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Neue Seeburg Stangen LA G3

  • Blancblue
  • 17. Juni 2009 um 12:57
  • Blancblue
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    • 17. Juni 2009 um 12:57
    • #1

    Seeburg bringt ein neues LA: http://www.diereferenz.de/seeburg-g3

    20° vertikal - kann mir jemand den typischen Anwendungszweck für so ein Konstrukt erklären? Irgendwie blick ich das nicht.

    ________________________________

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  • fabio hermann
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    • 17. Juni 2009 um 13:33
    • #2

    Line Array in einer Box...
    Ziel des Ganzen ist es wohl die physikalischen Gesetze, die sich das Line Array zu nutzen macht, auch auf "normale" Boxen anzuwenden.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Blancblue
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    • 17. Juni 2009 um 16:37
    • #3

    Mhm, das ist mir soweit ja klar. Aber wo braucht man ne Box auf einem Stativ mit 20° vertikalem Abstrahlwinkel? Oder ist das nicht wirklich relevant? Nen Kollege erzählt mir letztens, er benutzt für kleine Sprachgeschichten auch nur ein VRX pro Seite und das ginge eigentlich ziemlich gut. :shock:

    ________________________________

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  • Volker Holtmeyer
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    • 17. Juni 2009 um 16:44
    • #4

    Wieso sollte eine Box, die knapp über Kopfhöhe auf die Zuhörer zielt, mehr als 15° - 20° vertikal abstrahlen?!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • unknown_artist
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    • 17. Juni 2009 um 16:46
    • #5

    Ja wieso denn nicht? 20 Grad vertikal sind doch jetzt gar nicht so wenig. Bei üblichen Zeltmucken bei denen die Lautsprecher eh nicht hoch geflogen werden können ist das doch super....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • unknown_artist
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    • 17. Juni 2009 um 16:48
    • #6

    Verdammt, Volker war schneller, lustiger finde ich eher das 3 Galeo Module in einer box vergleichsweise so "günstig"(wobei im Gegensatz zu Hornholz...) sind, bzw wie will Seeburg die Preise für ein einzelnes Galeo Modul rechtfertigen?

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Jens Droessler
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    • 17. Juni 2009 um 17:27
    • #7

    Klar, das Einsatzgebiet ist das gleiche wie für JBL VRX.

    Ich glaube aber nicht, dass sich bei den sechs (von mir aus auch zwölf oder achtzehn) 8ern tatsächlich 18er oder gar 21er gut ankoppeln lassen. Das klappt ja bei LAs mit 10ern schon kaum.

  • illuminati235
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    • 17. Juni 2009 um 19:24
    • #8

    Einen ähnlichen Weg geht man hier mit:

    http://www.martin-audio.com/products/datas…DQdatasheet.pdf

    Im Prinzip ein LM und ein LMD in einem Gehäuse.

    Gruß
    Noel
    ------------------------------------------------
    Nimmt der Pegel des Meeresrauschens mit 3 oder 6db pro Entfernungsverdopplung ab?
    Ab sofort neu in der Vermietung: 24x MLA Mini

  • klangcharakter
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    • 17. Juni 2009 um 21:44
    • #9

    Klingt schon interessant, aber wenns im groben aus 3x Galeo Systemen besteht,
    dürfte es unter 40kg auf keinen Fall wiegen...
    Fürn Stativ und 1-Mann-Bewerkstelligung zu schwer.

    Ausserdem ist man mit einzelnen Elementen flexibeler.

  • fabio hermann
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    • 17. Juni 2009 um 22:36
    • #10

    Du vergisst, dass es nur eine Box ist und dadurch allein am Holz schon einiges an Gewicht gesparrt wird. Ich schätze das Gehäuse allein wird ~ 1,5 mal soviel wiegen wie das Gehäuse eine Galeo Elements. (Nur das Gehäuse, also das Holz und die Flugvorrichtung, Speaker und Inneleben nicht eingerechnet)

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • klangcharakter
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    • 17. Juni 2009 um 22:54
    • #11
    Zitat von "fabio hermann"

    Du vergisst, dass es nur eine Box ist und dadurch allein am Holz schon einiges an Gewicht gesparrt wird. Ich schätze das Gehäuse allein wird ~ 1,5 mal soviel wiegen wie das Gehäuse eine Galeo Elements. (Nur das Gehäuse, also das Holz und die Flugvorrichtung, Speaker und Inneleben nicht eingerechnet)

    Ja nur rechne mal 3 Galeo zusammen 23kg x3 = 69kg
    Wenn du das gleiche in einer Box integrierst, wirst du kaum unter 40kg hinkommen.
    Allein die Treiber wiegen schon über 20kg.
    Muss man mal abwarten was Seeburg angibt.

  • Blancblue
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    • 18. Juni 2009 um 12:51
    • #12
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wieso sollte eine Box, die knapp über Kopfhöhe auf die Zuhörer zielt, mehr als 15° - 20° vertikal abstrahlen?!

