1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Boxen und Amps

In welcher Höhe Topteile positionieren?

  • jaan2204
  • 18. April 2009 um 23:25
  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 19. April 2009 um 23:57
    • #21

    um mal nochmal auf die Höhe des stacks und das Winkeln einzugehen:
    ich bin der Meinung das es hier kein "Kochrezept" geben kann, je nach eingesetztem Material (Art, Menge) und den akustischen gegebenheiten kann auch ein eher Flaches "über die Köpfe schießen" sinnvoller sein als ein hohes Top das geneigt wird (da da Nearfills und Delayline zwingender werden wenn der raum entsprechend ist.....)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 20. April 2009 um 00:07
    • #22
    Zitat von "wora"

    hi klaus,
    so ganz eigenartig ist diese aussage von Jens leider nicht.
    eigener erfahrungsbericht:
    ein beschaller hatte mich mal für nen job gebucht, auf dem er ein (zufällig zum thema passendes) C7 stack in einem zelt so ungeschickt aufgebaut hatte, das das top zur zeltdecke schaute (der boden war leicht abschüssig, die bühne aber gerade)
    ich fragte, ob er ein paar hölzer und spanngurte dabei habe, damit wir das top unterlegen können um es anzuwinkeln.
    seine reaktion:
    "nee, lass mal. das ist d&b, das geht schon" :shock:
    ansonsten hantierte der herr aber nur mit hochwertigem equipment und war nicht gerade ein blutiger neueinsteiger, also muss man ihm das wohl so verkauft haben.
    und ich hatte noch andere erfahrungen mit besitzern von lautsprechern dieser marke, die wohl meinten das man mit diesen die gesetze der physik nicht zu beachten brauche...
    getreu dem motto: am material kann der schlechte sound nicht liegen, das muss die halle sein. :lol:

    aber nun wieder zurück zum thema!
    natürlich ist es wichtig, gewisse grundlagen der schallausbreitung zu kennen.
    die gibt es quasi in so gut wie jedem buch zum thema beschallungstechnik.

    Alles anzeigen

    Und genau die selben Geschichten hab ich erlebt mit Turbosound, dem Martin W8LC Linearray, K&F T5, EV, Dynacord, Vdosc, JBL. und noch einigen Anderen.

    Und eigentlich waren für mich immer die Marken schuld.
    ( oder war es doch der User ??, ich weiß auch nicht mehr :roll: . Naja, anscheinend versprechen dann die Marken auch was, was sie nicht halten können )

    Deswegen finde ich die Aussage von Jens doch etwas eigenartig.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 20. April 2009 um 00:27
    • #23

    Und wieder fühlen sich die d&b-Benutzer auf den Schlips getreten... Was glaubst du, warum da "in diesem Fall d&b" steht? Vielleicht, weil der Threadstarter das C7 als explizites Beispiel genannt hat? Natürlich trifft das auf jedes "amtliche" System zu, aber besonders auf solche, die komplett mit allem verkauft werden, ob das nun Bell VPS ist, wo der Verleiher auf den 31bander verzichtet weil das "ein Prozessorsystem" ist oder d&b, "wo beste ist wo gibt", egal wie mans aufstellt, oder oder oder.

    Nur leider ist es so, dass grade die d&b-Benutzer sofort auf der Palme sind, wenn ihr großartiger, unfehlbarer Lieblingshersteller in einem Satz mit etwas negativem erwähnt wird. Eine sachliche Diskussion ist nicht möglich, solange der Nutzer seine Käufe verteidigt wie die Löwin ihre Jungen.

  • skyper
    Profi
    Reaktionen
    1.281
    Beiträge
    3.535
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. April 2009 um 01:51
    • #24

    Ich persönlich bekomme unabhängig vom Hersteller jede Anlage schei*e aufgebaut,
    (aber vielleicht mit den entsprechenden Lampen sauber eingeleuchtet)

    Da versucht ein interessierter Lichtkollege ein paar Sachverhalte außerhalb seines Erfahrungsschatzes
    durch gezielte Fragen aufzuklären, wäre doch schön wenn das Thema nicht innerhalb der nächsten Beiträgen
    inhaltlich auf den Kaloriengehalt einer Coke Zero abrutschen würde...


