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Zurück zu analogen Pulten?

  • cashman7
  • 4. Juli 2009 um 19:57
  • wora
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    • 13. Juli 2009 um 00:11
    • #81
    Zitat von "billbo"

    ...
    Trotzdem sei aber natürlich eine andere Frage erlaubt: gibt’s da vielleicht bereits ein paar viel zu viele (Analog – UND Digital -) Pulte im Markt? Für viel zu wenig Markt?


    bei der von dir aufgezählten pultschlacht am FOH müsste man tatsächlich mal drüber nachdenken...
    andererseits kann man daran gut erkennen, das der von vielen verleihern gegangene weg mit der "friss oder stirb"-methode (also: hier steht nur ein digitales pult, was anderes gibts nicht mehr) möglicherweise ein bisschen nach hinten los gegangen ist.

    aber ich hab ja auch von analog auf digital umgesattelt, weil ich damit jetzt einfach immer alles am start habe was ich benötige... das schlimme daran ist nur: ich will eigentlich auf keinem anderen pult mehr arbeiten :wink: , dies würde aber bedeuten das der von dir beobachtete FOH um ein weiteres pult ergänzt werden müsste (auch wenn´s nicht gerade gross ist)
    mal schauen, wohin das noch führt... :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • timotimo
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    • 13. Juli 2009 um 09:05
    • #82

    ...und im laufenden Festivalbetrieb noch eine Cat-5-Leitung zur Bühne gelegt werden müsste.

    Auf der "stadtfestarteigen" Veranstaltung, auf der ich gestern war, wäre unter dem 9 m² FoH-Zelt neben/hinter dem PM-5 kein Platz gewesen, nicht mal für iLive. Die Kollegen hätten wohl auch mit Unverständnis reagiert, wenn man ein Cat-5-Kabel zur Bühne angefordert hätte, für eine Band, die am Festivalwochenende gerademal eine Stunde spielt :)

    Aber dass die PM-5 auf einem "Stadtfest" stand hat mich auch nachdenklich gemacht. Profibands waren da nicht am Start, LS-9 hätte es getan. Vielleicht gibt es einfach zu viele digitale... Aber die Analogzeit scheint hier vorbei zu sein.

  • ADMIN
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    • 13. Juli 2009 um 11:35
    • #83
    Zitat von "billbo"

    Trotzdem sei aber natürlich eine andere Frage erlaubt: gibt’s da vielleicht bereits ein paar viel zu viele (Analog – UND Digital -) Pulte im Markt? Für viel zu wenig Markt?

    Wäre das bei anderem Equipment prinzipiell anders?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • gert
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    • 13. Juli 2009 um 12:03
    • #84
    Zitat von "timotimo"

    Aber dass die PM-5 auf einem "Stadtfest" stand hat mich auch nachdenklich gemacht. Profibands waren da nicht am Start, LS-9 hätte es getan. Vielleicht gibt es einfach zu viele digitale... Aber die Analogzeit scheint hier vorbei zu sein.

    Ein PM5D das mir schon gehoert ist immer noch billiger als ein LS9 das ich noch kaufen muss. Als Verleiher sollte man sich das Pult kaufen was am schnellsten abbezahlt ist. Wenn das manchmal zu gross fuer nen Job ist ist es auch nicht schlimm.
    Ausserdem kann jeder nen PM5 bedienen und man ist auch ggf auf Ueberaschungen gut vorbereitet.

    Ach so ich denke analog hat noch ca 3 Jahre, dann wird es qualitativ von besseren Digitalpulten komplett ueberholt sein. Manche digitale sind schon sehr dicht dran. Bedienung ist nicht mehr relevant. Die Leute die nur Analog wollen sind dann eben Arbeitslos. Und man finded ja so gut wie keine vernuenftigen Analogen Frontplaetze mehr vor. Was nuetzt einem nen super Pult wenn der Verleiher kein Outboard mehr hat und die Kabel alle schrott sind. Jeder dritte Fader kratzt und eigentlich will ich die Kiste nur mit Gummihandschuhen anfassen.
    Die Argumentation der Wiederholbarkeit spielt da eine viel hoehere Rolle als der eigentliche gute Grundklang.

