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  5. Boxen und Amps

d&b amp frage

  • Midas
  • 5. April 2009 um 15:27
  • Midas
    Gast
    • 5. April 2009 um 15:27
    • #1

    Servus,

    hatte auf der PLS ein nettes Gespräch mit einem d&b Mitarbeiter und habe folgende Auskunft bekommen:

    mit Ausnahme der MAX Serie sind alle d&b Lautsprecher 100% an die d&b Amps gebunden und können nicht an anderen Amps betrieben werden, da die passiven Frequenzweichen in den Boxen auf die Amps abgestimmt sind und die eigentliche Treiberabstimmung (Horn bzw. Woofer) nicht die Frequenzweiche erledigt, sondern das Controllerpreset im d&b Amp.

    Wollte nun fragen, ob jemand schon Erfahrungen damit hat, d&b Boxen (E, C, Q,-serie usw.) an anderen Amps zu betreiben.

    Viele Grüße

  • tufkaklto
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    • 5. April 2009 um 17:31
    • #2

    Ja.

    Ich kenn zB die MAX an Yamaha Amps.
    Das tut, wenn man nur einfach eine Box will. Ist ganz OK, aber nicht zu vergleichen mit dem d&b Amp

    und eine Firma, die die B2 an normalen AMPS betreibt.
    Dort sind die vom Ergebnis überzeugt, ich nicht, und finde auch, das er deutlich anders klingt und die Genialität des B2 damit verloren geht.

    Was in allen Fällen aber ist:
    bei d&b sind diverse Schutzschaltungen eingebaut, das die Boxen überleben.
    Was auch gut funktioniert.
    langfristige Limiter für Überhitzen der Spulen, kurzfristige Limiter und eine Spannungsbegrenzung.

    Sowie die abgestimmten Settings.

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  • Oliver Derks
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    • 5. April 2009 um 17:54
    • #3

    Man munkenlt von brauchbaren Settings für die Powersoft DSP Amps.

    Für professionelle Firmen wird sowas aber nie und nimmer in Frage kommen.

  • unknown_artist
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    • 5. April 2009 um 20:14
    • #4

    Bei Hoellstern gibts das wohl auch... Wobei das Ausmessen des EQ'ings wirklich kein Hexenwerk ist.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • simonstpauli
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    • 5. April 2009 um 20:20
    • #5

    Ich hab auch so meine Erfahrungen, die MAX betreiben wir traditionell mit "normalen" Amps, die Auswahl des Amps richtet sich nach der Anwendung. Konsistenz ereicht man so nicht.

    Sicherlich kann man mit einem guten Amp und gutem Processing MIT Amp Sensing ähnliche Resultate erreichen wie mit den originalen d&b Amps. Dann liegt man preislich aber auch ähnlich und kann auch gleich die funktionierende, bewährte Methode Original-Amp nehmen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • Online
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    • 5. April 2009 um 20:32
    • #6

    Ich war auf der PLS auf den Höllstern Verstärkertagen. Da ging es genau um das Thema - mittlerweile bekommt man für recht viel bekannte Systeme passende Settings für den Hoellstern DSP. Vorort war ein EAW, d&B, Nexo und KF System aufgebaut, jeweils mit empfohlenen Amps und Controller der Hersteller. Per Remote wurde dann immer im AB Vergleich umgeschaltet zwischen Höllstern und System-Amp/Controller. Das Resultat war eigentlich durchweg sehr gut, sprich kaum Unterschiede hörbar. Wobei man sagen muss, dass bei relativ moderaten Lautstärken verglichen wurde ( Demoraum war ein Meetingraum im Maritim).

    Auf jeden Fall sind viele Controller-Settings der Hersteller kein Mysterium bzw. Hexenwerk und zum Teil auch recht einfach gestrickt, so dass man in gewissen Bereichen sicher nicht immer Herstellerempfohlen kaufen muss. Wobei das aber oft auch sinnig ist, gerade wenn´s um´s zumieten geht ist es wesentlich einfacher, wenn alle Amps und Controller von einer Baustelle sind...

    ________________________________

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  • simonstpauli
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    • 5. April 2009 um 20:38
    • #7
    Zitat von "Blancblue"

    Ich war auf der PLS auf den Höllstern Verstärkertagen. Da ging es genau um das Thema - mittlerweile bekommt man für recht viel bekannte Systeme passende Settings für den Hoellstern DSP. Vorort war ein EAW, d&B, Nexo und KF System aufgebaut, jeweils mit empfohlenen Amps und Controller der Hersteller. Per Remote wurde dann immer im AB Vergleich umgeschaltet zwischen Höllstern und System-Amp/Controller. Das Resultat war eigentlich durchweg sehr gut, sprich kaum Unterschiede hörbar. Wobei man sagen muss, dass bei relativ moderaten Lautstärken verglichen wurde ( Demoraum war ein Meetingraum im Maritim).