    Eigentlich hätte ich es aufschlussreicher gefunden wenn jemand aus der Praxis noch ein paar Hinweise
    zu technischen Details und Besonderheiten hätte geben mögen,
    die man vielleicht erst nach dem zweiten Blick ins Datenblatt oder verschiedene Kataloge findet.
    Evtl. hilft es ja neben dem Threadstarter auch dem einen oder anderen Kollegen weiter,
    oder aber weckt zumindest mehr Interesse an der Materie und gibt Anregung zu weiteren Diskussionen.

    Als Freizeitbeleuchter würden mir ja spontan z.B. Themen einfallen wie
    - die Hochtonhörner verschiedener Lautsprecher aus der PS-Serie von NEXO,
    welche über die Vertikale betrachtet keinen konstanten horizontalen Abstrahlwinkel haben,
    - Besonderheiten einer D`Appollito-Anordnung wie z.B. bei einer GAE Director, bei welcher man mit dem Abschätzen der
    Hochtönerposition mal um einen runden halben Meter danebenliegen kann
    wenn man die Box noch nie im offenen Zustand gesehen hat,
    - zur Frontlinie geneigte Hochtonhörner wie bei einer KS TRIAKS oder L`Acoustics ARCS,
    - vielleicht auch der Hinweis, dass einzelne Hersteller (z.B. Dynacord für das Wave bzw. V-System)
    Leercases bzw. Ampracks im Design der Lautsprecher im Angebot haben/hatten,
    um entsprechend die Höhe des Stacks optisch unauffällig zu korrigieren.
    (wenn ich nicht total daneben liege hatte hier im Forum auch mal jemand für ein Seeburg-System
    entsprechende Dummies gehabt)

    Oder wenn die Diskussion dann ein wenig ausgegorener ist könnte man vielleicht noch auf Lösungsansätze
    wie das HLA von JBL hinweisen oder gar "Exoten" wie die EAW KF855 bzw. KF755 ins Rennen schicken.

    Ferner könnte man die Diskussion auch noch ein wenig mit Ansätzen der Mathematik zum Thema
    "Schallpegelabnahme durch Entfernungszunahme" und den damit entstehenden Vorteilen
    geflogener/höhergestellter Lautsprecher aufwerten.


    Ich denke zwischenzeitlich mal über einen geeigneten Lampentyp nach,
    momentan fände ich einen IREOS 7kW mit einem halben Meter Projektionsabstand
    ganz angebracht, damit würde sich die Problematik modellunabhängig und zeitnah in Rauch auflösen...


    Vielleicht ist es aber auch einfacher weiter am Thema vorbei aufeinander rumzuklöppeln...

    BTW, meine Lieblingsbox ist immer noch dieser kleine Brüllwürfel von Fostex,
    den kann man im Hotelzimmer auf dem Schreibtisch stehend so laut aufdrehen,
    dass man auch noch unter der Dusche Musik hört.
    Ziehe ich trotz unpassender Positionierung jeder noch so "amtlichen" Beschallungsanlage vor.
    Indianerehrenwort.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.416
    Beiträge
    27.263
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 20. April 2009 um 02:17
    • #25

    natürlich könnte man all diese antworten geben.
    aber ganz ehrlich:
    es ist einfacher sich darüber ein buch zu kaufen, das spart uns hier sehr viel tipparbeit - und wir können uns wieder den wirklich wichtigen dingen widmen: mit bekannten oder unbekannten handelsmarken um uns werfen und uns gegenseitig inkompetenz unterstellen ;) :D

    ich denke die ursprungsfrage ist erstmal mehrfach durch gute argumente und erklärungen abgehakt.
    man braucht hier nicht nochmal wiederholen, das die tops über ohrhöhe besser aufgehoben sind.
    sollten weitere fragen auftauchen, bittesehr.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkaklto
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.116
    • 20. April 2009 um 07:33
    • #26
    Zitat von "Jens Droessler"

