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Band mit eigenen Funkstrecken, Monitorpult bei Großveranst.?

  • stefan hiester
  • 19. Mai 2009 um 08:08
  • stefan hiester
    Beiträge
    6
    • 19. Mai 2009 um 08:08
    • #1

    Band mit eigenen Funkstrecken, Monitorpult bei Großveranstaltungen ?

    Wir sind eine Band, die nun langsam auch für Großveranstaltungen gebucht wird. Bisher haben wir immer unser komplettes Monitorrack mitgebracht. Dies ist bestückt mit einem Crest XRM, 5 Sennheiser IN-Ear Strecken G2 E-Band und 3 Shure SLX Beta 58 D-Band. Das ganze ist fest verkabelt und ordentlich beschriftet, quasi „plug und play“.
    Die Frequenzen sind genau berechnet und aufeinander abgestimmt und funktionieren so in der Kombination ohne Störungen. Wir haben bisher weder Antennencombiner, Antennsplitter oder Richtantennen benötigt.

    Ich mache den Mix für 9 Wege von der Bühne aus selbst und spiele auch noch mein Instrument dabei. Da die Mikrofonie immer die gleiche ist, besteht der Monitorsoundcheck nur noch aus Feinjustage, was in 5 Minuten erledigt ist.

    Nun stehen paar Großveranstaltungen an. Unter Großveranstaltung verstehe ich größer 10 000 Zuhörer.
    Am liebsten würde ich da unser Monitorrack mitbringen und auch unsere Funkstrecken nutzen. Ich habe aber auch schon mitbekommen, das so was bei Großveranstaltungen gar nicht gerne gesehen wird.

    In den Rider habe ich speziell zum Thema Funkfrequenzen folgenden Satz rein geschrieben.
    Wir bringen eigene Funksysteme mit. Wir bitten darum das die Beschallungsfirma das Frequenzmanagement übernimmt und uns entsprechende Frequenzen frühzeitig zuteilt. Funkmikros 3 x Shure SLX 800.100 - 819.900 MHz,
    In-Ear 5 x Sennheiser IEM G2 830.00 - 866.00 MHz.
    Falls uns nicht frühzeitig Frequenzen zugeteilt werden, belegen wir folgende aufeinander abgestimmte Frequenzen.
    1 Shure Group 5 Set 1 801.475 Vocals 1 Shure SLX
    2 Shure Group 5 Set 2 803.025 Vocals 2 Shure SLX
    3 Shure Group 5 Set 3 805.800 Vocals 3 Shure SLX
    1 Sennheiser IEM 1 838,100 IN-EAR 1
    2 Sennheiser IEM 2 838,600 IN-EAR 2
    3 Sennheiser IEM 3 843,250 IN-EAR 3
    4 Sennheiser IEM 4 845,500 IN-EAR 4
    5 Sennheiser IEM 5 846,100 IN-EAR 5

    Wie seht ihr das, machst es Sinn unser Monitorrack inkl. Funksysteme einzusetzen oder
    würdet ihr eher davon abraten ?

    Wie ist es auf Großveranstaltungen üblich ?

    Bringen große Acts eigenes Material wie Funkmikros oder In-Ear Systeme mit ?

    Wahrscheinlich bringen die auch selbst Techniker mit die sich nur um das Thema Monitorsound kümmern, oder verlassen diese sich auch auf die Profis der Beschallungsfirma ?

    Was haltet ihr von der Variante, IN-Ear Systeme des Beschallers an unser Monitorrack anzubinden ?
    So könnten wir In-Ear-Strecken forden, Ohrhörer haben wir ja. Da könnten wir ja sogar noch vorgeben z.B. Sennheiser IEM, Mono, eingestellt auf –10 db, Hi Boost. Abgesehen davon das Sender und Empfänger übersteuern könnten, da die Pegel nicht passen, könnte uns da ja nicht viel passieren, oder ?
    Das wäre in der Hand der Profis und die würden am Monitorplatz ja sehen wenn die IN-Ear-Sender schon übersteuern würden.

