um 14:02
    • #3

    Danke, für die Antwort.

    Gibt es auch das Gerät mit RJ45 anschluss???

  • dete huegen
    Profi
    Beiträge
    1
    • 11. Februar 2009 um 10:18
    • #4

    Guten Tag,

    genau dieses Problem hatte ich letztes Jahr auf der IFA.

    Die Lösung, die tatsächlich gespielt hat war: ein Satz 5-Pol DIN -> XLR 3-Pol Adapter + 80m AES/EBU Multicore (!)...

    Hat ohne Probleme erst in der Werkstatt und dann auch während der Messelaufzeit gespielt...

    ...Mut zur Lücke... 8)

    Viele Grüsse

    dete

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 11. Februar 2009 um 10:25
    • #5

    ja Mut zur Lücke trifft es genau.
    Machen wir auch regelmässig: Din=>XLR => Festinstallation ca. 60 Meter => XLR => Din

    und das ohne Digi-Multicore, sondern bei einer ca. 30 Jahre alten Festinst.
    Klappt wunderbar

    Habe aber auch schon mit einem Midisender von Kenton gearbeitet, war auch nie ein Problem

    Es grüßt der Stephan

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 11. Februar 2009 um 12:16
    • #6

    ist ja eigentlich n grottenlahmes serielles protokoll, das auch noch differenziell übertragen wird. das sollte auch über einige meter klingeldraht noch spielen.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • bernd reusch
    Beiträge
    61
    • 14. Februar 2009 um 16:09
    • #7
    Zitat von "tonzwerg"

    ...MIDI ist ja eigentlich n grottenlahmes serielles protokoll...


    Soweit korrekt, wobei lahm relativ ist.

    Zitat von "tonzwerg"

    ...das auch noch differenziell übertragen wird...


    Nein. MIDI ist eine Stromschnittstelle, die über Optokoppler die Instrumente/Devices galvanisch trennt (zur Vermeidung von Brummschleifen). Da der Strom an jeder Stelle der Leitung gleich ist, kann die Leitung theoretisch beliebig lang sein - es sei denn, der Widerstand der Leitung ist so groß, daß der geforderte Strom aufgrund der vorgegebenen Betriebsspannung und des ohm'schen Gesetzes nicht mehr fließen kann. In dem Fall reicht also ein (selbstgebauter) Treiber mit ganz wenig Elektronik. Anregungen dazu kann man sich z.B. auf http://www.elektor.de holen (die Artikel sind leider kostenpflichtig), z.B im Artikel 'MIDI-Merger' vom Mai 2000.

  • tobias kammerer
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    1
    • 17. Februar 2009 um 09:30
    • #8

    Hallo,
    ...jedenfalls wurden die ganzen Normen mit den Längenbeschränkungen tatsächlich für die allerletzte Kabelqualität festgelegt. Auch ich kenne keine Probleme bei vernünftigen mikrofon oder gar Digitalkabeln auf große Längen.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • TomyN
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    • 1. März 2009 um 22:20
    • #9
    Zitat von "bernd reusch"


    Nein. MIDI ist eine Stromschnittstelle, die über Optokoppler die Instrumente/Devices galvanisch trennt (zur Vermeidung von Brummschleifen). Da der Strom an jeder Stelle der Leitung gleich ist, kann die Leitung theoretisch beliebig lang sein - es sei denn, der Widerstand der Leitung ist so groß, daß der geforderte Strom aufgrund der vorgegebenen Betriebsspannung und des ohm'schen Gesetzes nicht mehr fließen kann. In dem Fall reicht also ein (selbstgebauter) Treiber mit ganz wenig Elektronik. Anregungen dazu kann man sich z.B. auf http://www.elektor.de holen (die Artikel sind leider kostenpflichtig), z.B im Artikel 'MIDI-Merger' vom Mai 2000.

    Ja, das funktioniert aber nur, wenn der Sender wirklich als schaltbare Konstantstromquelle (10mA?) ausgeführt ist, und nicht wie so oft nur aus zwei 220 Ohm Widerständen am Ausgang eines LS14 besteht.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

    Einmal editiert, zuletzt von TomyN (2. März 2009 um 07:46)

  • wora
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    • 1. März 2009 um 23:45
    • #10
    Zitat von "yamaha-user"

    ...
    Ich möchte gerne das DM2000 mit dem 01v96V2 fernsteuern. (W-Lan lösung ist mir bekannt).
    Git es eine Gerät was das Midi-Signal umstetzt z. B. auf Ethernet o.Ä. ...


    alternativ kannst du ein iLive und dessen digitales core nehmen.
    MIDI signal einfach am FOH einspielen und nach 120m am stagerack abholen...
    (kleiner scherz am rande :D:D )

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • jan willmann
    Beiträge
    58
    • 7. März 2009 um 12:08
    • #11

    Lösung bis 1200m: RS422/RS485, das ganze verhält sich dann ähnlich DMX, es können problemlos DMX-kabel verwendet werden

    Die 31,25kBaud vom MIDI machen da kaum Probleme (DMX auf selber "Hardware" wird mit 250kBaud über besagte 1200m spezifiziert)

    Also: MIDI-Signal mit Optokoppler und RS422/RS485 Transmitter auf RS422-Signal bringen. Auf der Empfängerseite einen RS422 Receiver und Treibergatter/-transistor + Widerstand vorsehen und so wieder in den MIDI-Eingang reingehen. Je nach tatsächlicher Kabellänge sollte die Leitung noch terminiert werden.

    http://www.sympuls-aachen.de

  • travelrec.
    Beiträge
    26
    • 19. März 2009 um 15:32
    • #12

    Yep, würde ich auch machen. Als Differentialtreiber eignen sich MAX485 und dessen Verwandte. Der Aufbau ist simplel, die Versorgung der beiden Nodes kann aus kleinen Steckernetzteilen oder mit Batterien mit nachfolgender 5V-Stabilisierung geschehen.

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