    Practice, Practice, Practice

  • billbo
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    • 13. Juli 2009 um 12:56
    • #85
    Zitat

    Wäre das bei anderem Equipment prinzipiell anders?


    Aber nein, wo denkst Du hin?
    Es wird einem allerdings nur selten so schön plastisch vor Augen geführt wie bei einer derartigen, im Prinzip ziemlich sinnfreien Anhäufung unserer Lieblingsspielzeuge und – Renommierschüsseln.
    In der Praxis kommen ja dann ab einer gewissen Größenordnung noch diverse Gastpulte im Wechsel dazu. Denn selbstverständlich geht es auf gar keinen Fall mit dem Festival – PM5. Da muss unbedingt der eigene hin. Denn in dessen Schublade liegt der I-Pod mit dem Intro drauf.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • gert
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    • 13. Juli 2009 um 13:14
    • #86
    Zitat von "billbo"

    Denn selbstverständlich geht es auf gar keinen Fall mit dem Festival – PM5. Da muss unbedingt der eigene hin. Denn in dessen Schublade liegt der I-Pod mit dem Intro drauf

    Ja und die Multicoreaufloesung ist gesteckt sowie die Effekte und das Inear ist alles fertig gepatcht.Alle Kabelbaeume passen mit dem Multi usw. Hab mein Talk to Stage am Start. Meine Adatkarte ist im richtigen Slot und und und. Ist ja nicht so das einer mit nem Leeren PM5d zum Gig kommt und das neben das leere Festivalpult stellt. Mit dem eigenen ist es einfach schneller und leichter. Pult hinkippen anschalten fertig. Ich finde das absolut normal und nicht verwerflich. Diese (Das brauchst Du doch garnicht Menatalitaet) ist ein sehr deutsches Problem. Serviceindustrie heisst das? Freut Euch doch als Oertliche. Euer Pult verdient Geld und Ihr muesst nix machen.

    Practice, Practice, Practice

  • guma
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    • 13. Juli 2009 um 13:36
    • #87

    Es heißt Dienstleistungsgewerbe ist aber in GER synonym für Servicewüste :D:D

  • wora
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    • 13. Juli 2009 um 13:45
    • #88

    das argument der wiederholbarkeit lerne ich in letzter zeit auch mehr und mehr zu schätzen. so komme ich auf jedem gig der "funktionierenden grundeinstellung" immer näher. ich habe das schon mal mit nem 01V erfahren, irgendwann hat man eine ausgangsbasis die erstmal überall funktioniert (damit meine ich übrigens vor allem die dynamics, die mixanteile für monitor sowie die effekte).
    bei analogen frontplätzen hat man diesen vorteil ja nicht und je nach dem wie das pult vom letzten job noch verschraubt ist (ein "reset" ist leider nicht überall normal!) dreht man sich auch mal nen wolf...
    dagegen ist es ja so, das ein komplett resettetes digitalpult mehr zeit benötigt. wenn man also kein file für das pult hat, ist man mit analog doch wirklich schneller.

    wie schon immer gesagt, so hat jede methode eben ihre spezifischen vor- und nachteile.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • billbo
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    • 13. Juli 2009 um 17:25
    • #89

    Halt, halt; ich wollte zwar vielleicht ein wenig missverstanden werden, aber so sehr jetzt auch wieder nicht :D.

    Natürlich finde ich es auch klasse, wenn mein Material Geld in die Kasse spielt, ohne wirklich gebraucht zu werden. Egal, ob das jetzt als Tourpult im Trailer bleibt (weil der Weg von Backstage nach FOH schon all zu sehr versumpft ist und sich der Veranstalter ein wenig ziert), oder als örtliches hübsch unter der Plane verweilt, während das mitgebrachte der Kollegen als Staubfänger herhalten muss. Und das Prinzip 'mache Deinen Arbeitsplatz so kompliziert wie nur irgend möglich, damit Du dort auf gar keinen Fall abkömmlich bist' habe ich auch schon vor langer Zeit begriffen.
    Klar ist auch dass es durchaus Tourneen gibt, bei denen das wirklich sinnvoll ist und die auch so gut laufen, dass es der Band oder dem Veranstalter egal sein kann, wenn da allerlei Zusatzkosten abgedeckt werden müssen, die streng genommen vermeidbar wären. Ob das aber bei 'Zweimalgitarrebassschlagzeuggesang' und ohnehin knappem Budget unbedingt immer so notwendig ist, wie es der Bandtonmann (und zufällig gerade auch Pultbesitzer) seinem Kunden gerne weiß machen möchte, darf bei passender Gelegenheit ruhig mal hinterfragt werden.