    Was haltet ihr von der Variante das mit den Funken ebenfalls so zu machen ?

    An Vorgaben würde ich da machen, 3 x Shure Funksysteme mit Beta 58 Kapsel bitte mit gleichen Pegeleinstellungen.
    Die sollten dann ja ungefähr klingen wie unsere Shure SLX Systeme mit Beta 58 Kapsel.
    Allerdings müßte ich die bestimmt einpegeln, da der Pegel der Funkmikros vom Beschaller mit Sicherheit nicht gleich dem unserer Systeme wäre ?


    Es wäre schön wenn ich zu all den vielen Fragen Antworten von euch Profis bekomme

    Vielen Dank

    Steve

  • tufkaklto
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    • 19. Mai 2009 um 09:54
    • #2

    Hallo

    Ich mach sowas oft, von daher traue ich mir zu, Dir eine übersichtliche Antwort geben zu können.

    JA, auf größeren Bühnen ( auch auf kleineren ) ist es üblich, das Bands mit Ihrem eigenem Material kommen.

    Zitat

    Wie seht ihr das, machst es Sinn unser Monitorrack inkl. Funksysteme einzusetzen oder
    würdet ihr eher davon abraten ?

    Ja, wenn ihr das so gewohnt seit und es auch schnell geht seh ich da Vorteile für Euch.

    Zitat

    Bringen große Acts eigenes Material wie Funkmikros oder In-Ear Systeme mit ?


    Ja, sogar sehr häufig.

    Zitat

    Wahrscheinlich bringen die auch selbst Techniker mit die sich nur um das Thema Monitorsound kümmern, oder verlassen diese sich auch auf die Profis der Beschallungsfirma ?


    Da gibt es keine Regel, beides kommt vor.
    Allerdings: wenn eigenes Material, dann auch eigener Techniker !!!

    Zitat

    Was haltet ihr von der Variante, IN-Ear Systeme des Beschallers an unser Monitorrack anzubinden ?
    So könnten wir In-Ear-Strecken forden, Ohrhörer haben wir ja. Da könnten wir ja sogar noch vorgeben z.B. Sennheiser IEM, Mono, eingestellt auf –10 db, Hi Boost. Abgesehen davon das Sender und Empfänger übersteuern könnten, da die Pegel nicht passen, könnte uns da ja nicht viel passieren, oder ?
    Das wäre in der Hand der Profis und die würden am Monitorplatz ja sehen wenn die IN-Ear-Sender schon übersteuern würden.

    Nichts!!
    Ich würde Dir vor ort nicht mein komplettes In Ear oder Funksystem von den Pegeln her umstellen, welches für (meist) ein ganzes Festival schon gut eingestellt ist.
    Das nimmst Du so, wie ich es habe:
    WARUM:
    Weil der Act davor und vermutlich auch danach es wieder so braucht, wie ICH es eingestellt habe.
    Sonst stimmt bei mir gar nix mehr am Pult, beim FOH auch nicht und ich hab deutlichen Stress mit Umbau und umprogrammieren, und komme mit etwas Pech ins schwimmen beim Zeitplan.
    Und das dafür, das ein Act was anders haben will als Andere.
    NEIN, ausser Du bist der Mainact!!!!!!!!!!

    Zitat

    Was haltet ihr von der Variante das mit den Funken ebenfalls so zu machen ?


    Siehe oben.

    Was Ihr aber bedenken solltet:

    Variante 1:

    Was habt Ihr sonst noch an Mikros auf der Bühne??
    Denn die sollten dann auch im Idealfall immer gleich sein.

    Was wirklich Sinn machen würde:
    Ihr habt Euer Zeug mit Subauslegern ordentlich verkabelt.
    Aber mit einem System, wo man Drum bzw Keyboard auf Risern vorverkabeln kann und dann nur mehr mit einem Multipin ansteckt.
    So geht der Umbau schnell und los gehts.
    bei Dieser Variante wäre es dann vernünftig, Ihr habt eine XLR Male Peitsche ( am besten beschriftet nach Zahlen und Instrument - Instrument deshalb, wegen der Festivalbelegung ) , die Ihr dem örtlichen in die Hand drückt, damit er mit seiner Stagebox den FOH versorgen kann.

