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Funkfrequenzen - Warnung vor der Bundesregierung

  • frank golchert
  • 17. März 2009 um 17:43
  • mringhoff
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    • 27. März 2009 um 16:12
    • #81

    ...wenigstens kommt dieses Absichtserklärung nicht von einer Frau Y. aus Hessen....

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  • christian_thomas
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    • 27. März 2009 um 20:59
    • #82

    ......................

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    Einmal editiert, zuletzt von christian_thomas (25. Januar 2010 um 00:13)

  • frank golchert
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    • 27. März 2009 um 21:51
    • #83

    [/quote] Wers glaubt wird selig - ich glaube an die Deutsche Bank, denn die bezahlt in bar!

    Das ist der beste Witz, den ich bisher gehört habe. Ich schicke meine Funkstrecken nicht zur Umrüstung nach Shure, sondern zu Franz Thönnes, MdB, von der SPD![/quote]


    Nun ja,

    Politikern nicht blind vertrauen zu können, ist sicherlich nur allzu verständlich. Es als als besten Witz zu betrachten, well .

    Da der Text meiner mail an Herrn Thönnes hier nicht vorliegt, der formhalber auch in diesem Forum der Hinweis,
    dass ich u.a. auf die kirchlichen Institutionen hingewiesen habe . Daraus resultiert die Zeile mit der Ehrenamtlichkeit, die der eine oder andere vielleicht nicht in "unserem" Zusammenhang verstanden hat ).

    Im Gottesdienst und in der Jugendarbeit , nicht nur in unserer Gemeinde, nutzt man eine ganze Menge
    eigene Funkstrecken. Dies ohne kommerziellen Hintergrund und ohne Abschreibungsmöglichkeiten wie in unserer
    Branche.
    Die Gelder dafür werden in der Regel von den Kirchenmitgliedern getragen.

    Habe mir erlaubt dies auch über diese Schiene zu argumentieren und habe ebenso die Nordelb. Landeskirche
    wie auch einzelne Kirchengemeinden über die anstehende Entwicklung informiert, um den Druck auch aus der Richtung aufzubauen.

    .......wenn´s der Sache dient :-))


    Dein Glaube an Deutschen Bank sei Dir unbenommen, dafür garantiert das Grundgesetz die Glaubensfreiheit.

    Bares ist Wahres, meinetwegen, aber deutsche Bank(en) über die Politikerkaste zu heben, ist dieser Tage nun wirklich schwer nachzuvollziehen.

  • rockline
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    • 28. März 2009 um 10:01
    • #84

    Eure Bemühungen diverse Minister, oder sogar Kirchenverbände ins Boot zu ziehen sind zwar löbliche Zeichen eifrigen Hoffnungsschimmers, verhallen aber unbemerkt in den tiefen arroganten Hochmuts.

    Wer es noch nicht bemerkt hat das die Regierung macht was sie will, der sollte sich nur mal am einfachen Beispiel der Besteuerung von Autos umsehen, mit welcher Willkür hier vorgegangen wird und wurde.
    1) Früher gab es das einfache Auspuffrohr, alle zwei Jahre wurde der Co Gehalt am Vergaser nachgestellt - eine primitive Bedingung für den Tüv.
    2) Dann wurde die lachhafte ASU Vorschrift eingeführt, nichts anderes als die dümmliche Co Messung. Aber dafür 5x so teuer! Ein erstes Indiz für Willkür.
    3) Dann erschien der allheilende U-Kat, der Steuerersparniss nach heftiger Nachrüstinvestition versprach.
    4) Nach kurzer Zeit war der U-Kat dem Gesetz unwürdig geworden, und es wurde der 3 Wege Kat mit Lambdasonde als das Mittel der Wahl angepriesen. Nachrüstung mangels fehlender Technikvoraussetzungen nicht machbar - die Euro 1 Norm war geboren. Alle anderen Klassen wurden steuerteuer!
    5) Euro 1 war nach kurzer Zeit ungültig, und wurde steuerlich angehoben. Das neue Zauberwort hieß Euro 2! Diese Klasse beeinhaltete lediglich einen albernen Luftschieber, der 1 bis 2 Minuten nach dem Start etwas frische Luft dazumengte. Konnte man für teuer Geld nachrüsten. Wieder verarscht worden....
    6) Euro 2 war auch der Sache nicht lange würdig, D3 musste her. Die Lambdasonde wanderte 20cm nach oben.....
    7) Inzwischen gibt es D4, D5 und was weiß ich - es zeigt wie erfinderisch der deutsche Politiker in der Ausdenkung neuer Methoden zum abkassieren ist, und wie schnell Regelungen von gestern Mittag heute schon Geschwätz von Vorgestern sind.