    War und ist nicht eines der Hauptargumente für den Wechsel zur digitalen Welt immer „prima, da habe ich ab jetzt mein Setup per Speicherkarte/ Laptop/ USB – Stick ohne irgendwelche Kosten und Schlepperei mit dabei“? Besonders weit sind wir damit in der Praxis imho bisher leider nicht gekommen.

    Bei der Sache mit der funktionierenden Grundeinstellung bin ich mir nicht so sicher. Zumindest nicht am FOH; Monitor (und gerade In Ear) ist wieder noch eine andere Welt. Wenn ich so arbeite ertappe ich mich oft dabei, dass sich im Laufe der Zeit allerlei an Spezialkram anhäuft, der für den nächsten Tag vielleicht doch nicht unbedingt das Maß der Dinge bedeuten muss. 'Bypass' klingt dann oft überraschend gut :roll: .
    'Draußen' habe ich je nach Situation den Eindruck, dass ich während des Blitzsoundchecks (falls es denn einen gibt) beim Changeover mitunter viel besser auf die diversen Tagesbesonderheiten reagiere, als wenn ich mich auf vermeintlich gut passende Voreinstellungen verlasse - die sich, aus welchen Gründen auch immer, beim ersten Song dann als doch nicht so optimal herausstellen wie geplant. Liegt aber vielleicht auch ein wenig an 'meinen' Bands: wechselnde Besetzungen, Gastmusiker, örtliche Backline, usw. sind da eher die Regel als die Ausnahme.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • treibsand
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    • 13. Juli 2009 um 18:41
    • #90

    Nach dem letzten Wochenende glaube ich nicht mehr dran, dass der Teufel ein Eichhörnchen ist - eher ein Dinosaurier, der sich weigert auszusterben.
    Man wird auf Produktionen doch wieder mit Grundlagenproblemen konfrontiert, die man seit Jahren ausgestorben wähnte: unterdimensionierte und plötzlich sterbende Netzteile. Nicht mehr das Pultnetzteil, vielmehr das, des Begleit-laptops, mit dem man gerade noch ein wenig herumkonfigurieren wollte. :twisted: :twisted: :twisted:
    Mit € 20,- ein Fall für die Portokasse - aber nicht mal eben am Samstagabend.

    Natürlich geht das auch irgendwie ohne Studiomanager und ohne USB-Stick. Irgendwie. Aber man fängt doch an drüber nachzudenken, was die Fehlerquellen der Zukunft werden, wenn der nächstgreifbare Klappkomputer das falsche Betriebssystem mit den falschen Treibern und der falschen Software hat. Noch ein kleiner, aber feiner Sargnagel für die neue Pultgeneration. Wer liefert noch wie lange Updates für welches Gerät.
    Microsoft hat in den letzten 25 Jahren 25 (fünfundzwanzig) unterschiedliche Windowsversionen (+ einige überflüssige Updates & Servicepacken) herausgebracht. Dazu ein wenig McOS, Linux und andere Chaoten und schon ist fraglich, was denn auf Pultherstellerseite noch wie unterstützt wird.
    Da heisst es dann im Fehlerfall schnell mal auf dem Gebraucht-PC Markt schauen, ob sich noch ein Ersatzteil findet.


    Was auch immer gerne vergessen wird: der vielgescholtene Ulli B. hat es ja bereits vorgemacht, wie schnell ein Pult bereits während seines Produktzyklus sterben kann. Dank RoHS keine weiter verfügbaren CPUs und schon verschwindet ein "voll funktionierendes" Pult in der Versenkung.
    Und der Support wird eingestellt.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 13. Juli 2009 um 19:03
    • #91
    Zitat von "treibsand"

    ...Aber man fängt doch an drüber nachzudenken, was die Fehlerquellen der Zukunft werden, wenn der nächstgreifbare Klappkomputer das falsche Betriebssystem mit den falschen Treibern und der falschen Software hat. Noch ein kleiner, aber feiner Sargnagel für die neue Pultgeneration. Wer liefert noch wie lange Updates für welches Gerät...