    Dann sei eine Gegenfrage gestattet: Warum war vor dem LA Hype die meisten Hörner mindestens mit 40° (für kleine Sprachgeschichten sogar 60°) ausgestattet?

    ________________________________

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  • Volker Holtmeyer
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    • 18. Juni 2009 um 13:19
    • #13

    Hörner mit 20° vertikal hat's immer schon gegeben (z.B. JBL 2354 oder 2386). Diese waren dann allerdings meist auch horizontal recht eng. Die Physik lässt sich halt nicht "verbiegen" ...

    Durch den Einsatz mehrerer Treiber ist es recht leicht möglich, horizontal breit zu bleiben und dennoch vertikal strak zu bündeln - das ist neu.
    Wenn man früher mehrere Kompressionstreiber pro Box hatte arbeiteten die meist auf eine gemeinsame Hornmündung (Manifold etc.).

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (18. Juni 2009 um 13:31)

  • Blancblue
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    • 18. Juni 2009 um 13:30
    • #14

    Daher schrub ich "meisten" :wink:

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  • tobias kammerer
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    • 19. Juni 2009 um 09:51
    • #15

    Das Galeo wird bei 80 Hz getrennt. Also wo ist das Groblem 8" tief zu trennen?? Die Subwoofer des Cohedra sind 12". Gesamt muß man immer die Fläche aller Membranen zusammenzählen. 6 8-Zöller haben zusammen 302"². Ein 18er hat 254"². Der Lautsprecher könnte also Grundsätzlich auch ohne große Probleme 60 Hz wiedergeben. Man macht das zum Schluß nur nicht, um die vorhandene leistung mehr für Mitten zu benutzen. In der Regel werden deswegen auch die Lautsprecher und die gehäuse nicht so tief abgestimmt, wie bei Szbwoofern, obwohl es möglich wäre. Die legendäre bos 802 hat glaube ich lauter 4 Zöller oder 6,5?? Das ging schon vor 30 Jahren.

    Man kann übrigens zwei Module aufeinanderstellen = 30 Grad.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tobias kammerer
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    • 19. Juni 2009 um 09:58
    • #16

    Nochmal hallo,

    ...übrigens: Praktisch kein Linearraypreis läßt sich rechtfertigen... außer über den Umstand, daß der Hersteller Geld verdienen will. Das ist ja auch legitim.
    Ich zeige mal ein Beispiel:
    Das Nova Nano Linearray kostet demnächst wieder (Herstelleraktion) mit 6 Topteilen (B&C bestückt, 10"+ 3x 3/4") und 2 NB-1 Subwoofer (je 2x18" Eighteen Sound), Digitalcontroller und zwei Endstufen 9900,- Euro VK!!!!!!
    Ale Boxen sind Polyureabeschichtet und Made in Germany!!!

    Unabhängig davon, ob man dieses Array gut findet oder nicht, zeigt es, was preislich normal wäre. Alles was mehr kostet, fließt direkt in die Gewinntasche der Hersteller. Da alle PA-Verleiher auch immer brav Randmarken (zumindest in Deutschland) boikottieren, wird das auch so bleiben. Ich glaube eine D&B oder Meyer Sound Box dürfte so viel kosten wie ein Haus und würde immer noch gekauft werden, mit dem Argument, daß Qualität halt Ihren Preis hat...???

    Viel Spaß beim drüber Nachdenken.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Schrumpeln
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    • 19. Juni 2009 um 10:25
    • #17

    F: Und was wird aus dieser "Gewinntasche" gezahlt?
    A: Die Entwicklung der nächsten funktionierenden Boxen. Es ist ja nicht so, dass diese Boxenhersteller alle Dagobert Ducks sind. Das Geld das verdient wird wurde meist sogar vorher schon bei der Entwicklung ausgegeben. Ausserdem ist auch der Service ein ernst zu nehmender Kostenfaktor. Manchen Firmen ist es halt wichtiger funktionierende Systeme mit gutem Service anzubieten und nicht billig zu sein. Manchen Kunden geht es da ähnlich, die geben gerne mal etwas mehr aus, wenn sie wissen, dass das gekaufte funktioniert und sie im schlimmsten Fall guten Service haben.
    Man darf halt nicht immer die reinen Materialkosten sehen.

  • tobias kammerer
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    • 19. Juni 2009 um 10:52
    • #18

    Hallo,

    schöne Rekation von Dir und auch richtig. Das sollte nur mal zum Nachdenken anregen. Ich habe übrigens selbst viel von Acoustic Line.
    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Blancblue
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    • 19. Juni 2009 um 11:56
    • #19

    Diese Diskussion hatten wir doch schon 1000 Mal. Wiederverkaufspreis, Riderfest usw. - gibt da noch sehr viele Faktoren.

    ________________________________

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  • Thomas Knappich
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    • 19. Juni 2009 um 12:24
    • #20

    Tobias:

    die Cohedra Bässe sind 10"

    Grüße aus Friedberg

    Thomas Knappich
    Klangwerk
    Beschallungs-und Veranstaltungstechnik

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