    Variante 2:
    Ihr verwendet die Verkabelung und die restlichen Micros vom örtlichen ( auch da, Spezialmicros selber mitnehmen ) und habt eine XLR Peitsche ( diesmal Female XLR ) wo Ihr Euch das Signal von der Stagebox rausholt für Euer Pult.

    Aber beschreib mal das Setup genauer!!!
    Dann kommen mehr Infos.

    Klaus, der genau so einen Job als örtlicher Monitormann auf festivals oft macht und das kennt :D

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  • foh
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    • 19. Mai 2009 um 10:18
    • #3

    Hmm ja
    Klaus seiner Aussage ist nicht mehr viel hinzuzufügen.
    Definitiv ist es bei Großen Acts üblich das eigenes Equipment mitgebracht wird.

    Daher ein gut funktionierendes eigenes System is immer gut.

    Grüße und viel Spaß
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

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    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • Christian Engel
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    • 19. Mai 2009 um 11:40
    • #4

    Prinzipiell ist das für euch natürlich eine sehr komfortable und mit Bedacht zusammengestellt schnell aufgebaute Lösung.
    Was ich vermeiden würde ist Misch-Masch zwischen der eigenen Technik und dem Material vor Ort. So wird die von dir vorgeschlagene Möglichkeit euer Monitorrack zusammen mit In-Ear-Systemen vor Ort zu nutzen zusätzlich Zeit kosten und Stress verursachen. Und vermutlich wird sich kein local Tech, der am Tag 10 oder mehr Bands über die Bühne zerrt, darauf einlassen, sein Monitoring, welches bereits safe spielt, auseinander zu nehmen.

    Ganz wichtiger Punkt wie ich finde und von Klaus bereits erwähnt: bringt ihr einen eigenen Tech mit? Das wäre schon eine wichtige Voraussetzung für einen stressfreien Job. Es wird immer mal Probleme geben für deren Lösung du als Musiker keine Zeit oder keine Nerven hast. Zudem ist es für die Musiker auf der Bühne ein beruhigendes Gefühl, wenn ein vertrauter Tech vor Ort ist, der sich bei Problemen kümmert. Das spart graue Haare :D

    Im Idealfall rückt ihr mit eigenen Mikros, zur Bühnengröße passenden Subsnakes, auf schnellen und einfachen Aufbau getrimmter Verkabelung und eurem Monitorrack an, lasst das von euren Backlinern aufbauen und verdrahten und übergebt dem Tech vor Ort eine beschriftete XLR-Peitsche mit euren Signalen bzw. lasst das von eurem Techniker erledigen. Zusammen mit einem guten Technik-Rider als Vorab-Info sehe ich da keine Probleme mehr und so ist das auch gängige Praxis.

    Beste Grüße, Chris

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • tufkaklto
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    • 19. Mai 2009 um 12:02
    • #5

    Wichtig wäre, zumindest einen >FOH Tech mitzuhaben, der vorher mit der örtlichen Crew alles abklärt und das für Euch aufbaut/checkt.
    Die Zeit hat ein fitter FOH Mann auf jeden Fall.

    ich habe konkret letztes Jahr 2 Bands gehabt, die mit eigenem Rack mit InEar und Funk kamen und wo sich die Musiker selbst gemischt haben. ( Nachdem der FOH Mann das aufgebaut hat . )
    Lustigerweise sogar eine mit einem Crest Pult wie von Dir beschrieben

    Auch wichtig:
    das gut und verständlich im Rider zu beschreiben, was die örtliche Crew erwartet.