    Übrigens existiert die dumme ASU Messung immer noch - obwohl sie außer Geld verschieben nichts bringt. Der zusätzliche Hohn zum Geld abkassieren ist die Umweltplakette! Bitte, bitte Herr Steinbrück: nur 0,10.- jeder verscherbelten Plakette auf mein Konto bei der Deutschen Bank - und ich wäre saniert bis ans Lebensende.
    Merkt ihr was? Es geht ums Geld!

    Hat hier schon mal irgendwer ernsthaft jemanden der Riege in Berlin zu Rechenschaft gezogen, was der ganze Unfug soll?

    Oder beschwert sich jemand wirkungsvoll, wenn die Leute um Herrn Steinbrück beschließen die Mehrwertsteuer anzuheben, oder die GWG Grenze von 400.- auf 150.- zu senken? Hat sich schon mal jemand erfolgreich gegen die Willkür beschwert, dass zb. Steuerberaterkosten nicht mehr abzugsfähig sind?

    Was glaubt ihr denn was da in Berlin für Kameraden sitzen? Nicht einer der Diätenempfänger interressiert sich für eure Inverstitionen in Funkanlagen von Gestern. Fürsten und Monarchen waren auch nicht besser, Wegelagerer schon garnicht.

    Zu Umrüstaktionen kann ich nur mutmaßen: erfolglos. Das innere SMD Gebimsel wird wohl kaum großen Spielraum für erfolgreiche Modifikationen bieten. Was beim Empfänger mitunter noch wage vorstellbar wäre, ist beim Taschen bzw. Handsender eher Phantasie. Softwareupdates gibt es für sowas mangels Schnittstellen und nicht angepasster Hardware nicht.
    Im übrigen freut sich die Industrie doch - ein Riesenmarkt darf zum zweiten (und garantiert nicht zum letzten) Mal bedient werden!

  • Mister.Lange
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    • 28. März 2009 um 10:47
    • #85

    Jetzt wird es vielleicht etwas off Topic, aber wer die Grundsatzfrage stellt dem empfehle ich mal diese Lektüre:

    http://www.gaborsteingart.com/Journalist_Buc…_Steingart.html

  • christian_thomas
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    • 28. März 2009 um 10:49
    • #86

    .........................................

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    Einmal editiert, zuletzt von christian_thomas (25. Januar 2010 um 00:14)

  • Mister.Lange
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    • 8. April 2009 um 16:55
    • #87

    Die Tests nehmen zu. Jetzt ist nicht mehr nur die Brandenburgische Provinz betroffen:

    http://www.areamobile.de/news/10862-vod…dlicher-gebiete

  • mringhoff
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    • 8. April 2009 um 17:27
    • #88
    Zitat von "christian_thomas"

    Nutznießern der Frequenzneuzuweisungen (T-mobile/online, Arcor/Vodafone, O2, E-Plus und andere Telekommunikationsfirmen)


    ...Du vergisst die Mikrofonhersteller, was besseres kann denen doch derzeit nicht passieren...

    Zitat von "christian_thomas"


    Die Allgemeinzulassung wurde nun durch Frequenzneuzuweisung mit einer Übergangszeit bis 2015 widerrufen.


    Die Allgemeinzuteilung der Frequenzen bestand von vornherein nur bis 2015, insofern muss gar nichts widerrufen werden.


    Zitat von "christian_thomas"

    Ich glaube absolut nicht, dass sich durch Eure gut gemeinte Initiative irgend was an den bisherigen Tatsachen ändern wird. Denn z.B. durch Einführung der Umweltzonen waren weitaus mehr Menschen/Unternehmen vor (teilweise Existenzbedrohende) Neuinvestitionen gestellt, als durch diese Frequenzumstellung.

    Ich glaube kaum, daß sich hier irgendeiner Hoffnungen macht, die bestehenden Frequenzen (legal und störungsfrei) nach 2015 nutzen zu dürfen. Das ist ja auch nicht Zweck der Initiative in meinen Augen.

    Was für mich wesentlich wichtiger ist, ist zu wissen, in welchen Frequenzbereich wir umziehen müssen und ab wann diese uns zur Verfügung stehen (hoffentlich um einige Jahre früher als 2015). Denn erst wenn das feststeht, können einmal die Hersteller entsprechende Produkte auf dem Markt bringen.