    Und wieder fühlen sich die d&b-Benutzer auf den Schlips getreten... Was glaubst du, warum da "in diesem Fall d&b" steht? Vielleicht, weil der Threadstarter das C7 als explizites Beispiel genannt hat? Natürlich trifft das auf jedes "amtliche" System zu, aber besonders auf solche, die komplett mit allem verkauft werden, ob das nun Bell VPS ist, wo der Verleiher auf den 31bander verzichtet weil das "ein Prozessorsystem" ist oder d&b, "wo beste ist wo gibt", egal wie mans aufstellt, oder oder oder.

    Nur leider ist es so, dass grade die d&b-Benutzer sofort auf der Palme sind, wenn ihr großartiger, unfehlbarer Lieblingshersteller in einem Satz mit etwas negativem erwähnt wird. Eine sachliche Diskussion ist nicht möglich, solange der Nutzer seine Käufe verteidigt wie die Löwin ihre Jungen.

    Ich bin weder im Besitz von d&b, noch werde ich von d&b bezahlt.

    Ich arbeite oft mit Systemen von Martin, Làcoustics, d&b, Meyer, Seeburg, Kling&Freitag und noch vielen Anderen, je nachdem was der Verleiher hat, für den ich arbeite.

    Ich hätte die Aussage genau so dumm gefunden, wenn Du Dynacord oder was weiß ich was hingeschrieben hättest.
    Aber jetz sag mal, für welchen Boxenbauer arbeitest du??
    Denn das vermute ich nach dieser Aussage, das Du sowas machst.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • skyper
    Profi
    Reaktionen
    1.281
    Beiträge
    3.535
    Termine
    1
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. April 2009 um 09:02
    • #27

    wora:

    nicht dass es mir nicht bewusst gewesen wäre,
    aber die Hoffnung stirbt bekanntlich vor Chuck Norris...


    Vielleicht mag der ADMIN ja bei Gelegenheit ein Diät-Brett
    für kalorienreduzierte Diskussionen einrichten :D

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • jaan2204
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.049
    • 20. April 2009 um 09:42
    • #28

    Hallo Leute,

    danke für eure bisherigen Meinungen, dass hilft mir in meiner Meinungsbildung schon weiter und wenn ich mal Zeit habe und ich mal zu Sachen Licht mal für ein paar Stunden was anderes sehen will, dann werde ich mal im Lager mit einer Anlage bissl experimentieren. In jeden Fall kann ich schon mal festhalten, dass es gerade in den wenigsten Fällen so ist, dass man einfach 3 Boxen übereinanderstapelt und fertig, sondern man immer über eine höhere Position und die Neigung des Tops nachdenken sollte. Das heißt für mich im Resumee sogar, dass man bei kleinere Stacks mit Fullrangsboxen als Topteil (wie auch bei vielen Kollegen bei kleine VAs oft im Einsatz) zwischen dem zweiten Bass und und dem Topteil über eine kurze Distanzstange nachdenken sollte und das habe ich bis dato definitiv hier noch nie gesehen.....

    Danke euch.......

    PS: ...jeder schreit bei uns nach Line Arrays, wobei aus vielen Stacks noch einiges mehr raugeholt werden könnte...

  • hell&dunkel
    Moderator
    Reaktionen
    1.095
    Beiträge
    12.398
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. April 2009 um 12:59
    • #29
    Zitat von "skyper"


    ..
    Vielleicht mag der ADMIN ja bei Gelegenheit ein Diät-Brett
    für kalorienreduzierte Diskussionen einrichten :D


    Und zum Ausgleich gibt´s Gegrilltes und Kartoffelsalat. :D

    Zitat

    ...bei kleinere Stacks mit Fullrangsboxen als Topteil...