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  • simonstpauli
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    • 19. Mai 2009 um 12:40
    • #6

    Ich meine auch, daß es bei entsprechender Vorbereitung (Rider, wie von Dir beschrieben und Bitte um Frequenzmanagement, alternativ eigene Frequenzen) eine saubere Lösung ist, genau das beschriebene Setup mitzunehmen.
    Damit kann jeder Profi umgehen, es geht hier ja hauptsächlich nur noch um Frequenzmanagement.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • skyper
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    • 19. Mai 2009 um 13:09
    • #7

    ein kleiner Punkt der mir noch eingefallen ist:

    aus hygienischen Gründen wäre es mir als Musiker lieber, immer das von mir selbst angesabberte Mic am Mund zu haben,
    als vielleicht die Handquatsche, über der gerade einer Ratte der Kopf abgebissen wurde oder so...
    Mich wundert es teilweise, wie schmerzfrei da so mancher Künstler bei diesem Thema ist...
    (gibt aber auch Ausnahmen, die dann z.B. "Ihr" Neumann (allerdings mit Schnur) am Start haben,
    mit welchem sie auch umzugehen wissen...
    Da geht dann sogar einem mittelschlechten Teilzeitbeleuchter das Herz auf :) )

    Solange kein eigener Monitortech mitreist würde ich die Lösung mit
    a) frühzeitiger (und erneut kurzfristiger) Bekanntgabe der verwendeten Frequenzen
    b) für die Band funktionierendem Monitorsetup in fünf Minuten
    nicht aufgeben.
    Insbesondere bei fremd gestelltem Material wären mir das zu viele unbekannte Faktoren.
    (Frage ist auch, ob auf jedem Festival tatsächlich IEM gestellt wird, Rider hin oder her,
    oder ob man auf die bestehende Monitoranlage verweisen wird...
    Man kennt ja die Diskussionen ums Budget :( und den von cen-music beschrieben
    "Fließbandbetrieb" auf Festivals)

    Sinn macht es vielleicht ein oder zwei alterntive Frequenzraster im Handgepäck zu haben,
    damit man notfalls auch vor Ort noch was machen (lassen) kann.
    (können ja auch der Promotionmann von LoLaLimonade oder die Actionbühne von Radio Hörsturz
    hinter der Bühne sein die Euch da reinfunken, selbst wenn der Technikdienstleister sich an Eure Frequenzvorgaben angepasst hat...)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • derautor
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    • 19. Mai 2009 um 13:15
    • #8
    Zitat

    Am liebsten würde ich da unser Monitorrack mitbringen und auch unsere Funkstrecken nutzen. Ich habe aber auch schon mitbekommen, das so was bei Großveranstaltungen gar nicht gerne gesehen wird.

    Das stimmt so nicht! Nicht gerne gesehen wird mangelhafte bis gar keine Kommunikation im Vorfeld. Klärst Du alles sauber ab (die Rider hast Du ja schon), sollte das kein Problem sein. Und wenn Dein Setup sauber spielt, technisch in Ordnung ist, von Dir (oder jemandem aus Eurer Produktion) betreut und keinen Mehraufwand verursacht (Stichwort: integrierter Splitter), wird Dir kaum ein Örtlicher böse sein, dass er weniger arbeiten muss :D

    Es ist allgemeinhin schon üblich, dass größere Acts mit komplett eigener Technik auf Festivals aufschlagen. Das spart Zeit und bringt Sicherheit, weil die Leute mit ihrem gewohnten Material arbeiten. Es gibt sogar Acts, denen musst Du nur noch den Strom und ein Gästecore bereitstellen.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • derautor
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    • 19. Mai 2009 um 13:19
    • #9
    Zitat

    Lustigerweise sogar eine mit einem Crest Pult wie von Dir beschrieben

    OT:

    Geht mir genauso, das Crest scheint ein echter Standard fürs portable analoge Nahkampf-Monitorrack :D zu sein.