    die sache mit den updates sehe ich recht entspannt. in der pro-audio szene wird es nicht passieren, das ein hersteller alle paar jahre eine komplett neue pultgeneration auf den markt wirft. dazu haben die alle nicht das geld (ausser yamaha vielleicht)

    die andere sache die du angesprochen hast ist aber gleich wesentlich wichtiger und in der tat eine sache, über die ich auch schon nachgedacht habe, nicht ganz ohne sorge.

    was auch langsam interessant wird:
    auf welche softwareversion stösst man heute, kann mein file vom pult überhaupt importiert werden?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • timotimo
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    • 13. Juli 2009 um 20:22
    • #92

    gert: Wenn ein PM-5 gestellt wird, obwohl es nicht im Budget ist, sondern "gerade im Lager", dann drückt es wieder die Marktpreise für komplette Technikausstattungen. Wer dann nur ein GL-xxxx-Analogplatz hinstellt, kann im Vergleich ja nur weniger verlangen. Üblich ist es sicher, unbezahlt (eigenes oder besseres) Material zu stellen, s.a. der Thread über den persönlichen Mikrokoffer. Aber das ist hier offtopic.

    Das mit der angesprochenen Software-Inkompatibilität ist schon ärgerlich. Zuletzt habe ich mich darüber bei MA Lighting geärgert: die Version 6 kann die alten Dateien in 3d nicht mehr verwenden, ein Pult mit Version 6.x kann sich nicht mit der 3d-Software Vers. 5.9 verbinden. Damit sind (sofern man seinen Bestand an alten Dateien nutzen will) keine weiteren Updates des Pultes mehr möglich, man muss bei 5.9 bleiben. Aber auch das ist offtopic.

    Natürlich wird oftmals neben ein schon stehendes Pult ein (manchmal gleiches) Pult gestellt: was bezahlt ist wird aufgebaut. Sonst hat man später Probleme bei der Begründung der Rechnung, und hat, wenn man es nicht bezahlt bekommt, das Pult gratis rangekarrt.

    Analoge Pulte werden sicher bald als "Vintage" bezeichnet werden. Die Entwicklung der digitalen Pulte läuft ja auch schon lange genug. Aber: ich denke, beim analogen kann ein Anfänger hier und da mal drehen, und schauen, was passiert. Beim digitalen sollte er es verstanden haben, und eher wissen, was er tut. Einen Anfänger direkt ans digitale zu stellen ist schwierig, glaube ich. Schon allein Pre/Post, Matrix, Gruppen, etc. ist am analogen besser zu erklären.

    Ich glaube schon, dass Yamaha bald nachziehen, und ein neues Digitalpult anbieten wird. Die Zeit zwischen Neuvorstellungen wird sicher immer kürzer werden. Ausser man hat eine universelle Oberfläche, und ändert nur die Software.

    Ich warte aber eher auf ein "iLive-T40" in 19"-Format, vielleicht mit externem Touchscreen... ;)

  • simonstpauli
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    • 13. Juli 2009 um 21:07
    • #93
    Zitat von "wora"

    die sache mit den updates sehe ich recht entspannt. in der pro-audio szene wird es nicht passieren, das ein hersteller alle paar jahre eine komplett neue pultgeneration auf den markt wirft. dazu haben die alle nicht das geld (ausser yamaha vielleicht)

    die andere sache die du angesprochen hast ist aber gleich wesentlich wichtiger und in der tat eine sache, über die ich auch schon nachgedacht habe, nicht ganz ohne sorge.

    was auch langsam interessant wird:
    auf welche softwareversion stösst man heute, kann mein file vom pult überhaupt importiert werden?