    Bei mir sieht das so aus: Die TSM12 mit Bügel/TV-Zapfen auf Windups und hoch damit.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 20. April 2009 um 13:03
    • #30

    Moin,

    ich köchel auch noch ein bisschen mit, obwohl fachlich alles "beleuchtet" wurde.

    Kluge Lautsprecheranordnung ist ein Steckenpferd von mir, gespielt markenunabhängig, bin ja Hersteller.

    Zitat von "jaan2204"

    zwischen dem zweiten Bass und und dem Topteil über eine kurze Distanzstange nachdenken sollte und das habe ich bis dato definitiv hier noch nie gesehen..........


    Die Mehrzahl der Kleinbeschallungen soll nunmal optisch massiv aussehen. Als ich `89 versehentlich ins Beschallungsgewerbe gelobt wurde, habe ich vor dem Bau meiner ersten eigenen Anlage befreundete Musiker gefragt, wie eine PA optisch auzusehen habe. Ich denke Ihr könnt Euch die raumgreifende Geste zur Beschreibung vorstellen. Die Realität schon damals war, daß solche Stapel nicht wirtschaftlich sein konnten, und bereits damals völlig ausreichende Lautsprecher nicht dieser raumgreifenden Geste entsprachen. Bei mir sind es dann recht klobige Kisten geworden 60*60, 80 hoch, 60kg schwer und ein weißes EV-Horn obendrauf, aktiv getrennt. Jedesmal das Gewürge die irgendwie über Bauchnabelhöhe zu bekommen, aber wenn man das Gerümpel untendran mit schwarzem Molton kaschiert hatte sah das recht groß aus. Die nächste Anlage sollte von selbst brauchbar aufzustellen sein, also kamen Bässe, Rohr und Top.

    Ich lernte eine neue Geste kennen: Meine recht handlichen Tops wurden gestisch gestreichelt wie kranke Püppchen. Das biss schon ein wenig, ich musste da aber durch, auf dem Weg von "Bierkistenmoltongurtstapler" zum Beschaller, weil es viel besser funktionierte, mit der Unterkante der Tops auf 2,40. Die geneigt eingebaute Flanschbuchse habe vermutlich ich erfunden, jedenfalls kamen erst später vorgewinkelte oder gar winkelverstellbare Tops auf den Markt.
    Warum sieht man aber immer noch Kleinanlagen ohne, oder ohne hinreichend lange Rohre aufgebaut? Obwohl viele Tops gerade eben so leicht genug für Rohr sind? OK, ohne Rohr sieht es nicht nach Lukas mit singendem Keyboarder aus, zu kurze Rohre kann ich allerdings nicht erklären...
    http://www.audiopro.de/live/jbl/jbl_vrx_115x90.jpg
    ouuuppps, ... aber leider wirds dann auch so benutzt, im krassesten erlebten Fall war nichtmal das Rohr ausgezogen. Die hohe Leistungsfähigkeit zusammen mit der beachtlich gleichmäßigen vertikalen Abstrahlung machen das Überleben in der Nähe solcher Aufbauten zur Höllenqual, und hinten ist Kurortpegel. Dabei kann man mit VRX tolle Beschallungen machen, wenn man sie fliegt und die Schalter bedient, oder auf zwei Bässe trotzdem das lange Rohr nimmt...
    OK, PN, und ich nehme den Absatz raus... .
    Nach meinen Erfahrungen über Jahre in den kleinen tollen Liveclubs der Republik: Leute, Budgetanbieter, Kistenschubser, Anfänger, bastelnde Hausmeister, so manche Eurer Anlagen wäre brauchbar, wenn nur die Rohre vorhanden und lang genug wären, oder Bierkästen, Gurte und Molton zu Anwendung kämen und die Tops etwas nach unten gewinkelt... sachgerecht an die Decke gedübelt ist noch besser (aaahhh TÜÜÜÜV, das geht garnicht). Ich war lange genug mit einer nichtamtlichen "Stängle-PA" im Gewerbe, um Euch zu sagen: Das schert Keinen wenn sie denn sinnvoll aufgebaut ist, zum Laden passt, und alles funktioniert. Aber stumpfer Markenfetischismus paart sich zu oft mit Inkompetenz und dummer Faulheit, da ziehe ich kompetent aufgebaute Spanplatte vor, und ich habe einige gute Spanplatten nutzen dürfen. Die Nutzbarkeit der Anlagen hatte keinerlei Zusammenhang mit Schildchen oder nicht Schildchen, oder welches Schildchen. Heute muß man nichtmal Bücher lesen, es gibt ja Foren, in denen man fragen kann, oder auch einfach mal Schmökern. Boxen kaufen und aufhäufen bringt nirgendwo hin.