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • stepu
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    • 19. Mai 2009 um 15:07
    • #10

    Wirklich wichtig ist das Frequenzmanagement für euch.
    Bei Großveranstaltungen mag es ja sein, daß die Vor-Ort-Firma alle Rider liest und berücksichtigt.
    Aber was ist bei dem CD-Release-Gig in der Bar/im Foyer eines Theaters? Oftmals ist da solange Funkstille zu halten,
    bis die laufenden Vorführungen im Haus beendet sind. Die haben Vorrang.
    Du solltest also, wenn du dein Funk/Monitorsetup immer benutzen möchtest, darauf hinweisen,
    daß ihr keine anderen Funkmikros und Monitorlösungen akzeptiert respektive nicht ohne eure Technik spielt.
    Das sollte dazu führen, daß sich jemand von der Veranstalterseite um eure Technikwünsche kümmert...

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • stefan hiester
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    • 20. Mai 2009 um 11:08
    • #11

    Hallo Klaus, Jürgen, Chris, der Autor, Stefan und alle anderen,

    Zunächst mal vielen Dank für eure sehr kompetenten Antworten und der Mühe die ihr euch gegeben habt, finde ich großartig.
    Am wichtigsten ist für mich die Aussage, das es sehr wohl gerne gesehen wird, bzw. üblich ist mit eigenem Equipment anzureisen.
    Ja und es leuchtet ein wenn eigenen Technik dann auch eigene Techniker. Am FoH haben wir das ja schon lange. Auf der Bühne bleibt das dann wohl bei mir hängen, aber ist eigentlich wenn alles von uns genommen wird, für mich auch mit ein paar Handgriffen erledigt.

    Ich denke aber drüber nach gerade bei Großveranstaltungen dafür jemand mitzubringen.

    Klar das muß alles absolut zusammen passen, beschriftet sein usw usw.

    Wir werden uns noch ein Subcore anschaffen um Signale vom Drummer zum Monitorplatz zu bringen. Das wird auf beiden Seiten entsprechend beschriftet.

    Eine Snake mit XLR males vom Crest Splitter out die entsprechend beschriftet ist haben wir bereits.

    Neben den eigenen Mikros für die Vocals die wir schon haben, können wir natürlich von unserem Verleiher unser Standard Setup an Mikros mitnehmen, dann wäre alles bei jedem Gig gleich.

    Wobei wir da auch wirklich nichts außergewöhnliches dabei haben, was meiner Meinung nach der Beschaller vor Ort eh in seinem Gepäck haben muß.

    2 x Shure SM-58

    Drums:
    1 x Bass Drum Shure Beta-52
    1 x Snare Top Shure SM-57
    1 x Snare Bottum Shure SM-57
    1 x Hi-Hat Condenser Hyperniere Neumann Rode Sennheiser Shure AKG
    1 x Tom Shure SM-57
    1 x Overhead Condenser Niere Neumann Rode Sennheiser Shure AKG

    E-Gitarre:
    1 x Shure SM 57

    A-Gitarre:
    2 x Di Box BSS

    Was an Condensern da steht ist mir nicht so wichtig, die kann ich auch während dem Gig problemlos nachregeln.

    Gibt es bei Großveranstaltungen Standard Mikros für Hi-Hat und Overhead ? Und welche sind dies ?

    Derzeit hab ich im Rider stehen:
    Hi-Hat: Condenser Neumann 1. Wahl KM 185 oder 2. Wahl KM 184
    Overhead: Condenser Neumann 1. Wahl KM 183 oder 2. Wahl KM 184

    Oder ist das schon überheblich ?

    Funk und IN-Ear-Strecken nehmen wir dann unsere, das Argument vonwegen auseinderreißen oder speziell für uns umprogrammieren leuchtet ein.

    Und ihr habt Recht, wir sind nicht der Mainact. L Und ich möchte vermeiden da überheblich rüberzukommen, mit Forderungen als wären wir der Mainact.

    Der Vorschlag ne alternative Frequenzliste dabei zu haben, ist gut, werden wir ebenfalls umsetzen.

    Also insgesamt habt ihr mich schon um einiges weiter gebracht, vielen Dank.

    Es gibt aber noch ein weiteres interessantes Thema, nämlich Aufnahmen bei Großveranstaltungen.