    Mir geht es um die zukünftigen Investitionen in den Funkmikrobereich, vor allem in den höherwertigen Bereich. (Wir sorgen uns ja hier nicht um die preiswerten DJ-Funken unter 200,- EUR). Wer für die kommenden 5 1/2 Jahre noch in die "alten" Strecken investiert, der muss 100%ig sicher sein, daß das in dieser kurzen Zeit noch mehr Rendite abwirft, als diese zuzumieten.
    Ich verspreche mir wesentlich mehr Rentabilität, wenn ich demnächst ein Gerät kaufen kann, das sowohl jetzt, also auch nach 2015 legal und störungsfrei sendet. Gut gemeinte Ansätze von den Herstellern sind ja bereits vorhanden (höhere Bandbreiten, man kann dann nach 2015 den theoretisch verbleibenden Restbereich nutzen).
    Doch all diese Innovationen sind nur Spekulation, wenn ich nicht weiß, wo unsere künftigen Frequenzen liegen.
    Diese Spekulation werde ich aber nicht mitmachen, wenn es um Gerätekombinationen von mehreren tausend Euros geht.

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  • christian_thomas
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    • 8. April 2009 um 18:04
    • #89

    ..........................

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    Einmal editiert, zuletzt von christian_thomas (25. Januar 2010 um 00:14)

  • mringhoff
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    • 8. April 2009 um 18:24
    • #90

    Größere Produktionen erhalten zum Teil (kostenpflichtige) Einzelzuteilungen in anderen Frequenzbereichen, allein mit den allgemeinzugeteilten Frequenzen kann man schlecht 30-50 Funkstrecken parallel betreiben. Dennoch wird auch dort sicher ein Teil der Geräte nach 2015 außer Betrieb gehen müssen.
    Wobei bei diversen größeren Musicals eher das allgemeine Überleben der Produktionsgesellschaft das weitaus größere Risiko darstellt :)

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  • fear-rockshow
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    • 29. April 2009 um 11:25
    • #91

    Hallo Zusammen,

    ich weiss nicht ob es hier schon diskutiert wurde, ich habe aber vorhin folgenden sehr interessanten Link von Herr Giesinger von Shure Deutschland bekommen:

    http://www.apwpt.org/infopapers/ger…a1a79bf60b3b201

    Gruß
    Daniel


    TS Veranstaltungstechnik GmbH & Co. KG

    Verleih und Verkauf von Licht und Tontechnik
    Bürenweg 5
    D-73102 Birenbach
    http://www.ts-veranstaltungstechnik.de
    eMail: tsvstbirenbach@googlemail.com
    Lager/Office: Hochwiesenweg 2 - B297 , D-73102 Birenbach

  • hausmeister
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    • 6. Mai 2009 um 10:40
    • #92

    Hallo zusammen,

    nur mal so was kostet eine Einzelzulassung für ein Mic ??

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

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  • simonstpauli
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    • 8. Mai 2009 um 14:13
    • #93

    Das Schlimme daran ist:

    Es gäbe schon längst wesentlich mehr DSL- und Kabelanschlüsse auf dem Land, wenn die Firmen, die dort in Netze investieren, diese auch vorerst exklusiv nutzen dürften. Durch die Regulierung der Telekommunikation muss jeder TK-Anbieter seine gerade neu verbuddelte Leitung für einen Apfel und einen Keks im Monat an alle anderen DSL-Konkurrenten vermieten (TAL-Miete, letzte Meile). Dann gibt es einen Preiskampf wie in den Ballungsgebieten und niemand kann mehr Geld verdienen.

    Ich behaupte mal ganz frech (wiederholt), daß eine Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten durchaus mit vorhandenen technischen Möglichkeiten realisierbar ist. Kupfer- und Glasfaserkabel entlang vorhandener Bahntrassen, Richtfunk an den Stellen, die schwer zu erschließen sind, SkyDSL wo sonst gar nichts mehr geht. Wie sich das gegen den Aufbau einer UHF-Infrastruktur rechnet möchte ich gerne mal sehen. Ich denke die Alternativen würden ziemlich gut abschneiden.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • uncelsam
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    • 8. Mai 2009 um 16:38
    • #94
    Zitat von "simonstpauli"

    Das Schlimme daran ist:

    Es gäbe schon längst wesentlich mehr DSL- und Kabelanschlüsse auf dem Land, wenn die Firmen, die dort in Netze investieren, diese auch vorerst exklusiv nutzen dürften. Durch die Regulierung der Telekommunikation muss jeder TK-Anbieter seine gerade neu verbuddelte Leitung für einen Apfel und einen Keks im Monat an alle anderen DSL-Konkurrenten vermieten (TAL-Miete, letzte Meile). Dann gibt es einen Preiskampf wie in den Ballungsgebieten und niemand kann mehr Geld verdienen.