    Das ist auch was für die Rider:

    Analogpulte: weniger als 3 wacklige Inserts, kratzende Potis etc.
    Digitalpulte: Firmware min. die vorletzte.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 13. Juli 2009 um 22:45
    • #94

    das sind aber meist die stellen im rider, die völlig übergangen werden 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 13. Juli 2009 um 22:50
    • #95
    Zitat von "wora"

    das sind aber meist die stellen im rider, die völlig übergangen werden 8)


    Dann also doch eigenes Pult bevorzugt - die Dinger kosten ja nichts mehr...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • wora
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    • 13. Juli 2009 um 23:01
    • #96

    eben! ;)

    ein weiterer vorteil, wenn ich mein eigenes nutzen kann:
    ich habe mein WLAN am start und kann mir auf der bühne die unbekannten monitore recht bequem voreinstellen.

    ausserdem weiss ich dann schon vorher, welche taster kaputt sind und welche nicht (das war ´n scherz :wink: )

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 14. Juli 2009 um 12:01
    • #97

    Also ich kann die Antipathi gegen eigene mitgebrachte Pulte nicht verstehen. Nur weil mal ein Stratege erzaehlt hat das wir in der Zukunft nur noch den File mitbringen muss es ja im echten Leben nicht so sein. Es fehlt hier die Perspektive des tourenden FOH Mannes. Vieleicht seit Ihr als Oertliche so gut vorbereitet das man es wirklich nicht braucht, TOLL. Was ist aber mit den anderen 140 Shows in 4 Kontinenten auf der gleichen Tour, welche sich gleichmaessig um den einen oder die zwei guten Gigs vorher und nacher verteilen. Wo statt des gewuenschten PM5d mit Adatkarte in slot 3, externem M5000 und Talk to Stage auf Kanal 13 nur ein LS9 32 steht? Da steht dann der Kollege und zuckt mit den Achseln und sagt. Hey Das hat fuer Band XY auch gereicht.
    Aus genau dem Grund bringt man selber mit. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen das man nach 3 Wochen gar nicht mehr Wahr nimmt was da als Hauspult steht. Es interessiert auch keinen. Das hat nichts mit jobsicherung zu tun. Damit verdienen viele Companys Geld und Techniker machen sich so das Leben leichter. Deswegen hat auch der Zuschauer in Bonn die gleiche Show wie der in Moskau. Zumindest was den Mix betrifft. Es gibt ehrlich Bands die auf so etwas Wert legen.
    Und in die Buehneanweisung ( Rider) brauch ich das auch nicht reinschreiben weil 80 % aller Verleiher ja nicht lesen koennen und es wichtig finden das man Ihre Meinung wissen will. Um vorzubeugen das ich nicht ueber Mikros Pulte und Effekte diskutieren muss bringe ich sie einfach mit.
    Kaufmaennisch ist es ja so das das auch noch billiger ist. Von sagen wir mal 5 Shows die Woche sind meist 3 Racks& Stacks shows. Das bedeutet der oertliche Veranstalter mietet kein Hauspult an. Sondern zahlt mir meins zu einem Kurs den der oertliche Verleiher nicht halten kann weil er es nicht 8 Monate am Stueck vermietet.
    die beiden Festival Shows am Wochenende mache ich dann mit meinen Pulten weil ich sie eh mithabe. So jetzt drauf

    Practice, Practice, Practice

  • treibsand
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    • 14. Juli 2009 um 16:00
    • #98
    Zitat von "gert"

    So jetzt drauf

    Du brauchst doch nur eine Rechtfertigung, dass dein schickes FoH-Stühlchen immer mit dabei sein darf... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • terrine
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    • 14. Juli 2009 um 16:52
    • #99

    Wie war das in einem anderen Thread mit den angebotenen Geräten und den letztendlich angefundenen Krempel? :wink:
    Mit einem selbst mitgebrachten Pult umschifft man dieses Problem natürlich recht elegant :D

  • wora
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    • 14. Juli 2009 um 18:55
    • #100

    völlig richtig erkannt.
    ich arbeite seit geraumer zeit auch mit so einer möglichkeit, und siehe da:
    auf keinem dieser gigs hatte ich stress mit pult, dynamics, effekten oder nicht funktionierenden inserts!
    das ist für mich ein riesenargument!!!

    sicher gibt es auch viele verleiher, die einen rider wirklich lesen und bemüht sind dich wirklich in deiner arbeit zu unterstützen. aber wir wissen ja auch, das es leider auch das genaue gegenteil gibt. und genau um diesen "nichtdienstleistern" aus dem wege zu gehen, fährt man mit dem eigenen pult auf der sicheren seite. ich kann gert da sehr gut verstehen, wenngleich wir da nicht in der selben liga spielen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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