    Bei Veranstaltungen wo wir selbst die Technik mitbringen, machen wir auch immer 6 Spur-Aufnahmen.
    2 Spuren aus dem Pult
    2 Spuren mit Condensern am FoH
    2 Spuren mit Condensern von der Bühne Richtung Publikum
    Aufgenommen wird mit nem Audiointerface nem MacBook und Pro Tools.

    Nun wäre es für uns sehr wichtig gerade von den Großveranstaltungen solche Aufnahmen zu bekommen.

    Wie macht man das am besten. Mit eigenem Interface, oder ist da eh in der Richtung was vorhanden, wo man nur seine USB Festplatte oder SD-Karten abgibt und da nachher das Audiomaterial drauf hat.

    Ich hab überlegt folgenden Satz in den Rider zu übernehmen, bin mir da aber nicht sicher, ob ich das bringen soll:

    Es ist bei der Band üblich das ds Konzert mitgeschnitten wird. Dazu bringt die Band ein entsprechendes Audio Interface, mit XLR Eingängen + einen Laptop mit. Es werden 6 Spuren aufgezeichnet.

    Spur 1 und 2 Summensignal des Pultes
    Spur 3 und 4 Mikrofonsignal am FoH
    Spur 5 und 6 Mikrofonsignal Ambience mit zwei Mikrofonen die auf der Bühne stehen und in Richtung Publikum ausgerichtet sind

    Vom Beschaller sind entsprechende Kondensatormikrofone + Windschutz + Stative + Kabel zu stellen und die Signale zum Audio Interface der Band am FoH zu führen.

    Sehr gute Erfahrungen haben wir hier mit Neumann K 184 Mikrofonen gemacht. Hier können natürlich auch andere Condensermikrofone mit Nierencharakteristik eingesetzt werden.

    Die Signale sind unserem Tontechniker über XLR Kabel zu übergeben. Unser Audiointerface besitzt Phantomspeisung und separat regelbare Preamps.

    Kann ich das so schreiben ?


    Vielen Dank an euch alle !!!

  • Volker Holtmeyer
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    • 21. Mai 2009 um 12:25
    • #12
    Zitat von "stefan hiester"

    Gibt es bei Großveranstaltungen Standard Mikros für Hi-Hat und Overhead ? Und welche sind dies ?

    Derzeit hab ich im Rider stehen:
    Hi-Hat: Condenser Neumann 1. Wahl KM 185 oder 2. Wahl KM 184
    Overhead: Condenser Neumann 1. Wahl KM 183 oder 2. Wahl KM 184

    Oder ist das schon überheblich ?


    Für RnR und "Festival-Ambiente" sind die Neumänner eher ungewöhnlich (ob überheblich oder nicht hängt dann eher von der Qualität eurer Band ab ... :wink: ).
    So ein Quasi-Standard ist wohl das AKG C391.

    Zitat von "stefan hiester"


    Es gibt aber noch ein weiteres interessantes Thema, nämlich Aufnahmen bei Großveranstaltungen.


    Um ehrlich zu sein, fühle ich mich von solchen Geschichten immer etwas genervt. Ich würde euch empfehlen, das lieber selbst in die Hand zu nehmen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tufkaklto
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    • 21. Mai 2009 um 16:56
    • #13

    Standart Kondenser je nach Verleiher:

    C391
    C451
    Shure SM81

    Aufnamen:
    selber machen!!!!

    Wenn Ihr schon einen FOH Techniker habt, und Du den Rest machst, sollte das reichen.
    Dann eher einen fitten Alrounder., der sich dann auch um die Backline kümmern kann.

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  • Wulfson
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    • 25. Mai 2009 um 08:18
    • #14

    moin

    zum thema aufnahmen: sehr angenehm empfinde ich da einen split in eurem eigenen rack. da kann eine splitstrecke zum muco der beschallerbude und eine andere zum multitracker o.ä. gehen; den monitormix mecht ihr ja selbst. so können alle streßfrei ihren job erledigen und ihr bekommt eure aufnahmen ;)

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