    Sind bei der erwähnten Lösung eine Verstärkerüberwachung (Sense) und alle originalen Schutzschaltungen integriert?

    Das ist nämlich im Langzeitbetrieb die Stelle wo der Elephant Wasser lässt...

    Nicht umsonst ist Meyer damals zu self powered Systemen übergegangen (sehr mutig zur der Zeit). Dafür klingt das Holz aber auch überall auf der Welt gleich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • tufkaklto
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    • 5. April 2009 um 22:05
    • #8

    Interessant wird es definitiv auch bei den Limitern.

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  • treibsand
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    • 5. April 2009 um 22:08
    • #9

    Ich hatte schon oft genug das Vergnügen, sowohl original d&b "Kombinationen", als auch gute Nachbauten mit anderem Amping zu benutzen. Die Boxen zu kopieren ist kein Wunderwerk. Auch den Controller in bestimmten Bereichen nicht. Aber über eine grosse Dynamik und Betriebsdauer muss ich Klauston & Simonstspauli recht geben! Das ist die d&b Domäne und quasi ein eigener Kopierschutz.

    Warum sich manch einer ein überteuertes Originalholz hinstellt und den Schritt zum original Amping nicht macht, verstehe ich nicht. Das ist doch vergleichsweise billig...
    Wer hingegen das Holz kopiert, der muss eben auch damit leben, dass es nicht original arbeitet (klingt UND überlebt).

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • simonstpauli
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    • 5. April 2009 um 22:27
    • #10
    Zitat von "treibsand"

    Ich hatte schon oft genug das Vergnügen, sowohl original d&b "Kombinationen", als auch gute Nachbauten mit anderem Amping zu benutzen. Die Boxen zu kopieren ist kein Wunderwerk. Auch den Controller in bestimmten Bereichen nicht. Aber über eine grosse Dynamik und Betriebsdauer muss ich Klauston & Simonstspauli recht geben! Das ist die d&b Domäne und quasi ein eigener Kopierschutz.

    Warum sich manch einer ein überteuertes Originalholz hinstellt und den Schritt zum original Amping nicht macht, verstehe ich nicht. Das ist doch vergleichsweise billig...
    Wer hingegen das Holz kopiert, der muss eben auch damit leben, dass es nicht original arbeitet (klingt UND überlebt).


    Schön auf den Punkt gebracht.
    Das Material der Hersteller in diesem Segment ist das Geld ja eben deshalb wert:

    Ich weiß genau was ich bekomme wenn ich ein bestimmtes Originalklangholz bestelle.

    Wie gestern z.B. als ich mal wieder Access treten musste ohne es hören zu können. Das geht mit dem Originalcontroller wesentlich entspannter.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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    • 5. April 2009 um 23:37
    • #11
    Zitat von "treibsand"

    Warum sich manch einer ein überteuertes Originalholz hinstellt und den Schritt zum original Amping nicht macht, verstehe ich nicht. Das ist doch vergleichsweise billig...

    Ja, vielleicht wenn man nur eine Hersteller Range hat... Das ist ja auch der d&b Gedanke - "wir verkaufen keine lautsprecher, sonden systeme".

    Nur wenn man aus dem System raus möchte, ist man relativ unflexibel. Da heißt es neue Amps und Controller kaufen. Bei Höllstern müßte ich das im Prinzip nicht.

    ________________________________

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    • 6. April 2009 um 00:10
    • #12

    ich werfe mal provokant in die runde, das es durchaus möglich ist, diese boxen mit anderen amps und controllern zu betreiben.
    das kann man auch in "betriebssicher" hinbekommen. auch bei d&b kocht man nur mit wasser...
    doch dazu gehört dann vielleicht etwas mehr als nur das wissen um den unterschied zwischen L-R und BW-filtern...
    wer kein ingenieurswissen und eine entsprechende erfahrung hat und auf nummer sicher gehen möchte, der ist mit den originalen amps aber wirklich bestens bedient.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Midas
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    • 6. April 2009 um 00:59
    • #13

    Danke für Eure zahlreichen Antworten.

    Der Hintergrund dieser ganzen Geschichte ist, dass ich die neuen T10 von d&b mit meinem aktiven Sub anfahren möchte
    (Fohhn XS-30) ohne eben einen externen Amp. Wäre eben seeeehr kompakt das ganze und sehr flexibel.

    Ich denke doch eigentlich schon, dass der DSP im Sub flexibel genug ist um es der T10 recht zu machen oder nicht?

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