    Ich behaupte mal ganz frech (wiederholt), daß eine Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten durchaus mit vorhandenen technischen Möglichkeiten realisierbar ist. Kupfer- und Glasfaserkabel entlang vorhandener Bahntrassen, Richtfunk an den Stellen, die schwer zu erschließen sind, SkyDSL wo sonst gar nichts mehr geht. Wie sich das gegen den Aufbau einer UHF-Infrastruktur rechnet möchte ich gerne mal sehen. Ich denke die Alternativen würden ziemlich gut abschneiden.

    Das hab irgendwo schon mal geschrieben, dass das "UHF-Breitbandinternet" nicht günstiger sein kann, als Standart-DSL.
    Alleine schon vom technischen Aufwand nicht!

    An das Argument mit dem vermieten der Leitung hab ich gar nicht gedacht, aber da ist was dran!

    Grüße

  • mbuchner
    Verifiziert
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    2
    • 8. Mai 2009 um 23:54
    • #95

    ich hab meinem bundestagsabgeordneten dr. georg nüßlein (csu) auch mal geschrieben, sich doch bitte für meine interessen einzusetzen und diese antwort erhalten:

    Zitat

    Sehr geehrter Herr Buchner,

    ich bin die Referentin von Dr. Georg Nüßlein und als solche zuständig für seine Arbeit im Ausschuß für Wirtschaft und Technologie. Er hat mich gebeten Ihnen zu antworten.

    Das Bundeskabinett hat mit dem Beschluss vom 4. März 2009 über die Änderung der Verordnung zur Zuweisung von Frequenzen an Funkdienste
    (Frequenzbereichszuwei-sungsplanverordnung) einen sehr wesentlichen Teil der Breitbandstrategie umgesetzt. Der Bundesrat muss dieser Verordnung zustimmen. Mit der Verordnung wird u.a. der bisher dem Rundfunkdienst zugewiesene Frequenzbereich 790 – 862 MHz dem Mobil-funkdienst zugewiesen, letztlich mit dem Ziel, die sog. „Weißen Flecken“ in der Breit-bandversorgung in ländlichen Gebieten durch das Heben der „Digitalen Dividende“ zu schließen. Diese Zuweisung ermöglicht aber erst in einer zweiten Stufe die Vergabe von Frequenzen an Mobilfunkbetreiber. Ziel dieser Vergabe ist es, mobile Breitband-anschlüsse vorrangig in ländlichen Gebieten bereitzustellen. Dies ist eines unserer zentralen Anliegen und gerade auch im Umland von Günzburg ein besonders brisantes Problem, für das es Abhilfe zu schaffen gilt.

    Die Allgemeinzuteilung ist befristet bis zum 31.12.2015, d.h. drahtlose
    Mikrofon- und Veranstaltungstechnik kann auch weiterhin bis zum Ablauf dieses Datums entspre-chend genutzt werden. Eine Verlängerung der Allgemeinzuteilung ist aus rechtlichen Gründen und aus Gründen der Funkverträglichkeit allerdings nicht möglich. Demzufolge wird eine Verlagerung der Nutzung in alternative Frequenzbereiche unumgänglich.

    Die deutsche Frequenzverwaltung hat diesbezüglich bereits zielgerichtete Initiativen auf nationaler und europäischer Ebene eingeleitet, um schnellstmöglich die neuen Frequenzen für PWM-Systeme verfügbar machen zu können. Im Fokus dazu stehen aktuell neben der weiteren Mit-Nutzungsmöglichkeit des Frequenzbereiches 470 - 790 MHz auf der Basis von Einzelzuteilungen die Frequenzbereiche 1785 - 1800MHz/1805MHz sowie 1452
    - 1479,5 MHz, die teilweise bereits verfügbar sind bzw. national und europaweit noch harmonisiert werden müssen. Entsprechende Akti-vitäten dazu wurden meinen Informationen zufolge bereits eingeleitet.