    Zitat von "jaan2204"

    PS: ...jeder schreit bei uns nach Line Arrays, wobei aus vielen Stacks noch einiges mehr raugeholt werden könnte...


    Wer die gesunde Einstellung zu lernen nicht hat, den rettet gerade ein "Linearray" nicht. Zumal schon die für die Funktion nötige rudimetäre Länge (und Breite ;) ) oft unwirtschaftlich überdimensioniert ist, womit ich wieder bei der raumgreifenden Geste wäre. Die Frage ist schon lange nicht mehr: "Ist es laut genug", sondern: "ist es vorne noch gesund, und hinten noch zu hören", da sind echte Linearrays manchmal unersetzbar. Aber in weit mehr Fällen als gemeinhin vermutet wird, passt die sinnvolle Beschallung noch auf zwei sehr lange 35mm Alurohre, oder an einen Prospektzug.
    Werbeeinblendung:
    Wenn die Tops leicht sind gehen sie leichter nach oben, so kam ich auf die Idee superleichte Tops zu entwickeln: Axxent NOX SD12 ...ja, jetzt auch absolut komplett schwarz ;)

    Grüße


    PS An dieser Stelle: Vielen Dank für Eure kompetenten Beiträge, und Eure auch mir entgegengebrachte Geduld, wenn ich dachte ich wüsste es besser, oder einfach doof auf der Leitung rumsaß.

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • fschleif
    Beiträge
    950
    • 20. April 2009 um 14:25
    • #31

    Wow - ich dachte eigentlich, dieser ganze Sachverhalt wäre den (Ton-)Usern hier im Forum hin(k)länglich bekannt.
    Trotzdem kurz noch mein Senf zu offenbar unbelehrbaren Kistenvermietern, meistens mit "guten" Schildchen drauf. Oft hilft ein freundlicher Hinweis aufs Manual. Dort finden sich dann Abstrahlwinkel. Der Rest geht mit Mathematik zwischen Klasse 6 und 8, je nach Bundesland :)

    Auf die Weise kommt man zu einem guten Ergebnis, der Vermieter fühlt sich (zurecht) in der Wahl sein Equipments betsätigt und liefert beim nächsten Mal direkt ein vernüftiges Ergbnis ab...


    Gruss

    Frank

    PS: Das ganze wird noch ein Pfund interessanter bei der Aufstellung der Subs, thema Interferenzen. Was ein paar Grad Eindrehen da bewirken können, hat schon manchem Kollegen ein ungläubiges Gesicht beschert, wenn man es ihm mit einem schönes Sinussignal präsentiert hat (Aaaah, das geht also doch: Bass auf der Tanzfläche und nicht nur im Bierwagen an der Seite...)

  • markus olk
    Beiträge
    210
    • 20. April 2009 um 15:47
    • #32

    Dann hänge ich mich auch mal noch mit rein ;)

    Gerade im dörflichen Bereich wird man immer wieder für Veranstaltungen gebucht, bei denen Verein XY die Bühne von Verein XYZ gebucht hat, irgendwo optisch möglichst ansprechend platziert hat, eine Band bucht, die dann Publikumszahlen jenseits HK Lukas :shock: zieht und den Beschaller, welcher seine Job ernst nimmt und die diskutierten Punkte natürlich vermeiden will, vor ein paar mehr oder weniger große Praxisprobleme stellt.

    Diese Bühnen, welche ja meistens kostenlos im Rahmen der Vereinshilfe zur Verfügung gestellt werden, lassen meist ein Fliegen von Tops an der Bühne selbst (zumindest ohne wasserfallartige Schweißausbrüche und kolikartige Bauchschmerzen) nicht zu.

    Die Bühne steht oft auf mehr oder weniger festem Umtergrund, wenn man Pech hat, auf einer Wiese, die in den letzten drei Wochen mehr Regen als Sonne gesehen hat.

    Natürlich gibt es hier jede Menge Möglichkeiten, Tops evtl. sogar mit Bässen zu fliegen, wenn denn das nötige Budget da ist. Im kleineren Rahmen müssen oft suboptimale Lösungen gefunden werden, die aber sicherheitstechnisch vertretbar sein müssen.

    Die kleinen Tricks wie mit Molton kaschierte Bierkästen, Cases im PA-Design etc. sind nützlich, aber nicht immer sehr praktikabel.

    Was mich interessieren würde, wären Vorschläge, praktische Erfahrungen etc. um z.B. zwei Tops pro Seite vernünftig auf Höhe zu bekommen und anwinkeln zu können, ohne ein "riesen" Stack aufzubauen. Ich meine genau das, was indoor mit Liften gut zu bewältigen ist, aber outdoor nicht immer so einfach ist.

    Wie geht ihr hier vor?

    Gruß Markus

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 20. April 2009 um 16:17
    • #33

    @ klauston: Ich arbeite für KEINEN Boxenhersteller! Und wenn du meine Posts richtig gelesen hättest, geht es hier nicht um pro oder kontra irgendeines Herstellers, sondern darum, dass viele Nutzer selbst nicht mehr nachdenken, weil sie ja was "amtliches" gekauft haben. "Das geht schon, das ist doch von XY". Der Threadersteller hat nunmal explizit d&b C7 genannt!

  • sebastian
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.078
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. April 2009 um 16:22
    • #34

    Da kann mal mal sehen, dass "Beschaller" noch weniger Ahnung vom Beschallen haben als Tanzmusiker! :shock: In diesen Kreisen hatte sich ziemlich schnell rumgesprochen, dass die Höhe eines Dynacord XA5 Stacks nicht ausreichend ist! :wink:

  • georgenomex
    Beiträge
    737
    • 20. April 2009 um 18:27
    • #35
    Zitat von "markus olk"

    Dann hänge ich mich auch mal noch mit rein ;)

    Was mich interessieren würde, wären Vorschläge, praktische Erfahrungen etc. um z.B. zwei Tops pro Seite vernünftig auf Höhe zu bekommen und anwinkeln zu können, ohne ein "riesen" Stack aufzubauen. Ich meine genau das, was indoor mit Liften gut zu bewältigen ist, aber outdoor nicht immer so einfach ist.

    Wie geht ihr hier vor?

    Gruß Markus

    Für kleinere Sachen kann man zB sogenannte Boxenschrägsteller verwenden um eine Neigung der Tops zu erreichen, einige Tops wie zB die HK CT112 haben einen dreifachen Flansch oder es gibt sogar einen verstellbaren (weiß nicht mehr wo ich den gesehen habe). Dann gäbs auch noch Flugbügel die man für die Befestigung von Tops auf einer Distanzstange verwenden kann (zB TW-Audio T24, wobei die vom Gewicht her sicher grenzwertig ist). Diese Maßnahmen setzen allerdings den Einsatz einer Distanzstange voraus, sieht dann vielleicht etwas komisch aus aber bringt das Top auf Höhe und ermöglicht gleichzeitig die Neigung... nur fliegen ist schöner ;)