    Im Hinblick auf die Frequenznutzungsbedingungen der drahtlosen Mikrophonanwen-dungen gelten die bisherigen Regelungen der Allgemeinzuteilung selbstverständlich auch bis zu deren Ablauf weiter.
    Danach sind bei gemeinschaftlicher Frequenznutzung an einem Ort gegenseitige Beeinträchtigungen nicht auszuschließen und hinzuneh-men. Allerdings kann ein Schutz vor Beeinträchtigungen durch andere bevorrechtigte Frequenznutzungen nicht vollumfänglich gewährleistet werden.

    Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort deutlich gemacht zu haben, dass Ihre Veranstaltungstechnik durch die Entscheidung der Bundesregierung zur Breitbandstrategie nicht ad hoc und vollumfänglich „unbrauchbar“ wird.
    Vielmehr wird es einige Zeit dauern, bis die Bundesnetzagentur die Frequenzen vergeben haben wird und es wird weitere Zeit vergehen, bis die Anbieter dieser neuen Funkanwendungen, ihr Netz soweit ausgebaut haben, bis es zu Störungen kommen kann. Darüber hinaus erwarte ich nicht, dass diese neuen Funkanwendungen auch in Ballungsräumen angeboten werden, da sich diese Technik nicht für Ballungsräume eignet und dort auch bereits eine Breitbandversorgung auf DSL- und – zumindest teilweise – VDSL-Basis existiert.

    Gern stehe ich für ergänzende Fragen zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christina Krewerth

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    nicht neues sondern nur um den heißen brei gerede, die sind sich wohl tatsächlich nicht bewusst um was es eigentlich geht.
    ich hab mit einer kleinen beispielrechnung meiner band geantwortet, welche kosten für neuanschaffungen und havarielösung entstehen. natürlich mit der frage verbunden wer mir den ganzen spaß denn zahlen wird.
    mal sehen was zurück kommt.

  • simonstpauli
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    • 9. Mai 2009 um 00:56
    • #96
    Zitat von "uncelsam"

    Das hab irgendwo schon mal geschrieben, dass das "UHF-Breitbandinternet" nicht günstiger sein kann, als Standart-DSL.
    Alleine schon vom technischen Aufwand nicht!

    An das Argument mit dem vermieten der Leitung hab ich gar nicht gedacht, aber da ist was dran!

    Grüße


    Das Gezerre um die Weitervermietung zu regulierten Preisen gab es schon bei VDSL. Die Telekom wollte nicht in Netze investieren, die dann alle zum Billigtarif nutzen können. Durchaus verständlich und auf dem Land auch für DSL.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • hausmeister
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    • 9. Mai 2009 um 14:17
    • #97

    Hallo,

    na dann stell ich meine Frage doch gleich nochmal .. Was kostet den ne Einzelzulassung im Bereich 470 - 790 ??

    Grüße Michael

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  • Schrumpeln
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    • 9. Mai 2009 um 15:18
    • #98

    Diese Frage kann am besten die Bundesnetzargentur beantworten.

    http://www.bundesnetzagentur.de

    Solange eine Funknutzung noch durch die Allgemeinzuteilung gedeckt ist werden noch nicht viele eine beantragt haben.

  • bwaack
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    • 9. Mai 2009 um 17:24
    • #99

    OT.. Noch ne Warnung:

    Wer zur Entspannung einmal Politik machen möchte, die eine Winzigkeit effektiver ist, kann hier etwas gegen die drohende Sperrung von Internet-Adressen nebst IP-Protokollierung tun.

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?acti…s;petition=3860

    Nach bewährt hemmungslos verantwortungsloser Weise soll wieder mal eine gesetzliche "Handhabe" geschaffen werden, ohne festzulegen, wer denn überhaupt was in die Hand nehmen soll. Völlig unklar ist, welches Gremium entscheidet, welche Hosts von Deutschland aus erreichbar bleiben und was für Seiten für "kriminell" erklärt werden- und bekannt gemacht werden sollen die fraglichen Seiten (vielleicht aus begreiflichen Gründen) auch nicht. Das würde sich aber empfehlen, denn der dann vergebliche Seitenaufruf kriminalisiert den sich vertippenden Surfer, weil die aufrufende IP protokolliert werden soll.

    Nach dem Motto:
    "He, sie haben falsch geparkt"
    "Wer, ich? Habe ich gar nicht bemerkt"
    "Das ist ja auch ein geheimes Halteverbot, damit wir die Parksünder endlich mal erwischen"

    Als Mitzeichner wird man wenigstens einmal von "denen" da oben als Zahlenwert wahrgenommen.

    Grüße
    B.

  • mringhoff
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    • 10. Mai 2009 um 21:10
    • #100

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=75426

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