    Encyclopedia Dramatica - Austria

  • emaefte
    Verifiziert
    Beiträge
    23
    • 20. April 2009 um 18:34
    • #36
    Zitat von "markus olk"

    Dann hänge ich mich auch mal noch mit rein ;)

    Gerade im dörflichen Bereich wird man immer wieder für Veranstaltungen gebucht, bei denen Verein XY die Bühne von Verein XYZ gebucht hat, irgendwo optisch möglichst ansprechend platziert hat, eine Band bucht, die dann Publikumszahlen jenseits HK Lukas :shock: zieht und den Beschaller, welcher seine Job ernst nimmt und die diskutierten Punkte natürlich vermeiden will, vor ein paar mehr oder weniger große Praxisprobleme stellt.

    .....wenn denn das nötige Budget da ist.....

    Wie geht ihr hier vor?

    Sorry, dass ichs etwas zerhackt habe aber ich wollte es kurz halten :)

    Genau das, sind oftmals die Probleme (zumindest im ländlichen Gebiet): 1. ist der Veranstaltungsort absolut nicht durchdacht und die Organisation geht gegen null. Man kann den Ort vorher noch so oft besichtigen/besprechen, am Ende ist es immer so wie man es nicht gebrauchen kann. Und 2. wird um jeden Cent gekämpft. Aus den ganzen Billigkämpfen habe ich mich ausgeklinkt. Wenn das jemand anders für weniger machen kann dann bitteschön. Soll der sich für nen Hungerlohn abrackern. Da sind tatsächlich schon Leute mit nem Raveland-System angekommen und konnten mein Lachen absolut nicht nachvollziehen.... es waren ja 18 Zöller im Top verbaut.

    Meistens artet es bei mir immer noch in Erhöhungsbauten aus. Es ist immer nur ein Kompromiss aus dem Willen, guten Sound zu liefern und dem Kampf mit dem nörgelnden Veranstalter.
    Beispiel:
    Boxen auf die Bühne geht nicht, schon alleine vom Platz her meist unvorstellbar. Boxen daneben geht auch nicht, da gehen ja mindestens 2m² wertvoller Platz verloren und die Leute gaaaaaaaanz Außen sehen nichts. Boxen fliegen? Viel zu teuer. Wer soll denn die zusätzliche Traverse zahlen? Da wird ja in 90% der Fälle gespart und es kommen Lichtstative zum Einsatz. Boxen unsichtbar in der Luft hängend von schräg oben beschallend? Ja klar das geht. Am besten mehrere Linien im Raum verteilt, damits überall gleich laut ist. Aber bitteschön mit Funkt ansteuern wegen der ganzen Kabel.... Ich packe dann immer meinen Zauberstab aus und fange an Harry Potter zu spielen.
    Da fällt die Sache mit dem Anwinkeln der Tops über den Zuschauerköpfen schon schwer.
    Am besten gehts bei kleinen Anlagen mit U-Bügeln auf Stativen. Da kann man ordentlich anwinkeln und es ist schonmal ne ganze Ecke besser. Und je nach System und Ort muss man halt erhöhen. Mit was auch immer. Am Besten unsichtbar ;)

    Viele Grüße

    Ist nicht alles Gold was glänzt... manchmal ist's auch Alufolie.

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 20. April 2009 um 19:49
    • #37

    Bei mittleren bis großen Topteile sollte man auch nicht über das Ziel hinausschießen und beim Winkeln beachten, daß das Ganze am Ende noch sicher sein muß. Wenn es nicht sicher zu winkeln ist dann lieber höher stellen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 20. April 2009 um 21:38
    • #38

    Ich denke was wir hier mal aussen vor lassen sollten ist diese Budgetdiskussion, das paßt doch wohl besser ins Party-PA. Als nächstes behaupte ich, man macht es sich zu einfach wenn man es auf das Material oder die beschränkten Möglichkeiten schiebt. Gut, es ist nicht immer notwendig anzuwinkeln, man verschenkt dabei zwar Leistung und fängt sich evtl. etwas mehr Probleme aber auf die richtige Höhe sollte man als ernstzunehmender Beschaller sein Material doch immer irgendwie bekommen. Sicher ich kenne dieses Vereinsgehabe wo dann jemand da steht und seinen Kopf hat und auch durchsetzen möchte, ich komme hier aus einer 500 Seelen Gemeinde, aber als Profi sollte man soweit in der Lage sein dem unbedarften Gegenüber klar zu machen das aus seinem Fest nichts wird wenn du deine Arbeit nicht so machen darfst wie du dieses für richtig hältst, du schreibst Ihm ja auch nicht vor wie er seine zu tun hat. Volltransparente Lautsprecher gibt es ebenso wenig wie die, die vorne das Gespräch der älteren Herren die mit Gewalt ihr Bier direkt vor dem Lautsprecher trinken müssen nicht stören aber trotzdem 50m Zelt beschallen. Das ist der Job und der ist nicht immer leicht aber es macht sich bezahlt wenn man sich durchsetzen kann um dann zu zeigen was möglich ist.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • markus olk
    Beiträge
    210
    • 20. April 2009 um 23:03
    • #39

    Es ging hier auch keineswegs darum, rumzuheulen über die ach so schlechten Umstände.

    Es ging darum, zu hören, wie ihr solche Situationen meistert, denn manchmal haben Kollegen im Laufe der Jahre auch mal Tricks entwickelt, die weit weg vom Lehrbuch, aber einfach, sicher und effektiv sind, deswegen frage ich auch hier und nicht im Party-PA. Desweiteren gibt es hier sicherlich den ein oder anderen, der im Zeitalter der Deregulation etwas zur Gefahrenanalyse mancher Konstruktion beitragen kann.

    Boxenschrägsteller sind für kleine Sachen super, gerade da ist es auch recht leicht, auf Höhe zu kommen. Bei Boxencluster wird´s damit aber schon schwierig.

    Wäre es eigentlich möglich, zwei Tops wie z.B. die Arena 12 Pro mit je 22kg, gut gesichert auf einem Lift wie dem Fantek T-100 aufzustellen und abzuspannen? Lifte Outdoor sind ja immer ein heikles Thema wegen der nicht-zentrischen Kräfte. Andereseits wäre eine Höhe von max 2,5m und eine (reine Gewichts-) Belastung von 50% des Zulässigen nicht viel.

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 20. April 2009 um 23:35
    • #40

    Dass die Tops (oder zumindest die Hochtöner) oberhalb der Köpfe der Zuhörer positioniert werden sollen, haben wir ja jetzt geklärt (wobei ich mich immer noch frage, wie man daran zweifeln kann ...).

    Wenn man die Tops aber nur knapp drüber bekommt, bringt ein Anwinkeln eher wenig. In der folgenden Grafik wird unten ein "Akustikholz" (die typische Dachlatte) benutzt:

    Wenn man die Tops denn hoch genug bekommt, ist ein beliebter Fehler, dass sie dann zu stark geneigt werden. Dann säuft der Pegel im hinteren Bereich zu stark ab und vorne gibt es einen Hot-spot:


    Für eine gleichmäßige Pegelverteilung gibt es übrigens eine optimale Höhe und einen optimalen Neigungswinkel. Diese ergeben sich aus dem nominellen Abstrahlwinkel des Tops:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    2 Mal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (20. April 2009 um 23:51)

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. IHOS DSP 6.4 / Kingray GPA415 FIR Designer .txt Dateiformat?

    ThomasA
    5. Oktober 2026 um 19:16
  2. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  3. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  4. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  5. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  6. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  7. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  8. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  9. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  10. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™